WM 2019 Macedonia

Zusammenfassung

Um einen würdigen Weltmeister zu finden waren die Bedingungen hier in Mazedonien perfekt. Jeder einzelne Durchgang wurde vom Taskkomitee und vom Veranstalter perfekt durchgeplant, um dementsprechende Aufgaben zu stellen. Das Wetter spielte jeden Tag mit, somit wurden 10 von 10 möglichen Task geflogen und dementsprechend gewertet. Erwähnenswert ist, dass Eli den 7. Rang in der Damenwertung erflog. Sie zeigte regelmäßig bei den einzelnen Durchgängen mit Topplatzierungen auf. In nächster Zeit dürfen wir sicher gute Ergebnisse von ihr erwarten! Heli hätte nach 9 Durchgängen noch die Chance auf den Vizeweltmeister gehabt. Leider verfolgte ihn aber am letzten Tag das Pech. Bereits am Beginn des Races war er einer der Tiefsten und konnte leider nicht zur Spitze aufschließen. Obwohl nicht alles nach Wunsch gelaufen ist, war Krushevo auf jeden Fall eine Reise wert. Jeder würde sich freuen, hier wieder an einem Bewerb teilnehmen zu dürfen. Die Wettkampfarena um Krushevo hat sich wieder einmal als bestes Wettkampfgelände Europas erwiesen.

Gratulation an die Sieger, den bei uns bestens bekannten Joachim Oberhauser und an die Französin Meryl Delferriere.

http://pgworlds2019.mk/live/results/

Task 10

Der letzte Durchgang war wieder ein typischer mazedonischer Flugtag. Hohe Basis, gute Wolkenthermik – einer Flugroute von ca. 90 km
von Nord nach Süd bis knapp an die griechische Grenze stand nichts mehr im Weg. Alex, Rudi, Eli und Heli durften heute über die Ziellinie
ins Goal einfliegen.

Task 9

Auch bei Task 9 begrüßte uns heute am Startplatz wieder eine mehr oder weniger geschlossene Wolkendecke. Bis zum Briefing besserten sich die Bedingungen aber deutlich und so setzte uns das Taskkomitee erneut eine Aufgabe über 90km. Zuerst ein paar Kilometer nach Nordosten und danach im Zickzack zwischen zwei großen Radien hin und her nach Süden. Kurz vor dem Start um 13:45Uhr sank der gesamte Pulk ein wenig ab, nur Heli und ein paar andere konnten 30 Sekunden vor dem Start noch einen Bart finden und sich so mit mehr Höhe als die anderen auf den Weg machen. Etwas nördlicher als die optimale Linie war schnell auch der zweite Zylinder abgehakt und es ging retour zum Startplatz. Eli wählte eine etwas andere Linie und kam so hinter dem Hauptpulk auf den kleinen Hügeln vor dem Startplatz an. Gemeinsam mit Rudi und Simon machten sie dort Höhe und zogen mit einer guten Linie am Hauptpulk vorbei.
Mit einem Schlenker Richtung Süden konnte Rudi auch die nächste Wende hervorragend nehmen und war so all jenen, die tief in den Graben an den Hügeln fliegen mussten, voraus. Simon kam zwar unendlich tief aus dem Graben retour, fand aber im Flachland schnell einen Bart und war auch schon wieder bei der vermeindlich führenden Gruppe dabei. Ein letzter Ausflug nach Westen und dann mit einer gut tragenden Linie ins Ziel. Heli, Alex und Eli kamen erst mit der nächsten Truppe an, im Glauben nur ein paar Minuten hinter den ersten zu sein. Aber dem war nicht so. Mit 13 Minuten Vorsprung war nämlich Marco Busetta schon vor Rudi, Simon und Co. ins Ziel geflogen. 1000 Punkte somit für ihn und ein Punktechaos für den Rest des Feldes.
Dies spiegelt sich auch im Gesamtergebnis wieder, das heute noch einmal so richtig durchgewürfelt wurde.
Mit nur 17 Punkten Rückstand auf den 2. Platz ist bei Heli morgen noch alles möglich. Also Daumendrücken!
Alex liegt momentan auf Rang 30, Simon auf 52, Eli auf 84 und Rudi auf 86.

(Text: Eli, Fotos: Rudi/Heli)

Task 8

Als wir heute um kurz nach 10 am Startplatz eintrudelten sah es noch wenig vielversprechend aus. Ganz guter Wind und die Basis nur knappe 100m über dem Startplatz. Als die ersten Freiflieger starteten konnten sie sich zwar schon halten aber die große Motivation brach noch nicht aus. Als auch noch Pal nach einem missglückten Toplandeversuch mit der Rettung ins Spital gebracht wurde (laut CT sollten keine gröberen Verletzungen vorhanden sein und er ist wieder auf den Beinen – wenn auch noch unter Schmerzen) verzögerte sich alles noch einmal ein wenig.
In der Zwischenzeit tüfftelte das Taskkomitee uns einen 65km Task aus. Dieser schickte uns zuerst zwischen die beiden Hügel im Flachland und von dort aus konnte man sich die Himmelsrichtung aussuchen, denn man musste nun einen 10km Exit-Radius absolvieren und zum selben Punkt retour kommen bevor es 20km weiter zum Goal im Süden ging.
Bei noch tiefer Basis starteten wir, die Bedingungen wurden aber von Minute zu Minute besser. Als um 14:00Uhr die Start-Speed-Section öffnete fanden sich sogar schon die ein oder anderen Sonnenflecken. Mehr oder weniger in gerader Linie ging es also zwischen die beiden Hügel, wo sich just als wir da waren eine Thermikwolke direkt im 400m Zylinder bildete. Der Großteil des Feldes entschied sich dann dazu, Richtung Westen an die Hügel zu fliegen, um den 10km Exit zu erledigen. Nur einige wenige Piloten riskierten eine andere Linie. An den Hügeln ging es erst zäh nach oben, hatte man aber mal Höhe gemacht, war der Zylinder einfach zu erledigen und es ging schon wieder retour.
Von der letzten Wende ging es dann mit Rücken/Seitenwind nach Süden weiter. Heli und Alex konnten mit der direkten Linie noch am Führungspulk (der einen kleinen Schlenker einbaute) vorbeiziehen. Somit platzierten sie sich heute hervorragend auf Platz 5 (Heli) und 11 (Alex). Den Tasksieg verbucht heute Ferdi Vogel aus Deutschland. In der Nationenwertung also Platz 3 für uns. (Simon 62., Rudi 92., Eli 135. mit einer Aussenlandung) Für die verbleibenden zwei Tage ist nochmals Flugwetter prognostiziert, mit guten Ergebnissen ist noch einiges drinen 😉

(Text: Eli/Heli, Fotos: Heli)

Task 7

Task 7 führte uns einmal von des Westseite Pelagoniens auf die Ostseite und wieder retour. Zu Beginn erwies sich der Tag als eher zäh und so teilte sich das Feld in 3 Teile auf die jeweils versuchten mit möglichst über 2000m ins Rennen zu starten. Als um 13:15Uhr die Zeit zu laufen begann hatten aber wieder alle das gleiche Ziel und so traf man sich schon in der nächsten Thermik wieder. Mit 4-5m/s riss es dann wieder nach oben und so dauerte es nicht lang bis man schon wieder weiter zog. Als die erste Wende genommen wurde hatte sich das Feld schon gut in die Länge gezogen und mehrere kleinere Gruppen zogen mit unterschiedlichen Linien über Prilep hinweg.
Am zweiten Wendepunkt ging es dann mehr oder weniger überall nach oben was dazu führte, dass der Führungspulk auf knapp 3000m übers Flache hinaus startete. Rudi, Simon und Eli konnten auf diesem Weg mit einer Wahnsinnslinie sehr viel Zeit gut machen und nahmen den letzten Wendepunkt etwas weiter südlich als der Großteil. Der Endanflug gestaltete sich wie gewohnt trickreich – Heli schaffte es sich 50m über Grund noch einmal auszugraben, Eli erreichte mit nur 3m Höhe die Ziellinie. Eli hatte somit das gesamte Glück aufgebraucht und Rudi der dicht hinter ihr die End-Of-Speed-Section querte landete leider 200m vor der Linie. Mit etwas mehr Sicherheitshöhe trafen dann auch Alex und Simon im Goal ein.
Spitzenleistung heute von Heli (11.), Eli (23./3. Dame), Simon (58.), Alex (63.) und Rudi (125.). In der Nationenwertung schafften wir es heute auch auf den 6. Platz.
Der morgige Tag wird mit Erholungsprogramm verbracht – nach 7 Tasks ist eine Pause auch langsam nötig.
 
