WM 2017 Feltre-Italien: Tag 1

Nach einem guten Trainingstask wir das Wetter nun für 3 Tage etwas schlechter. Es ist feuchter und die Basis mit 1500m deutlich tiefer. Wir wechseln also das Bewerbsgebiet nach Bassano.

Das Team:

Richard Edlinger -Teamleader

Alex Schalber – Enzo 3

Simon Arnold – Enzo 3

Thomas Brandlehner – Enzo 3

Thomas Berger – Enzo 2

Livetracking auf www.livetrack24.com oder mit flymaster livetracking (google suche)

Berichte vom Alpencup 2017 in Lenggries

Simon auf Platz 2 (Foto: DHV)

Der Alpencup endete aus österreichischer Sicht recht erfolgreich: Mit Simon Arnold konnten wir Platz 2 belegen!
Der ursprünglich für vier Tage angesetzte größte Bewerb der Liga-Verbände aus D, I und A wurde Schlechtwetter-bedingt auf 3 Tage verkürzt. War der Freitag wettermäßig noch recht durchwachsen, zeigten sich der Samstag und Sonntag von ihrer besten Frühjahrsthermik-Seite: passable Wolkenbasis, gute Aufwinde und moderate Höhenwinde erlaubten uns jeweils knapp 70km im Rennspeed rund um’s Karwendel abzuspulen.

Ergebnisse und allgemeine Reports sind auf der DHV-Seite zu finden. Einen Foto-Bericht samt 3D-Visualisierungen aller österr. Bewerbspiloten gibt’s auf Lex Robés Seite.

Ergebnislisten, Bericht und Fotos von der Österr. Meisterschaft der Vereine

Hier die Bewerbsergebnisse (besten Dank an Bernd Humpl!) und ein kleiner Rückblick auf das schöne Saisonabschlussfest bei den Ennstalern:

Einzelwertung T1, Einzelwertung T2, Einzelwertung OVERALL, Team-Gesamtwertung OVERALL


3Vergangenes Wochenende schien die Sonne ganz besonders auf die Paragleiterszene in Österreich. Zum großen Saisonabschluss-Bewerb fanden sich 83 der besten Gleitschirmpiloten Österreichs am Fuße des Stoderzinken/Gröbming ein, um die Krone des Gleitschirmsports für ihren Verein zu erobern.
Zwei Tage bestes Flugwetter bedeuteten für die Piloten, dass zwei anspruchsvolle Durchgänge in der Region Ramsau-Dachstein geflogen werden konnten. Dabei galt es, die günstigsten Aufwinde und effizientesten Linien zu finden, um so die vorgegebenen Strecken in kürzest-möglicher Zeit absolvieren zu können.
Neben den in der Szene bekannten Cracks fanden sich auch Neulinge in der Wettbewerbsszene ein. Das war so gewollt und wurde durch den speziellen Wertungsmodus begünstigt: Von jedem Team zählten nur die Punkte des zweit- und drittplatzierten. Wer am besten flog sollte seinen TeamkollegInnen nicht davonfliegen, sondern in ihrer Nähe bleiben und ihnen eine günstige Routenwahl vorzeigen, ihnen zeigen wo die beste Thermik und die effizienteste Flugspur zu finden war.

2An beiden Veranstaltungstagen herrschte wahrlich Kaiserwetter. Außerdem – was für diese Jahreszeit absolut nicht selbstverständlich ist – ging es in der Thermik ordentlich nach oben. Am Samstag waren die Bedingungen durchaus “sportlich”, das heißt turbulent. Solche Bedingungen verlangen den PilotInnen viel Geschick und gutes Reaktionsvermögen ab, vor allem aber auch verantwortliches Handeln und entsprechende Vorsicht.

Am Abend wurden beim Tunzendorfer Wirt die Sieger der verschiedenen über das Jahr gelaufenen Gleitschirm-Wertungen geehrt. Anschließend Party in der Disco – und am nächsten Tag sollte man trotzdem fit sein für den zweiten Task.

