Bericht vom Alpen Cup in Slowenien 17.-20.05.2018

Samstag, 19.05. Siegerehrung

Der Veranstalter entschied den Sonntag auf Grund des prognostizierten Bora mit 50km/h in 1500m vorzeitig zu cancellen. So konnte auch gleich die Siegerehrung stattfinden – mit großen Erfolg für uns Österreicher 🙂 Gratulation Euch allen!

Overall:

  1. Joachim Oberhauser (ITA)
  2. Helmut Eichholzer (AUT)
  3. Jonas Böttcher (GER)

Ergebnisliste Overall

 

 

Damen:

  1. Yvonne Dathe (GER)
  2. Ewa Korneluk (GER)
  3. Eli Egger (AUT)

Ergebnisliste Damen

 

 

 

Sport: (bis EN-C)

  1. Michael Miserok (GER)
  2. Timotej Majdič (SLO)
  3. Gerald Gold (AUT)

Ergebnisliste Sport

 

 

Am Abend gab es noch Polenta, Pivo und Slibowitz, manch einer feierte sogar bis in die frühen Morgenstunden 😉 Somit war der 5e Alpen Cup ein Bewerb mit nur leider einem geflogenen Task, aber vielen genialen Leuten, neuen Freundschaften und jede Menge Spaß! Wir freuen uns jedenfalls wieder einmal bei einem Bewerb in Slowenien teilzunehmen, beim nächsten Mal aber bitte mit Hammerwetter 😉


Samstag, 19.05. 41,9km cancelled vor Start wegen Regen

Am Samstag starteten wir voller Hoffnung früh morgens auf den Kobala, bis wir alle oben waren dauerte es jedoch ca. bis 11 Uhr. Der geplante Task sollte uns vom Kobala Richtung Nova Gorica, Lijak und das Flachland führen um direkt auf der Landewiese vom Lijak in Goal zu fliegen. Beim Briefing schien das Wetter noch durchzuhalten, darum machten wir uns alle startbereit. Während die ersten schon in der Luft waren fing es jedoch wieder leicht zu nieseln an. Das Safety Komitee beschloss anschließend gleich den Task zu cancellen – sehr schade, am Lijak sah es zu dem Zeitpunkt perfekt fliegbar aus – tja wieder zu spät dran. Viele machten jedoch trotzdem noch einen kleinen Flug nach Tolmin mit ein wenig Talwindsoaren am lokalen Hügel. Fotos vom Adrenalin Paragliding Team.


Freitag, 18.05. 51,9km cancelled vor Start wegen Regen

Schon am Vortag entschied sich der Veranstalter es wieder am Lijak zu versuchen. Die Prognosen schauten vielversprechend aus. Ausgeschrieben wurden gute 50km quer durch das Flachland bzw. der vorgelagerten Ridge nahe dem Meer. Leider machte uns an dem Tag wieder der Regen einen Strich durch die Rechnung, so hieß es schon sehr bald “Window Closed”. Leider änderte sich nichts und wir mussten allesamt wieder ins Tal runterfahren. Kurz nachdem die letzten vom Berg runterkamen riss jedoch der Himmel wieder auf und der Veranstalter entschied sich uns wieder zum Startplatz zu kutschieren, eine etwas merkwürdige Entscheidung. Naja – wie sich am Startplatz herausstellte war dieses Wetterfenster auch wieder zu kurz und wir standen schon wieder im Regen. Das Taskboard wurde gleich mal zum Regenschirm umfunktioniert, zum Glück hatten einige in weiser Voraussicht schon das Landebier mitgenommen.. Abends gingen viele in die lokale Pizzeria um danach zum Camp Gabrje bei Tolmin zu fahren – schließlich werden wir morgen unser Glück am Kobala versuchen.