(Text: Eli, Fotos: Heli)

Task 6

Beim Briefing informierte man uns heute über den Ostwind bzw. in tieferen Schichten Südost mit 10-15km/h. Entlang der Hügel sollte einer 130km langen Aufgabe also nichts im Wege stehen. Entweder Soaren oder Thermikfinden, eines wird schon dabei sein. Vom Start weg konnte Eli entlang der optimierten Route vorausfliegen, während der Hauptpulk einen Zickzackkurs durch die Berge wählte. Ein weiterer kleinerer Pulk beschloss gleich zu Beginn sich etwas mehr westlich zu halten. Vor Bitola stellte sich allerdings akute Stabilität mit Gegenwind ein welche die risikobereiteren Piloten schnell einmal auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Vom vorhergesagten Ostwind war wenig zu spüren, vielmehr wehte ein Südwest aus den Hügeln heraus.
Heli und Alex konnten die erste schwierige Phase gut meistern und zogen weiter Richtung Süden. Währendessen konnte der westlichere Minipulk ohne viel Verzögerung nach Süden über das Flachland vorausfliegen. In jeder Thermik verlor der Hauptpulk den einen oder anderen Piloten der etwas zu tief kam und als der Pulk das zweite Mal über Bitola flog waren nur mehr an die 40 Piloten mit auf der Strecke.
Zu dem Zeitpunkt wurde langsam auch klar, dass die schwächer werdende Thermik das eine Problem war, das zweite aber auch die Task-Deadline um 18:00 Uhr. Mittlerweile knapp 15km hinter dem Minipulk kämpfte sich das Hauptfeld nach Norden retour. Immer schwächer werdende Bärte stoppten dann auch die letzten Piloten kurz vor Taskdeadline in der Höhe von Krusevo.
Auch unser Heli kam als bester Österreicher bis kurz vor Krusevo retour (100km). Bis ins Goal schaffte es heute leider niemand. Die Tagesbestweite waren 119km von Petra Slivova.
Gratulation besonders an Petra, die mit ihrer Flachlandroute heute den Tasksieg verzeichnen durfte.

(Text: Eli, Fotos: Eli/Heli/Andi)

Task 5

Wie gewohnt wälzte sich eine einzige große Traube von Piloten in – für Paragleiter extrem schneller Geschwindigkeit  (ca. 65km/h) – durch die mazedonische Flachlandthermik. Insgesamt galt es 99km zu erledige. Wie auch schon in den letzten Tagen gelang es dem Feld dicht gedrängt das Goal zu erreichen. Trotz bemühen seitens des Taskkomitees gelang es nicht die Piloten in mehrere Pulks aufzusplitten. Egal ob große oder kleine Radien, mit oder gegen den Wind bis jetzt wurde noch kein Mittel gefunden um 100 Piloten in einem Pulk zu vermeiden. Schwarmintelligenz siegt im Flachland eben doch wieder (Quantität vor Qualität). Zwei der Fische waren auch unser Heli und Alex. Simon war eher in der Gegend der Schwanzflosse zu finden, Eli und Rudi nutzen das Kielwasser.

Heli probierte mit eigenen Linien sich ein wenig vom Feld abzusetzen, musste aber feststellen dass seine guten Ideen vom Schwarm gerne aufgegriffen wurden, die schlechten Entscheidungen aber an ihm allein hängen blieben.

Dieses Problem hatten weder Rudi noch Eli – denn ihre Entscheidungen mussten sie sowieso allein treffen.

Die ersten 40 Piloten erreichten innerhalb einer Minute die End-Of-Speed-Section. Und auch der große Großteil der anderen Piloten schaffte es ins Ziel (128 Piloten im Ziel).

Fazit des Tages: Je schwieriger es die Tasksetter machen, umso mehr Piloten erreichen das Ziel.

 

(Text: Eli/Heli, Fotos: Heli)

Task 4

Heute stand ein langer Task von 114km am Taskboard. Wie gewohnt war das Österreichische Nationalteam bestens vorberreitet und ausgeschlafen am Startplatz. Der erste Schenkel ging über die Berge Richtung Süden mit Basis 2700m um 13 Uhr. Nach der ersten Wende in den Bergen führte der Task direkt nach Osten ins Flachland zu einem örtlichen Kohlekraftwerk (laut Simon roch die Luft im Schornsteinbart metallisch, Rudi behauptete es könnte keine Filteranlage vorhanden sein). Von diesem Wendepunkt ging es wieder nach Norden mit 10-15km/h Gegenwind zur dritten Boje. Dort angekommen glaubte man, dass ein 28km Endanflug mit dem Rückenwind locker möglich wäre – wie jedoch so oft hier musste man aber beherzt Höhe tanken um die “Saufpassagen” mit 1:4 Gleitzahl im Flachland zu überleben, welches allen Österreichern aber sehr gut gelang.
www.pgworlds2019.mk/live/results

(Text: David, Fotos: Eli)

Task 3

Bedeckter Himmel begrüßte uns heute morgen beim Aufstehen. Aber bereits recht schnell lichteten sich die Cirren und die ersten Cumuli zeigten Thermik an. Da der Wetterbericht für den späteren Nachmittag schwache bis gar keine Thermik vorhersagte, beschloss das Task-Komitee uns heute bereits um 13:00Uhr auf die 83km lange Reise zu schicken.
Bei perfekten Startbedingungen waren Alex und Eli gleich in der Luft und flogen Richtung Norden voraus, wo sie sich für den Start positionierten. Je früher man dort eintraf umso besser, denn es ging anfangs nur sehr zäh nach oben. Die anderen konnten aber in letzter Minute doch noch Höhe machen und so ging es pünktlich im Vollgas los.
Obwohl es zu Beginn so zaghaft ging entschloss sich der Pulk direkt nach dem ersten Wendepunkt ins Flache hinaus zu fliegen. Aufgeteilt in zwei Pulks konnte so auch gleich der Anschluss gefunden werden und es ging die nächsten 25km direkt nach Süden. Nach dem “Antennenhügel” entschloss sich 99% des Feldes dazu, einen Linksbogen zu fliegen. Dies gab Eli die Möglichkeit nach einem ungewollten Höhenverlust doch wieder einigermaßen aufzuschließen da sie die direkte Linie wählte.
Von der Boje im Süden ging es dann mit 10-15km/h Gegenwind zur End-Of-Speed. Also optimale Voraussetzungen für einen 20km langen Endanflug ohne Kreis 😉 Tiefer und tiefer ging es auf die letzten Meter zur End-Of-Speed. Honorin Hamard konnte sich wieder einmal nach vorne “batzn” und fand dann 50m über Grund auch noch den rettenden Bart um das Goal doch noch zu erreichen. Auch der Rest des Feldes kam noch einmal ordentlich ins Schwitzen – dennoch schafften es erneut fast alle ins Goal. So auch wieder alle Österreicher.
Mittlerweile hat es sich als de facto Standard herausgestellt, dass man den Sicherheitsradius ums Goal an dem die Zeitnehmung stattfinden, im Vollgas ohne viel Reserve ansteuert. Also ein Pokerspiel – denn wer nachdem die Uhr stoppt keine Thermik mehr findet um ins Goal zu fliegen, hat auch nichts von den Zeitpunkten.
Mal sehen ob es die nächsten Tage für die Tiefflieger auch so glücklich läuft – heute hat es leider bereits zwei der Top Franzosen an der Zeitnehmung gefressen (Wirtz, Casaux). So wies aussieht ist der neue Flugstil “Gas Gas Gas” und Absaufen gibt es so gut wie auch nicht mehr.
Eli konnte ihren 2. Platz in der Damengesamtwertung heute halten und auch für die Jungs sieht es Overall ganz gut aus:
Heli 16.
Simon 32.
Alex 35.
Rudi 71.
Ergebnisse unter http://pgworlds2019.mk/live/results/

