Lungau Open 2018

Nach Abwarten der Wetterprognose sehen wir gute Bedingungen zum Bewerbfliegen, somit kann die Lungau Open 2018 wie geplant stattfinden. Anmeldung morgen, Samstag, ab 7:30 bei der Clubhütte des DFC Lungau. Gleich anschließend fahren wir mit dem Lift zur Peterbaueralm, wo das Briefing mit Frühstücksbuffet (extra zu zahlen) stattfinden wird.

Anmeldung unter: https://www.livetrack24.com/events/LO2018


 

EM Paragleiten Portugal 2018

Austrian Paragliding League goes Portugal! Vom 16.-28.07. findet in Montalegre in Portugal die 15. Europameisterschaft im Paragleiten statt. Österreich ist mit 6 Herren und einer Dame vor Ort – das Nationalteam wird am unteren Ende dieses Blogs vorgestellt. Einen täglichen Bericht der Österreicher gibt es in diesem Blog, auf folgenden Seiten findet Ihr weitere Infos:

Airtribune Blog der FAI
Youtube Channel der EM
Ergebnisse
Flymaster Livetracking 2D oder 3D
Facebook Seite der EM und des Österreichischen Teams


28.07.

Während das Auto von Richie nach Spanien in eine andere Werkstätte geschleppt wurde, warteten wir bis zum späten Nachmittag am Weststartplatz, um eine 50km “one way”-Strecke mit Rückenwind in Richtung Osten zu fliegen. Zwei Varianten waren heute möglich: direkte Linie übers Plateau mit schwacher Thermik oder einen Umweg über den Startplatz, um dann in eine schön gezeichnete Wolkenstraße einzubiegen. Schlussendlich waren beide Varianten gleich gut, denn über Chaves drehte plötzlich der Wind auf Süd. So Mancher wurde rückwärtsfliegend vom Himmel runtergespült – darunter auch Christian. Die Landewiese wurde immer kürzer (nach hinten). Zum Glück packte ihn ein anderer Pilot am Gurtzeug und holte ihn vom Himmel, denn einige Meter hinter ihm war eine tiefe Schlucht.

Am Abend haben wir gute Nachrichten von Richie erhalten – das Auto wurde wieder fahrtüchtig gemacht.

27.07.

Leider müssen wir schon unseren ersten Ausfall beklagen. Das wichtigste Teammitglied Richie hat Probleme mit seiner Einspritzdüse.Hoffentlich werden die Ersatzteile aus Spanien heute noch geliefert, sonst wird es ein längerer Aufenthalt hier in Portugal.
Das restliche Team fuhr mit Auto Nr. 2 auf den Südstartplatz, um dort fast zwei Stunden zu warten bis die Entscheidung getroffen war, doch auf den Nordstart zu wechseln.
Ohne weitere Verzögerungen schraubten sich wenig später die 150 Teilnehmer bis an die Basis. Von dort ging es über den Startberg hinweg los richtung Südosten.
Unterhalb einer perfekten Konvergenz ging es mit Vollgas dahin. Erst hinter Chaves musste wieder gekurbelt werden.
Der zunehmende Westwind führte leider dazu, dass die Thermik von unten herauf für Christoph, Simon und Eli zu zerrissen war. Tom, Alex und Christian flogen erneut ins Goal.

Richies neuer Campingplatz:

26.07.

Perfektes Wetter für denn heutigen Flugtag – einer Aufgabe von über 90 km stand nichts im Weg. Die Route führte uns in die gleiche Richtung wie am Vortag, nur dass sich das Ziel an einem See lag. Mit einer Basishöhe von über 2000m hatte man genug Arbeitshöhe, um sich schnell in Richtung Goal voranzuarbeiten. Christoph konnte den ganzen Tag an der Spitze des Feldes fliegen, und war dann am  Schluss vorne dabei. Simon konnte mit etwas Verspätung ins Ziel einfliegen. Leider hatte er heute 1000 m zu viel über den Landeplatz. Tom, Christian und Alex auch am Landeplatz. Eli im Outback abgesoffen.

24.07.