Der Sonntag überraschte mit einer zunächst sehr uneindeutigen Windsituation. Das Tasksetter-Komitee, das die zu fliegende Strecke festlegt, wurde auf eine harte Probe gestellt: So hieß es erst einmal abwarten wie sich der Wind entwickeln würde. Die Geduld der TeilnehmerInnen wurde belohnt. Der Flug, zu dem sich wohl die meisten mit gemischten Gefühlen in die Luft begeben hatten, entpuppte sich als wahrer Genussflug. Wenn auch die Querung des Ennstals dann doch für etliche das vorzeitige Ende des Fluges bedeutete.
Wer es nicht ins Ziel schafft ist trotzdem nicht umsonst geflogen, sondern bekommt Punkte für die Kilometer die er zurückgelegt hat. Nicht im Ziel gelandete Piloten wurden mit eigens organisierten Rückholer-Bussen zügig wieder zurück nach Moosheim zum Veranstaltungsgelände der Flugschule gebracht.

Die geflogene Strecke und auch die Zeit werden mit GPS-Geräten aufgezeichnet. Die anschließende Auswertung sollte heutzutage online funktionieren und auf Knopfdruck erledigt sein. Da hinkt die Technik leider den Erwartungen hinterher und so gab es wieder einmal viel Mühe und Kopfzerbrechen für die Auswerter rund um Dr. Bernd Humpl.

Nach insgesamt 70km in den Lüften des oberen Ennstals standen die Sieger fest:
Den 1. Platz sicherte sich die Mannschaft von Ikarus Abtenau, gefolgt von den Golden Eagles Zillertal auf Platz 2. Das Podium komplett machten schließlich die Wildkogelfalken.
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Neben den Stockerlplätzen warteten auch Sachpreise auf die bei der Siegerehrung anwesenden TeilnehmerInnen.

Einen solchen Großbewerb erfolgreich auszurichten war nur durch die gemeinsame Anstrengung der drei befreundeten Ennstaler Gleitschirm-Vereine Skyclub-Austria (Flug- und Bewerbsgelände), Mojo (Organisation und Auswertung) sowie Stoderspatzerl (Verpflegung und Rahmenprogramm) möglich.

Fotos der Meisterschaft der Vereine und der Siegerehrung Liga und XContest

Bericht vom PWC in Frankreich 

Resultate

Livetracking

BERICHT 5
Von wegen Schluss am Freitag. Tatsächlich tat sich am heutigen Samstag in den Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden ein fliegbares Fenster auf, das der Veranstalter denn auch flott nutzte: Rauf auf den Berg und 59 Kilometer angesetzt. Leider war das Fenster dann nicht ganz soooo weit offen, wie erhofft. Die Piloten waren vielleicht eine halbe Stunde unterwegs, da baute es rundherum bereits ordentlich auf. Letztlich machte der Regen der Sache dann vorzeitig ein Ende: Task gecancelt.

Alex schließt diesen PWC mit Rang 18 ab. Dass er sich eine bessere Platzierung gewünscht hätte, wird jetzt wohl keinen überraschen, sein Resümee fällt dennoch positiv aus: „Wir hatten schöne Flüge und jeden Tag sonniges Wetter in einem tollen Gebiet. Was will man mehr?“

Gewonnen hat den Weltcup übrigens der Franzose Maxime Pinot, gefolgt von Felix Rodriguez Fernandez. Und wer jetzt noch wissen möchte, was Ozons jüngstes Baby Zenon wirklich kann, der möge sich die Ergebnisliste mit der Platzierung von Luc Armand anschauen. Halleluja, das Teil fliegt!

Damit verabschieden wir uns aus St. André.
Elisabeth und Alex

BERICHT 4
Und weiter geht’s mit Task 4 beim PWC in St. André:
Der Tag begann mit lautem Krach über (nicht: in) unserem Quartier. Zwei Kampfflugzeuge waren im Tiefflug über St. André hinweggedonnert, dass es nur so gescheppert hat. Wobei „Tiefflug“ fast eine Untertreibung war, glaubt man jenen, die das Spektakel am Landeplatz beobachtet haben. Ich gebe das Berichtete mal so wieder: Die Wahrscheinlichkeit, als Paragleiter den Downwash einer Mirage (oder fliegen die jetzt auch Eurofighter?) abzukriegen, war anscheinend gering, weil man die Dinger ohnehin unter sich hatte. Angeblich sind die Teile nämlich höchstens 100 Meter über dem Boden dahingekracht.