(Text: Eli, Foto: Eli)

Ein Link zum stöbern….mit vielen Videos und Beiträgen anderer Nationen.

https://m.facebook.com/worldspg2019/

 Task 2

89 km Durchgang

Bereits beim Teamleaderbriefing prognostizierte der Veranstalter schwierige Startverhältnisse. Das Startprozedere war heute ein ziemliches Chaos: Seitenwind, Rückenwind und gar kein Wind verhinderte viele Piloten daran, sicher zu starten. Die Warteschlange am “Gate” wurde immer länger und länger. Alex, Eli und Heli waren rechtzeitig vor dem Startgate und konnten bei einer kurzen Aufwindphase zügig starten. Simon und Rudi wurden von unserem Teamleader Richi auf den höher gelegenen, eher westlich ausgerichteten Startplatz kutschiert, wo perfekte Startbedingungen herrschten – zumindest bei Rudi und Simon. Kurze Zeit später herrschten wieder wechselnde Windverhältnisse.

Heli, Rudi und Simon und Eli waren den ganzen Durchgang im Spitzenfeld vertreten. Leider musste unser Helmut, der etwas zu risikofreudig in den Endanflug ging, nochmals Höhe tanken, während Rudi und Simon über ihn drüber ins Ziel flogen. Alex verlor schon ziemlich am Anfang des Rennens den Anschluss und flog laut eigenen Angaben von einer schlechten Thermik in die Nächste. Jedenfalls haben wir hier noch viele schöne Tage, um gut zu punkten. Wir sind immer noch vom heutigen Flug fasziniert, denn eine Wolkenbasis von über 3500 m ist hier in Mazedonien recht beindruckend. 2500m über dem Flachland zu fliegen ist einfach nur geil!

Simon 14.

Rudi 32.

Helei 46.

Eli 52.

Alex 53.

Simon Arnold nach der Landung

 

 Task 1

Um 13:30Uhr öffnete heute die SSS für die 81km lange Dreiecks-Aufgabe. Der erste Schenkel führte uns nach Norden entlang der Hügelketten. Bereits vor dem Start konnten wir auf über 2500m aufdrehen – wenn auch nur weiter innerhalb der Berge. Rolle auf Rolle ging es also bis in die nächste Thermik die uns wieder mit bis zu 5m/s nach oben schoss. Im Pulk hieß es dabei schon gut aufzupassen um nicht in eine Kollision verwickelt zu werden. Nach der nördlichen Wende bewegte sich der Pulk – ca. 100 Piloten – hinaus ins Flachland. Aufteilen – Vollgas – Warten bis jemand eine Thermik findet – alle darauf zu – Eindrehen. Dieses Spiel ging mehr oder weniger bis ins Ziel immer gleich weiter. Wer die ESS besonders motiviert erreichte musste allerdings noch einmal umdrehen. Denn wer nicht noch mal Höhe machen konnte lief Gefahr zu kurz zu landen. So erging es heute aber beinahe niemandem. Insgesamt erreichten heute 138 Piloten das Goal – darunter alle Österreicher (Heli 22., Alex 39., Simon 66., Eli 89. und Rudi 114.) wobei das Feld mehr als dicht gedrängt ist (bis zum 108. Platz über 900 Punkte für den Task). Die ersten 50 Piloten waren innerhalb der ersten Minute im Goal, die ersten 80 innerhalb von 3 Minuten.
 
Detail am Rande: Leider darf der Triple Seven Hochleister Gambit nicht an der WM teilnehmen. Genauere Infos dazu von der Triple Seven Seite findet ihr unter
https://www.facebook.com/TripleSevenParagliders/?__tn__=%2Cd%2CP-R&eid=ARBUvwvO-wMpERBuGPNOTIELx-8nAJR_JWmr35Jm48tj1VDkQ050roHvRC52UFrIKckzDF00p2IR3nzJ
 
(Text: Eli, Fotos: Eli/Eva (=Eli Mama)

Tag 1

Ab heute geht´s richtig los-drückt dem Team Österreich fest die Daumen! Das Livetracking kann ab dem frühen Nachmittag verfolgt werden.

http://www.pgworlds2019.mk/

Trainingstask

Mit dem ersten Trainingstask startete unser Nationalteam heute in die Weltmeisterschaft. 62km Task, mit der Option auf Ridgefliegen oder auch reines Flachland standen am Programm. Bereits am Start konnte man sich entscheiden, ob man die Linie weiter im flachen oder doch lieber an der Hügelkette wählte. Alex, Heli, Eli und David (er begleitete uns ebenfalls) zogen im Flachland voraus, Simon, Rudi und Andi wählten die Route entlang der Hügel. Vor der zweiten Wende holten die Hügelflieger dann langsam auf die Flachlandpiloten auf und gemeinsam mit 100 anderen ging es nach Nordosten in Richtung Prilep. Von Stadt zu Stadt hangelten wir uns in der Thermik weiter (je höher desto schneller). Trotz super Steigwerten musste am letzten Schenkel auch noch mal zwischengedreht werden da zwischen den Bärten starkes Sinken auf uns wartete.
Heli erreichte als erster Österreicher bereits als 10. die ESS, dicht gefolgt von Simon (14. ESS) und Alex (19. ESS). Eli folgte 14 Minuten später ebenfalls. Rudi war im Endanflug leider etwas zu risikofreudig.
So kann es weitergehen 😉
Wer uns verfolgen möchte findet unter
 
 
sowohl Livetrack und Ergebnisse als auch Fotos/Videos und Kommentare zu den einzelnen Tasks.
 
