Alpen Cup 2016 – Greifenburg

Vom 23- 26 Juni 2016 fand in Greifenburg (Kärnten) der Alpen Cup statt.

Letztendlich waren 138 Piloten aus 17 Nationen am Start – unter ihnen die Top-Piloten aus Deutschland, Italien, Slowenien und Österreich.
Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern und so konnten drei selektive Tasks geflogen werden. Lediglich der vierte und letzte Task wurde für die meisten ein Abgleiter, was in der Ergebnisliste letztendlich auch keine großen Veränderungen brachte.

Tag 1 begann mit 164 km. Eine absolute Hammeraufgabe, welche immerhin 34 Piloten bewältigen konnten. Zuerst ging es über den Weissensee nach Hermagor, anschließend das ganze Lessachtal hinauf bis nach Sillian. Von dort zurück über Lienz in das Mölltal, weiter zum Goldeck bzw. Weissensee und ins Ziel. Der Österreicher Thomas Klinger konnte diesen Lauf in 5 Stunden absolvieren und holte sich den Tagessieg. Einige Favoriten auf den Gesamtsieg waren schon nach diesem Lauf aus dem Rennen, da sie kurz vor dem Ziel die direkte Route wählten, welche letztendlich keine Thermik zu bieten hatte und somit zur vorzeitigen Landung zwang. Für die Rückholung war der Tag eine enorme Herausforderung, waren die Piloten doch in allen umliegenden Tälern verstreut.

Am Tag 2 standen 106 km am Programm. Zuerst zum Goldeck, anschl. das ganze Drautal hinauf zum Zettersfeld nach Lienz, kurzer Abstecher ins Mölltal und wieder zurück zum Weissensee und ins Ziel. Über 80 Piloten erreichten an diesem Tag das Ziel, schnellster war mit Simon Arnold wieder ein Österreicher.

Der dritte Tag brachte ein richtiges “Massengrab”. Es standen nur 52 km am Tastboard. Vor Öffnung der Startboje stieg es sehr gut, weswegen alle Piloten pünktlich zu Startbeginn mit voller Geschwindigkeit zur Startboje hinaus ins Tal flogen. Doch kaum zurück am Berg viel der Thermikanschluss unerwartet schwierig. Geringes bis gar kein steigen! So entschied der Großteil des Feldes tief am Hang entlang weiter zu fliegen, immer auf der Suche nach dem rettenden Thermikbart. Der kam aber für die meisten nicht, weswegen am Ende nur 37 Piloten das Ziel sahen. Die abgebrühten Piloten kurbelten gleich zu Beginn in 0,0 – 0,5 m / Sekunden und arbeiteten sich mühevoll nach oben. Es sollte sich lohnen, der Rest der Aufgabe war ein Kinderspiel. Der dritte Tag brachte mit Alex Schalber den dritten österreichischen Tagessieger. Im Gesamtergebnis spielten die Österreicher aber nicht ganz vorne mit. Ferdinand Vogel (D) hatte sich mittlerweile vom Feld abgesetzt, die beiden Slowenen Tilen Ceglar und Dusan Oroz lagen bereits knapp 100 Punkte zurück auf Platz zwei und drei.

Am vierten und letzten Tag machte eine große Abschattung die ohnehin kleinen Chancen auf einen brauchbaren Durchgang gänzlich zunichte. So konnte keiner der Teilnehmer das Ziel erreichen, für die meisten war es ein ruhiger Abgleiter. Im Endergebnis änderte sich kaum etwas und somit standen die Sieger fest.

Overall:

  1. Ferdinand Vogel (D)
  2. Tilen Ceglar (SLO)
  3. Dusan Oroz (SLO)

Sportklasse:

  1. Stefan Brandlehner (A)
  2. Krysztof Schmidt (Pl)
  3. Michael Wöhrle (A)

Damen:

  1. Ewa Korneluk Guzy (D)
  2. Yvonne Dathe (D)
  3. Annalena Hinstroza (D)

Fotoalbum

Ergebnislisten und Replay

 

 

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