PWC BRIGHT: Siegerehrung und das Geheimnis der Sieger

Der PWC Bright ist geschlagen! Was für ein Bewerb? Trotz der heute erneut unfliegbaren Bedingungen ist das erlebte Potenzial des Gebiets ganz großartig. Gemäß den Locals hatten wir nur außerordentliches Pech, denn normalerweise sei die Fliegerei hier so, wie bei den 1 Woche zuvor stattgefundenen BRIGHT OPEN: schön, labil und nur mittelmäßig windig…

Bei den 4 geflogenen Tasks hatten wir 2 x fantastisches Flugwetter und 2 x selektive, schwache Bedingungen, die vielen Piloten das erfolgreiche Beenden der Aufgabe gerade knapp verwehrten. Darunter auch wir (siehe die Einzelberichte und Videos).

Schlussendlich konnten wir mit dem Team AUT in die Top10 der Nationenwertung vorstoßen. Mit den Einzeplatzierungen:
14. Lex Robé
44. Herbert Tamegger
100. Luki Jagiello
116. Georg Grieshofer

Luki hatte nach seinem super 1. Task leider eine kleine Pechsträhne und Georg war auch oft glücklos (bis auf seine genialen Lowsaves!). Bei Herbert und mir lief es schon deutlich besser – allein in Task 3 waren wir zu ungestüm und standen kurz vor der Ziellinie. Daraus gelernt hatten wir uns für den letzten Task vorgenommen, unbedingt ins Ziel zu kommen – und wenn wir unsere Sicheln heimtragen müssen…
Ich (Lex) hatte das noch konsequenter als Herbert verfolgt und konnte mit der 3. Rennzeit den 6. Platz im Taskergebnis und somit über 900 Punkte einfahren – eine schöne Genugtuung, für die späte Starterlaubnis bei Task 1, die mich über 200 Punkte gekostet hatte. Wenn der Takeoff besser organisiert gewesen wäre, hätte ich sogar eine TOP-10-Platzierung in rot-weiss-rot mit nach Hause gebracht – und das bei meinem ersten PWC!?! Hüft ois nix, geil woas auf alle Fälle! Allein schon, weil ich bester EN-D Pilot wurde und mich zusäzlich auf Anhieb für das Superfinale qualifiziert habe! Vom PWC Community-Erlebnis ganz zu schweigen…

Kommentare der restlichen Teamkollegen im O-Ton:
Herbert:
“Bäääarig wooors. Mir hat es irrsinnig gut gefallen – vorallem der ganze Flair, alles super organisert. Die Leute waren super nett und hilfsbereit und die Tasks total interessant zu fliegen. Leider war meistens etwas Pech dabei: Beim 1. Task am Start, beim 3. Task leider 100 m zu kurz und im 4. Task hab ich leider des Lexens Thermik ausgelassen und bin wenig später am Boden gestanden.
Für künftig nehm ich mir vor, wirklich bis am Schluss hochkonzentriert zu bleiben und sicher ins Ziel zu fliegen. Ich freu mich alle Fälle schon total auf meinen nächsten Weltcup in Sopot.”

Luki:
“Nur 3 Dinge:
1. Aus Fehlern lernt man am besten.
2. Es war ein super Abenteuer.
3. Ich bin froh, wenn ich wieder ein Handy hab.
4. So richtig freu ich mich, wenn die Wunden und Bisse von meinem Waldausflug wieder verheilt sind ;-)”

Georg:
“Holla die Waldfee. Wunderschönes Land. Extrem liebe Leute. Für mich das schönste Reiseland, das ich bisher bereist habe. Interessante Flubedingungen, da komplett konträres Leben. Die Thermiken, die Windsysteme sind schwer vorhersehbar und wechselnd…
Viel Gelernt – vor allem: ich muss schneller fliegen. Vor allem nur die großen, starken Thermiken nehmen!”
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Wir waren zumindest die Sieger der Herzen und bräuchten wahrscheinlich noch 2 Leben, um all die Gegeneinladungen der Gastgeber und anderen Piloten auch wahrzunehmen…

Hier noch die Fotos zum Schlussakt des PWC Bright, der Siegerehrung…

Hier nochmal alle Resultate…
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Was einmal mehr zu bewundern war, war die Dichte, der Altersschnitt und die Performance der Franzosen, die mit 4 Piloten in den Top-5 klar den Ton in Down-Under angaben.
Grund genug unseren Französischen Copiloten mal auf den Zahn zu fühlen und genau nachzufragen, ob hinter den Erfolgen mehr steckt, als talentierte Piloten: Hier die Kommentare der drei Bestplatzierten Honorin Hamard, Maxime Bellemin und Lois Goutagny.