(Text: Eli, Fotos: Heli/Andi)

Nationalteam Österreich WM 2019

Alexander Schalber

Pilot seit 1988
Nationalteameinberufungen: 19
Schirm: Ozone Enzo 3
Sponsoren: Flugschule Salzburg


Heli Eichholzer

Pilot seit 1995
Nationalteameinberufungen: 14
Schirm: Ozone Enzo 3
Sponsoren: Kuchler Blockhaus, Summermobil, Kamintechnik Ziller, Dynafit


Rudi Niedermühlbichler

Pilot seit 1998
Nationalteameinberufungen: 1
Schirm: Ozone Zeno
Sponsoren: Flywear


Simon Arnold

Pilot seit 2009
Nationalteameinberufungen: 3
Schirm: Flow Spectra
Sponsoren: Flywear


Elisabeth Egger

Pilot seit 2011
Nationalteameinberufungen: 2
Schirm: UP Guru


Richard Edlinger (Teamchef)

Pilot seit 1991
Nationalteameinberufungen: 8
Schirm: Ozone Zeolite
Sponsoren: paraclinic.at


 

PWC Gemona 2018

Vom 23.-30. Juni findet in Gemona der PWC Italien statt. Österreich wird mit 7 Piloten vertreten sein, in diesem Blog wird jeden Tag von ihren Erlebnissen berichtet!

Auf folgenden Seiten findet Ihr viele Infos, Fotos, Videos, Ergebnisse usw.:
PWCA Website mit Live-Kommentaren
Ergebnisse
Youtube Channels: PWCA
Facebook Seiten: Paragleiten in Österreich | PWCA | Volo Libero Friuli | Tim Rochas
Vimeo Channels: Lex Robe | Philippe Broers


4. Durchgang Samstag 30.06.

Nach den 3 Rasttagen frohlockte der Samstag die bestens ausgeruhten Gemüter endlich wieder mit anständigem Flugwetter – und wie! Bei leichtem SSW-Wind herrschten an der Grenze zwischen Berg- und Flachland optimale Bedingungen für ein schnelles Rennen. 95km galt es zur Hälfte entlang der Berge, sowie im Flachland zu absolvieren. Eigentlich Top-Bedingungen für unseren Simon, der jedoch an diesem Rennen aufgrund privater Verpflichtungen nicht teilnehmen konnte. So lag es an den verbliebenen Österreichern Alex, Armin, Chris, Heli, Tom und Lex die Ehre der Österreicher hoch zu halten.
Diesmal war es besonders wichtig, gleich von Beginn an ganz vorne zu sein, denn die ersten 25km wurde kein einziges Mal gekurbelt! Nur Vollgas von Start bis zur Talquerung über den Tagliamento. Wer das Beschleunigerbegrenzungsband nicht permanent auf Überdehnung hielt, wurde sofort nach hinten durchgereicht – und bekam somit weniger Leading Points, ohne Chance diese wieder aufzuholen. Dieser Flugstil forderte bereits die ersten prominenten Punkteopfer. Ein Spiel, das unsere slowenischen Nachbarn auf “ihrer” Ridge perfekt beherrschten. So zeigte allen voran Tilen Ceglar auf seinem 777 RFC, was Effizienz bedeutet, dicht gefolgt von seinem Landsmann Primoz Susa und natürlich den üblichen Verdächtigen wie z.B. Honorin Hamard, Luc Armant & Steph Morgenthaler.
Erst vor der Querung über den Tagliamento wurde der Grat bekurbelt und etwas überhöht, bevor es südwestlich von Gemona eine ebenfalls thermisch hochaktive Ridge entlang zum westlichsten Wendepunkt ging.
Lex hatte bis dorthin wieder halbwegs Anschluss gefunden, flog zwar lang ohne zu kurbeln, nahm dadurch aber leider einen Umweg in Kauf, sodass er sich beim Retourfliegenen erst wieder im Hauptpulk befand.
Bis zur Retourquerung über den Tagliamento hatte sich auch Armin wieder gut vorgearbeitet. So konnten wir alle ungefähr zur selben Zeit mit ähnlicher Höhe den Abstecher raus ins Flache wagen. Einzig Heli bevorzugte mit Jost Napret die Linie über die Berge, die letztendlich aber die langsamere war. Verleitet durch den fehlenden – weil offensichtlich bereits im Wochenende befindlichen – Fabriksbart traute er den noch stabil anmutenden Bedingungen im Flachland nicht. Aber nach dem ersten noch schwächeren Bart weiter östlich der Fabrik begannen die Bärte mit 2-4m/s integriert zu ziehen – ausreichend stark für die direkte Linie.
Im Flachen wurden trotz guter Höhen teils beachtliche Umwege in Kauf genommen, um nur ja entlang von tragenden Linien zu bleiben und keinesfalls in blauen Löchern Richtung Boden zu fallen.
Der Endanflug selbst wurde nur von Tom & Armin super getimt: Beide haben darauf vertraut, den EndOfSpeed-Sektor mit geringer Höhe zu nehmen, um dann nochmal aufzudrehen und sicher ins Ziel zu fliegen. Die Rechnung ging auf und so konnte Tom als schnellster Österreicher den Task beenden. Aufgrund höherer Leading Points war Lex mit Platz 36 jedoch bester Österreicher.

Ein GRANDIOSER Abschlusstask des hochkarätigsten Weltcup-Bewerbs des Jahres!

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Video von Volo Libero Friuli:

 


4-6 Tag, also Mittwoch bis Freitag wegen starkem Nordwind bzw. Regen cancelled

Videos von Philippe:


3. Durchgang Dienstag 26.06.

Eine leichte Nordlage hat den Veranstalter dazu veranlasst, den Startplatz Meduno zu wählen. Oben angekommen, wurden wir von der österreichischen Prominenz begrüßt – unser Staatsmeister Michael Sommerauer kam nach Meduno, um mit uns den Durchgang zu fliegen. Über 100 km waren heute zu absolvieren. Mit hoher Basis im Flachland sowie an den Hügeln war ein schnelles Vorankommen so manchen am Anfang möglich. So mancher von uns hatte heute die falsche Taktik gewählt. Simons Taktik, schnell und tief zu fliegen, wurde ihm wieder einmal zum Verhängnis – er musste frühzeitig landen gehen. Trotzdem war es wieder einmal ein Genuss, in diesem schönen Gebiet mit unseren Rennmaschinen herumzuheizen.

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Videos von Philippe:
Teil 1 mit charmantem Interviewpartner ab 3:10 Min 😉

Teil 2:

Video von Volo Libero Friuli:

 


2. Durchgang Montag 25.06.

Da es heute in der früh noch etwas geregnet hatte, kutschierten uns die Busse etwas später auf den Start. Nach langem Warten am nebelverhangenem Startplatz, durften wir einen Durchgang von etwas über 50 km fliegen. Die Aufgabe war wie gestern im Flachland gesetzt. Gleich wie am ersten Tag klebte das gesamte Teilnehmerfeld vom Start weg in jeder Thermik zusammen. Kein Platz für Fehler waren erlaubt – nur wer die Aufwinde bestens zentrierte, und die beste Spur erwischte, konnte sich wieder am  Ende bei den Ersten in der Ergebnisliste finden-eigentlich alles wie immer.

Die österreichischen Piloten wären heute ganz vorne dabei gewesen, jedoch hatte jeder so seine Tücken. Alex zum Beispiel riss sich beim Start eine Bremsgalerie aus, wäre das nicht passiert, hätte er laut eigenen Angaben den Durchgang sicher gewonnen.

