Termin: 13. bis 20. Juni 2009
Austragungsort: Talloires-Lac d'Annecy (Frankreich)
Homepage des PWCs
Homepage des Veranstalters
Österreichische Teilnehmer: - Helmut Eichholzer 10. Rang
- Thomas Brandlehner 27. Rang
- Alex Schalber 34. Rang
- Peter Frauenschuh 3. Rang
- Thomas Weingartner 71. Rang
- Martin Brunn 55. Rang
- Josef Brandner 11. Rang
- Christoph Eder 67. Rang
- Stefan Sindelka 50. Rang
- Christian Tamegger 32. Rang
Bewerbsergebnis (Endstand nach 3. DG):
Offene Klasse
Nationenwertung
Damenwertung
Tagesergebnisse:
Offene Klasse - (1.DG, 2.DG, 3.DG)
Endstand PWC Europa (FRA):
Offene Klasse
Samstag - 7. Tag (20. Juni)
Auch heute kein Durchgang - zu viel Wind. Somit stehen die Resultate fest: Stefan Wyss gewinnt vor Aljaz Valic und Schuh wird hervorragender dritter!!!!
Freitag - 6. Tag (19. Juni)
No task today, the sun has gone away...(frei nach Herman`s Hermits)
Donnerstag - 5. Tag (18. Juni)
Eigentlich hätte es der beste Tag der Woche werden sollen, wir wurden aber nicht von der Sonne geweckt, denn diese wird von einer dicken Wolkenschicht verdeckt. Gegen 9:00 gibt es nun die ersten Auflockerungen und um 10:00 ist dann Auffahrt.
21:30 Entgegen unserer Erwartungen ist das Wetter doch noch gut geworden und von den Gewittern ist keines bei uns angekommen. Wie jeden Tag sind wir aber wieder 3 Stunden zu früh am Startplatz und wir müssen wieder von 10:30 bis 13:30 in der prallen Sonne warten. Dann ein ersten Briefing und eine Aufgabe über 54 km mit vier Seequerungen und einem Landeplatz südöstlich von Annemasse.
Unser Tagesbester war Josef Brandner und der Bericht kommt dann noch von ihm. Er ist im Moment noch am Gin Essen.
Mittwoch - 4. Tag (17. Juni) Pilotengrillen am Startplatz
Stabiles Wetter aber leider auch kaum Thermik. Wir müssen in der Hitze bis 15:00 warten. Nach zwei verschiedenen Varianten die mit Thermik möglich gewesen wären fliegen wir dann doch ein Ridgerace über 49 km als Speedrun. Es geht dann aber wie immer etwas besser als erwartet und der Schnellste erreicht nach 1:12 das Ziel. Unser Bester wird Josef Brandner mit 1:16. Je nach Startzeit und Zahl der Kreise die man gemacht hat sind unsere Rückstände bis zu 30 Minuten. Fast alle Piloten erreichten das Ziel, zufrieden war von uns nach diesem Tag allerdings keiner.
Dienstag - 3. Tag (16. Juni) -Österreichertag
Am Morgen regnet es noch und die Basis ist auf halber Höhe zum Startplatz. Der Veranstalter legt die Abfahrt auf 11:30 fest, wie wir über die Homepage der Organisation erfahren, da unser Quartier in der Nähe des Landeplatzes ist aber doch 5 Autominuten vom HQ entfernt. Am Startplatz dann endloses Warten, da es eher nach Soaring als nach Thermik aussieht. Knapp vor 15:00 Uhr entschließt man sich doch noch für eine Aufgabe über 55 km mit der Startboje 14 km entfernt und 1:15 Zeit um zu dieser zu gelangen. Da wir uns nicht sicher sind wie schnell wir diese erreichen können, gibt es doch etwas Stress am Startplatz, es geht aber dann doch immer besser als man denkt und wir sind 45 Minuten zu früh an der Boje. 45 Minuten Thermikkreisen kann ziemlich lange werden und pünktlich 10 Minuten vor Fensteröffnung zieht dann ein Cirrenfeld herein und die bezogenen guten Positionen lösen sich auf und wir retten uns zurück an den Hang um dann viel niedriger die Boje im Flachland zu nehmen. Mit kaum vorhandener Thermik und soarend fliegen wir die ersten 15 km. Helei führt das Pulk an und ist heute ziemlich agressiv und geht mit kaum Überhöhung auf den 6 km Gleitflug über den See. Dann folgt eine super Soaringkante die wir 50 Meter über Grund erreichen und mit 2-3 m/s 500 Höhenmeter aufsoaren. Leider viel zu tief queren wir dann wieder über den See zurück um wieder knapp den Soaringanschluss zu erreichen. Steff Sindelka entschließt sich für die sichere Route, die dann aber leider zu viel Zeit erfordert. Gut 20 Piloten schaffend den letzten Bart des Tages auszukurbeln und gleiten dann Richtung letzter Boje ab. Der Großteil macht die Boje und fliegt dann wieder zurück Richtung Ziel, Schuh, Jens Kierdorf und ich (Thomas) entschließen uns den Streckenflugmodus zu aktivieren und gehen bei minimalem Steigen soaren. 15 Minuten später fliegen wir dann 200 Meter höher als der Rest Richtung Ziel ab, ich knapp 30 Meter tiefer als Schuh. Dieser erreicht dann auch als einziger das Ziel und gewinnt dadurch. Ich lande an der Steilküste ein wo mich schon Helei erwartet dier 15 Minuten früher auch bis hierher gekommen ist. Team Österreich hat damit drei Piloten unter den ersten 5 und wir haben den Tag bei einem nettem BBQ, das die Veranstalter organisiert haben, ausklingen lassen.
Thomas
Montag - 2. Tag (15. Juni)
Heute kein Task, am morgen schon Regen und Bedeckung.
Update: 18:00 Uhr.
Untertags ist es dann noch noch recht schön geworden (28°), aber der Wind war doch noch recht stark und jetzt zieht es wieder zu. Mal sehen wie es morgen wird.
Sonntag - 1. Tag (14. Juni)
Einen schönen Gruß aus Frankreich!
Empfangen hat uns schönes Wetter, wir mussten sogar die Klimaanlage im Quartier aktivieren. Der Startplatz hier liegt Richtung Westen und vor 13:00 Uhr ist hier nicht an einen Start zu denken. Die Auffahrt war deshalb auch erst um 10:00 Uhr, am Startplatz war dann trotzdem Warten bis 13:30 angesagt. Einige Unerschrockene wollten im Restaurant am Pass die Aussicht und ein Gläschen Mineral geniessen, waren dann aber von den Preisen schockiert. 3,50 Euro für ein Mineral 0,2l und 4 Euro für einen Cappucino.
Zurück zum Flugtag: Ein Speedrun über 58 km wurde ausgeschrieben und um 14:10 gestartet. Entgegen unseren Erwartungen ging es recht gut voran und hoch, wir hätten auch gut ein Race machen können.
Die Österreicher lagen in Ziel dann auch recht gut, Helei meint er hätte gewonnen, auch Tami war sicher unter den ersten 5.
15 Minuten nachdem die ersten im Ziel waren zog dann Bewölkung auf und es begann stellenweise zu regnen. Nach einigen Funksprüchen von einerseits Piloten die Dauersteigen hatten und mir (Dauerregen) entschied sicher der Veranstalter um 17:15 den Durchgang zu canceln. Der Durchgang wäre noch bis 19:00 möglich gewesen und der Regen wurden dann gegen 18:00 auch dauerhaft.
Für die nächsten zwei Tage sieht das Wetter nicht so gut aus.
Gruß Thomas
|