Australien war mehr als eine Reise wert. Vom fliegerisch-taktischen Lerneffekt bis hin zur Erkenntnis, dass
– die Thermikwahl alle anderen Teilbereiche des Fliegens dominiert
– der Zeno (für mich) ausreichend gut gegen die CCC-Fraktion besteht
– und vor allem: die anderen auch nur mit Wasser kochen

PWC Bright: Do, 22.02.18: Task 4 – 51 km endet mit österr. Überraschung

Der heutige Tag begann mit leichtem Regen und das Morgenbriefing wurde gleich mal auf Mittag verschoben. Dafür ging’s danach gleich rauf auf den Mystic-Startplatz. Die Tasksetter schrieben eine 51km-Aufgabe aus – mit Startgate 15:00 Uhr – puuuhh, da bleibt bei komplett geschlossener Bewölkung nicht viel Zeit.
Zum Glück ist es hier jeden Tag so labil, dass man wie bei uns im Frühling fast überall von ganz tief unten wieder rausdrehen kann, wenn…ja wenn es zumindest einen Hauch von Sonneneinstrahlung auf den Untergrund gibt.
Das Licht-/Schattenspiel war heute auch die große Challenge. Eine Challenge, die uns Zeno-Piloten nicht schon vornherein auf die Plätze verweist. Heute konnte man mit Taktik noch besser punkten.
So war es heute keine Vollgasbrennerei, sondern durch die sowohl zeitliche als auch örtliche Mischung aus Sonne, Bedeckung und kompletter Abschirmung musste man heute mehrfach die Gangart wechseln.

Lex konnte sich heute seine XC-Skills zunutze machen und ist nicht der Meute tief in das komplett abgeschattete Areal beim Mt. Buffalo reingebrettert, sondern hat vorher nochmal geduldig Höhe gemacht und hatte so mehr Höhenspielraum, um wieder irgendwo Thermikanschluss zu finden. Der Gelang zäh aber doch und konnte danach auf eigener Spur knapp hinter Pepe Malecki und Max Bellemin die Ziellinie als DRITTER überfliegen. Die Chronologie des Wahnsinns ist unter https://photos.app.goo.gl/v2b7zxmPdyakP12p2 zu finden.

Durch die Führungspunkte wurde es schlussendlich Platz 6 – kurioserweise noch vor dem Zeitsieger Pepe, der auf Platz 8 landete. Unsere deutschen Freunde auch wieder stark: Jan-Philip Rebhan kam ebenfalls in die Top 10.
Im Bewerbs-Zwischenstand ist er bereits auf Platz 14 bei seinem ersten PWC. Herbert leider kurz vor dem Ziel im oben beschriebenen Massengrab abgestanden und Georg und Luki ebenfalls glücklos heute.
Eventuell ist morgen noch ein Task, wenn uns der Wind doch nicht so übel mitspielt, wie prognostiziert ist…

Resultate wie immer hier: http://pwca.org/results/results/

DRÜCKT UNS DIE DAUMEN!

UPDATE 23.02.: NAchdem der heutige Task gecancelt wurde, blieb Zeit das Video von Task 4 zu schneiden. Here you go! 🙂

So, 18.02.18 – PWC Bright/AUS, Task 1: 87km

Der Tag begann unter ziemlichen Abschirmungen, dafür drückender Hitze. Dass sich daraus nochmal so ein genialer Vollgastag entwickeln sollte, hätte wohl bis 13:30 Uhr niemand zu glauben gewagt. Ein Stakkato aus guten Bärten und Vollgas war an der Tagesordnung, wenn…
…ja wenn man denn auch zeitig in die Luft kam…
So waren fast alle von uns Österreichern heute irgendwie Opfer von späten Starts. Als ca. 100ster von 125 Piloten war ich gestartet. Wäre kein Problem, wenn der Startplatz nicht Mätzchen gemacht hätte: Wind von allen Seiten, 5 Piloten, die wieder toplanden, um was zu fixen etc. Der drehende Wind war es auch, der Herbert Startprobleme bescherte und Grawutzel war diesmal so richtig ganz unten im Keller….
Einzig Luki hatte einen halbwegs guten Start erwischt und war, als das Startgate öffnete, ziemlich gleich mit Isidor Fink ca. 150m unter Honorin Hamard, der dieses Rennen MIT G E W A L T S – ABSTAND für sich entschieden hatte. Sehr inspirierend…
Ergebnisse wie immer HIER…

Lessons learned: Selbst bei phänomenaler Laufzeit wird man durch späten Start “bestraft”, da man faktisch keine Leading Points bekommen kann.
Dh. wenn man früh abfliegen kann und den Kurs jedoch im Bummeltempo durchfliegt, liegt man noch immer vor jenen, die 15 Minuten schneller geflogen sind, aber nicht früher starten konnten. WTF?!?

Hier noch das obligate Wort zum Sonntag:

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/QSIMTGYO99LVGMfB2

Mehr Multimedia, wenn mehr Zeit – jetzt geb ma zuerst Mal beim Fliegen richtig Gas! 🙂

Team Austria hits PWC Australia

Mittlerweile sind wir vollzählig in Bright/AUS und konnten bereits zwei Tage mit dem Gebiet Freundschaft schließen (versuchen). Mit mittlerem Erfolg, da diese Tage von starken NW-Wind charakterisiert waren und einmal der letzte Task der zuvor stattfindenden Bright Open gecancelt wurde und unser Wiederholungsversuch tags darauf nicht von Erfolg gekrönt war.
Hier einige Impressionen und ein kleines Video von diesem ersten Warmwerden mit der Comp-Zone…

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/JcjlD6tiv3nxJvgK2

Wir versuchen euch – trotz Comp-Hektik – weiterhin zeitnah am Laufenden zu halten,

euer Team Austria
Georg Grieshofer, Luki Jagiello,
Herbert Tamegger und Lex Robé

Paragliding World Cup Superfinal 2017 – Kolumbien

10. Durchgang 20.01.

Als letzten Durchgang wurde eine Zig-Zag Strecke von 93 km angesetzt. Die ersten Kilometer konnten schnell geflogen werden, bis sich schließlich die Sonne hinter den Wolken versteckte. Etwa 70 km standen noch vor uns – ohne Sonne. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde jede Thermik ausgekurbelt. Als dann die Entscheidung vor uns stand, ob im Flachland oder in den Hügeln weitergeflogen werden sollte, entschied sich Simon für die etwas längere Hügelvariante, in der Hoffnung, dort noch ein paar Konvergenzen zu erwischen. Der Rest nahm sich das abgeschattete Flachland vor. Von der Flachlandgruppe kamen genau 6 Piloten ins Ziel. Leider waren die Konvergenzen in den Hügeln zu schwach, um sich in der Luft zu halten. Trotzdem war dies ein schöner Ausklang hier im sommerlichen Kolumbien.