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos vom PWC: LINK

Video von Philippe Broers:

Video von Volo Libero Friuli:

 


1. Durchgang Sonntag 24.06.

Morgens wurden wir nicht durch Sonnenstrahlen geweckt, sondern von den Güterzügen, die an unserem Campingplatz vorbeidonnerten. Nichts desto trotz waren wir froh, früh munter zu sein, denn die Organisation hatte bereits um 8 Uhr Früh die Auffahrt geplant, um uns recht zügig auf den Startberg zu transportieren. Von dort konnte beobachtet werden, wie sich die Wolken nach und nach lichteten und dann die Sonne hervorkam. Während die Freiflieger erste Thermiken am Hang genossen, tippten wir eine Aufgabe von etwa 60 km in unsere Fluginstrumente ein. Vorgegeben war eine Zick Zack Route im friaulischen Flachland etwas südlich von Gemona. Bereits beim Start bemerkte man die hohe Pilotenqualität, denn (fast) alle Teilnehmer zwängten sich einige Minuten vor dem Luftstart auf engstem Raum zusammen an die Wolkenuntergrenze, um sich bestens zu positionieren. Der gesamte Pulk klebte bis zum Erreichen der “End of Speed” Flügel an Flügel zusammen. Innerhalb weniger Minuten trudelte ein Spitzenpulk von 50 Leuten ein.

Leider hatten wir heute kein Livetracking für unsere Zuschauer zu Hause. Hoffentlich funktioniert es morgen.

Das österreichische Team: v.l. Christian Amon, Alexander Schalber, (Stefan Bernhard – GER), Thomas Brandlehner, Lex Robé, Heli Eichholzer, Armin Eder, Simon Arnold

ERGEBNISSE

Fotos von Lex: LINK

Fotos von PWC: LINK

Video von Lex von Task 1:

Videos von Philippe Broers:

 

Video von Volo Libero Friuli von Task 1:

 

Bericht vom Alpen Cup in Slowenien 17.-20.05.2018

Samstag, 19.05. Siegerehrung

Der Veranstalter entschied den Sonntag auf Grund des prognostizierten Bora mit 50km/h in 1500m vorzeitig zu cancellen. So konnte auch gleich die Siegerehrung stattfinden – mit großen Erfolg für uns Österreicher 🙂 Gratulation Euch allen!

Overall:

  1. Joachim Oberhauser (ITA)
  2. Helmut Eichholzer (AUT)
  3. Jonas Böttcher (GER)

Ergebnisliste Overall

 

 

Damen:

  1. Yvonne Dathe (GER)
  2. Ewa Korneluk (GER)
  3. Eli Egger (AUT)

Ergebnisliste Damen

 

 

 

 

Sport: (bis EN-C)

  1. Michael Miserok (GER)
  2. Timotej Majdič (SLO)
  3. Gerald Gold (AUT)

Ergebnisliste Sport

 

 

Am Abend gab es noch Polenta, Pivo und Slibowitz, manch einer feierte sogar bis in die frühen Morgenstunden 😉 Somit war der 5e Alpen Cup ein Bewerb mit nur leider einem geflogenen Task, aber vielen genialen Leuten, neuen Freundschaften und jede Menge Spaß! Wir freuen uns jedenfalls wieder einmal bei einem Bewerb in Slowenien teilzunehmen, beim nächsten Mal aber bitte mit Hammerwetter 😉


Samstag, 19.05. 41,9km cancelled vor Start wegen Regen

Am Samstag starteten wir voller Hoffnung früh morgens auf den Kobala, bis wir alle oben waren dauerte es jedoch ca. bis 11 Uhr. Der geplante Task sollte uns vom Kobala Richtung Nova Gorica, Lijak und das Flachland führen um direkt zur Landewiese vom Lijak ins Goal zu fliegen. Beim Briefing schien das Wetter noch durchzuhalten, darum machten wir uns alle startbereit. Während die ersten schon in der Luft waren fing es jedoch wieder leicht zu nieseln an. Das Safety Komitee beschloss anschließend gleich den Task zu cancellen – sehr schade, am Lijak sah es zu dem Zeitpunkt perfekt fliegbar aus – tja wieder zu spät dran. Viele machten jedoch trotzdem noch einen kleinen Flug nach Tolmin mit ein wenig Talwindsoaren am lokalen Hügel. Fotos vom Adrenalin Paragliding Team.


Freitag, 18.05. 51,9km cancelled vor Start wegen Regen

Schon am Vortag entschied sich der Veranstalter es wieder am Lijak zu versuchen. Die Prognosen schauten vielversprechend aus. Ausgeschrieben wurden gute 50km quer durch das Flachland bzw. der vorgelagerten Ridge nahe dem Meer. Leider machte uns an dem Tag wieder der Regen einen Strich durch die Rechnung, so hieß es schon sehr bald “Window Closed”. Leider änderte sich nichts und wir mussten allesamt wieder ins Tal runterfahren. Kurz nachdem die letzten vom Berg runterkamen riss jedoch der Himmel wieder auf und der Veranstalter entschied sich uns wieder zum Startplatz zu kutschieren, eine etwas merkwürdige Entscheidung. Naja – wie sich am Startplatz herausstellte war dieses Wetterfenster auch wieder zu kurz und wir standen schon wieder im Regen. Das Taskboard wurde gleich mal zum Regenschirm umfunktioniert, zum Glück hatten einige in weiser Voraussicht schon das Landebier mitgenommen.. Abends gingen viele in die lokale Pizzeria um danach zum Camp Gabrje bei Tolmin zu fahren – schließlich werden wir morgen unser Glück am Kobala versuchen.


Donnerstag, 17.05. 41,5km gestoppt wegen Regen

Die Wetterprognosen veranlassten den Veranstalter dazu den ersten Bewerbstag rund um den Startberg Lijak zu veranstalten. Viele Piloten reisten deshalb am Vortag ins Zielgelände vom Lijak. Bereits in der Nacht zum Donnerstag gingen starke Regenschauer nieder, die bis in den späten Vormittag anhielten. Der Veranstalter ließ sich nicht davon abhalten das geplante Programm durchzuführen. Am Startplatz warteten wir dann, bis sich die hohe Schichtbewölkung verzog, bis es dann endlich immer sonniger wurde. Eine Aufgabe von etwas über 40 km stand auf dem Tagesprogramm. Perfekt. In der Früh glaubte niemand an einen Flug – der Veranstalter hatte Recht. Gleich nach dem Start wurden die Piloten mit starken Steigwerten an die Basis katapultiert. Die Startboje war im Flachland gesetzt. Zwei Optionen standen zu Verfügung: 1. Warten im Flachland bei schwachen Bedingungen, 2. Warten an der Ridge und dann zur Boje rausgleiten. Im Nachhinein wäre die zweite Option besser gewesen, da die Arbeitshöhe an der Ridge wesentlich höher und zuverlässiger gewesen wäre. Fast alle Piloten entschieden sich für die 1. Option was so manchem Piloten bei den ersten Kilometern zum Verhängnis wurde – Landung. Mit einem “Low-Safe” konnte sich der Spitzenpulk retten. Wer an dieser Stelle den Anschluss fand, konnte dann dem weiteren Streckenverlauf im Flachland folgen. So Mancher musste damit kämpfen nicht in die Wolken gezogen zu werden. Als dann die Ersten im Ziel waren, hat es zu regnen begonnen – “Task stopped”. Fazit: Österreicher – Vorne dabei!

Kommentare der österreichischen Spitzenpiloten:

Heli – “Ich bin nicht besonders gut geflogen, die Anderen waren jedoch schlechter”
Steff G. – “Suche Masöse-Haarfarbe egal”
Armin – “Oasch”
Christian – “Schirm ist nass”
Christoph – “Kein Kommentar”
Andi – “Seitensprung mit Folgen” (finanziell)
Rudi – “schöner Flug”
Michael – “fly High”
Herbert – “Nie wieder ohne AntiG”

Ergebnisliste Task 1 Overall
Ergebnisliste Task 1 Damen
Ergebnisliste Task 1 Sport

Die nächsten Tage erwarten wir etwas besseres Wetter. Fotos vom Adrenalin Paragliding Team.