Ausgeruht und mit vollem Elan tippten wir eine Aufgabe von 80 km in die Navigationsinstrumente ein.
In schnurgerader Linie führte die Route über Chaves hinweg, aufs Hochplateau hinauf und dahinter weiter bis nach Macedo.
Der Rückenwind, der während des Fluges für Unterstützung sorgte, führte am Startplatz allerdings zu wechselnden Startbedingungen.
Obwohl die Basis zu Beginn erneut nur auf etwa 1500 Metern lag, konnten sich die Österreicher zum Race Start dennoch alle gut platzieren.
Wie von Tom schon vor dem Start prognostiziert, war es vor Chaves wichtig, gut Höhe zu machen, um an der Kante zum Hochplateau mit genügend Höhe anzukommen.
Da die Thermik noch ein wenig auf sich warten ließ, sammelten sich die knapp 150 Piloten wieder und nutzen gemeinsam die langsam besser werdenen Aufwinde.
Über das Plateau hinweg bildeten sich zwei Gruppen – die eine wählte eine nördlichere Route die anderen blieben ein Stück südlicher.
Tom, Simon, Christian und Eli wählten die Nordroute, Alex und Christoph blieben im Süden.
Annähernd gleich auf zogen die beiden Pulks weiter Richtung Osten – mal der eine ein Stück voraus mal der andere.
Beim Endanflug zeigte sich, dass die nördliche Route um zwei Minuten schneller war.
Tom, Christian, Christoph, Alex und Eli erreichten das Goal, Simon kam im Endanflug leider entwas zu kurz.

23.07. Cancelled

Christoph konnte seine Führung heute souverän verteidigen.

Somit Alternativprogramm am See!

22.07. 3. Durchgang

Das Wetter hier in Portugal bessert sich nun von Tag zu Tag. Heute in der Früh war es schon angenehm mit der kurzen Hose zu
frühstücken.

Am Startplatz mussten wir wieder einige Stunden warten, denn der Wind war mit Spitzen von etwas über 10 m/s zu heftig. Am späten Nachmittag ließ der Wind etwas nach, und wir starteten zu einer Aufgabe von etwa 80 km. Bereits am Beginn des Rennens konnten sich alle Österreicher geschlossen an der Spitze wiederfinden. Die ersten 50 km wurden im Renntempo absolviert. Vor dem Endanflug musste noch einmal die Handbremse gezogen werden, denn mit wenig Arbeitshöhe und schwachen Aufwinden war ein schnelles Vorankommen nicht mehr möglich. Das gesamte Feld schob sich damit wieder zusammen. Christoph, Alex, Eli und Tom im Ziel. Christian und Simon abgestanden.

21.07. 2.Durchgang

Am Startplatz angekommen, war der Himmel bereits mit einer hohen Schleierbewölkung bedeckt. Auch ist es für diese Jahreszeit untypisch kalt. Üblicherweise hätte man in Portugal über 35 Grad im Schatten – doch wieder einmal spielt das Wetter hier verrückt.

Erste Winddummies zogen schon ihre Kreise vor dem Startplatz. Für über 100 Piloten jedoch nicht möglich, denn auf diesem engen Raum würde es zu Kollisionen kommen. Nach langem Warten lichtete sich die Bewölkung etwas, und der Veranstalter gab den Start für eine Aufgabe von etwa 50 km frei. Da die Thermik sehr schwach war, drängelten sich alle in der Luft um die beste Startposition. Kappenberührungen waren keine Seltenheiten. Perfekte Bedingungen für unseren österreichischen “Flachlandgott” Tom. Mit einem breiten Grinsen hinter seinem Visier konnte er sich bereits am Anfang einige Kilometer absetzen. Während Tom sich in Führung befand, wurde der Rest des Feldes kontinuierlich schneller und holte Tom ein. Simon konnte die Boje im Westen als Erster nehmen. Um den Kurs in Richtung Ziel fortzusetzen, mussten die Hügel im Norden von Montalegre überquert werden. Mit einer Basis von knapp 1500 Meter ein schwieriges Unterfangen. Als Erster wagte den Sprung Simon. Mit über 70 Sachen im Trimm und einigen akrobatischen Einlagen war der Überflug über teilweise unlandbares Gebiet ein Erfolg. Leider war die Thermik nicht mehr vorhanden, um den Weg ins Ziel fortzusetzen. Der Rest des Feldes kam einige Minuten später in Montalegre an. Bester Österreicher wurde Christoph, der nun am Podium kratzt.