9. Durchgang 19.01.

Heute hatten wir etwas mehr Wetterglück, denn bereits in der Früh hat es nicht wie gewohnt geregnet, sondern die ersten Sonnenstrahlen begleiteten uns auf dem Weg zum Frühstück. Dem Wetter entsprechend stand heute eine Aufgabe von 86 km “one way” Richtung Süden auf dem Tagesprogramm. Im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung des Taskkomitees, denn Richtung Norden hat es zeitweise geregnet. Der erste Teil der Route wurde über die westlichen Hügel des Valle di Cauca geflogen, wo sich der Hauptpulk mit guten Thermiken weiter auf dem Schenkel in Richtung der Sicherheitsboje vorkämpfte, die mitten im Flachland gesetzt wurde. Simon konnte sich dann mit etwa 20 Mitstreitern in Führungsposition bringen um dann über die östlichen Buckel in Richtung Ziel zu fliegen. Die letzen 20 km wurde es noch einmal kniffelig, als viele verzweifelt recht tief im Flachland eine Thermik suchten. Sich am Hang festgebissen konnte sich eine kleine Gruppe – darunter Simon – davonschwindeln und überholte die ganzen Tiefflieger. Kaum im Ziel angekommen, hat es wieder zu regnen begonnen.


8. Durchgang 18.01.

Nach den nächtlichen Regenfällen, die bis in den Vormittag anhielten, wurden wir wieder einmal auf den Startplatz gefahren. Oben angekommen, stand schon die Aufgabe fest: 60 km in-out-in. Bei diesem Durchgang hatte man zwei Optionen -entweder den großen Exit-Zylinder im Norden oder im Süden zu nehmen. Bereits vor dem Luftstart mussten einige Piloten ganz tief ums überleben ringen. Wie gewohnt war alles abgeschattet und viele haben sich gewundert, wie es ohne Sonne und dem vielen Wasser im Boden überhaupt möglich war, in der Luft zu bleiben. Pünktlich zum Start lichteten sich die hohen Wolkenfelder, so dass einem wunderbaren Durchgang nichts mehr im Weg stand. Simon konnte von Beginn an die Spitzengruppe anführen. Die Meisten entschieden sich dann für die Route in den Süden, da diese als logischer erschien, weil erstens dort nichts abgeschattet war und zweitens die Strecke etwas kürzer war. Mit maximaler Höhe wurde dann der Exit-Radius als einer der Ersten von Simon genommen. Auf dem Rückflug ins Ziel waren dann wieder große Flächen abgeschattet, was einen gemäßigt schnellen Flugstil erforderte. Kurz nach der ESS stand noch ein Aufwind, der Piloten, die etwas zu tief waren, auch noch ins Ziel brachte. Cirka 80 Leute kamen heute ins “Goal” – eine perfekt gesetzte Aufgabe, bei schwierigen Wetterbedingungen, denn in Roldanillo schüttet es schon wieder wie aus Kübeln.


7. Durchgang 17.01.

In der Früh hat es geregnet. Am Startplatz hat es geregnet. Briefing – 68 km Aufgabe von Nord nach Süd mit Landung in Zarzal. Als der Regen aufhörte erhob sich sogleich die Wolkenuntergrenze über den Startplatz. Viele hatten ihren Schirme noch im Rucksack und unter Plastikfolie verstaut, während das Startfenster geöffnet wurde. Hastig wurde die Ausrüstung bereit gemacht um das kurze Startfenster zu nützen. In den Startzylinder konnte mit maximaler Höhe über den Bergen eingeflogen werden. Auf dem Weg Richtung Norden hat sich die Sonne hinter den Wolken verkrochen, was ein Weiterkommen für manche unmöglich machte. Beim Rückflug über Roldanillo musste etwas langsamer geflogen werden, weil alle recht tief kamen und der Boden erst wieder erwärmt werden musste. An der südlichen Wende konnte mit zuverlässigen Aufwinden wieder eine vernünftige Arbeitshöhe erreicht werden. Mit der gewonnenen Höhe kam das Ziel in greifbare Nähe. Über Roldanillo gingen bereits starke Regenschauer nieder. Gut, dass wir auf der anderen Talseite unterwegs waren. Heute kamen über 70 Piloten ins Ziel. Leider musste Simon kurz vor der Linie zur Landung ansetzen. Vielleicht klappt es morgen mit einem Zieleinflug.