Donnerstag, 17.05. 41,5km gestoppt wegen Regen

Die Wetterprognosen veranlassten den Veranstalter dazu den ersten Bewerbstag rund um den Startberg Lijak zu veranstalten. Viele Piloten reisten deshalb am Vortag ins Zielgelände vom Lijak. Bereits in der Nacht zum Donnerstag gingen starke Regenschauer nieder, die bis in den späten Vormittag anhielten. Der Veranstalter ließ sich nicht davon abhalten das geplante Programm durchzuführen. Am Startplatz warteten wir dann, bis sich die hohe Schichtbewölkung verzog, bis es dann endlich immer sonniger wurde. Eine Aufgabe von etwas über 40 km stand auf dem Tagesprogramm. Perfekt. In der Früh glaubte niemand an einen Flug – der Veranstalter hatte Recht. Gleich nach dem Start wurden die Piloten mit starken Steigwerten an die Basis katapultiert. Die Startboje war im Flachland gesetzt. Zwei Optionen standen zu Verfügung: 1. Warten im Flachland bei schwachen Bedingungen, 2. Warten an der Ridge und dann zur Boje rausgleiten. Im Nachhinein wäre die zweite Option besser gewesen, da die Arbeitshöhe an der Ridge wesentlich höher und zuverlässiger gewesen wäre. Fast alle Piloten entschieden sich für die 1. Option was so manchem Piloten bei den ersten Kilometern zum Verhängnis wurde – Landung. Mit einem “Low-Safe” konnte sich der Spitzenpulk retten. Wer an dieser Stelle den Anschluss fand, konnte dann dem weiteren Streckenverlauf im Flachland folgen. So Mancher musste damit kämpfen nicht in die Wolken gezogen zu werden. Als dann die Ersten im Ziel waren, hat es zu regnen begonnen – “Task stopped”. Fazit: Österreicher – Vorne dabei!

Kommentare der österreichischen Spitzenpiloten:

Heli – “Ich bin nicht besonders gut geflogen, die Anderen waren jedoch schlechter”
Steff G. – “Suche Masöse-Haarfarbe egal”
Armin – “Oasch”
Christian – “Schirm ist nass”
Christoph – “Kein Kommentar”
Andi – “Seitensprung mit Folgen” (finanziell)
Rudi – “schöner Flug”
Michael – “fly High”
Herbert – “Nie wieder ohne AntiG”

Ergebnisliste Task 1 Overall
Ergebnisliste Task 1 Damen
Ergebnisliste Task 1 Sport

Die nächsten Tage erwarten wir etwas besseres Wetter. Fotos vom Adrenalin Paragliding Team.

 

Bericht vom 1. Radsberg Open 12-13.05

Radsberg Open Big Air 2018 (Bericht von Maximilian Odrei)

Trotz einer Wetterlage, die seit Tagen die Flugbedingungen quasi unvorsehbar machte, entschieden sich 60 Piloten dazu, sich nach Kärnten zu den geplanten 2 Tasks am Radsberg zu begeben.
Der Bewerb war zugleich der 1. Teil der Kärntner Landesmeisterschaft.

Task 1:
Nachdem die Sonne die Feuchtigkeit der letzten Tage aufgetrocknet hatte und die Wolkenbasis im Laufe des Vormittags immer weiter stieg, entschied sich das Komitee für einen 48 km Task entlang des Sattnitzberges, vom Startplatz aus in Richtung Westen. Die Bedingungen waren ab dem Startfenster um 11:45 bereits so gut, dass es problemlos möglich war, mit dem Hausbart aufzudrehen und sich eine gute Position direkt an der Basis für den Rennstart zu erarbeiten. Somit löste der Großteil des Starterfeldes den Startzylinder pünktlich um 12:30 aus und machte sich zügig in Richtung des 1. Wendepunktes auf. Mit einer guten Arbeitshöhe von ca. 1800 Metern ging es dann wieder zurück Richtung Osten. Der durch den Kaltluftausfluss einer Gewitterzelle am Hochobir aufkommende Gegenwind zwang viele Piloten im Bereich des 2. Wendepunktes, bei dem in die Mitte des Tals geflogen werden musste, dazu, zu landen. Nur 6 Piloten gelang es, die ESS zu erreichen, bevor der Veranstalter wegen des näher rückenden Gewitters das Rennen stoppte. Bis zu diesem Zeitpunkt ein spannender und anspruchsvoller Task bei sehr schönen thermischen Bedingungen.
Kurze Zeit später erreichte uns, wieder am Startplatz angelangt, ein heftiger Schauer mit Hagelschlag – bei der Feuchte keine guten Voraussetzungen für den nächsten Tag…
Die Sieger des 1. Tasks:
Bojan Gaberšek (SLO) & Thomas Brandlehner mit je 915 Punkten

