Ausschreibung für Paragliding Alpen Cup Feltre

Untenstehend findet sich die Ausschreibung.

WICHTIG: Die Anmeldung muß durch die Piloten selbst erfolgen – ONLINE!
Letzter Termin zur Anmeldung für uns Österreicher ist der 27. April!!!

Hier der Link zum Anmeldeformular: http://www.guarnieritrophy.it/index.php?dest=comp&sub=registr&lang=en

Der Wettbewerbe geht über 4 Tage, vom 15 bis 18 Mai 2014. Neben Deutschland und Italien hat auch Österreich 35 Startplätze garantiert. 25 Plätze werden anhand der FAI Weltrangliste vergeben.

Das Startgeld beträgt EUR 120,-, muß aber erst eingezahlt werden, wenn die Anmeldung bestätigt wurde. Das wird um de 28. April erfolgen.

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News bzgl. Nationalpark Hohe Tauern, Salzburger Seite

Hallo Flieger,

vor gut zwei Wochen hab ich euch über die geplante Gesetzesänderung im Nationalpark Hohe Tauern informiert. In der Zwischenzeit haben wir (unten genannt) gemeinsam gegen diese unverständliche Totalaussperrung der motorlosen Fliegerei gekämpft und gestern bei einem kurzfristig angesetztem Meeting eine Lösung erreicht, mit der wir gut leben können.

Folgendes Verhandlungsergebnis dürfen wir in Abstimmung mit Frau Dr. Rössler an euch weiter geben:

1.       Es wird KEIN Flugverbot für motorlose Luftfahrzeuge im Nationalpark Hohe Tauern geben

2.       Es wird KEINE minimal Abstände, vertikal / horizontal, zum Gelände im Gesetz geben

3.       Auf der Homepage des Nationalparks wird es Informationen für die Flugsportler geben, wo wir die aktuellen, jahreszeitabhängigen wildbiologischen Hotspots als Info bekommen, um diese Gebiete meiden zu können. Dazu werden weitere Empfehlungen für naturverträgliches Pilotenverhalten und empfohlene Mindestabstände veröffentlicht. Selbstverständlich werden wir diese Informationen in unseren diversen Medien weitergeben und verlinken. 

4.      Das allgemeine Start- und Landeverbot im Nationalpark bleibt wie schon bisher gehandhabt aufrecht.
 

Punkt 3 ist für uns besonders wichtig, da wir mit diesen Infos Problemgebiete meiden können. Besser, als wenn wir gesetzlich Mindestabstände einzuhalten hätten, für die wir doch nicht immer garantieren könnten.

Quelle: Alpenverein.at

Quelle: Alpenverein.at

Das Meeting lief in ausgesprochen guter Atmosphäre ab und Frau LHStv. Dr. Rössler zeigte von Anbeginn ihre Bereitschaft, die motorlose Fliegerei nicht aus dem NPHT vertreiben zu wollen. Von DI Urban von der Nationalparkverwaltung gab es sogar  Lob, dass Paragleiter, Segelflieger und Ballonfahrer bereits seit Jahren gut über den Nationalpark informiert wurden und es “im Großen” keine Klagen gab.

Teilnehmer am 13.02.2014 / 16 Uhr: Frau LHStv. Dr. Rössler, DI Scheiber, DI Urban, Wörister Christian GF Tauernparkregion, Obermoser Michael Landtagsabgeordneter und Hufnagel Dietmar Wirtschaftskammer Zell / See.

Vertreter der Luftfahrt waren: Franz Voithofer Flugschule Pinzgau, Alfred Schmitzberger (LV Präsident), Peter und Stefan Brandlehner (HG/PG), Steinmetz Rudi Segelflug, Christian Moser und Hannes Walcher Flugplatz Zell am See. 
 
Zum Schluss noch herzlichen Dank an Elisabeth Schmidt, die aus verständlichen Gründen am Meeting nicht teilgenommen hat, aber im Vorfeld die Fäden in der Hand hielt und unsere Aktivitäten koordiniert hat.

Mit besten Grüßen 

Peter Brandlehner, LSL HG/PG im OeAeC Salzburg

Link zum Nationalpark Hohe Tauern
Link zur Galerie Bartgeierfreilassung im Habachtal

Transponder? Luftraumabsenkung? Flugverbot im Nationalpark?

