Newcomer Training und Bewerb findet statt

Alle Infos unter: https://www.livetrack24.com/events/NC2018/de

Bitte seht euch nochmals den Zeitplan an, damit ihr wisst wann wir was geplant haben.

Treffpunkt für die Anmeldung ist entweder am Freitag zwischen 14:00 und 16:00 im Bewegungsraum der Volksschule in Werfenweng. Google Maps Link
Für die die nur Samstag und Sonntag kommen am Samstag zwischen 09:30 und 11:00.
 
Wir erwarten zwar kein Kaiserwetter aber fliegen wird man ziemlich sicher können. Zudem zeigen die Langzeitaussichten für den Ersatztermin auch kein stabiles “Hoch”.  Ich war heute schon mal “Testen” und es ging thermisch doch schon brauchbar. Es war zwar s**kalt aber das wird sich Richtung Wochenende doch etwas bessern. In der Luft wird es trotzdem noch Minusgrade haben also nehmt euch gute Kleidung, noch bessere Handschuhe und warme und dichte Schuhe mit.
 
Bitte ladet alle schon die Wendepunkte auf eure Geräte hoch damit wir das nicht bei der Anmeldung nachholen müssen. Anleitungen dafür gibt es auf dieser Seite wenn man in der Teilnehmerliste auf den Botton “WPTS” neben dem Namen klickt.
 
Alles andere werden wir euch dann am Freitag oder Samstag erzählen.
 
Thomas Brandlehner

PWC BRIGHT: Siegerehrung und das Geheimnis der Sieger

Der PWC Bright ist geschlagen! Was für ein Bewerb? Trotz der heute erneut unfliegbaren Bedingungen ist das erlebte Potenzial des Gebiets ganz großartig. Gemäß den Locals hatten wir nur außerordentliches Pech, denn normalerweise sei die Fliegerei hier so, wie bei den 1 Woche zuvor stattgefundenen BRIGHT OPEN: schön, labil und nur mittelmäßig windig…

Bei den 4 geflogenen Tasks hatten wir 2 x fantastisches Flugwetter und 2 x selektive, schwache Bedingungen, die vielen Piloten das erfolgreiche Beenden der Aufgabe gerade knapp verwehrten. Darunter auch wir (siehe die Einzelberichte und Videos).

Schlussendlich konnten wir mit dem Team AUT in die Top10 der Nationenwertung vorstoßen. Mit den Einzeplatzierungen:
14. Lex Robé
44. Herbert Tamegger
100. Luki Jagiello
116. Georg Grieshofer

Luki hatte nach seinem super 1. Task leider eine kleine Pechsträhne und Georg war auch oft glücklos (bis auf seine genialen Lowsaves!). Bei Herbert und mir lief es schon deutlich besser – allein in Task 3 waren wir zu ungestüm und standen kurz vor der Ziellinie. Daraus gelernt hatten wir uns für den letzten Task vorgenommen, unbedingt ins Ziel zu kommen – und wenn wir unsere Sicheln heimtragen müssen…
Ich (Lex) hatte das noch konsequenter als Herbert verfolgt und konnte mit der 3. Rennzeit den 6. Platz im Taskergebnis und somit über 900 Punkte einfahren – eine schöne Genugtuung, für die späte Starterlaubnis bei Task 1, die mich über 200 Punkte gekostet hatte. Wenn der Takeoff besser organisiert gewesen wäre, hätte ich sogar eine TOP-10-Platzierung in rot-weiss-rot mit nach Hause gebracht – und das bei meinem ersten PWC!?! Hüft ois nix, geil woas auf alle Fälle! Allein schon, weil ich bester EN-D Pilot wurde und mich zusäzlich auf Anhieb für das Superfinale qualifiziert habe! Vom PWC Community-Erlebnis ganz zu schweigen…

Kommentare der restlichen Teamkollegen im O-Ton:
Herbert:
“Bäääarig wooors. Mir hat es irrsinnig gut gefallen – vorallem der ganze Flair, alles super organisert. Die Leute waren super nett und hilfsbereit und die Tasks total interessant zu fliegen. Leider war meistens etwas Pech dabei: Beim 1. Task am Start, beim 3. Task leider 100 m zu kurz und im 4. Task hab ich leider des Lexens Thermik ausgelassen und bin wenig später am Boden gestanden.
Für künftig nehm ich mir vor, wirklich bis am Schluss hochkonzentriert zu bleiben und sicher ins Ziel zu fliegen. Ich freu mich alle Fälle schon total auf meinen nächsten Weltcup in Sopot.”