Task 2:
Der zweite Tag, nach Vorhersagen noch besser als der 1. Tag erwartet, begann mit dichtem Nebel am Startplatz, der erst um 10 Uhr von der Sonne aufgelöst wurde. Die Basis schien noch tiefer, sodass der Startbeginn mehrmals nach hinten verlegt werden musste, bis sich die ersten Gewittertürme wieder aufbauten. Der ausgeschriebene Task wurde kürzer angesetzt als am Vortag und ab 13 Uhr tummelten sich die 60 Teilnehmer auf engstem Raum vor der Felswand, der einzigen Möglichkeit, die Höhe bis zur SSS zu halten. Trotz der niedrigen Höhe gelang es den besten Piloten, den ersten Turnpoint nach dem Auslösen des Startzylinders zu erreichen, sehr viele schafften es das ganze Rennen über nicht, den Radsberg zu verlassen. Leider baute sich in den Karawanken wieder ein Gewitter Gewitter auf, sodass auch dieser Durchgang um 14:40 gestoppt werden musste. In Anbetracht des kleinen fliegbaren Zeitfensters muss dem Veranstalter und der Rennorganisation ein Lob ausgesprochen werden, alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung.
Sieger des 2. Tasks:
Stephan Gruber

Overall:
1. Stephan Gruber
2. Bojan Gaberšek
3. Alexander Schalber

https://www.livetrack24.com/events/RBO2018/results

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal, Task 2 & Fazit

Der Himmel über dem Schöckl empfing die Piloten heute in eine dicke Abschrimung gehüllt: Schwache thermische Bedingungen bei südwestlichen Winden machten bereits den Start zum Lotteriespiel. Als die Cirren kurz etwas mehr Sonnenlicht preisgaben wurde schleunigst das Startfenster geöffnet und bis zum Start um 13:30 Uhr konnten die früh Gestarteten in den sonnenbefeuerten Thermiken gut Höhe machen.
Nicht ganz so viel Glück mit dem Cirrentiming hatten die etwas später Gestarteten: In der schwächeren Thermik fanden diese den Anschluss in größere Höhen nicht mehr und hatten verfrüht den Kampf mit der Schwerkraft aufzunehmen.

Der Spitzenpulk kam für diese Bedingungen relativ zügig voran, hatte aber nach der 2. Wende die Höhenreserven aufgebraucht. Nach der Raab-Klamm konnten gegen den die Hügel überspülenden Wind nur die allerwenigsten wieder in Aufwinde einfädeln. Die Hälfte des Führungspulks stand somit bereits vor Task-Halbzeit.
Einige Piloten – allen voran der Tasksieger vom 1. Durchgang Jost Napret – fanden jedoch eine gute Linie und konnten weiter Richtung dritter Wende hanteln, bis sich die Sonne wieder zeigte. Wer sich bis dahin in der Luft halten konnte, wurde wieder mit zuverlässigeren Aufwinden belohnt und konnte den Rest der 43,2km-Aufgabe wieder eher im Rennmodus in Angriff nehmen.
Letztendlich erreichten 10 Piloten das Ziel. Eine Klasse für sich begründete einmal mehr der Slowene Jost Napret, der gleich 27(!) Minuten vor dem Zweitplatzierten Tilen Ceglar (ebenfalls Slowene) im Ziel war.

Google Photos Task 2

Hier das Video zum 2. Task:


DIE SIEGER:

Aus österreichischer Sicht besonders erfreulich ist das Abschneiden des erst 23-jährigen Michael Sommerauer, der sich mit zwei souveränen Zielankünften nun Staatsmeister nennen darf. Ein neuer Stern am österr. Liga-Himmel!

Alle Resultate auf der Event-Seite livetrack24.