Transponderpflicht? Luftraumabsenkung? Flugverbot im Nationalpark? Gastflugregelung, Startverbot auf immer mehr Flugbergen! Was kommt noch?

Im Moment werden wir Gleitschirmflieger in Österreich nicht gerade mit positiven Meldungen überhäuft. Im ganzen Land wird viel über die einzelnen Punkte diskutiert.

Als sportlicher Leiter für den Bereich Paragleiten bin ich in einige Themen etwas involviert und will heute endlich die Gelegenheit nützen und ein wenig informieren.

Transponderpflicht und Luftraumabsenkung:
Zu diesem Thema war ich leider zu keinem der Gespräche eingeladen und kann somit nur aus zweiter Hand informieren. Günter Huber vom “Fly 4 Fun – 1. Drachenflieger- und Paragleiter-Club in Salzburg” hat bereits eine sehr gute Zusammenfassung geschrieben, welche auch meinen Wissensstand wiedergibt.

Ich kann diese Zusammenfassung nur noch ein wenig ergänzen:
Lt. meinen Informationen soll in den nächsten 7 Tagen von der Austro Control eine neue Karte für ganz Österreich ausgearbeitet werden. Diese wird an den Aero Club übermittelt und von dort weiter an die zahlreichen Vereine in Österreich gesendet. Alle Vereins-Obmänner sind anschließend aufgerufen, zu den Änderungen Stellung zu nehmen.
Meinen Informationen nach zu urteilen, sind die Gesprächspartner seitens Austro Control und Ministerium durchaus Kompromissbereit*. Die Sektionsleiter und der Generalsekretär des Aero Clubs setzten sich in den bisherigen Gesprächen bereits sehr für die Interessen der Flugsportler ein und hoffen nach wie vor, die geplanten Maßnahmen abwenden zu können.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Kompromissbereitschaft ist gegeben, hat jedoch sicher Grenzen – wir werden erst im Laufe des März sehen, inwieweit man uns entgegen kommt bzw. was das Endergebnis für Auswirkungen auf – insbesondere PG und HG – hat.

In Deutschland ist man der Meinung, das Ziel “Umsetzung SERA” mit anderen Mitteln zu erreichen. Der ÖAeC glaubt, dass diese deutsche Lösung halten wird – das bmvit bzw. die EASA glaubt dies nicht.

Weshalb Österreich hier als eines der ersten Länder die Luftraumänderungen* genau nach Verordnung umsetzen will, ist mir ein Rätsel.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
es handelt sich um EU-weit harmonisierte Luftverkehrsregeln. Diese Verordnung (SERA) stellt ein Rahmenwerk dar, das jedes EU-Mitglied umsetzen muss, wobei es dabei durchaus zu unterschiedlichen Wegen innerhalb des Regelwerkes kommen kann. Von 28+4 Ländern haben bis dato lediglich 3 die Umsetzung durchgeführt – spätestens mit 04.12.2014 müssen „alle“ EU-Länder die Umsetzung vollziehen.

Persönlich sehe ich im Moment zwei Möglichkeiten: Entweder die absolute Ablehnung der Änderungen und damit die offene Konfrontation – mit ungewissen Ausgang. Oder der Versuch, Kompromisse einzugehen. Ich bin fest davon überzeugt, daß unsere Vertreter aus den Landessektionen und der Aero Club das Optimum für uns herausholen.

Bzgl. der Transponder sehe ich persönlich mehrere Probleme:

1: Um in Österreich einen Transponder betreiben zu dürfen, braucht es meines Wissens nach ein Funkerausbildung*!

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Richtig, rein rechtlich ist das leider so – was aber nicht heißt, dass das so bleiben muss – man könnte versuchen die Oberste Fernmeldebehörde zu einer dahingehenden Gesetzesänderung zu bewegen.

2: Es reicht nicht einen Transponder zu kaufen und vor dem Start einzuschalten. Um einen Transponder zu betreiben, muß dieser zuvor angemeldet und zertifiziert werden – sehr aufwendig und vor allem kostspielig (soweit ich weiß auch mit laufenden Kosten* verbunden).