Jetzt aber zum dritten und wie es wetterbedingt aussieht auch letzten Task. Wie ihr am livetracking sicher gesehen habt, waren 102 Kilometer zu fliegen. Die Bedingungen des heutigen Tages dürften die angenehmsten der Woche gewesen sein, zumindest was die Turbulenzen angeht. Für Alex lief es am Anfang recht gut, er war vorn dabei und konnte sich in seinem Pulk auch bis ins Goal gut positionieren. Blöderweise hat sich ein zweiter Pulk von hinten über eine andere Routenwahl vorbeigeschlichen, um dann heimlich vor Alex und seinen Kollegen ins Ziel zu fliegen. Für den heutigen Task bedeutet das für Alex – vorerst – Platz 32.

Mal schauen, ob morgen noch was drin ist. Angeblich soll Regen kommen.
Elisabeth

BERICHT 3
Erst mal noch was zu gestern: Den Fight des Tages lieferte der norwegische Pilot Marius Teie. Er kämpfte bis zur Task-Deadline um 19.00 Uhr und hat damit rund sieben Stunden lang alles gegeben, um ins Ziel zu kommen. Die kürzeste Distanz zur Speed-Section betrug 225 Meter! Hut ab. Finde, der hätte sich das Goal schon allein für diesen Kampfgeist verdient.
Jetzt aber zum heutigen Tag: Der Windsack flatterte am Startplatz schon 10.00Uhr morgens ziemlich bewegt herum. Und wer St. Andre kennt, weiß: Besser wird das nimmer! Um nicht in die Superstarkwind- oder Garnichtstart-Phase zu kommen, bin ich deshalb ausnahmsweise vor den Wettkampfpiloten raus. Die hatten einen 70-km-Task als Aufgabe mit „Landeplatz 07“, also einem Landeplatz weit, weit weg von dem Konfetti-Dings in St. André, was ja auch schon einiges über die Bedingungen aussagt, mit welchen die Tasksetter rechneten.
So kam’s dann auch. Was meinen Flug angeht: Viel Vorwärtsfahrt war zumindest für mich an einigen Stellen nicht mehr drin. Bei den PWC-Piloten (wenn man Weltcup-Pilot abkürzt, schaut das voll doof aus, komm ich grad drauf, deshalb: PWC) schaute es zwar etwas besser aus, aber doch nicht so gut, dass man von einem sicheren Durchgang hätte reden können. Weshalb der Task dann gecancelt wurde, ehe überhaupt das Startfenster aufgegangen war.
So und für alle, die bis hierher so brav mein Geschreibsel gelesen haben, kommt jetzt die wirklich relevante Information. Wie gut geht der Zeno? Also: 1 km/h schneller als Enzo 2, stabiler und dazu mit besserem Gleiten bei V-max, weil weniger Leinenmeter. Bei St.-André-Bedingungen ideal, möglicherweise bei schwachen Bedingungen im Flachland nicht ganz beim Enzo 2 dabei. (Quelle: Luc Armand).
Das wär’s für heute.
Elisabeth

BERICHT 2
Das wahre Ausmaß der gestrigen Turbulenzen bekam man ja erst heute am Startplatz so richtig mit. Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass die G’schichteln nicht weniger dramatisch werden, bloß weil der Erzähler einmal drüber geschlafen hat, bleibt noch genügend übrig. Ein Pilot zum Beispiel konnte seinen Spiralsturz nur stoppen, indem er die Bremse so oft um die Hand gewickelt und so massiv an der Steuerleine gezogen hat, dass die Hand am nächsten Tag voll angeschwollen war! Krass, oder?
Aber das war gestern. Heute war’s gut. So nach zwei Stunden machten sich zwar ziemlich deftige Abschattungen breit, dennoch war es labil genug für gute Thermik. Alles in allem war’s bei diesem Task – abgesehen von zwei, drei knackigen Stellen – immerhin so safe, dass auch für die Landung der offizielle Landeplatz direkt in St. André benutzt wurde. Also der Landeplatz, der gestern nicht angeflogen wurde, weil da mehrere lokale Windsysteme gerne miteinander Party machen und Gleitschirmfliegern dann bei starkwindigen Bedingungen nur noch die Rolle des Konfettis zukommt. Doch wie gesagt: Das war gestern. Heute schöner Flug und sichere Landungen.
Für Alex lief es bei dem 115-k-Task ganz gut, er kam mit dem ersten Hauptfeld auf Platz 16 ins Ziel. Danke fürs Daumendrücken und bitte weitermachen.
Was vielleicht den einen oder anderen wettkampfinteressierten Piloten interessiert: Luc Armand fliegt in diesem PWC einen Zeno und führt damit immer wieder den Spitzenpulk an!
Bis dann.
Elisabeth