6. Durchgang 16.01.

Wieder einmal warteten wir am Startplatz bis sich die Wolken über uns erhoben um dann beim sonnigen Briefing eine Aufgabe von 66 km in unsere Fluginstrumente einzutippen. Während wir uns startbereit machten, zog es am Startplatz wieder zu, deshalb wurde die Startzeit um eine halbe Stunde verschoben, auf 12.30. Die Berge waren heute ziemlich abgeschattet, was Simon dazu veranlasste, den Start im sonnigen Flachland zu nehmen. Alle anderen entschieden sich dazu, den Startzylinder an den Hügeln zu nehmen. Ganz alleine im Flachland konnte er kurz vor dem Start etwas mehr Höhe gewinnen, als die Hauptgruppe in den Bergen. Am ersten Schenkel war man  im Flachland schneller als am Hangfuß, da eine gewaltige Wolkenstraße entlag der Route über den Zuckerrohrfeldern war. Als dann ein großer Teil des Flachlandes abgeschattet war, wechselte Simon auf ein paar Hügel, wo noch eine rettender Aufwind zu finden war. Ein paar mal einen großen Sender umrundend, konnte ein konstanter Aufwind zentriert werden, wo gleich der ganze Spitzenpulk einflog. Mit etwas mehr Höhe wurde dann das Flachland überquert, um den nächsten Zylinder im Nordosten des Tales zu nehmen. Auf dem Weg dorthin zogen dann große Wolkenfelder über uns, was die ganze Gruppe dazu zwang, jeden noch so kleinen Heber zu zentrieren. Mit schwachen Thermiken kämpften wir uns schließlich immer weiter. Für manche Piloten hieß es dann frühzeitig landen zu gehen, darunter auch Simon. Wieder einmal haben es einige ins Ziel geschafft. Gratulation.


Ruhetag 15.01.


5. Durchgang 14.01.

Die Wetterdienste prognostizieren, dass es etwas stabiler werden würde, als den Tag zuvor, deshalb entschied sich das Komitee für eine zig-zag Aufgabe von etwa 80 km im Nordosten des Tales. Der Startzylinder wurde so gesetzt, dass der optimale Punkt für den Start sich auf der anderen Talseite über Zarzal befand. Nun hieß es frühzeitig zu starten, um den Talsprung rechtzeitig zu schaffen. Eine Minute vor dem Start erreichten wir die Wolkenbasis um dann auf die Sekunde genau in die SSS zu gleiten. Auf dem Weg Richtung Norden hielt sich unsere Gruppe über den kleinen Hügeln im Flachland, wo bereits viele Vögel in den Thermiken kreisten. Eine andere Gruppe traf dann von östlicher Richtung mit ein paar hundert Höhenmetern mehr zu uns zu. Gut markierte Thermiken ließen uns dann kurz vor dem Endanflug zum Spitzenpulk aufschließen. Leider war nun die gesamte Strecke ins Ziel aufgrund von Überentwicklungen abgeschattet. Simon flog noch einmal etwas zurück, um die letzten Meter bis an die Wolkenuntergrenze noch auszudrehen. Nun lag eine sehr lange Gleitpassage vor uns und wir optimierten die Gleitleistung unserer Schirme, um möglichst weit zu kommen. Von oben konnte beobachtet werden, wie manche Piloten recht tief kamen und ihre Schirme in die 3m hohen Zuckerrohrfelder parkten. Als dann plötzlich die Sonne wieder zum Vorschein kam, war Simon leider zu tief, um die ersten rettenden Ablösungen zu nützen, um dann ins Ziel zu gleiten. Nach einem langen Fußmarsch kamen wir beim Einbruch der Dunkelheit an der Hauptstraße an, wo dann gleich ein Bus der Organisation kam und uns dann nach Hause kutschierte.


4. Durchgang 13.01. cancelled

Leider wurde das heutige Briefing am Startplatz von einem starken Regenschauer unterbrochen. Die Meisten haben es rechtzeitig geschafft, ihre Ausrüstung noch zusammenzupacken, um die Schirme rechtzeitig vor dem Regen in Sicherheit zu bringen. Nach einer halben Stunde hörten die Regenschauer endlich auf und das Briefing konnte fortgesetzt werden. Eine Aufgabe von 65 km sollte uns von Süd nach Nord durch das Flachland führen. Als das Briefing schließlich zu Ende war, setzte pünktlich zum window-open konstanter Rückenwind ein. Mehrmals musste die Startzeit verschoben werden, bis sich auf einmal die Windrichtung um 180 Grad wendete.  “The Window is open”, hatte die Startleiterin verkündet. Wie erwartet brach innerhalb kürzester Zeit ein furchtbares Chaos am Startplatz aus. Manche Piloten hatten nicht damit gerechnet, heute noch einen Durchgang zu fliegen, deshalb hatten einige ihre nassen Gleitschirme noch in ihrem Rucksack verstaut. Für das österreichische Team selbstverständlich kein Problem, denn Simon hatte sich schon in einer guten Position am Startplatz postiert, um als einer der Ersten in die Luft zu gehen. Einmal in der Luft, kam man ohne viel zu Kurbeln, bis an die Basis über den Bergen. Für den besten Ausgangspunkt  am Startzylinder, gab es heute mehrere Optionen:  entweder in den Bergen-die mit Regenschauern überzogen waren, über den Hügeln vor dem Flachland-wo bereits sehr dunkle Wolken darüber standen, oder im Flachland-wo noch ein paar Sonnenstrahlen den Boden erhitzten. Simon entschied sich für die letzte Option-was für ihn zum Verhängnis wurde-er stand noch vor dem eigentlichen Rennbeginn am Boden. Kurz vor dem Luftstart hatte sich über dem Startzylinder eine rießige CB gebildet, was die Organisatoren schließlich dazu veranlasste, den Durchgang abzubrechen. Vielleicht haben wir morgen mehr Wetterglück.