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Auch richtig, wobei eine einmalige Zertifizierung über einen Hersteller möglich wäre. Aber ich sehe keine Chance, die laufenden Kosten zu umgehen.

3: Transponder* sind nach wie vor ziemlich unhandlich, brauchen viel Strom (großer Akku) und kosten auch recht viel.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Ich hatte heute bereits ein ausführliches Gespräch mit einem Hersteller. Wenn man den Gesetzgeber (in dem Fall die EASA) dazu bringen kann ein entsprechend eigenes Pflichtenheft für Geräte in HG/PG vorzugeben, wären Hersteller schon bald in der Lage ein Zigarettenschachtelgroßes Gerät zu zertifizieren – das würde aber geringere Sendeleistung genauso voraussetzen, wie einen Verzicht eines Bediendisplays u.ä. Dinge mehr.

Vorsichtige Schätzung … Kosten im Bereich von 600/800 €.
Wir werden in Richtung Behörden jedenfalls einen Denkprozess in diese Richtung anstoßen, da sonst in einigen Jahren noch immer nichts verfügbar sein wird – eindeutige Aussage des Herstellers: Ins Blaue entwickeln können wir uns nicht leisten.

Persönlich glaube ich nicht, daß XC-Piloten prinzipiell gegen Transponder sind. Aber vielleicht sollte man der Technik noch ein paar Jahre Zeit geben. Auch wenn ich weiß, daß GPS Sender wie bspw. der SPOT* für die Luftraumüberwachung aufgrund von Manipulationsgefahr etc. nicht zugelassen sind (danke Bernd Humpl für den Hinweis), so könnten diese doch in einigen Jahren, bei kürzerem Trackingintervall, durchaus ein Kompromiss sein.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Ein Transponder sendet/empfängt auf einer weltweit einheitlichen Standard-Frequenz. D.h. irgendwelche Flarm- und/oder Trackingsysteme sind dazu leider nicht geeignet.

Es gibt übrigens eine Petition gegen die Transponderpflicht (private Initiative), welche online unterzeichnet werden kann.

Auch eine Facebook Seite (auch private Initiative) wurde zu diesem Thema eingerichtet.

 

Flugverbot im Nationalpark?

Anscheinend hat die Salzburger Landesregierung vor, das Nationalpark-Gesetz zu überarbeiten. Nur durch Zufall hat die Fliegerszene erfahren, dass darin massive Einschränkungen für sämtliche Luftsportarten geplant sind. Bisher durften Para- und Hängegleiter, Segelflieger, Ballonfahrer etc. in den Aussenzonen ohne Einschränkungen starten und fliegen. In der Kernzone mußte eine Mindesthöhe von mind. 150m GND eingehalten werden, bei Hangflug auch weniger zulässig. Zudem gibt es ganz wenige Sonderschutzgebiete, wo “keine Flugzeuge” zugelassen sind – ob das auch für Gleitschirmflieger galt, kann ich im Moment nicht beantworten.

Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass sämtliche Luftsportarten nur noch über 5.000 m  (MSL) über den Nationalpark fliegen dürfen – auch in der Kern- und Aussenzone! Auch wenn nun nicht alle Österreicher im NP Hohe Tauern fliegen, so betrifft uns diese Änderung doch alle. Es gibt noch zahlreiche andere Nationalparks und derartige Änderungen würden wohl bald Schule machen.

derzeitigen Höhenbeschränkungen Nationalpark

derzeitige Zonierung Nationalpark

Zum Glück haben sich neben dem Aero Club einige weitere Personen, z.B. Franz Voithofer (Flugschule Pinzgau), Vertreter des Flugplatzes Zell am See als auch einige politisch engagierte Personen, dem Thema angenommen. Ich denke wir sind hier erneut gut vertreten.

 

Gastflugregelung

In den meisten unserer Nachbarländer dürfen Piloten ihrem Flugsport ausüben, sofern sie dies auch in ihrem Herkunftsland dürfen. Franzosen dürfen bspw. in Frankreich fliegen, ohne jegliche Prüfung abgelegt zu haben – “vol libre”. Damit dürfen sie bspw. auch in Deutschland, der Schweiz etc. fliegen.