20.07. Cancelled

19.07. 1. Durchgang

Heute wurden wir auf den Nordstartplatz kutschiert. Oben warteten wir noch einige Stunden, bis sich das Komitee schließlich auf eine Aufgabe einigte. Etwas über 50 km standen am “Taskbord”. Im Startpulk war es gar nicht so einfach, sich in eine gute Position zu bringen. Doch wieder einmal konnten (fast) alle Österreicher bereits am Start vorne mitmischen. Simon führte den ersten Schenkel Richtung Montalegre an. Auf dem Weg ins Ziel mussten leider einige landen gehen, darunter auch Tom und Eli. Am Schluss konnten sich Christoph und Simon einigermaßen im vorderen Drittel wiederfinden.

ERGEBNISSE | REPLAY

18.07. Cancelled


Nationalteam Österreich EM 2018

Alexander Schalber

Pilot seit 1988
Nationalteameinberufungen: 18
Schirm: Enzo 3
Sponsoren: Flugschule Salzburg

Christian Amon

Pilot seit 1992
Nationalteameinberufungen: 1
Schirm: Enzo 3
Sponsoren: MacPara, Kortell

Thomas Brandlehner

Pilot seit 1991
Nationalteameinberufungen: 8
Schirm: Enzo 3
Sponsoren: Axians ICT Austria

Christoph Eder

Pilot seit 2000
Nationalteameinberufungen: 5
Schirm: Enzo 3
Sponsoren: Eder Guido Sanitär und Wärmetechnik Gmbh

Simon Arnold

Pilot seit 2009
Nationalteameinberufungen: 3
Schirm: Enzo 3
Sponsoren: Flywear

Elisabeth Egger

Pilot seit 2011
Nationalteameinberufungen: 1
Schirm: Zeno 1
Sponsoren: Egger BEST Box Betriebsgmbh

Richard Edlinger (Teamchef)

Pilot seit 1991
Nationalteameinberufungen: 7
Schirm: Zeno 1
Sponsoren: paraclinic.at

Gesamtes Team Österreich

Heute Dienstag wird noch wie üblich ein Trainingstag abgehalten.
Erster offizieller Durchgang somit am Mittwoch dem 18.07.
Erwähnenswert ist, dass die männliche Dominanz im Nationalteam gebrochen ist. Erstmals seit 2010 ist wieder eine Frau dabei! Bravo Elli.


Das Safety Briefing ist die offizielle Eröffnung der EM. Das Team ist gut angekommen und wir freuen uns auf die nächsten 2 Wochen.
 

PWC Gemona 2018

Vom 23.-30. Juni findet in Gemona der PWC Italien statt. Österreich wird mit 7 Piloten vertreten sein, in diesem Blog wird jeden Tag von ihren Erlebnissen berichtet!

Auf folgenden Seiten findet Ihr viele Infos, Fotos, Videos, Ergebnisse usw.:
PWCA Website mit Live-Kommentaren
Ergebnisse
Youtube Channels: PWCA
Facebook Seiten: Paragleiten in Österreich | PWCA | Volo Libero Friuli | Tim Rochas
Vimeo Channels: Lex Robe | Philippe Broers


