Nachbericht Staatsmeisterschaft & Zillertal Open 2016

Vom 4 bis 7 Juni fand im Zillertal die Österreichische Staatsmeisterschaft im Paragleiten statt.

Mit dabei auch die deutsche Gleitschirmliga und die Newcomer Klasse.
Die beeindruckende Bergkulisse des Zillertals kombiniert mit Kaiserwetter lies sämtliche Fliegerherzen höher schlagen. Ein professioneller Veranstalter sorgte über den gesamten Zeitraum für perfekte Organisation.

Der dritte Tag wurde wegen befürchteter Überentwicklungen und / oder damit verbundenem starken Talwind noch vor dem Öffnen der Startboje durch Stefan Brandlehner (Sicherheitskomitee) abgebrochen und somit nicht gewertet. Aus Sicht so mancher Piloten etwas zu früh abgebrochen, denn schon 10 Minuten nach Abbruch vielen die großen Wolken in sich zusammen und ein weiterer guter Flugtag entwickelte sich. Doch Sicherheit geht nun mal vor und so standen am Ende nur 3 gewertete Tasks im Endergebnis.

Am Tag 1 und 4 wurden etwas kürzere Aufgaben über rund 50 km geflogen, Tag 2 war mit über 140 km die längste Aufgabe und führte die Piloten ins benachbarte Salzburgerland, genauer gesagt in den Pinzgau. Das Taskkomitee leistete hervorragende Arbeit, die Tage wurden perfekt ausgenützt und so erreichten täglich 20 – 50% der Teilnehmer das Ziel.

Am Ende setzten sich die Favoriten durch. Der Staatsmeistertitel ging nach 2007, 2010 und 2012 zum vierten mal verdient an Alexander Schalber (Salzburg), Helmut Eichholzer (Salzburg) folgte auf Platz zwei, Thomas Weingartner (Tirol) auf Platz drei.

In der internationalen Wertung schob sich Martin Petz (Deutschland) zwischen Alexander Schalber und Helmut Eichholzer auf Platz zwei.

Die Sportklasse brachte mit Stefan Bernhard (Deutschland) und Michael Wöhrle (Niederösterreich – somit Österreichischer Meister Sportklasse) gleich zwei Sieger, Günther Willner folgte auf Platz drei.

Bei den Damen setzte sich Ewa Korneluk-Guzy vor Nora Martiny und Annalena Hinestroza (alle Deutschland) durch.

Die Newcomerklasse entschied Raphael Würtl (Tirol) vor den Brüdern Markus und Johannes Eder (Salzburg) für sich.

Leider war der Wettbewerb auch von einem schrecklichen Unfall überschattet. Ein österreichischer Ligapilot stürzte am zweiten Tag aus noch ungeklärter Ursache ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Alle Piloten waren von der Nachricht tief betroffen, einige verzichteten auf weitere Starts an den Folgetagen.

Wir wünschen dem Verunfallten alles, alles Gute und hoffen, daß er wieder völlig gesund wird und somit bald wieder unter uns ist.

Ergebnisse

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