Österreich geht hier leider einen anderen Weg, der erstens einen enormen bürokratischen Aufwand bedeutet und zweitens kein bisschen besser ist.

Da jeder Österreicher eine theoretische und praktische Ausbildung sowie Prüfung absolvieren muß, verlangt der Staat dies auch von allen Gastpiloten. Diesen Nachweis muß nun jeder Staat erbringen! Es wird also kein Augenmerk darauf gelegt, welche Ausbildungsstandards im jeweiligen Land gegeben sind. Es geht “lediglich” darum, daß eine vom Staat anerkannte Flugbescheinigung erstellt wird.

Eine IPPI Card ist in diesem Fall völlig wertlos, da diese nicht vom Staat verliehen wird.

Persönlich sehe ich keinen Sinn in dieser Regelung, da diese nur für Papierkram sorgt. Zugegeben finde ich auch die Regelung unserer Nachbarländer nicht optimal, aber im Moment scheint es der einzig sinnvolle Weg.

Im Grunde schreit die Thematik nach einem einheitlichen EU-Gesetz*.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Nach einer EU-Verordnung würde ich nicht zu laut rufen – da kommt dann etwas, was wir gar nicht wollen. In vielen durch die EU geregelten Bereichen werden Dinge mehr kompliziert als sie einfacher werden. Die europäischen Interessensvertretungen, wie bspw. Europe Air Sports, haben erst vor nicht allzulanger Zeit eine Übernahme der Ultralights durch die EASA abgewehrt. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass sich die EASA in absehbarer Zeit um HG/PG und Fallschirmspringer kümmern wird.

Zudem sollten Schulungsstandards angepasst werden. Bei den Tauchsportlern gibt es bspw. die PADI Ausbildung. Auf der ganzen Welt gibt es Tauchschulen, welche nach den selben Standards ausbilden und zertifizieren. Natürlich muß man sich bei der Gleitschirm-Flugausbildung immer den örtlichen Gegebenheiten anpassen (Windenschlepp vs. Fußstart …), aber im Großen und Ganzen geht es immer ums Fliegen. Aber das ist derzeit wohl noch Zukunftsmusik …

Letztendlich ist es aber wieder der Aero Club, der sich in den Verhandlungen mit dem Ministerium für eine tragbare Lösung einsetzt – wenngleich hier noch kaum nennenswerte Erfolge verzeichnet werden konnten.

Mit Stand Dez. 2013 waren folgende Länder bereits zugelassen: CZE, DEN, GER, ITA, NOR, POL, GBR, ROM, SLO, SUI, SWE, CHI, NZL

Auszug der nicht zugelassenen Staaten: BEL, FRA, HUN, POR, CAN, USA …

Zudem gibt es einige Staaten, wo selbst der Aero Club völlig im Dunkeln tappt: NED, AUS, CRO, GRE, ICE, IRL, LAT, LIE, LIT, LUX, MAL, SVK, TUR, COL, JPN, KOR, ARG …*

Ich wage ja zu behaupten, daß zahlreiche der 195 Staaten weltweit, unser schönes Österreich gar nicht kennen. Wie hoch deren Bereitschaft ist, dem Österr. Staat nachzuweisen, daß es in ihrem Land eine staatliche anerkannte Flugbescheinigung für Gleitschirmflieger gibt, darüber kann wohl nur gemutmaßt werden.

* Anmerkung Generalsekretär ÖAeC Manfred Kunschitz:
Wenn jemand den „legalen Weg“ beschreiten wollen würde, müsste er lediglich beim ÖAeC/FAA seinen Schein vorlegen, womit wir beim Scheinaussteller nachfragen/-forschen können, ob es sich um eine staatliche Lizenz handelt – im Prinzip genau das, was wir bereits angeleiert haben. Aber die Länder „im Dunklen“ habe eben noch kein Muster hergegeben, weshalb wir deren Erlaubnisse nicht bewerten können – es sind dort sich noch zahlreich akzeptable dabei. MEHRHEITLICH HABEN DIE LÄNDER JA „RICHTIGE“ LIZENZEN.

Das bmvit hat bereits erkannt, dass dieser Weg „sehr steinig“ ist und nicht den gewünschten Erfolg bringt, weshalb das Ganze nun „auf Eis“ liegt – hilft zwar akut nicht weiter, aber u.U. gibt es in absehbarer Zeit einen neuen Lösungsansatz um zum Ziel zu gelangen.