Hier die Siegerpodien:
Newcomer:

Serienklasse:

Steir. Landesmeister:

Staatsmeister:

Schöckl-Cup Gesamtsieger:

…und außer Konkurrenz: unsere Damen

Weitere Fotos von der Siegerehrung findert Ihr hier:

Google Photos Tag 4 Siegerehrung

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal, Tag 2

Die Prognosen für Tag 2 der Österr. Staatsmeisterschaften am Schöckl verhießen nochmals etwas Windzunahme gegenüber dem Vortag, sodass uns die Veranstalter des PGC Steiermark zum etwas windgeschützteren Gelderkogel chauffierten. Nördlich des Passailer Beckens gäbe es etwas windgeschütztere Bedingungen, als direkt am vorgelagerten exponierten Schöckl.
Die Tasksetter schrieben eine Aufgabe am nördlichen Rand des Passailer Beckens aus, der auch bei stärkeren Windgeschwindigkeiten schaffbar sein müsste.
Der erste Winddummy wurde hoffnungsvoll nach Mittag rausgeschickt, sank jedoch ohne merklichen Heber Richtung Landeplatz – zur Windstärke dazu kam noch eine spürbare Seitenwind-Komponente…

Also hieß es Warten und mal Einkehrschwung in den am Fuße der Wiese gelegenen Bauerngasthof. Dem nächsten Briefing ging mangels zusätzlicher Winddummies eine reine Beurteilung am Boden voraus und so rang sich der Veranstalter schweren Herzens eine Absage des Tasks ab.

Einige Piloten nutzten den nun etwas mehr von vorne kommenden Wind um noch etwas zusätzliche Airtime in dem für viele neuen Gebiet zu sammeln.
Diese konnten ein sichtlich gutes Zeitfenster nutzen und gut Höhe machen.

Michael Sommerauer gelang bei diesen Bedingungen sogar das Kunststück, bis direkt zum Landeplatz am Schöckl retour zu fliegen – gegen den Wind sicherlich ein taktischer und fliegerischer Husarenritt, den Michi mit sympathischem Grinsen quittierte. Den erst 23jährigen Steirer gilt es auf alle Fälle ganz oben auf der Rechnung zu haben, bewies er doch schon mit seinem 7. Platz in Task eins, dass er im hochkarätig besetzten internationalen Starterfeld das Zeug hat, ganz vorne mitzumischen.
Den jungen Ennstaler, der über die Acro-Fliegerei zum Bewerbsfliegen kam, gilt es ganz klar im Auge zu behalten! Jetzt schon ein vielversprechender Kandidat für den Titel “Rookie of the Year”.

Den Abend rundete ein Vortrag zum in der Comp-Szene meist genutzten Flugcomputer Naviter Oudie ab. Gehalten von keinem geringeren als dem Tasksieger des ersten Durchgangs selbst: Jost Napret.

Die Prognosen für Montag geben wenig Hoffnung auf einen fliegbaren Tag. Dafür schaut der Dienstag nach heutigem Stand wieder vielversprechend aus…

Fotos von Tag 2 gibt es hier:

Google Photos Tag 2

Lex Robé/österr. Gleitschirm-Liga

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal Task 1


Der erste Task ist geschlagen!
Die insgesamt 90 Piloten aus 7 Nationen wurden um einen 44km Rundkurs um das Passailer Becken geschickt. Den starken Windprognose zum Trotz war die Tour de Passail sehr schön zu fliegen.
Ging es beim ersten Schenkel mit Wind in den Norden Richtung Teichalm war der weitere Weg Richtung Süd und Weizer Klamm vom
vorherrschenden SSW-Wind geprägt. Der Bereich um die Klamm war stark Wind-exponiert und dementsprechend unorganisierte Thermik machte es schwer, in passabler Höhe wieder retour zum Schöckl zu fliegen. Dieser Bereich forderte auch die meisten Thermik-Opfer, sodass von den 90 gestarteten nur 38 Piloten ins Ziel kamen.
Erster wurde Jost Napret aus Slowenien, der mit seinen slowenischen Teamkollegen bereits von Beginn an den Ton angab, nach einem Fast-Absteher einen top Leebart an der Nordseite(!) der östlich der Weizer Klamm ausgegraben hatte und ihm das Ticket retour Richtung Schöckl schenkte. Was für ein Rennen!
Hier die Tasksieger Jost Napret:

Über 400 (!) weitere Fotos gibt es hier:

Google Photos Task 1

Aus österreichischer Sicht konnte Stefan Brandlehner die Ehre der Österreicher auf heimischem Grund retten: Er platzierte sich auf Platz 3.