 

BERICHT 1
Nachdem zwei Tage lang mistral-bedingt an Wettkampffliegen nicht zu denken war, ging es heute endlich mit dem ersten Durchgang los. St. Andre les alpes – das weckt natürlich Erinnerungen an 2012, als das österreichische Team den EM-Titel holte. Tja, die Teamwertung können wir bei diesem Bewerb schon mal abhaken. Weil Team Austria nämlich nur aus einem Piloten besteht: Alex Schalber. Der flog beim heutigen 80-Kilometer-Task als 15. ins Ziel, aber das habt ihr auf livetracking.com wahrscheinlich eh schon gesehen. Nicht gesehen habt ihr dort freilich die Start- und Landebedingungen. Also erstere waren provence-typisch starkwindig, am Startplatz ging’s ordentlich zur Sache, manche schossen wie die Sektkorken senkrecht nach oben. Noch ärger war’s am Landeplatz. Starke Thermik und kräftige Windböen sorgten für ziemlich turbulente Landeanflüge, so mancher Pilot kam rückwarts fliegend am Boden an. Und der Flug dazwischen? Da reichten die Bewertungen von “schön” über “echt unangenehm” bis zu “eigentlich schon über der Grenze”. Wobei die positiven Bewertungen in der Minderheit waren (ich hab eigentlich nur einen Piloten gehört, der die Bedingungen gut fand).
So, das war’s. Bitte in den nächsten Tagen Daumen drücken für “Team Austria”!

Elisabeth (die bei diesem Bewerbung frech die Berichterstattung an sich gerissen hat)

PS: Foto gibt’s heute keines, ich hatte alle Hände voll zu tun, zig Piloten Starthilfe zu geben… Daher hier ein altes Foto.

Berichte von Europameisterschaft Mazedonien 2016

Unsere Jungs waren Mitte August für 12 Tage in Mazedonien – genauer gesagt in Krushevo – und kämpften um den Europameistertitel.

Viele von uns haben ihre Facebook-Nachrichten laufend verfolgt und auch über Livetracking den einen oder anderen Task mitverfolgt. Leider hat die Zeit bis dato noch nicht gereicht, das wir auch einen ausführlichen Bericht zu lesen bekommen, der wird sicherlich mit der nächsten Skyrevue nachgereicht.

Das Nationalteam stellte sich wie folgt zusammen:

  • Alex Schalber
  • Armin Eder
  • Christoph Eder
  • Simon Arnold
  • Thomas Berger
  • Thomas Brandlehner
  • Teamleader: Peter Brandlehner

Das Fluggebiet in Mazedonien kannten viele unserer Jungs schon vom Weltcup. Eine Kombination aus Bergen und Flachland, fliegerisch äußerst anspruchsvoll. Nicht unbedingt von den Flugbedingungen, sonder eher von den vielen taktischen Entscheidungen, die zu treffen sind.

In Summe konnten 9 von 10 möglichen Tasks geflogen werden (!). Das Teilnehmerfeld war enorm stark, jeder noch so kleine Fehler wurde sofort bestraft. Die Leistungsdichte liegt enorm eng beisammen, dass war in den vielen knappen Zieleinläufen immer wieder zu sehen. Meist kamen 30-50 Piloten innerhalb von 1-3 Minuten ins Ziel.