3. Durchgang 12.01.

Der Himmel war heute am Morgen mit einer Schichtbewölkung bedeckt und es hat geregnet, was manche Piloten bereits beim Frühstück nachdenklich gemacht hatte, ob überhaupt ein Durchgang geflogen werden konnte. Nichts desto trotz wurden wir auf den Startplatz kutschiert, der sich in der Basis befand. Während sich die Basis über den Startplatz erhob, tippten wir optimistisch einen Task von etwa 80 km ein. Ob dies heute fliegbar ist? 12.30 SSS. Wieder einmal hatten wir Wetterglück, und vor dem Start konnte man mit moderaten Steigwerten bis an die W0lkenuntergrenzen aufdrehen. Um die Strecke am Anfang richtung Norden zu meistern, mussten einige Kilometer ohne Sonne zurückgelegt werden, was man in Kolumbien nicht unbedingt braucht, um die Strecke abzufliegen. Auch ohne Sonnenstrahlen konnte der erste Schenkel auf den Hügeln zurückgelegt werden. Als dann die Route ins Flachland führte, ließ sich der Boden dann durch die Sonne erwärmen, um uns vernünftige Bärte zu liefern, um bis kurz vor dem Ziel mit guten Steigwerten voranzukommen. Leider war der Endanflug bereits total abgeschattet, was vielen Piloten, die zu tief in den Endanflug gingen, dazu veranlasst hatte, frühzeitig landen zu gehen. Für das österreichische Team ging sich heute ein Zieleinflug unter den Top 20 aus.


2. Durchgang 11.01.

Heute hat sich das Taskkomitee eine Strecke von 100 km ausgedacht. Der erste Schenkel führte den riesen Pulk über die Hügel Richtung Süden, wo sich die ganze Schar in zwei Gruppen teilte. Die Berggruppe konnte sich dabei gegenüber den Piloten die eher im Flachen flogen, einen Vorsprung von etwa 2 km herausholen. Um zur nächsten Boje zu kommen, mussten wir das Flachland überqueren, wo die Verfolgergruppe inklusive Simon mitten in der Ebene mit einem Hammerbart von etwa 7m wieder auf den Spitzenpulk aufholen konnte. Auf dem Weg Richtung Norden mussten wir die Luft einmal ganz kurz anhalten, als wir mit sehr wenig Höhe ein paar Hügel passierten, um uns in die nächste Thermik zu begeben. Alle Piloten schafften den Anschluss, um mit Vollgas ein paar Ausreißer wieder einzuholen. Faszinierend war als sich zum Schluss (fast) alle trafen, um gemeinsam in den Endanflug zu gehen. Simon konnte sich für den Endanflug mit maximaler Höhe an die Spitze setzen, was sich im Endergebnis als sehr gut herausstellte. Mehr als 40 Piloten erreichten innerhalb von einer Minute den ESS. Beeindruckend wie hoch die Leistungsdichte in diesem Bewerb ist.


1. Durchgang 10.01.

Der erste Durchgang wurde mit einer Strecke von etwas über 80 km angesetzt. Bis 12.30 hatten wir noch etwas über eine Stunde Zeit um im abeschatteten Startzylinder mit 120 anderen Piloten um die beste Startposition zu kurbeln. Ziemlich auffallend war, dass sich alle an die Regeln hielten und es relativ entspannt war mit den anderen in der Luft bis zum Start zu warten. Der erste Schenkel führte Richtung Norden die abgeschatteten Hügel entlang bis sich der Spitzenpulk in eine Ridge- und Flachlandgruppe teilte. Das österreichische Team entschied sich für die Flachlandroute was sich als bessere Entscheidung herausstellte. Im Flachland konnten die Ersten mit großflächigen Thermiken eine gute Arbeitshöhe erreichen um dann mit durchgedrücktem Gespedal von einem Wendepunkt zum anderen zu heizen. Bis zum Schluss war Simon in einer guten Position, jedoch erwieß sich eine vorausgesagte GZ ins Ziel von  8.0  als zu wenig, um mit einer guten Platzierung ins Ziel zu fliegen. Im Endanflug hatte man mit extrem sinkender Luftmasse zu kämpfen, was vielen einen Zieleinflug vermasselte. Es war trotzdem ein cooler Durchgang. Hoffen wir, dass sich die nächsten Tage bessere Platzierungen für das österreichische Team ausgehen.


Eröffnungstag/Trainingstag 09.01.

Nach einem langen hin- und her entschieden wir uns, heute nicht auf den Startplatz zu fahren. Grund dafür war, dass heute Mittag ziemlich viel Niederschlag vorhergesagt wurde. Die Wetterdienste trafen fast zu-gegen 16.00 zogen ein paar Regenschauer durch. Heute beschäftigten sich viele Piloten damit, ihre Ausrüstung nochmals durchzuchecken, um für den morgigen Wettbewerbsstart bestens gerüstet zu sein.

Die Eröffnungszeremonie wurde beinahe vom Regen verwaschen, jedoch war das Wetter dann doch wieder freundlich zu uns und wir durften zwischen hunderten von jubelnden Fans in das Stadion einziehen.