Die kommenden Tage ist zwar noch stärkerer Wind vorhergesagt, aber die Veranstalter sehen’s gelassen: “Wir sind gewohnt bei Wind zu fliegen und haben selbst für starke Winde Ausweichmöglichkeiten parat”, so der Veranstalter Andreas Pölzer.

Lex Robé/österr. Gleitschirm-Liga

Hier das Video zu Task 1:

Top Spot Hohe Salve Bericht

Sonntag, 25.03.2018

 

 

 

 

 

Wie prognostiziert, erwarteten wir heute Sonntag perfekte Flugbedingungen. Erste Streckenflieger konnten von der Hohen Salve bereits vor elf Uhr mit großer Höhe abfliegen. Der Start war heute ein Leckerbissen, denn die Meisten konnten die Startboje mit maximaler Höhe nehmen. Über die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental führte der erste Schenkel in Richtung Steinplatte. Nach der Querung zum Wilden Kaiser splittete sich die erste Gruppe. Simon setzte sich ab, und konnte mit einigen Kilometern Vorsprung die Wende in Erpfendorf nehmen. Auf dem Schenkel Richtung Wörgl bretterten wir das Kaisergebirge entlang. Diejenigen die das Gaspedal bis zum Anschlag drückten, hatten einen entscheidenden Vorteil, denn nur wer die knackigen Bärte mit über 5 Meter kurbelte und die “schwachen Blubberer” durchflog, war am Schluss vorne dabei. Anspruchsvolle, starke Thermiken am Pölven ließen dann die Piloten mit genügend Höhe ins Ziel gleiten.

Die Wetterbedingungen waren herausragend-kein Talwind-starke Thermiken-(fast)kein Höhenwind-gute Basis-keine Überentwicklungen. Ein perfekter Sonntag.

Zum Schluss noch ein paar Zitate unserer Top-Piloten:

Rudi -“fulminantes Flugwetter verwöhnte die Gekommenen”

Marko -“einfach geil”

Tom B. -“falscher Task im GPS, flog nach Gefühl”

Herbert -“Ich war im Flow”

Ergebnisse Task 2
Gesamtergebnis

 

Samstag, 24.03.2018

 

 

 

 

 

 

Die Verschiebung hat leider viele Piloten davon abgehalten, das erste Ligatraining zu nutzen.
Dass ein Training zu Saisonbeginn notwendig ist, haben ein paar Piloten erfahren müssen. Herbert war zu früh im Startzylinder, Rudi versäumte die zweite Boje (03-188) um ca. 20 Meter, Tom war gar nur 4 Meter daneben. Nachdem das Training nicht zur Ligawertung zählt, ist das aber nicht tragisch.
Aufgrund der Verschiebung war auch kein Auswerter anwesend – die Flüge wurden von den Piloten selber hochgeladen – so sollte es idealerweise sein. Die Auswertung wurde dann “extern” gemacht.
Wie der Tag wirklich war, kann ich leider nicht sagen, aber es dürfte gut zu fliegen gewesen sein.
Manfred.

Ergebnisse Task 1

 

Newcomer Trainingslager: So, 04.03.2018: Task 2 – 25km Race to Goal

Bericht und Fotos vom DHV, viele weitere Fotos gibts es HIER

Tagessieger: Florian Hertwig – Wir sind wieder geflogen! Heute bei bestem Wetter und strahlenden Gesichtern im Ziel.

Das Taskerlebnis aus seiner Sicht:

Ausgeschrieben war heute ein Zick Zack Task von 24 km. Das Race startete um 12:45 Uhr bei strahlend blauem Himmel und deutlich besserer Thermik als gestern. Die Basis war am Start auf ca. 2500 m und ich konnte mich als einer der höchsten sehr gut platzieren.

Die erste Wende lag im Westen ca. 4km entfernt. Von dort aus ging es zurück Richtung Startplatz. Von da an war deutlich Südwind zu spüren, so dass wir teilweise gezwungen waren ins Lee zu fliegen. Dort fand man gute Steigwerte von ca. 4 m/s. Für den weiteren Verlauf des Rennens war es für mich wichtig möglichst hoch zu fliegen, denn je tiefer man kam, desto schwieriger wurde es wieder nach oben zu kommen (viel Schnee im Tal).