Leider haben die Österreicher gleich beim Ersten Task ordentlich ausgelassen, mit Alex Schalber erreichte nur ein Österreicher das Ziel. Da immer die zwei besten Piloten gewertet werden und jeden Tag rund die Hälfte des Felds ins Ziel kam, war dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen. Am Ende erreichte Österreich den 9. Rang. Der Sieg ging an Frankreich, gefolgt von Deutschland und Italien.

Auch in der Einzelwertung räumten die Franzosen ab. Den Sieg holte sich sehr überlegen Honorin Hamard. Neben ihm standen Joachim Oberhauser (2. Italien) und Xevi Bonet (3. Spanien) am Podest. Bester Österreicher wurde Alex Schalber auf Platz 10.

Bei den Damen waren überhaupt gleich zwei Französinnen an vorderster Stelle: Den Sieg holte sich Seiko Fukuoka vor Laurie Genovese und Klaudia Bulgakow (3. Polen).

Ergebnisse

 

 

 

Bericht Wildkogelpokal

Vom 27. bis 28. fand im Bramberg bei herrlichem Wetter der Wildkogelpokal statt. Die Wildkogelfalken feierten ihr 40-jähriges Bestehen und so war der Wettbewerb mit einem super Fest verbunden. Schon am Freitag Abend begeisterte Stepahn Gruber die gut 70 Besucher im Festzelt mit seinem Vortrag über die Red Bull X-Alps Teilnahme 2015.

Am Samstag wurde eine 76 km Aufgabe gestellt. Der Tag begann äußerst stabil, weswegen erst gegen 13:30 Uhr gestartet wurde. Über dem Grad gab es oftmals gute Steigwerte, doch kaum war man unter Grad, war es sehr, sehr zäh. Der größte Schlüsselstelle war aber der letzte Wendepunkt. 90% des Spitzenpulks standen kurz vor dem Zielradius und ließen die etwas später kommenden umso mehr jubeln.

Am Abend hatten die Wildkogelfalken die Osttiroler Band “Pain light” zu Gast, welche für spitzen Sound und gute Stimmung im Festzelt sorgen. Die tanzwütigen verließen mit Musikende gegen 1:00 Uhr die Party. Einige Piloten – so munkelt man – waren noch Stunden später an der Bar zugange.

Der Sonntag hatte deutlich mehr Thermik zu bieten. Da für den Nachmittag Gewitter angesagt waren, entschied man sich für eine kurze Aufgabe von 54 km. Die schnellsten schafften diesen Zick-Zack-Kurs mit einem Schnitt von 40 km/h! Doch die größte Challenge an diesem Tag war wohl der Start. Der Wildkogel wurde seinem Namen gerecht und hatte schon um 10:00 Uhr Rückenwind. Zum Glück gab es immer wieder Fenster, wo dieser von der aufsteigen Thermik zurückgedrängt wurde und ein Starten möglich war. Aufgrund der etwas turbulenten Luft entschieden sich dennoch einige Piloten, nicht zu starten. Auch am Sonntag gestaltete sich der Endanflug ziemlich schwierig. Viele Piloten riskierten und so standen erneut gut 15 Piloten knapp vor dem Ziel.

Den sehr eindeutigen und überlegenen Gesamtsieg holte sich der Deutsche Peter Jung vor Herbert Holaus (A) und Stefan Bernhard (D).

Alex Schalber holte sich mit dem Tagessieg an Tag 2. noch den Salzburger Landesmeister Titel vor Christoph Eder und Thomas Klinger.

Mit zwei Zielankünften entschied die Sportklasse Jörg Nuber (D) für sich. Platz 2. ging an seinen Landsmann Heinricht Bretz. Platz 3. an Stefan Brandlehner (A)

Bei den Damen gewann wie so oft Ewa Korneluk-Guzy (D) vor Sarah Amon (A) und Nadya Kambanova (D).

In der Newcomerklasse stand am Ende Gerhard Holzer ganz oben. 2. Gernot Ladinig, 3. Martin Perfler

Ergebnislisten: http://www.livetrack24.com/events/WKP2016/de

Ein riesen Dankeschön an die Mitglieder des DFC Wildkogelfalken für die Organisation – wir kommen gerne wieder!

