Bericht vom PWC in Frankreich 

Resultate

Livetracking

BERICHT 5
Von wegen Schluss am Freitag. Tatsächlich tat sich am heutigen Samstag in den Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden ein fliegbares Fenster auf, das der Veranstalter denn auch flott nutzte: Rauf auf den Berg und 59 Kilometer angesetzt. Leider war das Fenster dann nicht ganz soooo weit offen, wie erhofft. Die Piloten waren vielleicht eine halbe Stunde unterwegs, da baute es rundherum bereits ordentlich auf. Letztlich machte der Regen der Sache dann vorzeitig ein Ende: Task gecancelt.

Alex schließt diesen PWC mit Rang 18 ab. Dass er sich eine bessere Platzierung gewünscht hätte, wird jetzt wohl keinen überraschen, sein Resümee fällt dennoch positiv aus: „Wir hatten schöne Flüge und jeden Tag sonniges Wetter in einem tollen Gebiet. Was will man mehr?“

Gewonnen hat den Weltcup übrigens der Franzose Maxime Pinot, gefolgt von Felix Rodriguez Fernandez. Und wer jetzt noch wissen möchte, was Ozons jüngstes Baby Zenon wirklich kann, der möge sich die Ergebnisliste mit der Platzierung von Luc Armand anschauen. Halleluja, das Teil fliegt!

Damit verabschieden wir uns aus St. André.
Elisabeth und Alex

BERICHT 4
Und weiter geht’s mit Task 4 beim PWC in St. André:
Der Tag begann mit lautem Krach über (nicht: in) unserem Quartier. Zwei Kampfflugzeuge waren im Tiefflug über St. André hinweggedonnert, dass es nur so gescheppert hat. Wobei „Tiefflug“ fast eine Untertreibung war, glaubt man jenen, die das Spektakel am Landeplatz beobachtet haben. Ich gebe das Berichtete mal so wieder: Die Wahrscheinlichkeit, als Paragleiter den Downwash einer Mirage (oder fliegen die jetzt auch Eurofighter?) abzukriegen, war anscheinend gering, weil man die Dinger ohnehin unter sich hatte. Angeblich sind die Teile nämlich höchstens 100 Meter über dem Boden dahingekracht.

Jetzt aber zum dritten und wie es wetterbedingt aussieht auch letzten Task. Wie ihr am livetracking sicher gesehen habt, waren 102 Kilometer zu fliegen. Die Bedingungen des heutigen Tages dürften die angenehmsten der Woche gewesen sein, zumindest was die Turbulenzen angeht. Für Alex lief es am Anfang recht gut, er war vorn dabei und konnte sich in seinem Pulk auch bis ins Goal gut positionieren. Blöderweise hat sich ein zweiter Pulk von hinten über eine andere Routenwahl vorbeigeschlichen, um dann heimlich vor Alex und seinen Kollegen ins Ziel zu fliegen. Für den heutigen Task bedeutet das für Alex – vorerst – Platz 32.

Mal schauen, ob morgen noch was drin ist. Angeblich soll Regen kommen.
Elisabeth

BERICHT 3
Erst mal noch was zu gestern: Den Fight des Tages lieferte der norwegische Pilot Marius Teie. Er kämpfte bis zur Task-Deadline um 19.00 Uhr und hat damit rund sieben Stunden lang alles gegeben, um ins Ziel zu kommen. Die kürzeste Distanz zur Speed-Section betrug 225 Meter! Hut ab. Finde, der hätte sich das Goal schon allein für diesen Kampfgeist verdient.
Jetzt aber zum heutigen Tag: Der Windsack flatterte am Startplatz schon 10.00Uhr morgens ziemlich bewegt herum. Und wer St. Andre kennt, weiß: Besser wird das nimmer! Um nicht in die Superstarkwind- oder Garnichtstart-Phase zu kommen, bin ich deshalb ausnahmsweise vor den Wettkampfpiloten raus. Die hatten einen 70-km-Task als Aufgabe mit „Landeplatz 07“, also einem Landeplatz weit, weit weg von dem Konfetti-Dings in St. André, was ja auch schon einiges über die Bedingungen aussagt, mit welchen die Tasksetter rechneten.
So kam’s dann auch. Was meinen Flug angeht: Viel Vorwärtsfahrt war zumindest für mich an einigen Stellen nicht mehr drin. Bei den PWC-Piloten (wenn man Weltcup-Pilot abkürzt, schaut das voll doof aus, komm ich grad drauf, deshalb: PWC) schaute es zwar etwas besser aus, aber doch nicht so gut, dass man von einem sicheren Durchgang hätte reden können. Weshalb der Task dann gecancelt wurde, ehe überhaupt das Startfenster aufgegangen war.
So und für alle, die bis hierher so brav mein Geschreibsel gelesen haben, kommt jetzt die wirklich relevante Information. Wie gut geht der Zeno? Also: 1 km/h schneller als Enzo 2, stabiler und dazu mit besserem Gleiten bei V-max, weil weniger Leinenmeter. Bei St.-André-Bedingungen ideal, möglicherweise bei schwachen Bedingungen im Flachland nicht ganz beim Enzo 2 dabei. (Quelle: Luc Armand).
Das wär’s für heute.
Elisabeth

BERICHT 2
Das wahre Ausmaß der gestrigen Turbulenzen bekam man ja erst heute am Startplatz so richtig mit. Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass die G’schichteln nicht weniger dramatisch werden, bloß weil der Erzähler einmal drüber geschlafen hat, bleibt noch genügend übrig. Ein Pilot zum Beispiel konnte seinen Spiralsturz nur stoppen, indem er die Bremse so oft um die Hand gewickelt und so massiv an der Steuerleine gezogen hat, dass die Hand am nächsten Tag voll angeschwollen war! Krass, oder?
Aber das war gestern. Heute war’s gut. So nach zwei Stunden machten sich zwar ziemlich deftige Abschattungen breit, dennoch war es labil genug für gute Thermik. Alles in allem war’s bei diesem Task – abgesehen von zwei, drei knackigen Stellen – immerhin so safe, dass auch für die Landung der offizielle Landeplatz direkt in St. André benutzt wurde. Also der Landeplatz, der gestern nicht angeflogen wurde, weil da mehrere lokale Windsysteme gerne miteinander Party machen und Gleitschirmfliegern dann bei starkwindigen Bedingungen nur noch die Rolle des Konfettis zukommt. Doch wie gesagt: Das war gestern. Heute schöner Flug und sichere Landungen.
Für Alex lief es bei dem 115-k-Task ganz gut, er kam mit dem ersten Hauptfeld auf Platz 16 ins Ziel. Danke fürs Daumendrücken und bitte weitermachen.
Was vielleicht den einen oder anderen wettkampfinteressierten Piloten interessiert: Luc Armand fliegt in diesem PWC einen Zeno und führt damit immer wieder den Spitzenpulk an!
Bis dann.
Elisabeth

 

BERICHT 1
Nachdem zwei Tage lang mistral-bedingt an Wettkampffliegen nicht zu denken war, ging es heute endlich mit dem ersten Durchgang los. St. Andre les alpes – das weckt natürlich Erinnerungen an 2012, als das österreichische Team den EM-Titel holte. Tja, die Teamwertung können wir bei diesem Bewerb schon mal abhaken. Weil Team Austria nämlich nur aus einem Piloten besteht: Alex Schalber. Der flog beim heutigen 80-Kilometer-Task als 15. ins Ziel, aber das habt ihr auf livetracking.com wahrscheinlich eh schon gesehen. Nicht gesehen habt ihr dort freilich die Start- und Landebedingungen. Also erstere waren provence-typisch starkwindig, am Startplatz ging’s ordentlich zur Sache, manche schossen wie die Sektkorken senkrecht nach oben. Noch ärger war’s am Landeplatz. Starke Thermik und kräftige Windböen sorgten für ziemlich turbulente Landeanflüge, so mancher Pilot kam rückwarts fliegend am Boden an. Und der Flug dazwischen? Da reichten die Bewertungen von “schön” über “echt unangenehm” bis zu “eigentlich schon über der Grenze”. Wobei die positiven Bewertungen in der Minderheit waren (ich hab eigentlich nur einen Piloten gehört, der die Bedingungen gut fand).
So, das war’s. Bitte in den nächsten Tagen Daumen drücken für “Team Austria”!

Elisabeth (die bei diesem Bewerbung frech die Berichterstattung an sich gerissen hat)

PS: Foto gibt’s heute keines, ich hatte alle Hände voll zu tun, zig Piloten Starthilfe zu geben… Daher hier ein altes Foto.

Berichte von Europameisterschaft Mazedonien 2016

Unsere Jungs waren Mitte August für 12 Tage in Mazedonien – genauer gesagt in Krushevo – und kämpften um den Europameistertitel.

Viele von uns haben ihre Facebook-Nachrichten laufend verfolgt und auch über Livetracking den einen oder anderen Task mitverfolgt. Leider hat die Zeit bis dato noch nicht gereicht, das wir auch einen ausführlichen Bericht zu lesen bekommen, der wird sicherlich mit der nächsten Skyrevue nachgereicht.

Das Nationalteam stellte sich wie folgt zusammen:

  • Alex Schalber
  • Armin Eder
  • Christoph Eder
  • Simon Arnold
  • Thomas Berger
  • Thomas Brandlehner
  • Teamleader: Peter Brandlehner

Das Fluggebiet in Mazedonien kannten viele unserer Jungs schon vom Weltcup. Eine Kombination aus Bergen und Flachland, fliegerisch äußerst anspruchsvoll. Nicht unbedingt von den Flugbedingungen, sonder eher von den vielen taktischen Entscheidungen, die zu treffen sind.

In Summe konnten 9 von 10 möglichen Tasks geflogen werden (!). Das Teilnehmerfeld war enorm stark, jeder noch so kleine Fehler wurde sofort bestraft. Die Leistungsdichte liegt enorm eng beisammen, dass war in den vielen knappen Zieleinläufen immer wieder zu sehen. Meist kamen 30-50 Piloten innerhalb von 1-3 Minuten ins Ziel.

Leider haben die Österreicher gleich beim Ersten Task ordentlich ausgelassen, mit Alex Schalber erreichte nur ein Österreicher das Ziel. Da immer die zwei besten Piloten gewertet werden und jeden Tag rund die Hälfte des Felds ins Ziel kam, war dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen. Am Ende erreichte Österreich den 9. Rang. Der Sieg ging an Frankreich, gefolgt von Deutschland und Italien.

Auch in der Einzelwertung räumten die Franzosen ab. Den Sieg holte sich sehr überlegen Honorin Hamard. Neben ihm standen Joachim Oberhauser (2. Italien) und Xevi Bonet (3. Spanien) am Podest. Bester Österreicher wurde Alex Schalber auf Platz 10.

Bei den Damen waren überhaupt gleich zwei Französinnen an vorderster Stelle: Den Sieg holte sich Seiko Fukuoka vor Laurie Genovese und Klaudia Bulgakow (3. Polen).

Ergebnisse

 

 

 

Akro Weltmeisterschaft

Im Moment findet in Annecy (Frankreich) die zweite FAI Weltmeisterschaft im Akro Fliegen statt.

Für Österreich sind Anna Schmiedinger, Christina Kolb und Sebastian Kahn am Start.

Für Christina Kolb scheint es ganz gut zu laufen, sie führt bei den Damen nach 4 von 7 Wettkampftagen.

Fotos und Berichte kommen laufend auf unserer Facebook Seite.

Zu den Ergebnisse gelangt man hier: http://wpac-annecy-2016.com/results/

 

Neuigkeiten von Richi Trümel

Herzlichen Dank!

Nach einem Wettbewerbs-Unfall ist unser Richard Trümel auf zwei Rädern unterwegs.

Um ihn finanziell etwas zu entlasten, haben wir vor einiger Zeit eine Spendenaktion organisiert. Durch Eure zahlreichen Spenden konnten wir einen ordentlichen Beitrag zu einigen notwendigen Umbauten am Haus inclusive Installation eines Lifts mittragen. Richi und Brigitte wohnen im Dachgeschoß, das um den Zubau für den Lift erweitert wurde. In der Wohnung wurde alles Rollstuhlgerecht umgebaut. Viele Freunde und seine Familie haben, natürlich unter Anleitung des Bauherrn, ganze Arbeit geleistet!

 

Auf diesem Weg möchten sich sowohl Richi und Brigitte als auch wir bei allen großen und kleinen „Helfern“ bedanken. Vielen Dank für Eure tolle Unterstützung!

PS: Richi freut sich über jeden Anruf, Post oder Kaffeebesuch!

Airscout365 – der neue Gebrauchtmarkt rund um’s Fliegen

Airscout365

Bis vor kurzem stellte der DHV-Gebrauchtmarkt das wohl größte deutschsprachige Gebrauchtmarktportal für Flugsportler dar. Doch leider wurde dieser Dienst nun deutlich eingeschränkt, nur noch DHV-Mitglieder können Anzeigen aufgeben.

Die Konsequenz daraus? Nun drängen auch andere Anbieter auf den Markt. Einer davon ist AirScout365. Hinter AirScout365 steht die NewEnergy Bioenergieversorgung GmbH, besser bekannt wohl als Petra Vorderegger – welche mit Biotech die Bordairline-Serie ins Leben rief und viele Jahre begleitete.

Wer also gebrauchte Flugausrüstung verkaufen möchte, hat hier nun wieder die Möglichkeit, seine Anzeige kostenlos aufzugeben.

Hier die Info von Petra:
Liebe Flugsportfreunde,
aufgrund der Schließung des DHV-Gebrauchtmarktes für Nicht-Mitglieder haben wir uns entschlossen eine neue Plattform zu gründen.
Mit www.airscout365.com bieten wir seit 1. Juni 2016 einen Gebrauchtmarkt für Flugsportgeräte aus den Bereichen Paragleiten inkl. Zubehör, Hängegleiten, Motorfliegen, sowie in Kürze auch Modellfliegen. Unsere Plattform bietet sowohl Privatpersonen als auch gewerblichen Anbietern eine zentrale Anlaufstelle, wenn es um den Erwerb und Verkauf von gebrauchten Flugsportgeräten geht.
Eine hohe Benutzerfreundlichkeit durch einen übersichtlichen und selbsterklärenden Aufbau der Webseite bietet den Usern eine sehr einfache Möglichkeit der Nutzung von www.airscout365.com. Gerne möchten wir euch einladen, die kostenfreie Plattform zu testen und eure gebrauchten Fluggeräte auf Airscout365 anzubieten. Nach einer kurzen Registrierung könnt ihr auch schon loslegen und eure Inserate inkl. Fotos, Beschreibung und Preisvorstellung online stellen.

PS.: Aller Anfang ist schwer… Wir freuen uns über Fragen, Wünsche und Anregungen und hoffen euch ein nützliches Tool bieten zu können und sind schon gespannt auf eure Inserate und freuen uns über eure Likes auf Facebook https://www.facebook.com/airscout365/?ref=aymt_homepage_panel

Neben AirScout365 und dem DHV-Gebrauchtmarkt gibt es auch noch das paraglidingforum, wo Anzeigen aufgegeben werden können.
Kennt auch Ihr noch andere Webseiten, wo verkauft werden kann? Dann teilt es uns doch bitte in der Kommentarbox mit.

 

Meisterschaft der Vereine

banner ÖMdV 2016

Vom 17. bis 18. September laden Walter Schrempf vom Skyclub Austria und XC-Weltmeister Lex Robe zur Meisterschaft der Vereine in die Steiermark ein. Gestartet wird am Stoderzinken bei Gröbming.  Ersatztermin ist der 24. und 25. September.

Im Zuge der Meisterschaft der Vereine findet am Samstag Abend auch die Siegerehrung von XC-Contest Austria, Liga und Newcomer Klasse statt. Bei den Steirern machen wir uns keine Sorgen, dass es wieder eine geniale Fete wird. Näheres dazu hier.

Bei der Meisterschaft der Vereine gewinnt nicht der beste Pilot, sondern das beste Team! Gewertet werden nur der 2. und 3.-platzierte des Teams. Bei diesem Wettbewerb steht der Spaß absolut im Vordergrund, wäre sehr schön, wenn wieder zahlreiche Vereine teilnehmen. Nähere Infos und Anmeldung hier: http://www.livetrack24.com/events/omdv2016/de#

Wir freuen uns auf Euch!

 

Einladung zur Generalversammlung und Liga-Siegerehrung

Am 17. September (Ersatz 24.09.) findet im Zuge der Meisterschaft der Vereine um 18:30 Uhr die Generalversammlung der Liga Paragleiten statt. Alle Liga- und NC-Piloten sind aufgerufen, daran teilzunehmen und den Verein somit aktiv mitzugestalten. Auch Nicht-Ligateilnehmer können gerne daran teilnehmen, sind aber natürlich nicht stimmberechtigt.

Unter anderem steht – wie jedes Jahr – auch die Wahl des Vorstandes auf der Agenda. Keiner der derzeitigen Vorstandsmitglieder möchte als Sesselkleber bezeichnet werden. Neue Vorstandsmitglieder – von Beirat bis Obmann(frau) – sind immer herzlich willkommen. Was uns schon seit längerem enorm fehlt, sind Personen mit IKT-Kenntnissen, welche sich auch um Homepage, Facebook etc. kümmern und im Idealfall auch noch gute Texte schreiben könnten. Daher seid Ihr nicht nur eingeladen sondern sogar aufgefordert, Euch bei Interesse zu melden. Gerne schon vorab beim Obmann oder spätestens bei der Wahl. VIELEN DANK!

Im Moment besteht der Liga-Vorstand aus folgenden Personen:

Obmann: Stefan Brandlehner
Obmann-Stellvertreter: Armin Eder
Schriftführer: Thomas Brandlehner
Kassierin: Marion Smole
Beirat: Karl Mauracher
Beirat: Christoph Eder

Kassaprüfer: Thomas Weingartner & Thomas Berger

Hier die Einladung zur Generalversammlung und Siegerehrung

Bericht Wildkogelpokal

Vom 27. bis 28. fand im Bramberg bei herrlichem Wetter der Wildkogelpokal statt. Die Wildkogelfalken feierten ihr 40-jähriges Bestehen und so war der Wettbewerb mit einem super Fest verbunden. Schon am Freitag Abend begeisterte Stepahn Gruber die gut 70 Besucher im Festzelt mit seinem Vortrag über die Red Bull X-Alps Teilnahme 2015.

Am Samstag wurde eine 76 km Aufgabe gestellt. Der Tag begann äußerst stabil, weswegen erst gegen 13:30 Uhr gestartet wurde. Über dem Grad gab es oftmals gute Steigwerte, doch kaum war man unter Grad, war es sehr, sehr zäh. Der größte Schlüsselstelle war aber der letzte Wendepunkt. 90% des Spitzenpulks standen kurz vor dem Zielradius und ließen die etwas später kommenden umso mehr jubeln.

Am Abend hatten die Wildkogelfalken die Osttiroler Band “Pain light” zu Gast, welche für spitzen Sound und gute Stimmung im Festzelt sorgen. Die tanzwütigen verließen mit Musikende gegen 1:00 Uhr die Party. Einige Piloten – so munkelt man – waren noch Stunden später an der Bar zugange.

Der Sonntag hatte deutlich mehr Thermik zu bieten. Da für den Nachmittag Gewitter angesagt waren, entschied man sich für eine kurze Aufgabe von 54 km. Die schnellsten schafften diesen Zick-Zack-Kurs mit einem Schnitt von 40 km/h! Doch die größte Challenge an diesem Tag war wohl der Start. Der Wildkogel wurde seinem Namen gerecht und hatte schon um 10:00 Uhr Rückenwind. Zum Glück gab es immer wieder Fenster, wo dieser von der aufsteigen Thermik zurückgedrängt wurde und ein Starten möglich war. Aufgrund der etwas turbulenten Luft entschieden sich dennoch einige Piloten, nicht zu starten. Auch am Sonntag gestaltete sich der Endanflug ziemlich schwierig. Viele Piloten riskierten und so standen erneut gut 15 Piloten knapp vor dem Ziel.

Den sehr eindeutigen und überlegenen Gesamtsieg holte sich der Deutsche Peter Jung vor Herbert Holaus (A) und Stefan Bernhard (D).

Alex Schalber holte sich mit dem Tagessieg an Tag 2. noch den Salzburger Landesmeister Titel vor Christoph Eder und Thomas Klinger.

Mit zwei Zielankünften entschied die Sportklasse Jörg Nuber (D) für sich. Platz 2. ging an seinen Landsmann Heinricht Bretz. Platz 3. an Stefan Brandlehner (A)

Bei den Damen gewann wie so oft Ewa Korneluk-Guzy (D) vor Sarah Amon (A) und Nadya Kambanova (D).

In der Newcomerklasse stand am Ende Gerhard Holzer ganz oben. 2. Gernot Ladinig, 3. Martin Perfler

Ergebnislisten: http://www.livetrack24.com/events/WKP2016/de

Ein riesen Dankeschön an die Mitglieder des DFC Wildkogelfalken für die Organisation – wir kommen gerne wieder!