Ab morgen, also dem 10.01. kann man in europäischer Zeit ab ca. 17.00-18.00 das Livetracking verfolgen.
( http://pwca.org/) Die perfekte Zeit also, um den Bewerb zuhause auf der Couch zu genießen.


 Dritter inoffizieller Trainingstag 08.01.

Wie die letzten Tage trainierten wir bei traumhaften Bedingungen eine Zick-Zack Strecke von ca. 80 km. Der erste Schenkel der Strecke führte uns über das hügelige Vorland des Valle di Cauca, wo wir mit starken Thermiken bis an die Basen katapultiert wurden. Am Flachlandschenkel mussten sich einige Piloten damit abfinden, aufgrund fehlender Aufwinde, den Heimweg am Boden fortsetzen zu müssen. Manche Piloten hatten jedoch noch die Trainingsläufe der vergangenen Tage intus und flogen mit erhöhter Vorsicht durch das Flachland – mit Erfolg. Die Route wurde im Fussballstadion von Roldanillo, wo wir bereits von ein paar Fans begrüßt wurden, beendet.


Zweiter inoffizieller Trainingstag 07.01.

Heute wurden wir mit ein paar Regentropfen und einer tiefen Basis am Startplatz begrüßt. Eigentlich durfte an diesem Startplatz wegen eines lokalen Wettbewerbes heute nicht gestartet werden. Aufgrund nicht vorhandener Thermik kam uns jedoch der Veranstalter entgegen und gab den Startplatz, auf dem bereits schöner Aufwind herrschte kurzfristig frei.
In der Luft erwarteten wir bereits Bärte um die 3m. Unsere Route führte ins Flachland mit einer “out-and return” Strecke von etwa 50 km.
Das heutige Trainingsziel bestand darin, immer ganz tief weiterzufliegen, um dann gnadenlos 3 km vor dem Ziel am Boden zu stehen. Trainingsziel erreicht. In den kommenden Trainingstagen werden wir wohl das Augenmerk darauf legen, die vorhandenen Wolkenstrassen auszunützen, sowie die schönen 4m Bärte bis an die Wolkenuntergrenzen auszudrehen. Der erste Durchgang findet nicht wie von mir vermutet am Montag statt, sondern erst am Mittwoch. Bis dahin haben wir sicher noch genug Zeit, um uns optimal auf die kolumbianischen Thermikbedingungen einzustellen.


Erster inoffizieller Trainingstag / Ankunft 06.01.

Während in Österreich noch mit Minusgraden gefeilscht wird, findet unter hochsommerlichen Temperaturen das Superfinale in Kolumbien statt.
Beim Superfinale wird schlussendlich entschieden, wer den Gesamtweltcup gewinnen wird. Die besten Piloten der vergangenen Weltcupsaison 2017 werden in 11 geplanten Durchgängen im kolumbianischen Top-Fluggebiet rund um den Ort Roldanillo, wo bereits mehrere internationale Rennen stattgefunden haben, sich um den Sieg ringen.

Der erste Durchgang findet am Montag Mittwoch statt – bis dahin werden wir unsere Flugmaschinen noch an die “tropischen” Temperaturen gewöhnen müssen….

Die Pilotenlisten, das Livetracking sowie viele weitere Informationen von dem Event können hier  http://pwca.org/  abgerufen werden.
Für diejenigen die das Livetracking am Smartphone oder Tablet verfolgen wollen, gibts die neue “Worldcup-App”.


Dieses Jahr wird für Österreich unser Liga-Ass Simon Arnold (momentan im Weltranking auf dem 41 Platz von 6580 Wettkampfpiloten!!!) jeden Tag hier über die Erlebnisse in den kolumbianischen Bergen berichten.

 

Video der Vereinsmeiserschaft 2016 online

Nach der Vereinsmeisterschaft ist vor der Vereinsmeisterschaft! Der alljährlich krönende Saisonabschluss der österr. Wettbewerbssaison…

Um richtig Appetit auf die für 16./17.Septemper geplante Österr. Meisterschaft der Vereine in Bramberg zu machen, gibt es hier schon einen kleinen Motivationsschub: Einen ausführlichen Rückblick auf die ÖMdV des Vorjahres:

Wie hier zu lesen ist, traten am Stoderzinken insgesamt 74 Piloten in 19 Teams gegeneinander an, um den Vereinsmeister unter sich auszumachen. Bei Prachtwetter…
Am Samstag gab’s noch Edelmetall für die Besten der Besten unter den Liga- und Streckenflug-Piloten der einzelnen Gesamtjahreswertungen. Heißes Wetter, coole Stimmung, Thermikfliegen zu Herbstbeginn, nette Leute – Herz, was willst Du mehr?
Ja, da gibt’s was… Heuer wieder daran teilzunehmen! 🙂

Am besten gleich eine Mannschaft zusammenstellen – und anmelden! Anmelde-Link folgt…

Berichte vom Alpencup 2017 in Lenggries

Simon auf Platz 2 (Foto: DHV)

Der Alpencup endete aus österreichischer Sicht recht erfolgreich: Mit Simon Arnold konnten wir Platz 2 belegen!
Der ursprünglich für vier Tage angesetzte größte Bewerb der Liga-Verbände aus D, I und A wurde Schlechtwetter-bedingt auf 3 Tage verkürzt. War der Freitag wettermäßig noch recht durchwachsen, zeigten sich der Samstag und Sonntag von ihrer besten Frühjahrsthermik-Seite: passable Wolkenbasis, gute Aufwinde und moderate Höhenwinde erlaubten uns jeweils knapp 70km im Rennspeed rund um’s Karwendel abzuspulen.