Den Endanflug habe ich sehr früh gestartet, so dass ich mit etwas Glück mit 10 m über Grund die Ziellinie überfliegen konnte. Jetzt freuen wir uns alle zusammen auf die Siegerehrung. Die Organisation des Wettbewerbes war sehr gut! Bis bald Flo

Sieger (Overall):

1. Platz:   Florian Hertwig
2. Platz:   Peter Fradl
3. Platz:   Tim Schober

Samstag, 03.03.2018 Task 1
Sonntag, 04.03.2018 Task 2
Gesamtergebnis NC-Trainingslager 2018

Danke für Euer reges Interesse und Maximilian Odrei für dieses lässige Video!
Wir freuen uns schon Euch beim nächsten Bewerb in 2 Wochen wieder zu treffen 👉 Top Spot Hohe Salve, 17-18.3. 😉 Save the Date! https://www.livetrack24.com/events/TopSpotSalve2017/de

Newcomer Trainingslager: Sa, 03.03.2018: Task 1 – 20km Elapsed Time

Bericht vom DHV, viele weitere Fotos gibts es HIER

Einschreibung für die Nachzügler am Vormittag. Die Sonne scheint, um 11:00 Uhr fahren wir zum Startplatz und eröffnen die Saison mit Lauf Eins der Newcomer Challenge Werfenweng. Es wird voll am Startplatz. Ca. 80 Newcomer sind heiß auf das erste Rennen des Jahres. Dem Sieger der Challenge winkt das Montis Leichtgurtzeug von NOVA. Aber auch ohne die Preise sind die Teilnehmer voll motiviert, denn es gibt viel zu lernen…

Tagesbericht aus Teilnehmersicht:

Der Tag war mäßig vorhergesagt, vorgegeben wurde daher nur ein 19km Task elapsed Time. Am Startplatz sind schon sehr früh wenige Schirme vor dem Ost Startplatz gesoart. Nachdem 20 Minuten lang niemand abgesoffen war bin ich gestartet. Die ersten 20 Minuten waren sehr zäh und das stark zunehmende Teilnehmerfeld pendelte zwischen -50 und +100 Metern vor dem Startplatz herum.

Stück für Stück ließ die Thermik mit wandernder Sonne nach und das Teilnehmerfeld wanderte auf die Südseite. Von dort lies sich beobachten wie vereinzelte Piloten im offensichtlich leeseitigen Westhang massiv an Höhe gewannen. Da ich zu dieser Zeit genügend Höhe über dem Grad hatte, wagte ich den Überflug. Mit mäßigen Turbulenzen konnte ich daraufhin mit vier anderen Piloten auf 2000 Meter MSL aufdrehen.

Von dort wagten wir den Sprung durch den Startzylinder zum ersten Wendepunkt. Diesen konnten wir ohne Probleme erreichen, blieben allerdings auf Baumgrenze- Höhe. Anschließend suchten wir verzweifelt nach einem stabilen Bart, um genügend Höhe für den Weiterflug zu gewinnen. Aufgrund der Cirren, welche die Sonne dämpften, konnten wir nicht mehr als ein paar Blasen finden.

Die meisten anderen Piloten traten nach kurzem suchen den Weiterflug zum 2. Wendepunkt an, sind daraufhin aber im Ziel abgesoffen. In dieser Zeit hatte ich mich in den Hang verbissen und versuchte auf zu soaren und Blasen zu kurbeln, vergeblich wie sich herausstellte. Etwa 150 Meter über dem Boden ging ich in den Endanflug.

Fazit: Wie die meisten anderen Piloten stehe ich deprimiert am Boden, alle diskutieren wo der Fehler liegt und was man in Zukunft besser machen könnte. Toll ist es nicht, wenn andere besser sind, aber die gibt es immer und hier bekommen wir wenigstens aufgezeigt, warum sie besser sind. So warten wir alle gespannt auf das mit Sicherheit sehr lehrreiche Debriefing und einen Hammer zweiten Tag.

