Änderungen XContest

Hallo PilotInnen!

Mitte April wird eine automatische Luftraumvalidierung für die Österreichwertung im XContest in Betrieb genommen.

Neue Vorgaben zur Einreichung gültiger Wertungs-Flüge sind:

  • Alle österreichischen Lufträume inkl. NOTAMs werden grundsätzlich als aktiv behandelt.
  • Es zählt ausschließlich die GPS Höhe
  • Bei Einflug in einen solchen Luftraum wird der Flug automatisch deaktiviert. Es ist der Nachweis durch den Piloten zu erbringen, dass er eine gültige Einfluggenehmigung hatte. Liegt eine solche Freigabe vor, kann der Flug wie folgt wieder aktiviert werden:
    • Klicken auf das Freigabe Symbol
    • Ausfüllen des Kommentar-Felds mit “Luftraum Name freigegeben”


Flüge, die nicht auf diese Art bestätigt werden, bleiben als Luftraumverletzung gewertet und sind von der Nationalwertung ausgeschlossen.

Wir sind damit überzeugt, eine noch fairere Wettbewerbsform bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Luftraumregelungen zu gewährleisten.

Euer XC-Gremium

Österreichische Meisterschaft der Vereine & Jahres-Siegerehrung

Die 2018er-Ausgabe der ÖMdV ist geschlagen und hat mit den Golden Eagles aus dem Zillertal ein würdiges Siegerteam gefunden. Die Goldenen Adler um Walder Thomas, Eberharter Matthäus, Egger Franz-Josef und Gruber Stefan konnten sich vor dem IGV Innsbruck (Eder Armin, Holaus Herbert, Weingartner Thomas, Perfler Robert) und dem PGC Steiermark (Egger Elisabeth, Hochegger Christian und Wenger Werner) 

Sa., Task 1:

Am Vorabend des ersten Bewerbstages hatte ein Kaltfront-Durchgang für reichlich Restfeuchte gesorgt und so konnte erst relativ spät ein Task über 28km in Angriff genommen werden. Ausgeschrieben als “Elapsed Time”-Durchgang mit Start ab 14:15 startete Gruber Stefan als erster und zeigte schnell, dass es gehen wird. Die später startenden hatten natürlich den Vorteil der Vorflieger, aber Stefan ließ sich den Startbonus nicht nehmen und flog auch als erster ins Ziel von insgesamt 62 Piloten.

20 Piloten konnten  den Task fertig fliegen. Einige hatten aber auch schon Probleme mit den ersten Bojen und mussten mit Minimum-Distanz gewertet werden. Die Teamwertung gewinnt das Team “Golden Eagles” aus dem Zillertal vor “PGC Steiermark” und den Lokals, Team IGV.
Hier die Team-Ergebnisse von Task 1.

Siegerehrung Liga und Streckenflug:

Um 18:30 Uhr wurde die Liga-Jahreshauptversammlung angesetzt und wichtige Entscheidungen für die kommende Saison getroffen. Bis auf einen Wechsel bei der Kassaprüferschaft wurde das hervorragend arbeitende Team rund um Obmann Andreas Steiner in seinen Funktionen bestätigt. Währenddessen füllte sich das Auditorium zusehends mit den zur Saisonabschluss-Siegerehrung angereisten Streckenfliegern.

Fotos der Sieger aller Kategorien auf Google Photos:

So., Task 2:

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein, aber leider mit hohen Windwerten auf umliegenden Wetterstationen. Die Auffahrt war wie tags zuvor stressfrei, ein Taskstart vor 13 Uhr scheint nicht sinnvoll. Diesmal ist das Warten oben sehr angenehm, die Sonne lässt beinahe T-Shirt zu. Als Task wird heute ein 38km “Elapsed time”-Durchgang ausgeschrieben, mit frühestem Start um 12:45. Allerdings ist das Startprozedere heute auch nicht leichter, gestern war Null-Wind, heute sogar teilweise Rückenwind. Erst wenn man deutlich über den Grat kommt, wird es angenehmer und das Panorama im Stubaital ist wirklich genial. Die Startboje ist wieder über der Mittelstation, hier zeigen sich schon die Profis, sie nehmen schon die Startboje sehr hoch und kommen damit auch wieder über Grat im Bereich Kreuzeck an. Wer tief ist, darf wieder in schwächeren Leebärten turnen.

Die nächste Boje ist hinten am Stubaier Gletscher. Der Weg dorthin ist für die hoch Fliegenden gut machbar. Die Bärte sind zwar stark, aber oben drüber nicht unangenehm. Auf dem Rückweg musste man noch den Startplatz Elfer streifen. Die vorletzte Boje talauswärts war dann wieder für die Tiefflieger ein Problem, ab ca. 1500hm hatte man ca. 20km/h Gegenwind. Schlussendlich schafften es 12 Piloten den Task komplett abzufliegen. Auch hier zeigte sich der Vorteil des Early Bird Bonus: Es gewann Stefan Brandlehner vor Tom Walder und Michael Sommerauer
Hier das finale Ranking der Vereine. 

Alles in allem ein würdiger Abschlusstask und insgesamt ein toll organisierter Bewerb. VIELEN DANK dafür an die Stubaier Jochdohlen.

Fotos vom Bewerb auf Google Photos:

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal, Task 2 & Fazit

Der Himmel über dem Schöckl empfing die Piloten heute in eine dicke Abschrimung gehüllt: Schwache thermische Bedingungen bei südwestlichen Winden machten bereits den Start zum Lotteriespiel. Als die Cirren kurz etwas mehr Sonnenlicht preisgaben wurde schleunigst das Startfenster geöffnet und bis zum Start um 13:30 Uhr konnten die früh Gestarteten in den sonnenbefeuerten Thermiken gut Höhe machen.
Nicht ganz so viel Glück mit dem Cirrentiming hatten die etwas später Gestarteten: In der schwächeren Thermik fanden diese den Anschluss in größere Höhen nicht mehr und hatten verfrüht den Kampf mit der Schwerkraft aufzunehmen.