Austria Cup Top Spot Lungau – Bericht

Da wir in Österreich glücklicherweise sehr viele Wettbewerbs-Veranstalter haben, steht im Wettbewerbskalender 2016 nur ein TOP SPOT. Wie der Name schon sagt, ein TOP SPOT wird dort ausgetragen, wo das Wetter gerade perfekt ist. Organisiert wird dieser großteils von der Liga selbst, die örtlichen Piloten sorgen für Wendepunkte und eine geeignete Auffahrt. Letztes Wochenende viel die Entscheidung auf St. Michael im Lungau. Die Wettervorhersage sagte ganz gut voraus und zudem hatte der DFC sein alljährliches Fliegerfest. Unsere Newcomerpiloten Andi Steiner und David Lankmayer haben ganze Arbeit geleistet. Das Fliegerfest war wie immer sensationell und auch für den Wettbewerb war alles vorhanden – samt sehr günstiger auffahrt.

Da das Nationalteam im Moment in Mazedonien um den Europameistertitel kämpft, war das Teilnehmerfeld natürlich ein wenig dezimiert. Am Samstag hatten die Piloten noch mit relativ viel Nordwind zu kämpfen, wodurch so mancher Thermikschlauch ziemlich knackig wurde. Vor allem aber gegen den Wind war kaum anzukommen. So schafften lediglich 4 Piloten die 52 km Aufgabe. Erfreulich: Mit Ralph Reisinger kam auch ein Newcomer Pilot ins Ziel. Den Tagessieg holte sich Klinger Tom vor Stephan Gruber.

Der Sonntag war wettertechnisch wohl der beste Tag. Der Wind wurde zwar nicht viel weniger, drehte aber auf West und wurde damit “angenehmer”. Brandlehner Stefan flog den ersten Schenkel gegen den Wind am aggressivsten und konnte sich so zu Beginn gut vom Rest des Feldes absetzen. An der Basis ging es mit Rückwind (bis zu 85 km/h vollbeschleunigt) in Richtung Osten. Bei der zweiten Boje war er aber schon wieder gestellt, da er einen Thermikanschluss verpasste. Bernhard Fuschlberger und Klinger Tom übernahmen von da an die Führung und gaben diese nicht mehr ab. Vor allem im Endanflug ließen es die beiden nochmals spannend werden, schafften es nach einem 14 km Endanflug aber knapp ins Ziel. Klinger Tom lies sich den zweiten Tagessieg in Folge nicht nehmen. Stefan kam mit einiges an Verspätung als dritter ins Ziel, dicht gefolgt von Brunner Werner. Leider standen auch dieses mal wieder einige Piloten ganz knapp vor dem Ziel.

Der Montag wurde leider durch Überentwicklungen gestört. So musste der Task über 30,7 km schon nach wenigen Kilometern abgebrochen werden.

Alles in allem aber ein gelungener TOP SPOT. Danke nochmals an den DFC Lungau für die perfekte Organisation und das lustige Fliegerfest.

Offizielle Ergebnislisten:

Task 1

Task2

GESAMT

Mit den Jahresergebnislisten müssen wir uns im Moment ein wenig gedulden. Sollten aber noch vor dem Wildkogelpokal auf aktuellen Stand gebracht werden.

 

EM Mazedonien 2016

Wir sind ja schon ein paar Tage hier in Mazedonien und haben Anmeldung und Eröffnung hinter uns gebracht. Heute ist der erste Wertungsdurchgang also drückt uns die Daumen.
Livetracking sollte hoffentlich über die Webseite des Veranstalters erreichbar sein, wir sind noch nicht so sicher wie das aussehen wird da wieder mal alles anders ist. (Neue Tracker die gestern noch nicht funktionierten…)
https://airtribune.com/europg2016/info

Wir das sind:
Alex Schalber
Christoph Eder
Armin Eder
Thomas Brandlehner
Simon Arnold
Thomas Berger
und Peter Brandlehner als Teamchef.