Luki:
“Nur 3 Dinge:
1. Aus Fehlern lernt man am besten.
2. Es war ein super Abenteuer.
3. Ich bin froh, wenn ich wieder ein Handy hab.
4. So richtig freu ich mich, wenn die Wunden und Bisse von meinem Waldausflug wieder verheilt sind ;-)”

Georg:
“Holla die Waldfee. Wunderschönes Land. Extrem liebe Leute. Für mich das schönste Reiseland, das ich bisher bereist habe. Interessante Flubedingungen, da komplett konträres Leben. Die Thermiken, die Windsysteme sind schwer vorhersehbar und wechselnd…
Viel Gelernt – vor allem: ich muss schneller fliegen. Vor allem nur die großen, starken Thermiken nehmen!”
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Wir waren zumindest die Sieger der Herzen und bräuchten wahrscheinlich noch 2 Leben, um all die Gegeneinladungen der Gastgeber und anderen Piloten auch wahrzunehmen…


Hier noch die Fotos zum Schlussakt des PWC Bright, der Siegerehrung…

Hier nochmal alle Resultate…
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Was einmal mehr zu bewundern war, war die Dichte, der Altersschnitt und die Performance der Franzosen, die mit 4 Piloten in den Top-5 klar den Ton in Down-Under angaben.
Grund genug unseren Französischen Copiloten mal auf den Zahn zu fühlen und genau nachzufragen, ob hinter den Erfolgen mehr steckt, als talentierte Piloten: Hier die Kommentare der drei Bestplatzierten Honorin Hamard, Maxime Bellemin und Lois Goutagny.

Australien war mehr als eine Reise wert. Vom fliegerisch-taktischen Lerneffekt bis hin zur Erkenntnis, dass
– die Thermikwahl alle anderen Teilbereiche des Fliegens dominiert
– der Zeno (für mich) ausreichend gut gegen die CCC-Fraktion besteht
– und vor allem: die anderen auch nur mit Wasser kochen

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Siegerehrung & Fazit:

PWC Bright: Do, 22.02.18: Task 4 – 51 km endet mit österr. Überraschung

Der heutige Tag begann mit leichtem Regen und das Morgenbriefing wurde gleich mal auf Mittag verschoben. Dafür ging’s danach gleich rauf auf den Mystic-Startplatz. Die Tasksetter schrieben eine 51km-Aufgabe aus – mit Startgate 15:00 Uhr – puuuhh, da bleibt bei komplett geschlossener Bewölkung nicht viel Zeit.
Zum Glück ist es hier jeden Tag so labil, dass man wie bei uns im Frühling fast überall von ganz tief unten wieder rausdrehen kann, wenn…ja wenn es zumindest einen Hauch von Sonneneinstrahlung auf den Untergrund gibt.
Das Licht-/Schattenspiel war heute auch die große Challenge. Eine Challenge, die uns Zeno-Piloten nicht schon vornherein auf die Plätze verweist. Heute konnte man mit Taktik noch besser punkten.
So war es heute keine Vollgasbrennerei, sondern durch die sowohl zeitliche als auch örtliche Mischung aus Sonne, Bedeckung und kompletter Abschirmung musste man heute mehrfach die Gangart wechseln.

Lex konnte sich heute seine XC-Skills zunutze machen und ist nicht der Meute tief in das komplett abgeschattete Areal beim Mt. Buffalo reingebrettert, sondern hat vorher nochmal geduldig Höhe gemacht und hatte so mehr Höhenspielraum, um wieder irgendwo Thermikanschluss zu finden. Der Gelang zäh aber doch und konnte danach auf eigener Spur knapp hinter Pepe Malecki und Max Bellemin die Ziellinie als DRITTER überfliegen. Die Chronologie des Wahnsinns ist unter https://photos.app.goo.gl/v2b7zxmPdyakP12p2 zu finden.

Durch die Führungspunkte wurde es schlussendlich Platz 6 – kurioserweise noch vor dem Zeitsieger Pepe, der auf Platz 8 landete. Unsere deutschen Freunde auch wieder stark: Jan-Philip Rebhan kam ebenfalls in die Top 10.
Im Bewerbs-Zwischenstand ist er bereits auf Platz 14 bei seinem ersten PWC. Herbert leider kurz vor dem Ziel im oben beschriebenen Massengrab abgestanden und Georg und Luki ebenfalls glücklos heute.
Eventuell ist morgen noch ein Task, wenn uns der Wind doch nicht so übel mitspielt, wie prognostiziert ist…

Resultate wie immer hier: http://pwca.org/results/results/

DRÜCKT UNS DIE DAUMEN!