Die einzig gute Nachricht: Für Wettbewerbe gibt es seit Jahren eine Ausnahmeregelung.

 

Startverbot auf immer mehr Flugbergen!

Leider höre ich immer wieder von einzelnen Piloten, daß in deren Fluggebieten plötzlich Flugverbote, meist seitens der Grundstücksbesitzer, ausgesprochen werden.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Im Gasteinertal herrscht derzeit bspw. generelles Startverbot am Kreuzkogel. Ausschlaggebend waren zahlreiche Flüge mit Speedglidern, welche unter Skiliften durchflogen, in unmittelbarer Nähe der stark frequentierten Talstation landeten etc. Anderswo sind es wieder zahlreiche Top-Landungen auf den umliegenden Berggipfeln, welche für ein Startverbot sorgen. Die Liste der Problemfälle ist leider lang. Die Verbote sind manchmal durchaus nachvollziehbar, manchmal aber auch völlig aus der Luft gegriffen oder einfach viel zu drastisch.

Es scheint als werden wir Gleitschirmflieger immer mehr und mehr in unserer Freiheit beschnitten. Was wir brauchen, ist eine starke Interessenvertretung, welche wir mit dem Aero Club eigentlich hätten. Doch leider sind bei weitem nicht alle Österr. Gleitschirmpiloten aktive und zahlende Mitglieder im Aero Club.

Ich appelliere an alle Vereinsobmänner, hier noch mehr Aufklärungsarbeit zu betreiben und Piloten zu einer Mitgliedschaft zu bewegen.

Viele Grüße

Stefan Brandlehner

Obmann Liga Paragleiten
Sportlicher Leiter Paragleiten

 

 

Neue Regeln für die Sportklasse 2014

Niviuk ozoneZahlreiche aktuelle EN-D Schirme wie bspw. Niviuk Peak3, Ozone LM 5 & M6 in der Sportklasse zugelassen!

In den letzten Jahren haben sich die Grenzen zwischen reinrassigen Wettkampfschirmen und den klassischen “Serienschirmen” gravierend verschoben.

Wir sehen im Moment Schirme mit selben Gütesiegel, welche aber in Bezug auf Pilotenanforderungen deutlich voneinander abweichen.

Das Ziel der Österreichischen Liga ist es, Piloten nach und nach an die Weltspitze heranzuführen. Einsteiger sollten in der Newcomer Klasse fliegen, wo nur EN-A bis EN-C Schirme zugelassen sind*. Da der Umstieg von einem EN-C Schirm auf einen hochgezüchteten Wettbewerbsschirm wohl nicht sehr ratsam ist, sollte die Sportklasse das Bindeglied darstellen. In dieser Klasse sollten klassische XC-Schirme aus der von früher bekannten DHV 2-3 Klasse mitfliegen dürfen.

Viele Hersteller haben Schirme, welche diesen Kriterien wohl entsprechen. Beispielsweise Niviuk mit dem Peak 3 oder Ozone mit dem LM5 und M6. Da diese Schirme aber selbes Gütesiegel wie die reinrassigen Wettbewerbsschirme aufweisen, war eine Trennung nicht ganz einfach. Nun haben wir aber einen Kompromiss gefunden, welcher unserer Ansicht nach im Interesse der Piloten ist: Wir achten sehr genau auf die Empfehlung der Hersteller, die Streckung des Schirms und letztendlich auf die Testberichte um anschließend im Gremium zu entscheiden, ob der Schirm in der Sportklasse zugelassen wird. Die aktuelle Liste der zugelassenen Sportklasse-Schirme und detailliertere Informationen findet Ihr hier.

* Ausnahme: neben allen EN-A bis EN-C Schirmen sind in der Newcomerklasse auch alle EN-D Schirme zugelassen, welche vor dem 1. September 2011 zugelassen wurden.

Ankauf des SPOT 3 zum attraktiven Preis

AeroClub organisiert Sammelbestelung des neuen SPOT 3 GPS Senders!