Ergebnisse und allgemeine Reports sind auf der DHV-Seite zu finden. Einen Foto-Bericht samt 3D-Visualisierungen aller österr. Bewerbspiloten gibt’s auf Lex Robés Seite.

Ergebnislisten, Bericht und Fotos von der Österr. Meisterschaft der Vereine

Hier die Bewerbsergebnisse (besten Dank an Bernd Humpl!) und ein kleiner Rückblick auf das schöne Saisonabschlussfest bei den Ennstalern:

Einzelwertung T1, Einzelwertung T2, Einzelwertung OVERALL, Team-Gesamtwertung OVERALL


3Vergangenes Wochenende schien die Sonne ganz besonders auf die Paragleiterszene in Österreich. Zum großen Saisonabschluss-Bewerb fanden sich 83 der besten Gleitschirmpiloten Österreichs am Fuße des Stoderzinken/Gröbming ein, um die Krone des Gleitschirmsports für ihren Verein zu erobern.
Zwei Tage bestes Flugwetter bedeuteten für die Piloten, dass zwei anspruchsvolle Durchgänge in der Region Ramsau-Dachstein geflogen werden konnten. Dabei galt es, die günstigsten Aufwinde und effizientesten Linien zu finden, um so die vorgegebenen Strecken in kürzest-möglicher Zeit absolvieren zu können.
Neben den in der Szene bekannten Cracks fanden sich auch Neulinge in der Wettbewerbsszene ein. Das war so gewollt und wurde durch den speziellen Wertungsmodus begünstigt: Von jedem Team zählten nur die Punkte des zweit- und drittplatzierten. Wer am besten flog sollte seinen TeamkollegInnen nicht davonfliegen, sondern in ihrer Nähe bleiben und ihnen eine günstige Routenwahl vorzeigen, ihnen zeigen wo die beste Thermik und die effizienteste Flugspur zu finden war.

2An beiden Veranstaltungstagen herrschte wahrlich Kaiserwetter. Außerdem – was für diese Jahreszeit absolut nicht selbstverständlich ist – ging es in der Thermik ordentlich nach oben. Am Samstag waren die Bedingungen durchaus “sportlich”, das heißt turbulent. Solche Bedingungen verlangen den PilotInnen viel Geschick und gutes Reaktionsvermögen ab, vor allem aber auch verantwortliches Handeln und entsprechende Vorsicht.

Am Abend wurden beim Tunzendorfer Wirt die Sieger der verschiedenen über das Jahr gelaufenen Gleitschirm-Wertungen geehrt. Anschließend Party in der Disco – und am nächsten Tag sollte man trotzdem fit sein für den zweiten Task.

Der Sonntag überraschte mit einer zunächst sehr uneindeutigen Windsituation. Das Tasksetter-Komitee, das die zu fliegende Strecke festlegt, wurde auf eine harte Probe gestellt: So hieß es erst einmal abwarten wie sich der Wind entwickeln würde. Die Geduld der TeilnehmerInnen wurde belohnt. Der Flug, zu dem sich wohl die meisten mit gemischten Gefühlen in die Luft begeben hatten, entpuppte sich als wahrer Genussflug. Wenn auch die Querung des Ennstals dann doch für etliche das vorzeitige Ende des Fluges bedeutete.
Wer es nicht ins Ziel schafft ist trotzdem nicht umsonst geflogen, sondern bekommt Punkte für die Kilometer die er zurückgelegt hat. Nicht im Ziel gelandete Piloten wurden mit eigens organisierten Rückholer-Bussen zügig wieder zurück nach Moosheim zum Veranstaltungsgelände der Flugschule gebracht.

Die geflogene Strecke und auch die Zeit werden mit GPS-Geräten aufgezeichnet. Die anschließende Auswertung sollte heutzutage online funktionieren und auf Knopfdruck erledigt sein. Da hinkt die Technik leider den Erwartungen hinterher und so gab es wieder einmal viel Mühe und Kopfzerbrechen für die Auswerter rund um Dr. Bernd Humpl.

Nach insgesamt 70km in den Lüften des oberen Ennstals standen die Sieger fest:
Den 1. Platz sicherte sich die Mannschaft von Ikarus Abtenau, gefolgt von den Golden Eagles Zillertal auf Platz 2. Das Podium komplett machten schließlich die Wildkogelfalken.
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Neben den Stockerlplätzen warteten auch Sachpreise auf die bei der Siegerehrung anwesenden TeilnehmerInnen.

Einen solchen Großbewerb erfolgreich auszurichten war nur durch die gemeinsame Anstrengung der drei befreundeten Ennstaler Gleitschirm-Vereine Skyclub-Austria (Flug- und Bewerbsgelände), Mojo (Organisation und Auswertung) sowie Stoderspatzerl (Verpflegung und Rahmenprogramm) möglich.

Fotos der Meisterschaft der Vereine und der Siegerehrung Liga und XContest

ÖMdV 2016: Erinnerung zu Lizenzen und Polizzen

Deutsch? -> unten!
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Dear International Pilots!