UPDATE 23.02.: Nachdem der heutige Task gecancelt wurde, blieb Zeit das Video von Task 4 zu schneiden. Here you go! 🙂

Hier noch das Doarama, das schön zeigt, dass wir mit unseren Zenos halbwegs an der Spitze dabei waren:

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 4:

PWC Bright/AUS: Mi, 21.02.18: Task 3 – 55 km & der optimistische Endanflug

Heute zeigte sich der Himmel etwas verschlossen und dementsprechend war die Hoffnung auf einen Task überhaupt sehr verhalten. Dennoch zeigte sich die Kombination aus labiler Luftmasse und straubtrockenem Boden wieder mal als sehr Thermik-förderlich. Wir cruisten gemütlich Richtung Basis, als 10 Min, vor dem Startgate die Bedeckung etwas ausschichtete und das etwas Mehr an Sonne sofort tolle Thermik verhieß. Dennoch blieb es spannend, denn die Licht-Schatten-Wechsel hielten den restlichen Tag an. Die Tasksetter hatten wieder mal das goldene Näschen bewiesen und schickten uns zwei mal im Dreieck, bevor es wieder auf den Landeplatz von gestern am Flugfeld ging.
Hier ein Video vom eleganten Tanz von 120 Piloten bei anfangs noch bedecktem Bright-Himmel:

Im Video von Teo Bouvard sieht man uns wieder gut mithalten und sogar einiges an Co-Führungsarbeit leisten, bis… ja bis zum sehr tiefen Endanflug – und wie wir um 20m an der so wichtigen letzten Querridge zu tief ankamen…

Auch Herberts letzte Meter knapp über die Hangars sind wunderbar eingefangen! 🙂

Schlussendlich standen wir alle vor dem Ziel ab. Herbert fehlten gar nur 100m bis ins Goal…BITTER…
Nutzt ois nix. Morgen ist ein neuer Tag – und zumindest der zu optimistische Endanflug passiert uns sicher nimmer! 🙂
In der Endabrechnung bedeutete dies in anbetracht des sehr guten Rennverlaufs für diesen Tag enttäuschende Plätze für Team AUT:
Herbert: 32., Luki: 37., Lex: 40. und Georg: 104.
Alle Resultate zu Task 3 hier…

Hier noch die Foto-Ausbeute mit viel Kurbeldiwurbel zu Beginn: https://photos.app.goo.gl/E9obChLq3RAyAmGf1

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 3 :

PWC Bright: Di, 21.02.18: Task 2 – 89 km; THE HEAT IS ON!

Nach den Lehren aus Task 1 beschlossen wir Ösis allesamt gleich mal, dass uns ein zu später Start sicher kein zweites Mal passiert. Auch die Veranstalter hatten ihr Scherflein mitgenommen und sind zum Entschluss gekommen, die Leading Points ersatzlos zu streichen und den zu spät gestarteten Piloten im heutigen Task Priority (=erlaubtes Vordrängen beim Anstellen am Startplatz) zu geben. Darunter auch Herbert und ich…

Was dann folgte, war Racing vom Allerfeinsten. Stakkatoartige Wechsel zwischen 4m/s+ Bärten und Vollgas dazwischen. Zumindest wieder für Herbert und mich, denn Luki und Georg mussten vorzeitig landen.

Bis zum letzten Bart waren Herbert und ich immer dicht am Spitzenpulk dran, der sich zum Glück mehrfach erbastelte und uns so mit unseren Zenos ein Aufschließen zur CCC-Fraktion ermöglichte. 15km vor dem Goal war mir dann ein Steigen zu schwach und ich flog allein weiter. Das wurde mir zum Verhängnis, da ich mit mittelerem Steigen in der Ferne zusehen musste, wie es meinen Pulk – und sogar den Nachfolgepulk – nach oben schoss. So kam ich nur als 29. ins Ziel. Herbert hatte den Schluss super erwischt und konnte mit Platz 25 die Ösi-Bestleistung des Tages markieren!