In den letzten Wochen wurden sämtliche Gleitschirmvereine in Österreich angeschrieben, um eine Sammelbestellung des neuen SPOT 3 GPS Senders zu organisieren.

Jeder Club sollte intern abklären, wie viele Personen an einem Kauf Interesse haben und die letztendliche Stückzahl dem AeroClub mitteilen. Je höher die letztendliche Stückzahl, desto geringer natürlich der Preis. Bis heute besteht Bedarf für rund 70 Stück.

Das aktuelle Preisangebot für 70 Stück liegt bei EUR 119,- / Stück (Listenpreis angeblich EUR 179,-)

Um den SPOT auch betreiben zu können, muß jedes Gerät bekanntlich auf www.findmespot.com zu einer kostenpflichtigen Jahresmitgliedschaft angemeldet/aktiviert werden. Das Basic- Service um € 138,- enthält bereits ein Tracking mit einem Intervall von 10 Minuten.

Wer jedoch das empfohlene “Unlimited Tracking” mit einem Intervall von 5 Minuten möchte (Aufpreis normal € 39,-) erhält darauf einen Nachlass von € 30,- Das Gesamtpaket “Basic-Service” mit “Unlimited Tracking” kostet also statt € 177,- nur € 147,- /Jahr.

Gerät EUR 119,- inkl. MwSt. (einmalig zu bezahlen)

+ Basic Service EUR 138,- inkl. (Tracking Intervall 10 Minuten, jährlich zu bezahlen)
oder
+ Unlimited Service EUR 147,- inkl. (Tracking Intervall 5 Minuten, jährlich zu bezahlen, ab dem 2ten Jahr “wahrscheinlich” zum Normalpreis von EUR 177,- – ist noch in Verhandlung)

Wer Interesse hat und noch nicht auf der Liste steht, sollte schleunigst mit seinem Vereinsobmann und dieser mit dem AeroClub, Frau Huber Petra, Kontakt aufnehmen.

Spot 3:
seit Dezember ist der brandneue Spot 3 in Europa auf dem Markt. Neben der doppelt so langen Batterielaufzeit bietet er vor allem mit den kürzeren Trackingintervallen und dem bewegungsgesteuertem Tracking Vorteile gegenüber dem Spot 2. Siehe dazu: http://www.streckenflug.at/shop/product_info.php?products_id=1573.
Das bewegungsgesteuerte Tracking wurde von unseren deutschen Kollegen Hans Bausenwein und Andreas Rieck hinsichtlich der Tauglichkeit für unseren Sport getestet und für sehr gut empfunden. Empfohlen wird zumindest “Unlimited Tracking” mit einem Intervall von 5 Minuten. 

Attraktiver Wettbewerbskalender 2014

Kalender

41 Durchgänge, 7 Landesmeisterschaften, Beteiligung der dt., it. und slo Liga – der Kalender 2014 hat einiges zu bieten!

Dank der enormen Unterstützung lokaler Vereine und der engen Zusammenarbeit mit den Ligen unserer Nachbarländer war es der österr. Gleitschirmliga wieder möglich, einen sehr attraktiven Wettbewerbskalender für 2014 zusammenzustellen.

Alleine 41 Durchgänge sind über den Sommer verteilt in Österreich geplant. Von den klassischen Wochenendbewerben bis hin zu 6-tägigen Wettkämpfen mit internat. Beteiligung ist alles dabei. Jeder Bewerb wird als CAT 2. Bewerb ausgetragen und somit für die Weltrangliste herangezogen.

Die Newcomer Klasse ist beinahe bei jedem Bewerb mit eingeplant und kommt erneut in den Genuss eines vergünstigten Startgeldes. Die De-Briefings und Einzel-Betreuung durch erfahrene Wettbewerbspiloten bleibt selbstverständlich bestehen.

Besonders gespannt sind wir auf die erstmalige Austragung der Alpen Open in Feltre (I). Über 4 Tage werden die Ligen aus Deutschland, Italien und Österreich gemeinsam einen Bewerb bestreiten. Dieser Wettbewerb soll jedes Jahr in einem der teilnehmenden Länder ausgetragen werden – 2015 wahrscheinlich in Österreich.

Den  Abschluss des Jahres bildet wie üblich die Meisterschaft der Vereine, welche Mitte September in Lienz (T) zugleich mit der Siegerehrung des XContest und der Liga stattfindet.

