PWC Bright/AUS: So, 18.02.18: Task 1: 87km & der verwehrte Start

Der Tag begann unter ziemlichen Abschirmungen, dafür drückender Hitze. Dass sich daraus nochmal so ein genialer Vollgastag entwickeln sollte, hätte wohl bis 13:30 Uhr niemand zu glauben gewagt. Ein Stakkato aus guten Bärten und Vollgas war an der Tagesordnung, wenn…
…ja wenn man denn auch zeitig in die Luft kam…
So waren fast alle von uns Österreichern heute irgendwie Opfer von späten Starts. Als ca. 100ster von 125 Piloten war ich gestartet. Wäre kein Problem, wenn der Startplatz nicht Mätzchen gemacht hätte: Wind von allen Seiten, 5 Piloten, die wieder toplanden, um was zu fixen etc. Der drehende Wind war es auch, der Herbert Startprobleme bescherte und Grawutzel war diesmal so richtig ganz unten im Keller….
Einzig Luki hatte einen halbwegs guten Start erwischt und war, als das Startgate öffnete, ziemlich gleich mit Isidor Fink ca. 150m unter Honorin Hamard, der dieses Rennen MIT G E W A L T S – ABSTAND für sich entschieden hatte. Sehr inspirierend…
Ergebnisse wie immer HIER…

Lessons learned: Selbst bei phänomenaler Laufzeit wird man durch späten Start “bestraft”, da man faktisch keine Leading Points bekommen kann – und vor allem miserable Speed-Points…
Dh. wenn man früh abfliegen kann und den Kurs jedoch im Bummeltempo durchfliegt, liegt man noch immer vor jenen, die 15 Minuten schneller geflogen sind, aber nicht früher starten konnten. WTF?!?

Hier noch das obligate Wort zum Sonntag:

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/QSIMTGYO99LVGMfB2

Mehr Multimedia, wenn mehr Zeit – jetzt geb ma zuerst Mal beim Fliegen richtig Gas! 🙂

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Task 1 :

Team Austria hits PWC Australia

Mittlerweile sind wir vollzählig in Bright/AUS und konnten bereits zwei Tage mit dem Gebiet Freundschaft schließen (versuchen). Mit mittlerem Erfolg, da diese Tage von starken NW-Wind charakterisiert waren und einmal der letzte Task der zuvor stattfindenden Bright Open gecancelt wurde und unser Wiederholungsversuch tags darauf nicht von Erfolg gekrönt war.
Hier einige Impressionen und ein kleines Video von diesem ersten Warmwerden mit der Comp-Zone…

Fotogalerie unter: https://photos.app.goo.gl/JcjlD6tiv3nxJvgK2

Wir versuchen euch – trotz Comp-Hektik – weiterhin zeitnah am Laufenden zu halten,

euer Team Austria
Georg Grieshofer, Luki Jagiello,
Herbert Tamegger und Lex Robé

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Arrival & Training:

Anmeldung Österreichische Staatsmeisterschaft online!

Die Anmeldung für die Österreichische Staatsmeisterschaft – Schöckl Pokal (28.04.-01.05.2018) ist freigeschalten!
Wie in der Ausschreibung zu lesen gilt für die Anmeldung folgendes:
 
Die Teilnehmer-Anzahl ist auf 120 Starter limitiert!
Startgebühr €100,–
Nachmeldung am Tag des Bewerbes €120,–
PGC-Mitglieder ermäßigtes Nenngeld von €60,–
 
Die Startplätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung bzw. nach Einbezahlung des Nenngeldes vergeben!
 
Konto: Paragleiterclub Steiermark
IBAN: AT95 3843 9000 0424 0677
BIC: RZSTAT2G439
 
Bei Nichterscheinen des Piloten wird das Startgeld grundsätzlich nicht zurückerstattet. Sollte Haupt- und Ersatztermin abgesagt werden, erfolgt die Rückerstattung der gesamten Startgebühr.
Bis zum 15-03-2018 sind 40% für die österreichische Liga, 40% für nicht Österreicher, 10% Steirische Teilnehmer und 10% für den PGC-Steiermark reserviert. Nach dem 15-03-2018 werden die Startplätze nach dem Prinzip first come first serve vergeben.
 

Bericht CIVL Meeting 2018- Sao Joao da Madeira (Porto/Portugal)

Wie jedes Jahr ein Paar Änderungen, die wichtigsten hier zusammengefasst.
Das gilt alles natürlich primär nur für EM und WM, hat aber auch Einfluss auf alle anderen Bewerbe.