Tasksieger wurde user 4,5ter Ösi Isidor Fink, dem die Grillerei mit uns vom Vortag offensichtlich gut bekam! Sein erster PWC-Tasksieg – CONGRATS!
Ergebnisliste…

Hier das Video zu Task 2:

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 2:

PWC Bright/AUS: So, 18.02.18: Task 1: 87km & der verwehrte Start

Der Tag begann unter ziemlichen Abschirmungen, dafür drückender Hitze. Dass sich daraus nochmal so ein genialer Vollgastag entwickeln sollte, hätte wohl bis 13:30 Uhr niemand zu glauben gewagt. Ein Stakkato aus guten Bärten und Vollgas war an der Tagesordnung, wenn…
…ja wenn man denn auch zeitig in die Luft kam…
So waren fast alle von uns Österreichern heute irgendwie Opfer von späten Starts. Als ca. 100ster von 125 Piloten war ich gestartet. Wäre kein Problem, wenn der Startplatz nicht Mätzchen gemacht hätte: Wind von allen Seiten, 5 Piloten, die wieder toplanden, um was zu fixen etc. Der drehende Wind war es auch, der Herbert Startprobleme bescherte und Grawutzel war diesmal so richtig ganz unten im Keller….
Einzig Luki hatte einen halbwegs guten Start erwischt und war, als das Startgate öffnete, ziemlich gleich mit Isidor Fink ca. 150m unter Honorin Hamard, der dieses Rennen MIT G E W A L T S – ABSTAND für sich entschieden hatte. Sehr inspirierend…
Ergebnisse wie immer HIER…

Lessons learned: Selbst bei phänomenaler Laufzeit wird man durch späten Start “bestraft”, da man faktisch keine Leading Points bekommen kann – und vor allem miserable Speed-Points…
Dh. wenn man früh abfliegen kann und den Kurs jedoch im Bummeltempo durchfliegt, liegt man noch immer vor jenen, die 15 Minuten schneller geflogen sind, aber nicht früher starten konnten. WTF?!?

Hier noch das obligate Wort zum Sonntag:

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/QSIMTGYO99LVGMfB2

Mehr Multimedia, wenn mehr Zeit – jetzt geb ma zuerst Mal beim Fliegen richtig Gas! 🙂

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 1 :

Team Austria hits PWC Australia

Mittlerweile sind wir vollzählig in Bright/AUS und konnten bereits zwei Tage mit dem Gebiet Freundschaft schließen (versuchen). Mit mittlerem Erfolg, da diese Tage von starken NW-Wind charakterisiert waren und einmal der letzte Task der zuvor stattfindenden Bright Open gecancelt wurde und unser Wiederholungsversuch tags darauf nicht von Erfolg gekrönt war.
Hier einige Impressionen und ein kleines Video von diesem ersten Warmwerden mit der Comp-Zone…

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/JcjlD6tiv3nxJvgK2

Wir versuchen euch – trotz Comp-Hektik – weiterhin zeitnah am Laufenden zu halten,

euer Team Austria
Georg Grieshofer, Luki Jagiello,
Herbert Tamegger und Lex Robé

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Arrival & Training:

Anmeldung Österreichische Staatsmeisterschaft online!

Die Anmeldung für die Österreichische Staatsmeisterschaft – Schöckl Pokal (28.04.-01.05.2018) ist freigeschalten!
Wie in der Ausschreibung zu lesen gilt für die Anmeldung folgendes:
 
Die Teilnehmer-Anzahl ist auf 120 Starter limitiert!
Startgebühr €100,–
Nachmeldung am Tag des Bewerbes €120,–
PGC-Mitglieder ermäßigtes Nenngeld von €60,–
 
Die Startplätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung bzw. nach Einbezahlung des Nenngeldes vergeben!
 
Konto: Paragleiterclub Steiermark
IBAN: AT95 3843 9000 0424 0677
BIC: RZSTAT2G439
 
Bei Nichterscheinen des Piloten wird das Startgeld grundsätzlich nicht zurückerstattet. Sollte Haupt- und Ersatztermin abgesagt werden, erfolgt die Rückerstattung der gesamten Startgebühr.
Bis zum 15-03-2018 sind 40% für die österreichische Liga, 40% für nicht Österreicher, 10% Steirische Teilnehmer und 10% für den PGC-Steiermark reserviert. Nach dem 15-03-2018 werden die Startplätze nach dem Prinzip first come first serve vergeben.
 

Bericht CIVL Meeting 2018- Sao Joao da Madeira (Porto/Portugal)

Wie jedes Jahr ein Paar Änderungen, die wichtigsten hier zusammengefasst.
Das gilt alles natürlich primär nur für EM und WM, hat aber auch Einfluss auf alle anderen Bewerbe.