Link zu Kalender

Ikarus Abtenau 1 gewinnt die Meisterschaft der Vereine

Zugegebenermaßen war der Wetterbericht für das Wochenende nicht hervorragend, doch standen die Chancen für einen Task am Samstag bei 50% und für Sonntag bei 90%, allerdings schwachen Bedingungen. Der Wetterbericht sollte letztendlich Recht behalten.

Da die Teilnehmerzahlen am Samstag noch sehr überschaubar war und die Veranstalter sich für Sonntag mehr Piloten erhofften, wurde der erste Task relativ früh abgesagt.

Samstag 21.09.2013, Tag 1
Stattdessen wurde ein Fun Wettbewerb ausgetragen. Die Piloten konnten den Startzeitpunkt selbst wählen und auch selbst entscheiden, wohin sie fliegen. Die längste Strecke sollte gewinnen. Bei Ausschreibung der Aufgabe herrschte 8/8 Bewölkung und keine Thermik! Doch als die ersten Piloten schon ihre Abgleiter zum Landeplatz starteten, kam plötzlich die Sonne hervor und spendete sofort ordentlich Thermik. Steigwerte von bis zu 5 m/sec kombiniert mit immer noch ziemlich starkem NW-Wind machten den Flug wieder sehr spannend. Mit Thomas Walder als Sieger und Liga-Gewinner 2013 Stephan Gruber an zweiter Stelle setzten sich letztendlich die Zillertaler durch.

Sonntag 22.09.2013, Tag 2
Da am Samstag Abend die Siegerehrung für Liga und XContest bei einigen Piloten doch etwas länger dauerte, traf man sich erst um 11:30 Uhr zur Auffahrt auf den Bischling. Letztendlich traten 9 Team zur Meisterschaft der Vereine an, einer etwas enttäuschende Teilnehmerzahl.
Lt. Wetterbericht sollte die Thermik erst gegen 14:00 Uhr einsetzten, nur schwach ausgeprägt sein und ständig durch abschirmende hohe Wolken gestört. Die Veranstalter schrieben eine 30km Aufgabe (Speedrun) im Talkessel von Werfenweng aus, um es den Piloten nicht zu schwer zu machen.
Der erste Thermikbart am Startplatz brauchte die meisten Piloten recht zügig auf eine komfortable Höhe, doch schon am Weg zum ersten Wendepunkt wurden sie von einer massiven Abschattung gebremst. Zutief gekommene Piloten mussten so schon vorzeitig zum Landen gehen. Nun wurde das Teilnehmerfeld völlig auseinander gerissen, da einige sich in Nullschiebern zu halten versuchten und andere wiederum mit Risiko weiter flogen. Dieses Risiko wurde nur bei den wenigsten belohnt, viele kamen zu tief um begruben die Chance auf eine gutes Ergebnis.
Das Warten lohnte sich hingegen, da auch die Sonne immer wieder einmal stärker und schwächer wurde und so mit viel Vorsicht und Ausdauer die Strecke machbar war.

Letztendlich war Thomas Klinger der Schnellste und schaffte die Strecke in gut einer Stunde. Bernhard Fuschlberger wurde Zweiter (1h16min), Thomas Brandlehner Dritter (1h23m).
Bei der Meisterschaft der Vereine kommt es aber ausschließlich auf die Teamleistung an und da war der Verein Ikarus Abtenau eine Klasse für sich. Unter den insgesamt 6 Piloten im Ziel waren 3 Ikarusse (2x Brandlehner u. Eder M.). Parafun Hallein brachte mit Fuschelberger B. und Eichholzer H. zwei Piloten ins Ziel und sicherte sich so den 2. Platz. Ikarus Abtenau 2 landete auf den 3. Platz.


“(Fotos von Julia Hansel)”

From Meisterschaft der Vereine 2013, posted by Paragleiten in Österreich on 9/22/2013 (124 items)

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Meisterschaft der Vereine / Liga & XC-Contest Siegerehrung / Liga-Generalversammlung

Update: 20.09. / 11:50 Uhr:
Wettbewerb findet statt!!!
Treffpunkt am Samstag, 21.09. um 10:00 Uhr beim Barbarahof in Werfenweng/Salzburg. Bitte weitersagen.
Wetterbericht stimmt uns sehr zuversichtlich.