Änderung der Distanzmessung zu Wegpunkten.
Bis jetzt verwenden wir zur Berechnung von Distanzen zu Wegpunkten die Formeln der FAI.
Die meisten Geräte können das und mit kleineren Radien machte das auch nie Probleme. Durch den Trend zu größeren Radien zeigten sich aber Unterschiede zwischen verschiedenen Methoden diese Distanzen zu errechnen.
Um dem zu begegnen sind die Auswerteprogramme so eingestellt, dass sie eine Abweichung von 0,5% akzeptieren. Bei großen Radien macht das aber doch einige hundert Meter aus die im Task einen entscheidenden Vorteil bringen können wenn man diese nicht fliegen muss.
Daher haben wir bei solchen Radien bisher immer einen Teil der Toleranz zu den Radien hinzugefügt um diese Distanz nicht fliegen zu müssen. Um das für alle einfacher zu machen wird das jetzt standardisiert und in Zukunft wird die Längenmessung nach der WGS84 Berechnungsmethode gemacht die Toleranz von 0.5% auf 0.05% reduziert.
Das wird auch in der neuen Version von FS umgesetzt damit alle dieselben Methode verwenden. Wir müssen also unsere Instrumente auf diese Methode umstellen die auch schon seit einiger Zeit im PWC verwendet wird. Bräuniger Geräte wie das Compeo, Compeo+, Competino, Competino+ oder die Flytec 5020 und 6030 Geräte liefern dann keine zuverlässigen Berechnungen mehr und sollten nicht mehr für die Navigation verwendet werden.
Wer trotzdem noch mit einem solchen Gerät navigieren will sollte bei jeden Radius bei der Eingabe die jeweiligen% selbst abziehen oder eben bei einem Enter Startzylinder diese addieren um sicher zu sein, dass der Flug auch in Ordnung ist.
Etwas Technik noch für die, die es interessiert und wissen wollen wieviele % das denn sind.

Abweichung zwischen WGS84 und FAI Sphere nach Längengrad

EM 2020: nur eine Bewerbung –> Serbien mit Nis. Es wurde versprochen einen neuen Startplatz zwischen dem West und dem Südstart zu machen. Zudem soll die Straße asphaltiert werden.

Diverses:
Die 95kg Regel für leichte Piloten wurde offiziell in das Reglement aufgenommen.

CCC
CCC wurde wesentlich vereinfacht, fast alle Parameter zu Konstruktionsmerkmalen wurden fallen gelassen. Geblieben ist eigentlich nur der maximale Beschleunigerweg von 140mm der auch um die 5 mm Toleranz verringert wurde.
Gin baut zB den Riser mit 143mm. Für Modelle die ab Oktober 2018 neu zugelassen werden (zB Boom 12 oder Enzo 4) sind das dann eben maximal 140mm. Zudem wurde der theoretische Lasttest mit 23G wieder eingeführt.
Die Vorgabe von Streckung, Messung usw. wurde komplett entfernt. Was geblieben ist, ist der Flugtest mit einer Größe. Diese Grösse wurde vom XS auf den S geändert. XS, M und L können dann ohne Test von dieser Größe skaliert werden, wie das auch schon jetzt der Fall ist.
Gin entwickelt zB mit der Größe M. Der wird also gut sein, der wird auch als erster im Weltcup auftauchen also RFC Glider. Wenn er ein CCC bekommen soll muss man auch noch einen S bauen und diesen prüfen lassen. Dann kann man diesen wohl auch kaufen in den Größen S und M, damit man in Cat 2 fliegen kann. Damit man den Schirm auch bei WM oder EM fliegen kann muss der Hersteller auch die Größen XS und L verfügbar machen.
Prinzipiell wird das für die Zulassung des M etwas leichter und schneller werden als das jetzt der Fall war und zudem ist dann die Größe S auch sofort verfügbar.

Stand Sonntag 09:00

Die CIVL wird eine volle Flotte an Trackern von Flymaster kaufen. Diese sind exclusiv für Cat 1 Events und deren Test Events geplant. damit soll die Startgebühr für die Piloten niedriger werden. Na ja, das werden wir sehen.

Airtribune hat eine Kooperation mit Flymaster vereinbart.
Zu dem schon bestehenden Anmeldesystem und der Präsentation der Ergebnisse plus Blogs usw. kommt damit dann auch Tracking und ein vereinfachtes Scoring dazu. Airtribune verlang im Moment einen Euro Pro Teilnehmer für das Service. Mit Flymaster Trackern wird das dann auch ident bleiben. Mit anderen Trackern wird es zusätzliche 2 Euro kosten.

SeeYou Software für die Auswertung
Ist auf einem guten Weg aber noch nicht ganz soweit. Kann aber schon von jedem ausprobiert werden mit GAP2016.
FS wird Open Source und auch weiterentwickelt. Real Leading Point ist fertig implementiert und kann erprobt werden. Eine Version die WGS84 unterstützt soll sehr bald verfügbar sein.

Stand Sonntag 13:50