The weather forecast seems to allow our final paragliding comp this year in the beautiful Enns valley.
Please be reminded that you will have to bring proof of the following licences & waivers on local pilots registration:
valid
– fyling license
– liability insurance
– rescue insurance for salvage costs INCLUDING HELICOPTER TRANSPORT
where your name is clearly visible – either the ORIGINAL Document or by PHOTO of it.

Pilots not showing all these 3 proofs will NOT be allowed to the competition!
Austrian paragliding comp rules apply.

Also: If not yet done, please download the livetrack24 app and register there. It’s free! We need it for comp scoring…

The final decision for holding the event will be made as usual on Friday noon.
Don’t forget: no matter which weather, you can cheer your fellow Austrian Champions of the whole Paragliding-Season on Saturday’s prize-giving ceremony and big party!

Looking forward to welcoming you this weekend at the foot mighty Stoderzinken,

Lex Robé
(for the Comp-Organization)

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Hallo PilotInnen!

Die Wettervorhersage für das kommende Wochenende scheint sich zu stabilisieren und wir schauen sehr optimistisch der Austragung unseres Saison-Abschlussbewerbs entgegen!
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass bei der Vorort-Registrierung folgende Nachweise im Original oder als Foto nachzuweisen sind:
gültige:
– Fluglizenz
– Haftpflichtversicherungsnachweis
– Bergekostenversicherungsnachweis

Für Listung in der Wertungskategorie “österr. Vereinsmeister” zusätzlich:
– FAI Sportlizenz (Aeroclub)

Teilnahmewillige ohne Nachweis werden NICHT zum Bewerb zugelassen! Im Übrigen gilt die Wettbewerbsordnung der österr. Gleitschirm-Liga.

Falls noch nicht geschehen, bitte ebenfalls im Vorfeld die App LIVETRACK24 auf eure GPS-Smartphones laden und einen Account anlegen. Ist gratis!
Die finale Entscheidung über Durchführung erfolgt wie immer Freitag Mittag. Egal wie: die Siegerehrung der Liga- und XC-Gewinner findet in jedem Fall am Samsag statt!

Auf einen grandiosen Saisonabschluss im Ennstal!

Lex Robé
(für die ÖMdV-Organisation 2016)

Austria Cup Top Spot Lungau – Bericht

Da wir in Österreich glücklicherweise sehr viele Wettbewerbs-Veranstalter haben, steht im Wettbewerbskalender 2016 nur ein TOP SPOT. Wie der Name schon sagt, ein TOP SPOT wird dort ausgetragen, wo das Wetter gerade perfekt ist. Organisiert wird dieser großteils von der Liga selbst, die örtlichen Piloten sorgen für Wendepunkte und eine geeignete Auffahrt. Letztes Wochenende viel die Entscheidung auf St. Michael im Lungau. Die Wettervorhersage sagte ganz gut voraus und zudem hatte der DFC sein alljährliches Fliegerfest. Unsere Newcomerpiloten Andi Steiner und David Lankmayer haben ganze Arbeit geleistet. Das Fliegerfest war wie immer sensationell und auch für den Wettbewerb war alles vorhanden – samt sehr günstiger auffahrt.

Da das Nationalteam im Moment in Mazedonien um den Europameistertitel kämpft, war das Teilnehmerfeld natürlich ein wenig dezimiert. Am Samstag hatten die Piloten noch mit relativ viel Nordwind zu kämpfen, wodurch so mancher Thermikschlauch ziemlich knackig wurde. Vor allem aber gegen den Wind war kaum anzukommen. So schafften lediglich 4 Piloten die 52 km Aufgabe. Erfreulich: Mit Ralph Reisinger kam auch ein Newcomer Pilot ins Ziel. Den Tagessieg holte sich Klinger Tom vor Stephan Gruber.

Der Sonntag war wettertechnisch wohl der beste Tag. Der Wind wurde zwar nicht viel weniger, drehte aber auf West und wurde damit “angenehmer”. Brandlehner Stefan flog den ersten Schenkel gegen den Wind am aggressivsten und konnte sich so zu Beginn gut vom Rest des Feldes absetzen. An der Basis ging es mit Rückwind (bis zu 85 km/h vollbeschleunigt) in Richtung Osten. Bei der zweiten Boje war er aber schon wieder gestellt, da er einen Thermikanschluss verpasste. Bernhard Fuschlberger und Klinger Tom übernahmen von da an die Führung und gaben diese nicht mehr ab. Vor allem im Endanflug ließen es die beiden nochmals spannend werden, schafften es nach einem 14 km Endanflug aber knapp ins Ziel. Klinger Tom lies sich den zweiten Tagessieg in Folge nicht nehmen. Stefan kam mit einiges an Verspätung als dritter ins Ziel, dicht gefolgt von Brunner Werner. Leider standen auch dieses mal wieder einige Piloten ganz knapp vor dem Ziel.

Der Montag wurde leider durch Überentwicklungen gestört. So musste der Task über 30,7 km schon nach wenigen Kilometern abgebrochen werden.

Alles in allem aber ein gelungener TOP SPOT. Danke nochmals an den DFC Lungau für die perfekte Organisation und das lustige Fliegerfest.

Offizielle Ergebnislisten:

Task 1

Task2

GESAMT

Mit den Jahresergebnislisten müssen wir uns im Moment ein wenig gedulden. Sollten aber noch vor dem Wildkogelpokal auf aktuellen Stand gebracht werden.