4. Durchgang Samstag 30.06.

Nach den 3 Rasttagen frohlockte der Samstag die bestens ausgeruhten Gemüter endlich wieder mit anständigem Flugwetter – und wie! Bei leichtem SSW-Wind herrschten an der Grenze zwischen Berg- und Flachland optimale Bedingungen für ein schnelles Rennen. 95km galt es zur Hälfte entlang der Berge, sowie im Flachland zu absolvieren. Eigentlich Top-Bedingungen für unseren Simon, der jedoch an diesem Rennen aufgrund privater Verpflichtungen nicht teilnehmen konnte. So lag es an den verbliebenen Österreichern Alex, Armin, Chris, Heli, Tom und Lex die Ehre der Österreicher hoch zu halten.
Diesmal war es besonders wichtig, gleich von Beginn an ganz vorne zu sein, denn die ersten 25km wurde kein einziges Mal gekurbelt! Nur Vollgas von Start bis zur Talquerung über den Tagliamento. Wer das Beschleunigerbegrenzungsband nicht permanent auf Überdehnung hielt, wurde sofort nach hinten durchgereicht – und bekam somit weniger Leading Points, ohne Chance diese wieder aufzuholen. Dieser Flugstil forderte bereits die ersten prominenten Punkteopfer. Ein Spiel, das unsere slowenischen Nachbarn auf “ihrer” Ridge perfekt beherrschten. So zeigte allen voran Tilen Ceglar auf seinem 777 RFC, was Effizienz bedeutet, dicht gefolgt von seinem Landsmann Primoz Susa und natürlich den üblichen Verdächtigen wie z.B. Honorin Hamard, Luc Armant & Steph Morgenthaler.
Erst vor der Querung über den Tagliamento wurde der Grat bekurbelt und etwas überhöht, bevor es südwestlich von Gemona eine ebenfalls thermisch hochaktive Ridge entlang zum westlichsten Wendepunkt ging.
Lex hatte bis dorthin wieder halbwegs Anschluss gefunden, flog zwar lang ohne zu kurbeln, nahm dadurch aber leider einen Umweg in Kauf, sodass er sich beim Retourfliegenen erst wieder im Hauptpulk befand.
Bis zur Retourquerung über den Tagliamento hatte sich auch Armin wieder gut vorgearbeitet. So konnten wir alle ungefähr zur selben Zeit mit ähnlicher Höhe den Abstecher raus ins Flache wagen. Einzig Heli bevorzugte mit Jost Napret die Linie über die Berge, die letztendlich aber die langsamere war. Verleitet durch den fehlenden – weil offensichtlich bereits im Wochenende befindlichen – Fabriksbart traute er den noch stabil anmutenden Bedingungen im Flachland nicht. Aber nach dem ersten noch schwächeren Bart weiter östlich der Fabrik begannen die Bärte mit 2-4m/s integriert zu ziehen – ausreichend stark für die direkte Linie.
Im Flachen wurden trotz guter Höhen teils beachtliche Umwege in Kauf genommen, um nur ja entlang von tragenden Linien zu bleiben und keinesfalls in blauen Löchern Richtung Boden zu fallen.
Der Endanflug selbst wurde nur von Tom & Armin super getimt: Beide haben darauf vertraut, den EndOfSpeed-Sektor mit geringer Höhe zu nehmen, um dann nochmal aufzudrehen und sicher ins Ziel zu fliegen. Die Rechnung ging auf und so konnte Tom als schnellster Österreicher den Task beenden. Aufgrund höherer Leading Points war Lex mit Platz 36 jedoch bester Österreicher.

Ein GRANDIOSER Abschlusstask des hochkarätigsten Weltcup-Bewerbs des Jahres!

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Video von Volo Libero Friuli:

 


4-6 Tag, also Mittwoch bis Freitag wegen starkem Nordwind bzw. Regen cancelled

Videos von Philippe:


3. Durchgang Dienstag 26.06.

Eine leichte Nordlage hat den Veranstalter dazu veranlasst, den Startplatz Meduno zu wählen. Oben angekommen, wurden wir von der österreichischen Prominenz begrüßt – unser Staatsmeister Michael Sommerauer kam nach Meduno, um mit uns den Durchgang zu fliegen. Über 100 km waren heute zu absolvieren. Mit hoher Basis im Flachland sowie an den Hügeln war ein schnelles Vorankommen so manchen am Anfang möglich. So mancher von uns hatte heute die falsche Taktik gewählt. Simons Taktik, schnell und tief zu fliegen, wurde ihm wieder einmal zum Verhängnis – er musste frühzeitig landen gehen. Trotzdem war es wieder einmal ein Genuss, in diesem schönen Gebiet mit unseren Rennmaschinen herumzuheizen.

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Videos von Philippe:
Teil 1 mit charmantem Interviewpartner ab 3:10 Min 😉

Teil 2:

Video von Volo Libero Friuli:

 


2. Durchgang Montag 25.06.

Da es heute in der früh noch etwas geregnet hatte, kutschierten uns die Busse etwas später auf den Start. Nach langem Warten am nebelverhangenem Startplatz, durften wir einen Durchgang von etwas über 50 km fliegen. Die Aufgabe war wie gestern im Flachland gesetzt. Gleich wie am ersten Tag klebte das gesamte Teilnehmerfeld vom Start weg in jeder Thermik zusammen. Kein Platz für Fehler waren erlaubt – nur wer die Aufwinde bestens zentrierte, und die beste Spur erwischte, konnte sich wieder am  Ende bei den Ersten in der Ergebnisliste finden-eigentlich alles wie immer.

Die österreichischen Piloten wären heute ganz vorne dabei gewesen, jedoch hatte jeder so seine Tücken. Alex zum Beispiel riss sich beim Start eine Bremsgalerie aus, wäre das nicht passiert, hätte er laut eigenen Angaben den Durchgang sicher gewonnen.