Tagessieger: Friedrich Bloße mit 8,2 km

Hier ein super Video von Philip Brugger zu dem Tag:


 

Und aus Veranstaltersicht muss man sagen:

Nicht perfekte Bedingungen durch die stabile Schichtung im unteren Bereich, aber ein perfekter Flug ist auch nicht nötig um die Ziele dieser Veranstaltung zu erreichen. Wir wollen Wissen vermitteln, den Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit ihren Instrumenten geben und Entscheidungshilfen sowie übliche Taktiken erklären.
All das haben wir ausführlich geübt und die Teilnehmer können ohne Probleme bei anderen Bewerben teilnehmen wo all diese dinge ohne Unterstützung ablaufen müssen.
 

PWC BRIGHT: Siegerehrung und das Geheimnis der Sieger

Der PWC Bright ist geschlagen! Was für ein Bewerb? Trotz der heute erneut unfliegbaren Bedingungen ist das erlebte Potenzial des Gebiets ganz großartig. Gemäß den Locals hatten wir nur außerordentliches Pech, denn normalerweise sei die Fliegerei hier so, wie bei den 1 Woche zuvor stattgefundenen BRIGHT OPEN: schön, labil und nur mittelmäßig windig…

Bei den 4 geflogenen Tasks hatten wir 2 x fantastisches Flugwetter und 2 x selektive, schwache Bedingungen, die vielen Piloten das erfolgreiche Beenden der Aufgabe gerade knapp verwehrten. Darunter auch wir (siehe die Einzelberichte und Videos).

Schlussendlich konnten wir mit dem Team AUT in die Top10 der Nationenwertung vorstoßen. Mit den Einzeplatzierungen:
14. Lex Robé
44. Herbert Tamegger
100. Luki Jagiello
116. Georg Grieshofer

Luki hatte nach seinem super 1. Task leider eine kleine Pechsträhne und Georg war auch oft glücklos (bis auf seine genialen Lowsaves!). Bei Herbert und mir lief es schon deutlich besser – allein in Task 3 waren wir zu ungestüm und standen kurz vor der Ziellinie. Daraus gelernt hatten wir uns für den letzten Task vorgenommen, unbedingt ins Ziel zu kommen – und wenn wir unsere Sicheln heimtragen müssen…
Ich (Lex) hatte das noch konsequenter als Herbert verfolgt und konnte mit der 3. Rennzeit den 6. Platz im Taskergebnis und somit über 900 Punkte einfahren – eine schöne Genugtuung, für die späte Starterlaubnis bei Task 1, die mich über 200 Punkte gekostet hatte. Wenn der Takeoff besser organisiert gewesen wäre, hätte ich sogar eine TOP-10-Platzierung in rot-weiss-rot mit nach Hause gebracht – und das bei meinem ersten PWC!?! Hüft ois nix, geil woas auf alle Fälle! Allein schon, weil ich bester EN-D Pilot wurde und mich zusäzlich auf Anhieb für das Superfinale qualifiziert habe! Vom PWC Community-Erlebnis ganz zu schweigen…

Kommentare der restlichen Teamkollegen im O-Ton:
Herbert:
“Bäääarig wooors. Mir hat es irrsinnig gut gefallen – vorallem der ganze Flair, alles super organisert. Die Leute waren super nett und hilfsbereit und die Tasks total interessant zu fliegen. Leider war meistens etwas Pech dabei: Beim 1. Task am Start, beim 3. Task leider 100 m zu kurz und im 4. Task hab ich leider des Lexens Thermik ausgelassen und bin wenig später am Boden gestanden.
Für künftig nehm ich mir vor, wirklich bis am Schluss hochkonzentriert zu bleiben und sicher ins Ziel zu fliegen. Ich freu mich alle Fälle schon total auf meinen nächsten Weltcup in Sopot.”

Luki:
“Nur 3 Dinge:
1. Aus Fehlern lernt man am besten.
2. Es war ein super Abenteuer.
3. Ich bin froh, wenn ich wieder ein Handy hab.
4. So richtig freu ich mich, wenn die Wunden und Bisse von meinem Waldausflug wieder verheilt sind ;-)”

Georg:
“Holla die Waldfee. Wunderschönes Land. Extrem liebe Leute. Für mich das schönste Reiseland, das ich bisher bereist habe. Interessante Flubedingungen, da komplett konträres Leben. Die Thermiken, die Windsysteme sind schwer vorhersehbar und wechselnd…
Viel Gelernt – vor allem: ich muss schneller fliegen. Vor allem nur die großen, starken Thermiken nehmen!”
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Wir waren zumindest die Sieger der Herzen und bräuchten wahrscheinlich noch 2 Leben, um all die Gegeneinladungen der Gastgeber und anderen Piloten auch wahrzunehmen…