 

Der letzte Liga Bewerb der Saison 2013 ist Geschichte, doch einer der wichtigsten Bewerbe steht noch aus: die MEISTERSCHAFT DER VEREINE !

Diese findet bei Flugwetter am 21 & 22 September wie schon im Vorjahr wieder in Abtenau bzw. Werfenweng geplant. (Treffpunkt ist am Samstag in Werfenweng, die Siegerehrung in Abtenau).

Im Zuge der Meisterschaft der Vereine finden auch wieder die Siegerehrungen der Liga / NC Klasse sowie des XC-Contest Austria am Samstag Abend in Abtenau statt. (14. September bzw. Ersatztermin 21. September)

Im Vorfeld findet die Generalversammlung der Liga statt. 
Einladung/Tagesordnung: EINL_GV_2013_V1.

 

Meisterschaft der Vereine

Ganz kurze Beschreibung:
Bei der Meisterschaft der Vereine werden gewöhnliche Wettbewerbsaufgaben geflogen, wie sie bei anderen Wettkämpfen auch. Doch es gibt lediglich eine Manschaftswertung. Mannschaften bestehen aus max. 5 Personen, wobei max. 4 gleichgeschlechtliche Personen teilnehmen dürfen (4 Männer + 1 Frau oder 4 Frauen + 1 Mann oder nur 4 Männer, nur 3 Männer …). Es sollten aber mindestens 3 Piloten in der Mannschaft sein, denn diese sind für die Wetung notwendig: der Beste der Mannschaft wird gestrichen, der Zweit- und Drittbeste werden gewertet, der 4. und 5. werden wieder gestrichen. Würde eine Mannschaft nur aus 2 Piloten bestehen, würde letztendlich nur einer gewertet, womit man in der Wertung wohl eher im hinteren Bereich zu finden ist.

Die Mitglieder der Mannschaft müssen allerdings alle über eine gültige Sportlizenz verfügen und diese muß über den Verein gemeldet sein, für den sie starten.

Bei der Meisterschaft der Vereine steht der Spaß aber eindeutig im Vordergrund. Die Aufgaben werden dementsprechend “einfach” gesetzt, damit auch nicht-wettkampferfahrene Piloten auf ihre Kosten kommen. Da die Siegerehrung am Samstag Abend meist etwas länger dauert, wird am Sonntag deutlich später gestartet, womit ein gemäßigtes Feiern möglich sein sollte.

Es wäre schön, wenn viele Vereine dem Aufruf folgen würden und somit den Saisonausklang gemeinsam feiern. 

Ausschreibung ÖMdV 2013

Heli Eichholzer gewinnt den Wildkogelpokal

Bei perfektem Sommerwetter gewinnt Heli Eichholzer den Wildkogelpokal in Bramberg!

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Nachdem die Wetterprognosen die Möglichkeit von Gewittern ansagten, waren die Veranstalter dementsprechend vorsichtig und setzten lediglich eine knapp 50 km lange Aufgabe für die Liga / Austria Cup. Für die NC Klasse wurde die selbe Aufgabe, allerdings mit größeren Radien und damit verkürzter Strecke ausgeschrieben.

Nach ca. 2/3 Drittel der Aufgabe wurden zahlreiche Piloten Opfer einer großen Abschattung, aus dem Spitzenpulk “überlebten” nur drei – diesen holten sich dann auch die vordersten Plätze in der Gesamtwertung. Wenige Minuten später kamen noch einige Piloten nach, welche die Abschattung entweder umflogen haben oder einfach den Start schlecht erwischten und somit von der Abschattung nicht betroffen waren.

Gesamtergebnis (externer Link zur FAI):
1. Helmut Eichholzer
2. Alexander Schalber
3. Thomas Weingartner

Sportklasse:
1. Stefan Brandlehner
2. Alexander Lochner
3. Marco Exenberger

NC Klasse:
1. Michael Nussbaumer
2. Hannes Holzhammer
3. Helmut Hofer

 Bildmaterial von Christoph Egelseder, Philipp Schiefer und Helmut Hofer 😉