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Video von Philippe Broers:

Video von Volo Libero Friuli:

 


1. Durchgang Sonntag 24.06.

Morgens wurden wir nicht durch Sonnenstrahlen geweckt, sondern von den Güterzügen, die an unserem Campingplatz vorbeidonnerten. Nichts desto trotz waren wir froh, früh munter zu sein, denn die Organisation hatte bereits um 8 Uhr Früh die Auffahrt geplant, um uns recht zügig auf den Startberg zu transportieren. Von dort konnte beobachtet werden, wie sich die Wolken nach und nach lichteten und dann die Sonne hervorkam. Während die Freiflieger erste Thermiken am Hang genossen, tippten wir eine Aufgabe von etwa 60 km in unsere Fluginstrumente ein. Vorgegeben war eine Zick Zack Route im friaulischen Flachland etwas südlich von Gemona. Bereits beim Start bemerkte man die hohe Pilotenqualität, denn (fast) alle Teilnehmer zwängten sich einige Minuten vor dem Luftstart auf engstem Raum zusammen an die Wolkenuntergrenze, um sich bestens zu positionieren. Der gesamte Pulk klebte bis zum Erreichen der “End of Speed” Flügel an Flügel zusammen. Innerhalb weniger Minuten trudelte ein Spitzenpulk von 50 Leuten ein.

Leider hatten wir heute kein Livetracking für unsere Zuschauer zu Hause. Hoffentlich funktioniert es morgen.

Das österreichische Team: v.l. Christian Amon, Alexander Schalber, (Stefan Bernhard – GER), Thomas Brandlehner, Lex Robé, Heli Eichholzer, Armin Eder, Simon Arnold

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos von PWC: LINK

Video von Lex von Task 1:

Videos von Philippe Broers:

 

Video von Volo Libero Friuli von Task 1:

 

Bericht von der Kaiser Trophy in Ellmau 16.-17.06.2018

Sonntag 17.06. Task 2

Die Wetterprognosen hatten sich von Tag zu Tag gebessert, so dass wir am Sonntag schließlich einen Durchgang von etwa 58 km rund um den Startberg “Hartkaiser” fliegen konnten. Bereits vor dem Luftstart musste mit einer großflächigen Abschattung gekämpft werden, was die Meisten in Richtung Brandstadl, einem Berg weiter, führte. Dort konnte man entlang der Ridge in einem Hangaufwind soaren, der vielen ein Obenbleiben bis zum Start ermöglichte. Ein paar Minuten vor dem Start konnte ein rettender Bart ausgegraben werden, was ein Einfliegen in den Startradius ermöglichte. Die erste Boje am Hintersteinersee wurde vom bayrischen Wind überspült, wodurch wir etwas tiefer durch das “Söllandl” weiterflogen. Der Pinzgauer Christoph Eder konnte den Anschluss gleich am Wilden Kaiser finden, was ihm schlussendlich zum heutigen Tagessieg verhalf. Im Alleinflug konnte Chris die Bojen in St. Johann, Aschau, wieder St. Johann, ESS Biedringer Platte und schließlich das Ziel in Ellmau absolvieren. Während Christoph die Radien mit einer anderen Flugroute als die restlichen Piloten abflog, konnten sich einige Piloten ganz tief aus dem Talkessel aus Scheffau ausgraben. Einmal etwas höher, war ein weiterkommen relativ einfach, da wieder genügend Sonne vorhanden war. Kurz vor dem Endanflug nach Ellmau wurde die ganze Sache für die “Endlinge” noch einmal spannend. Der letzte Zylinder am Kitzbühler Horn musste in Richtung Ellmau mit einer Gleitzahl von 1:12 ins Ziel genommen werden. Da wieder einmal eine rießige Abschattung über dem “Söllandl” stand, spekulierten manche Piloten mit keiner Thermik mehr bis ins Ziel. Einige gingen optimistisch in den Endanflug, was ihnen schließlich zum Verhängnis wurde – sie mussten zur Landung einige Kilometer vor der ESS ansetzen. Zu Zweit flogen Simon und Alex zurück zum Haag, eine Leekante an der Südseite des Kitzbühler Horns. Dort zog es uns zügig zur Wolkenuntergrenze, bis das Fluginstrument  eine Gleitzahl von etwa 1:6 ins Ziel anzeigte. Mit der Sicherheitshöhe am Ende ziemlich knapp. Mit Ach und Krach erreichten Simon und Alexander S. das Ziel.