Hier noch die Fotos zum Schlussakt des PWC Bright, der Siegerehrung…

Hier nochmal alle Resultate…
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Was einmal mehr zu bewundern war, war die Dichte, der Altersschnitt und die Performance der Franzosen, die mit 4 Piloten in den Top-5 klar den Ton in Down-Under angaben.
Grund genug unseren Französischen Copiloten mal auf den Zahn zu fühlen und genau nachzufragen, ob hinter den Erfolgen mehr steckt, als talentierte Piloten: Hier die Kommentare der drei Bestplatzierten Honorin Hamard, Maxime Bellemin und Lois Goutagny.

Australien war mehr als eine Reise wert. Vom fliegerisch-taktischen Lerneffekt bis hin zur Erkenntnis, dass
– die Thermikwahl alle anderen Teilbereiche des Fliegens dominiert
– der Zeno (für mich) ausreichend gut gegen die CCC-Fraktion besteht
– und vor allem: die anderen auch nur mit Wasser kochen

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Siegerehrung & Fazit:

PWC Bright: Do, 22.02.18: Task 4 – 51 km endet mit österr. Überraschung

Der heutige Tag begann mit leichtem Regen und das Morgenbriefing wurde gleich mal auf Mittag verschoben. Dafür ging’s danach gleich rauf auf den Mystic-Startplatz. Die Tasksetter schrieben eine 51km-Aufgabe aus – mit Startgate 15:00 Uhr – puuuhh, da bleibt bei komplett geschlossener Bewölkung nicht viel Zeit.
Zum Glück ist es hier jeden Tag so labil, dass man wie bei uns im Frühling fast überall von ganz tief unten wieder rausdrehen kann, wenn…ja wenn es zumindest einen Hauch von Sonneneinstrahlung auf den Untergrund gibt.
Das Licht-/Schattenspiel war heute auch die große Challenge. Eine Challenge, die uns Zeno-Piloten nicht schon vornherein auf die Plätze verweist. Heute konnte man mit Taktik noch besser punkten.
So war es heute keine Vollgasbrennerei, sondern durch die sowohl zeitliche als auch örtliche Mischung aus Sonne, Bedeckung und kompletter Abschirmung musste man heute mehrfach die Gangart wechseln.

Lex konnte sich heute seine XC-Skills zunutze machen und ist nicht der Meute tief in das komplett abgeschattete Areal beim Mt. Buffalo reingebrettert, sondern hat vorher nochmal geduldig Höhe gemacht und hatte so mehr Höhenspielraum, um wieder irgendwo Thermikanschluss zu finden. Der Gelang zäh aber doch und konnte danach auf eigener Spur knapp hinter Pepe Malecki und Max Bellemin die Ziellinie als DRITTER überfliegen. Die Chronologie des Wahnsinns ist unter https://photos.app.goo.gl/v2b7zxmPdyakP12p2 zu finden.

Durch die Führungspunkte wurde es schlussendlich Platz 6 – kurioserweise noch vor dem Zeitsieger Pepe, der auf Platz 8 landete. Unsere deutschen Freunde auch wieder stark: Jan-Philip Rebhan kam ebenfalls in die Top 10.
Im Bewerbs-Zwischenstand ist er bereits auf Platz 14 bei seinem ersten PWC. Herbert leider kurz vor dem Ziel im oben beschriebenen Massengrab abgestanden und Georg und Luki ebenfalls glücklos heute.
Eventuell ist morgen noch ein Task, wenn uns der Wind doch nicht so übel mitspielt, wie prognostiziert ist…

Resultate wie immer hier: http://pwca.org/results/results/

DRÜCKT UNS DIE DAUMEN!

UPDATE 23.02.: Nachdem der heutige Task gecancelt wurde, blieb Zeit das Video von Task 4 zu schneiden. Here you go! 🙂

Hier noch das Doarama, das schön zeigt, dass wir mit unseren Zenos halbwegs an der Spitze dabei waren:

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 4: