Es gibt grundsätzlich zwei Bereiche, in denen Gleitschirmfliegen leistungsorientiert betrieben wird.
Die Piloten wählen im Verlaufe der Saison ihr Fluggebiet und ihren Startplatz selbstständig. Ziel ist es, eine möglichst große Strecke zu fliegen. Die Zeit spielt nur insofern eine Rolle, als die Thermikzeit eines Tages begrenzt ist. Wer schneller fliegt, fliegt weiter.
Einer, der das wohl wie kaum ein Zweiter versteht, ist der Salzburger Klaus Heimhofer. Der Jung-Bergbauer aus Taxenbach konnte 2003 zum bereits vierten Mal den Staatsmeistertitel im Streckenflug erringen und machte sich im Jahr 2000 mit seinem Weltrekordflug (205 Kilometer Dreieck) im Salzburger Pinzgau auch international einen Namen.
Im Wettkampf müssen die Piloten eine vom Veranstalter vorgegebene Strecke bewältigen. Der Pilot, der diese Strecke als Schnellster absolviert und als Erster das Ziel erreicht, gewinnt den Wettkampf.
Mittels GPS (Satelliten-Navigationsgerät) müssen die Teilnehmer nachweisen, daß sie die Flugaufgaben, deren Größe zwischen 40 und 100 Kilometer liegt, korrekt absolviert haben.
Neben einer nationalen Wettbewerbsserie gibt es natürlich auch internationale
Bewerbe wie Weltcups, Europa- oder Weltmeisterschaften.´
Unter Führung der FAI (Weltluftverband) wird abwechselnd jährlich eine Welt- bzw. Europameisterschaft organisiert, an denen die verschiedenen Nationalmannschaften mit jeweils fünf bzw. sechs Piloten und zwei Pilotinnen teilnehmen können.
Der Weltcup besteht aus 5 einwöchigen Wettbewerben in aller Welt, wobei nicht nur um den Sieg bei den jeweiligen Veranstaltungen gekämpft wird, sondern vor allem um den Sieg im Gesamtweltcup.
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