 

Top Spot Hohe Salve Bericht

Sonntag, 25.03.2018

 

 

 

 

 

Wie prognostiziert, erwarteten wir heute Sonntag perfekte Flugbedingungen. Erste Streckenflieger konnten von der Hohen Salve bereits vor elf Uhr mit großer Höhe abfliegen. Der Start war heute ein Leckerbissen, denn die Meisten konnten die Startboje mit maximaler Höhe nehmen. Über die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental führte der erste Schenkel in Richtung Steinplatte. Nach der Querung zum Wilden Kaiser splittete sich die erste Gruppe. Simon setzte sich ab, und konnte mit einigen Kilometern Vorsprung die Wende in Erpfendorf nehmen. Auf dem Schenkel Richtung Wörgl bretterten wir das Kaisergebirge entlang. Diejenigen die das Gaspedal bis zum Anschlag drückten, hatten einen entscheidenden Vorteil, denn nur wer die knackigen Bärte mit über 5 Meter kurbelte und die “schwachen Blubberer” durchflog, war am Schluss vorne dabei. Anspruchsvolle, starke Thermiken am Pölven ließen dann die Piloten mit genügend Höhe ins Ziel gleiten.

Die Wetterbedingungen waren herausragend-kein Talwind-starke Thermiken-(fast)kein Höhenwind-gute Basis-keine Überentwicklungen. Ein perfekter Sonntag.

Zum Schluss noch ein paar Zitate unserer Top-Piloten:

Rudi -“fulminantes Flugwetter verwöhnte die Gekommenen”

Marko -“einfach geil”

Tom B. -“falscher Task im GPS, flog nach Gefühl”

Herbert -“Ich war im Flow”

Ergebnisse Task 2
Gesamtergebnis

 

Samstag, 24.03.2018

 

 

 

 

 

 

Die Verschiebung hat leider viele Piloten davon abgehalten, das erste Ligatraining zu nutzen.
Dass ein Training zu Saisonbeginn notwendig ist, haben ein paar Piloten erfahren müssen. Herbert war zu früh im Startzylinder, Rudi versäumte die zweite Boje (03-188) um ca. 20 Meter, Tom war gar nur 4 Meter daneben. Nachdem das Training nicht zur Ligawertung zählt, ist das aber nicht tragisch.
Aufgrund der Verschiebung war auch kein Auswerter anwesend – die Flüge wurden von den Piloten selber hochgeladen – so sollte es idealerweise sein. Die Auswertung wurde dann “extern” gemacht.
Wie der Tag wirklich war, kann ich leider nicht sagen, aber es dürfte gut zu fliegen gewesen sein.
Manfred.

Ergebnisse Task 1

 

Paragliding World Cup Superfinal 2017 – Kolumbien

10. Durchgang 20.01.

Als letzten Durchgang wurde eine Zig-Zag Strecke von 93 km angesetzt. Die ersten Kilometer konnten schnell geflogen werden, bis sich schließlich die Sonne hinter den Wolken versteckte. Etwa 70 km standen noch vor uns – ohne Sonne. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde jede Thermik ausgekurbelt. Als dann die Entscheidung vor uns stand, ob im Flachland oder in den Hügeln weitergeflogen werden sollte, entschied sich Simon für die etwas längere Hügelvariante, in der Hoffnung, dort noch ein paar Konvergenzen zu erwischen. Der Rest nahm sich das abgeschattete Flachland vor. Von der Flachlandgruppe kamen genau 6 Piloten ins Ziel. Leider waren die Konvergenzen in den Hügeln zu schwach, um sich in der Luft zu halten. Trotzdem war dies ein schöner Ausklang hier im sommerlichen Kolumbien.


9. Durchgang 19.01.

Heute hatten wir etwas mehr Wetterglück, denn bereits in der Früh hat es nicht wie gewohnt geregnet, sondern die ersten Sonnenstrahlen begleiteten uns auf dem Weg zum Frühstück. Dem Wetter entsprechend stand heute eine Aufgabe von 86 km “one way” Richtung Süden auf dem Tagesprogramm. Im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung des Taskkomitees, denn Richtung Norden hat es zeitweise geregnet. Der erste Teil der Route wurde über die westlichen Hügel des Valle di Cauca geflogen, wo sich der Hauptpulk mit guten Thermiken weiter auf dem Schenkel in Richtung der Sicherheitsboje vorkämpfte, die mitten im Flachland gesetzt wurde. Simon konnte sich dann mit etwa 20 Mitstreitern in Führungsposition bringen um dann über die östlichen Buckel in Richtung Ziel zu fliegen. Die letzen 20 km wurde es noch einmal kniffelig, als viele verzweifelt recht tief im Flachland eine Thermik suchten. Sich am Hang festgebissen konnte sich eine kleine Gruppe – darunter Simon – davonschwindeln und überholte die ganzen Tiefflieger. Kaum im Ziel angekommen, hat es wieder zu regnen begonnen.


8. Durchgang 18.01.

Nach den nächtlichen Regenfällen, die bis in den Vormittag anhielten, wurden wir wieder einmal auf den Startplatz gefahren. Oben angekommen, stand schon die Aufgabe fest: 60 km in-out-in. Bei diesem Durchgang hatte man zwei Optionen -entweder den großen Exit-Zylinder im Norden oder im Süden zu nehmen. Bereits vor dem Luftstart mussten einige Piloten ganz tief ums überleben ringen. Wie gewohnt war alles abgeschattet und viele haben sich gewundert, wie es ohne Sonne und dem vielen Wasser im Boden überhaupt möglich war, in der Luft zu bleiben. Pünktlich zum Start lichteten sich die hohen Wolkenfelder, so dass einem wunderbaren Durchgang nichts mehr im Weg stand. Simon konnte von Beginn an die Spitzengruppe anführen. Die Meisten entschieden sich dann für die Route in den Süden, da diese als logischer erschien, weil erstens dort nichts abgeschattet war und zweitens die Strecke etwas kürzer war. Mit maximaler Höhe wurde dann der Exit-Radius als einer der Ersten von Simon genommen. Auf dem Rückflug ins Ziel waren dann wieder große Flächen abgeschattet, was einen gemäßigt schnellen Flugstil erforderte. Kurz nach der ESS stand noch ein Aufwind, der Piloten, die etwas zu tief waren, auch noch ins Ziel brachte. Cirka 80 Leute kamen heute ins “Goal” – eine perfekt gesetzte Aufgabe, bei schwierigen Wetterbedingungen, denn in Roldanillo schüttet es schon wieder wie aus Kübeln.


7. Durchgang 17.01.

In der Früh hat es geregnet. Am Startplatz hat es geregnet. Briefing – 68 km Aufgabe von Nord nach Süd mit Landung in Zarzal. Als der Regen aufhörte erhob sich sogleich die Wolkenuntergrenze über den Startplatz. Viele hatten ihren Schirme noch im Rucksack und unter Plastikfolie verstaut, während das Startfenster geöffnet wurde. Hastig wurde die Ausrüstung bereit gemacht um das kurze Startfenster zu nützen. In den Startzylinder konnte mit maximaler Höhe über den Bergen eingeflogen werden. Auf dem Weg Richtung Norden hat sich die Sonne hinter den Wolken verkrochen, was ein Weiterkommen für manche unmöglich machte. Beim Rückflug über Roldanillo musste etwas langsamer geflogen werden, weil alle recht tief kamen und der Boden erst wieder erwärmt werden musste. An der südlichen Wende konnte mit zuverlässigen Aufwinden wieder eine vernünftige Arbeitshöhe erreicht werden. Mit der gewonnenen Höhe kam das Ziel in greifbare Nähe. Über Roldanillo gingen bereits starke Regenschauer nieder. Gut, dass wir auf der anderen Talseite unterwegs waren. Heute kamen über 70 Piloten ins Ziel. Leider musste Simon kurz vor der Linie zur Landung ansetzen. Vielleicht klappt es morgen mit einem Zieleinflug.