Änderung der Distanzmessung zu Wegpunkten.
Bis jetzt verwenden wir zur Berechnung von Distanzen zu Wegpunkten die Formeln der FAI.
Die meisten Geräte können das und mit kleineren Radien machte das auch nie Probleme. Durch den Trend zu größeren Radien zeigten sich aber Unterschiede zwischen verschiedenen Methoden diese Distanzen zu errechnen.
Um dem zu begegnen sind die Auswerteprogramme so eingestellt, dass sie eine Abweichung von 0,5% akzeptieren. Bei großen Radien macht das aber doch einige hundert Meter aus die im Task einen entscheidenden Vorteil bringen können wenn man diese nicht fliegen muss.
Daher haben wir bei solchen Radien bisher immer einen Teil der Toleranz zu den Radien hinzugefügt um diese Distanz nicht fliegen zu müssen. Um das für alle einfacher zu machen wird das jetzt standardisiert und in Zukunft wird die Längenmessung nach der WGS84 Berechnungsmethode gemacht die Toleranz von 0.5% auf 0.05% reduziert.
Das wird auch in der neuen Version von FS umgesetzt damit alle dieselben Methode verwenden. Wir müssen also unsere Instrumente auf diese Methode umstellen die auch schon seit einiger Zeit im PWC verwendet wird. Bräuniger Geräte wie das Compeo, Compeo+, Competino, Competino+ oder die Flytec 5020 und 6030 Geräte liefern dann keine zuverlässigen Berechnungen mehr und sollten nicht mehr für die Navigation verwendet werden.
Wer trotzdem noch mit einem solchen Gerät navigieren will sollte bei jeden Radius bei der Eingabe die jeweiligen% selbst abziehen oder eben bei einem Enter Startzylinder diese addieren um sicher zu sein, dass der Flug auch in Ordnung ist.
Etwas Technik noch für die, die es interessiert und wissen wollen wieviele % das denn sind.

Abweichung zwischen WGS84 und FAI Sphere nach Längengrad

EM 2020: nur eine Bewerbung –> Serbien mit Nis. Es wurde versprochen einen neuen Startplatz zwischen dem West und dem Südstart zu machen. Zudem soll die Straße asphaltiert werden.

Diverses:
Die 95kg Regel für leichte Piloten wurde offiziell in das Reglement aufgenommen.

CCC
CCC wurde wesentlich vereinfacht, fast alle Parameter zu Konstruktionsmerkmalen wurden fallen gelassen. Geblieben ist eigentlich nur der maximale Beschleunigerweg von 140mm der auch um die 5 mm Toleranz verringert wurde.
Gin baut zB den Riser mit 143mm. Für Modelle die ab Oktober 2018 neu zugelassen werden (zB Boom 12 oder Enzo 4) sind das dann eben maximal 140mm. Zudem wurde der theoretische Lasttest mit 23G wieder eingeführt.
Die Vorgabe von Streckung, Messung usw. wurde komplett entfernt. Was geblieben ist, ist der Flugtest mit einer Größe. Diese Grösse wurde vom XS auf den S geändert. XS, M und L können dann ohne Test von dieser Größe skaliert werden, wie das auch schon jetzt der Fall ist.
Gin entwickelt zB mit der Größe M. Der wird also gut sein, der wird auch als erster im Weltcup auftauchen also RFC Glider. Wenn er ein CCC bekommen soll muss man auch noch einen S bauen und diesen prüfen lassen. Dann kann man diesen wohl auch kaufen in den Größen S und M, damit man in Cat 2 fliegen kann. Damit man den Schirm auch bei WM oder EM fliegen kann muss der Hersteller auch die Größen XS und L verfügbar machen.
Prinzipiell wird das für die Zulassung des M etwas leichter und schneller werden als das jetzt der Fall war und zudem ist dann die Größe S auch sofort verfügbar.

Stand Sonntag 09:00

Die CIVL wird eine volle Flotte an Trackern von Flymaster kaufen. Diese sind exclusiv für Cat 1 Events und deren Test Events geplant. damit soll die Startgebühr für die Piloten niedriger werden. Na ja, das werden wir sehen.

Airtribune hat eine Kooperation mit Flymaster vereinbart.
Zu dem schon bestehenden Anmeldesystem und der Präsentation der Ergebnisse plus Blogs usw. kommt damit dann auch Tracking und ein vereinfachtes Scoring dazu. Airtribune verlang im Moment einen Euro Pro Teilnehmer für das Service. Mit Flymaster Trackern wird das dann auch ident bleiben. Mit anderen Trackern wird es zusätzliche 2 Euro kosten.

SeeYou Software für die Auswertung
Ist auf einem guten Weg aber noch nicht ganz soweit. Kann aber schon von jedem ausprobiert werden mit GAP2016.
FS wird Open Source und auch weiterentwickelt. Real Leading Point ist fertig implementiert und kann erprobt werden. Eine Version die WGS84 unterstützt soll sehr bald verfügbar sein.

Stand Sonntag 13:50