Wir posten dann sooft es geht über Paragleiten in Österreich auf Facebook, das geht auch vom Startplatz oder vom Goal aus.
https://www.facebook.com/paragleiten/

Thomas Brandlehner

Alpen Cup 2016 – Greifenburg

Vom 23- 26 Juni 2016 fand in Greifenburg (Kärnten) der Alpen Cup statt.

Letztendlich waren 138 Piloten aus 17 Nationen am Start – unter ihnen die Top-Piloten aus Deutschland, Italien, Slowenien und Österreich.
Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern und so konnten drei selektive Tasks geflogen werden. Lediglich der vierte und letzte Task wurde für die meisten ein Abgleiter, was in der Ergebnisliste letztendlich auch keine großen Veränderungen brachte.

Tag 1 begann mit 164 km. Eine absolute Hammeraufgabe, welche immerhin 34 Piloten bewältigen konnten. Zuerst ging es über den Weissensee nach Hermagor, anschließend das ganze Lessachtal hinauf bis nach Sillian. Von dort zurück über Lienz in das Mölltal, weiter zum Goldeck bzw. Weissensee und ins Ziel. Der Österreicher Thomas Klinger konnte diesen Lauf in 5 Stunden absolvieren und holte sich den Tagessieg. Einige Favoriten auf den Gesamtsieg waren schon nach diesem Lauf aus dem Rennen, da sie kurz vor dem Ziel die direkte Route wählten, welche letztendlich keine Thermik zu bieten hatte und somit zur vorzeitigen Landung zwang. Für die Rückholung war der Tag eine enorme Herausforderung, waren die Piloten doch in allen umliegenden Tälern verstreut.

Am Tag 2 standen 106 km am Programm. Zuerst zum Goldeck, anschl. das ganze Drautal hinauf zum Zettersfeld nach Lienz, kurzer Abstecher ins Mölltal und wieder zurück zum Weissensee und ins Ziel. Über 80 Piloten erreichten an diesem Tag das Ziel, schnellster war mit Simon Arnold wieder ein Österreicher.

Der dritte Tag brachte ein richtiges “Massengrab”. Es standen nur 52 km am Tastboard. Vor Öffnung der Startboje stieg es sehr gut, weswegen alle Piloten pünktlich zu Startbeginn mit voller Geschwindigkeit zur Startboje hinaus ins Tal flogen. Doch kaum zurück am Berg viel der Thermikanschluss unerwartet schwierig. Geringes bis gar kein steigen! So entschied der Großteil des Feldes tief am Hang entlang weiter zu fliegen, immer auf der Suche nach dem rettenden Thermikbart. Der kam aber für die meisten nicht, weswegen am Ende nur 37 Piloten das Ziel sahen. Die abgebrühten Piloten kurbelten gleich zu Beginn in 0,0 – 0,5 m / Sekunden und arbeiteten sich mühevoll nach oben. Es sollte sich lohnen, der Rest der Aufgabe war ein Kinderspiel. Der dritte Tag brachte mit Alex Schalber den dritten österreichischen Tagessieger. Im Gesamtergebnis spielten die Österreicher aber nicht ganz vorne mit. Ferdinand Vogel (D) hatte sich mittlerweile vom Feld abgesetzt, die beiden Slowenen Tilen Ceglar und Dusan Oroz lagen bereits knapp 100 Punkte zurück auf Platz zwei und drei.

Am vierten und letzten Tag machte eine große Abschattung die ohnehin kleinen Chancen auf einen brauchbaren Durchgang gänzlich zunichte. So konnte keiner der Teilnehmer das Ziel erreichen, für die meisten war es ein ruhiger Abgleiter. Im Endergebnis änderte sich kaum etwas und somit standen die Sieger fest.

Overall:

  1. Ferdinand Vogel (D)
  2. Tilen Ceglar (SLO)
  3. Dusan Oroz (SLO)

Sportklasse:

  1. Stefan Brandlehner (A)
  2. Krysztof Schmidt (Pl)
  3. Michael Wöhrle (A)

Damen:

  1. Ewa Korneluk Guzy (D)
  2. Yvonne Dathe (D)
  3. Annalena Hinstroza (D)

Fotoalbum

Ergebnislisten und Replay