6. Durchgang 16.01.

Wieder einmal warteten wir am Startplatz bis sich die Wolken über uns erhoben um dann beim sonnigen Briefing eine Aufgabe von 66 km in unsere Fluginstrumente einzutippen. Während wir uns startbereit machten, zog es am Startplatz wieder zu, deshalb wurde die Startzeit um eine halbe Stunde verschoben, auf 12.30. Die Berge waren heute ziemlich abgeschattet, was Simon dazu veranlasste, den Start im sonnigen Flachland zu nehmen. Alle anderen entschieden sich dazu, den Startzylinder an den Hügeln zu nehmen. Ganz alleine im Flachland konnte er kurz vor dem Start etwas mehr Höhe gewinnen, als die Hauptgruppe in den Bergen. Am ersten Schenkel war man  im Flachland schneller als am Hangfuß, da eine gewaltige Wolkenstraße entlag der Route über den Zuckerrohrfeldern war. Als dann ein großer Teil des Flachlandes abgeschattet war, wechselte Simon auf ein paar Hügel, wo noch eine rettender Aufwind zu finden war. Ein paar mal einen großen Sender umrundend, konnte ein konstanter Aufwind zentriert werden, wo gleich der ganze Spitzenpulk einflog. Mit etwas mehr Höhe wurde dann das Flachland überquert, um den nächsten Zylinder im Nordosten des Tales zu nehmen. Auf dem Weg dorthin zogen dann große Wolkenfelder über uns, was die ganze Gruppe dazu zwang, jeden noch so kleinen Heber zu zentrieren. Mit schwachen Thermiken kämpften wir uns schließlich immer weiter. Für manche Piloten hieß es dann frühzeitig landen zu gehen, darunter auch Simon. Wieder einmal haben es einige ins Ziel geschafft. Gratulation.


Ruhetag 15.01.


5. Durchgang 14.01.

Die Wetterdienste prognostizieren, dass es etwas stabiler werden würde, als den Tag zuvor, deshalb entschied sich das Komitee für eine zig-zag Aufgabe von etwa 80 km im Nordosten des Tales. Der Startzylinder wurde so gesetzt, dass der optimale Punkt für den Start sich auf der anderen Talseite über Zarzal befand. Nun hieß es frühzeitig zu starten, um den Talsprung rechtzeitig zu schaffen. Eine Minute vor dem Start erreichten wir die Wolkenbasis um dann auf die Sekunde genau in die SSS zu gleiten. Auf dem Weg Richtung Norden hielt sich unsere Gruppe über den kleinen Hügeln im Flachland, wo bereits viele Vögel in den Thermiken kreisten. Eine andere Gruppe traf dann von östlicher Richtung mit ein paar hundert Höhenmetern mehr zu uns zu. Gut markierte Thermiken ließen uns dann kurz vor dem Endanflug zum Spitzenpulk aufschließen. Leider war nun die gesamte Strecke ins Ziel aufgrund von Überentwicklungen abgeschattet. Simon flog noch einmal etwas zurück, um die letzten Meter bis an die Wolkenuntergrenze noch auszudrehen. Nun lag eine sehr lange Gleitpassage vor uns und wir optimierten die Gleitleistung unserer Schirme, um möglichst weit zu kommen. Von oben konnte beobachtet werden, wie manche Piloten recht tief kamen und ihre Schirme in die 3m hohen Zuckerrohrfelder parkten. Als dann plötzlich die Sonne wieder zum Vorschein kam, war Simon leider zu tief, um die ersten rettenden Ablösungen zu nützen, um dann ins Ziel zu gleiten. Nach einem langen Fußmarsch kamen wir beim Einbruch der Dunkelheit an der Hauptstraße an, wo dann gleich ein Bus der Organisation kam und uns dann nach Hause kutschierte.


4. Durchgang 13.01. cancelled

Leider wurde das heutige Briefing am Startplatz von einem starken Regenschauer unterbrochen. Die Meisten haben es rechtzeitig geschafft, ihre Ausrüstung noch zusammenzupacken, um die Schirme rechtzeitig vor dem Regen in Sicherheit zu bringen. Nach einer halben Stunde hörten die Regenschauer endlich auf und das Briefing konnte fortgesetzt werden. Eine Aufgabe von 65 km sollte uns von Süd nach Nord durch das Flachland führen. Als das Briefing schließlich zu Ende war, setzte pünktlich zum window-open konstanter Rückenwind ein. Mehrmals musste die Startzeit verschoben werden, bis sich auf einmal die Windrichtung um 180 Grad wendete.  “The Window is open”, hatte die Startleiterin verkündet. Wie erwartet brach innerhalb kürzester Zeit ein furchtbares Chaos am Startplatz aus. Manche Piloten hatten nicht damit gerechnet, heute noch einen Durchgang zu fliegen, deshalb hatten einige ihre nassen Gleitschirme noch in ihrem Rucksack verstaut. Für das österreichische Team selbstverständlich kein Problem, denn Simon hatte sich schon in einer guten Position am Startplatz postiert, um als einer der Ersten in die Luft zu gehen. Einmal in der Luft, kam man ohne viel zu Kurbeln, bis an die Basis über den Bergen. Für den besten Ausgangspunkt  am Startzylinder, gab es heute mehrere Optionen:  entweder in den Bergen-die mit Regenschauern überzogen waren, über den Hügeln vor dem Flachland-wo bereits sehr dunkle Wolken darüber standen, oder im Flachland-wo noch ein paar Sonnenstrahlen den Boden erhitzten. Simon entschied sich für die letzte Option-was für ihn zum Verhängnis wurde-er stand noch vor dem eigentlichen Rennbeginn am Boden. Kurz vor dem Luftstart hatte sich über dem Startzylinder eine rießige CB gebildet, was die Organisatoren schließlich dazu veranlasste, den Durchgang abzubrechen. Vielleicht haben wir morgen mehr Wetterglück.


3. Durchgang 12.01.

Der Himmel war heute am Morgen mit einer Schichtbewölkung bedeckt und es hat geregnet, was manche Piloten bereits beim Frühstück nachdenklich gemacht hatte, ob überhaupt ein Durchgang geflogen werden konnte. Nichts desto trotz wurden wir auf den Startplatz kutschiert, der sich in der Basis befand. Während sich die Basis über den Startplatz erhob, tippten wir optimistisch einen Task von etwa 80 km ein. Ob dies heute fliegbar ist? 12.30 SSS. Wieder einmal hatten wir Wetterglück, und vor dem Start konnte man mit moderaten Steigwerten bis an die W0lkenuntergrenzen aufdrehen. Um die Strecke am Anfang richtung Norden zu meistern, mussten einige Kilometer ohne Sonne zurückgelegt werden, was man in Kolumbien nicht unbedingt braucht, um die Strecke abzufliegen. Auch ohne Sonnenstrahlen konnte der erste Schenkel auf den Hügeln zurückgelegt werden. Als dann die Route ins Flachland führte, ließ sich der Boden dann durch die Sonne erwärmen, um uns vernünftige Bärte zu liefern, um bis kurz vor dem Ziel mit guten Steigwerten voranzukommen. Leider war der Endanflug bereits total abgeschattet, was vielen Piloten, die zu tief in den Endanflug gingen, dazu veranlasst hatte, frühzeitig landen zu gehen. Für das österreichische Team ging sich heute ein Zieleinflug unter den Top 20 aus.