Wieder einmal konnte bewiesen werden, dass auch bei sehr schwierigen Flugbedingungen durch so manch taktische Meisterleistung eine Zielankunft möglich war.

Vielen Dank den Kaiseradlern für die super organisierte Veranstaltung.

Ergebnis TASK 2

Ergebnis GESAMT


 

Samstag 16.06. Task 1,

86 km, Bericht vom Überflieger Luki Jagiello:

Bei sehr guter Wetterprognose trafen sich rund 70 Piloten in Ellmau, um einen spannenden Task mit 6 Wendepunkten zu bestreiten.
Am Startplatz herrschten wechselnde Winde und immer wieder Abschattungen. Wenigen Piloten gelang es direkt nach dem Start gut Höhe zu machen und sich zu Race Start perfekt zu positionieren. Die Querung zum Kaisergebirge und der thermische Anschluss war für den Führungspulk einfach – der Weiterflug zur 1. Wende zum Unterberg ging gut voran.
Die nachkommenden Piloten hatten zum Teil mit Abschattungen und dem doch gut spürbaren Nord-Ost Wind zu kämpfen.
Nach der 2. Wende im Osten musste jedoch auch der Führungspulk mit Abschattungen kämpfen.
Ein paar glücklichen Piloten gelang die Querung zurück zum Startberg in Ellmau sehr gut, der Rest der Strecke bis ins Goal konnte bei prächtigen Bedingungen absolviert werden.
Mit ein wenig Verspätung kamen dann noch etliche Piloten ins Goal. In Summe ein sehr spannender Task mit vielen lachenden Gesichtern im Ziel 🙂

1. Daniel Tyrkas
2. Armin Eder
3. Lukas Jagiello

Ergebnis TASK 1

Kommentare von Piloten:
Karl S.: Tiafa ko ma neama sei
Stef P.: Im Lee do is schee
Andi S.: I ho scho boid de Moiwürf von unten gsechn heit!

Bericht vom 28. Alpenrosencup in Westendorf 26.-27.05.2018

Zusammenfassung Alpenrosencup Westendorf von Maximilian Odrei:

Samstag:
Aufgrund der vielversprechenden Wetteraussichten begaben sich insgesamt 69 PilotInnen nach Westendorf, um am Alpenrosencup bzw. der Tiroler Landesmeisterschaft teilzunehmen. Bereits am frühen Morgen ließ der wolkenlose Himmel und die Windstille darauf schließen, dass uns ein “Hammertag” und somit auch ein langer Task erwarten würde. Nach Auffahrt mit der Alpenrosenbahn auf den Nachsöllberg war die Aufgabe von 110 Kilometern bald in allen Geräten eingegeben und wir machten uns, ausgerüstet mit Wasserballast, Trinkblasen und sonstigen Vorkehrungen, die ein langer Flug erfordert, mit einem kurzen Marsch auf in Richtung Startplatz. Der erste Wendepunkt befand sich Richtung Norden im Kaisergebirge, danach ging es Richtung Osten, über die Steinplatte nach Lofer, dann wieder südlich des Startplatzes Richtung Wildkogel, von wo der Endanflug zur ESS westlich von Westendorf und zum Zielzylinder am offiziellen Landeplatz anzusetzen war. Für den Start um 12:15 konnten sich alle gut unter der Basis positionieren. 33 Piloten erreichten das Ziel, viele sind der großen Talquerung im Bereich Going und der etwas schwer zu erreichenden ESS zum Opfer gefallen und mussten landen.

Sieger des 1. Tasks: Stephan Gruber mit einer Zeit von 3 Stunden und 5 Minuten, 3 Sekunden vor Daniel Tyrkas im Ziel. 3. Platz: Alexander Schalber


Sonntag:
Zuerst noch sonnig, verdunkelten die immer dichter werdenden Cirren mit unserer Ankunft am Startplatz bereits den ganzen Himmel, im Süden baute eine Gewitterzelle auf. Nach dem Öffnen des Startfensters um 11:30 entschieden sich nur 5 der 69 Teilnehmer, weiterzukämpfen und schafften es, den Startzylinder um 12:30 zu aktivieren. Mehr als die Minimumdistanz erreichte nur Simon Arnold, der sich den Sieg des 2. Tasks mit 2 Punkten, also einem Punkt Vorsprung auf die 68 Zweitplatzierten sicherte.

Kommentar von Andi Steiner: “Wenn nix geht, geht nix.”

Ergebnisse:
https://www.livetrack24.com/events/WE2018/results