2. Durchgang 11.01.

Heute hat sich das Taskkomitee eine Strecke von 100 km ausgedacht. Der erste Schenkel führte den riesen Pulk über die Hügel Richtung Süden, wo sich die ganze Schar in zwei Gruppen teilte. Die Berggruppe konnte sich dabei gegenüber den Piloten die eher im Flachen flogen, einen Vorsprung von etwa 2 km herausholen. Um zur nächsten Boje zu kommen, mussten wir das Flachland überqueren, wo die Verfolgergruppe inklusive Simon mitten in der Ebene mit einem Hammerbart von etwa 7m wieder auf den Spitzenpulk aufholen konnte. Auf dem Weg Richtung Norden mussten wir die Luft einmal ganz kurz anhalten, als wir mit sehr wenig Höhe ein paar Hügel passierten, um uns in die nächste Thermik zu begeben. Alle Piloten schafften den Anschluss, um mit Vollgas ein paar Ausreißer wieder einzuholen. Faszinierend war als sich zum Schluss (fast) alle trafen, um gemeinsam in den Endanflug zu gehen. Simon konnte sich für den Endanflug mit maximaler Höhe an die Spitze setzen, was sich im Endergebnis als sehr gut herausstellte. Mehr als 40 Piloten erreichten innerhalb von einer Minute den ESS. Beeindruckend wie hoch die Leistungsdichte in diesem Bewerb ist.


1. Durchgang 10.01.

Der erste Durchgang wurde mit einer Strecke von etwas über 80 km angesetzt. Bis 12.30 hatten wir noch etwas über eine Stunde Zeit um im abeschatteten Startzylinder mit 120 anderen Piloten um die beste Startposition zu kurbeln. Ziemlich auffallend war, dass sich alle an die Regeln hielten und es relativ entspannt war mit den anderen in der Luft bis zum Start zu warten. Der erste Schenkel führte Richtung Norden die abgeschatteten Hügel entlang bis sich der Spitzenpulk in eine Ridge- und Flachlandgruppe teilte. Das österreichische Team entschied sich für die Flachlandroute was sich als bessere Entscheidung herausstellte. Im Flachland konnten die Ersten mit großflächigen Thermiken eine gute Arbeitshöhe erreichen um dann mit durchgedrücktem Gespedal von einem Wendepunkt zum anderen zu heizen. Bis zum Schluss war Simon in einer guten Position, jedoch erwieß sich eine vorausgesagte GZ ins Ziel von  8.0  als zu wenig, um mit einer guten Platzierung ins Ziel zu fliegen. Im Endanflug hatte man mit extrem sinkender Luftmasse zu kämpfen, was vielen einen Zieleinflug vermasselte. Es war trotzdem ein cooler Durchgang. Hoffen wir, dass sich die nächsten Tage bessere Platzierungen für das österreichische Team ausgehen.


Eröffnungstag/Trainingstag 09.01.

Nach einem langen hin- und her entschieden wir uns, heute nicht auf den Startplatz zu fahren. Grund dafür war, dass heute Mittag ziemlich viel Niederschlag vorhergesagt wurde. Die Wetterdienste trafen fast zu-gegen 16.00 zogen ein paar Regenschauer durch. Heute beschäftigten sich viele Piloten damit, ihre Ausrüstung nochmals durchzuchecken, um für den morgigen Wettbewerbsstart bestens gerüstet zu sein.

Die Eröffnungszeremonie wurde beinahe vom Regen verwaschen, jedoch war das Wetter dann doch wieder freundlich zu uns und wir durften zwischen hunderten von jubelnden Fans in das Stadion einziehen.

Ab morgen, also dem 10.01. kann man in europäischer Zeit ab ca. 17.00-18.00 das Livetracking verfolgen.
( http://pwca.org/) Die perfekte Zeit also, um den Bewerb zuhause auf der Couch zu genießen.


 Dritter inoffizieller Trainingstag 08.01.

Wie die letzten Tage trainierten wir bei traumhaften Bedingungen eine Zick-Zack Strecke von ca. 80 km. Der erste Schenkel der Strecke führte uns über das hügelige Vorland des Valle di Cauca, wo wir mit starken Thermiken bis an die Basen katapultiert wurden. Am Flachlandschenkel mussten sich einige Piloten damit abfinden, aufgrund fehlender Aufwinde, den Heimweg am Boden fortsetzen zu müssen. Manche Piloten hatten jedoch noch die Trainingsläufe der vergangenen Tage intus und flogen mit erhöhter Vorsicht durch das Flachland – mit Erfolg. Die Route wurde im Fussballstadion von Roldanillo, wo wir bereits von ein paar Fans begrüßt wurden, beendet.


Zweiter inoffizieller Trainingstag 07.01.

Heute wurden wir mit ein paar Regentropfen und einer tiefen Basis am Startplatz begrüßt. Eigentlich durfte an diesem Startplatz wegen eines lokalen Wettbewerbes heute nicht gestartet werden. Aufgrund nicht vorhandener Thermik kam uns jedoch der Veranstalter entgegen und gab den Startplatz, auf dem bereits schöner Aufwind herrschte kurzfristig frei.
In der Luft erwarteten wir bereits Bärte um die 3m. Unsere Route führte ins Flachland mit einer “out-and return” Strecke von etwa 50 km.
Das heutige Trainingsziel bestand darin, immer ganz tief weiterzufliegen, um dann gnadenlos 3 km vor dem Ziel am Boden zu stehen. Trainingsziel erreicht. In den kommenden Trainingstagen werden wir wohl das Augenmerk darauf legen, die vorhandenen Wolkenstrassen auszunützen, sowie die schönen 4m Bärte bis an die Wolkenuntergrenzen auszudrehen. Der erste Durchgang findet nicht wie von mir vermutet am Montag statt, sondern erst am Mittwoch. Bis dahin haben wir sicher noch genug Zeit, um uns optimal auf die kolumbianischen Thermikbedingungen einzustellen.


Erster inoffizieller Trainingstag / Ankunft 06.01.

Während in Österreich noch mit Minusgraden gefeilscht wird, findet unter hochsommerlichen Temperaturen das Superfinale in Kolumbien statt.
Beim Superfinale wird schlussendlich entschieden, wer den Gesamtweltcup gewinnen wird. Die besten Piloten der vergangenen Weltcupsaison 2017 werden in 11 geplanten Durchgängen im kolumbianischen Top-Fluggebiet rund um den Ort Roldanillo, wo bereits mehrere internationale Rennen stattgefunden haben, sich um den Sieg ringen.

Der erste Durchgang findet am Montag Mittwoch statt – bis dahin werden wir unsere Flugmaschinen noch an die “tropischen” Temperaturen gewöhnen müssen….

Die Pilotenlisten, das Livetracking sowie viele weitere Informationen von dem Event können hier  http://pwca.org/  abgerufen werden.
Für diejenigen die das Livetracking am Smartphone oder Tablet verfolgen wollen, gibts die neue “Worldcup-App”.


Dieses Jahr wird für Österreich unser Liga-Ass Simon Arnold (momentan im Weltranking auf dem 41 Platz von 6580 Wettkampfpiloten!!!) jeden Tag hier über die Erlebnisse in den kolumbianischen Bergen berichten.