Der Spitzenpulk kam für diese Bedingungen relativ zügig voran, hatte aber nach der 2. Wende die Höhenreserven aufgebraucht. Nach der Raab-Klamm konnten gegen den die Hügel überspülenden Wind nur die allerwenigsten wieder in Aufwinde einfädeln. Die Hälfte des Führungspulks stand somit bereits vor Task-Halbzeit.
Einige Piloten – allen voran der Tasksieger vom 1. Durchgang Jost Napret – fanden jedoch eine gute Linie und konnten weiter Richtung dritter Wende hanteln, bis sich die Sonne wieder zeigte. Wer sich bis dahin in der Luft halten konnte, wurde wieder mit zuverlässigeren Aufwinden belohnt und konnte den Rest der 43,2km-Aufgabe wieder eher im Rennmodus in Angriff nehmen.
Letztendlich erreichten 10 Piloten das Ziel. Eine Klasse für sich begründete einmal mehr der Slowene Jost Napret, der gleich 27(!) Minuten vor dem Zweitplatzierten Tilen Ceglar (ebenfalls Slowene) im Ziel war.

Google Photos Task 2

Hier das Video zum 2. Task:


DIE SIEGER:

Aus österreichischer Sicht besonders erfreulich ist das Abschneiden des erst 23-jährigen Michael Sommerauer, der sich mit zwei souveränen Zielankünften nun Staatsmeister nennen darf. Ein neuer Stern am österr. Liga-Himmel!

Alle Resultate auf der Event-Seite livetrack24.

Hier die Siegerpodien:
Newcomer:

Serienklasse:

Steir. Landesmeister:

Staatsmeister:

Schöckl-Cup Gesamtsieger:

…und außer Konkurrenz: unsere Damen

Weitere Fotos von der Siegerehrung findert Ihr hier:

Google Photos Tag 4 Siegerehrung

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal, Tag 2

Die Prognosen für Tag 2 der Österr. Staatsmeisterschaften am Schöckl verhießen nochmals etwas Windzunahme gegenüber dem Vortag, sodass uns die Veranstalter des PGC Steiermark zum etwas windgeschützteren Gelderkogel chauffierten. Nördlich des Passailer Beckens gäbe es etwas windgeschütztere Bedingungen, als direkt am vorgelagerten exponierten Schöckl.
Die Tasksetter schrieben eine Aufgabe am nördlichen Rand des Passailer Beckens aus, der auch bei stärkeren Windgeschwindigkeiten schaffbar sein müsste.
Der erste Winddummy wurde hoffnungsvoll nach Mittag rausgeschickt, sank jedoch ohne merklichen Heber Richtung Landeplatz – zur Windstärke dazu kam noch eine spürbare Seitenwind-Komponente…

Also hieß es Warten und mal Einkehrschwung in den am Fuße der Wiese gelegenen Bauerngasthof. Dem nächsten Briefing ging mangels zusätzlicher Winddummies eine reine Beurteilung am Boden voraus und so rang sich der Veranstalter schweren Herzens eine Absage des Tasks ab.

Einige Piloten nutzten den nun etwas mehr von vorne kommenden Wind um noch etwas zusätzliche Airtime in dem für viele neuen Gebiet zu sammeln.
Diese konnten ein sichtlich gutes Zeitfenster nutzen und gut Höhe machen.

Michael Sommerauer gelang bei diesen Bedingungen sogar das Kunststück, bis direkt zum Landeplatz am Schöckl retour zu fliegen – gegen den Wind sicherlich ein taktischer und fliegerischer Husarenritt, den Michi mit sympathischem Grinsen quittierte. Den erst 23jährigen Steirer gilt es auf alle Fälle ganz oben auf der Rechnung zu haben, bewies er doch schon mit seinem 7. Platz in Task eins, dass er im hochkarätig besetzten internationalen Starterfeld das Zeug hat, ganz vorne mitzumischen.
Den jungen Ennstaler, der über die Acro-Fliegerei zum Bewerbsfliegen kam, gilt es ganz klar im Auge zu behalten! Jetzt schon ein vielversprechender Kandidat für den Titel “Rookie of the Year”.

Den Abend rundete ein Vortrag zum in der Comp-Szene meist genutzten Flugcomputer Naviter Oudie ab. Gehalten von keinem geringeren als dem Tasksieger des ersten Durchgangs selbst: Jost Napret.

Die Prognosen für Montag geben wenig Hoffnung auf einen fliegbaren Tag. Dafür schaut der Dienstag nach heutigem Stand wieder vielversprechend aus…

Fotos von Tag 2 gibt es hier:

Google Photos Tag 2

Lex Robé/österr. Gleitschirm-Liga

Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal Task 1


Der erste Task ist geschlagen!
Die insgesamt 90 Piloten aus 7 Nationen wurden um einen 44km Rundkurs um das Passailer Becken geschickt. Den starken Windprognose zum Trotz war die Tour de Passail sehr schön zu fliegen.
Ging es beim ersten Schenkel mit Wind in den Norden Richtung Teichalm war der weitere Weg Richtung Süd und Weizer Klamm vom
vorherrschenden SSW-Wind geprägt. Der Bereich um die Klamm war stark Wind-exponiert und dementsprechend unorganisierte Thermik machte es schwer, in passabler Höhe wieder retour zum Schöckl zu fliegen. Dieser Bereich forderte auch die meisten Thermik-Opfer, sodass von den 90 gestarteten nur 38 Piloten ins Ziel kamen.
Erster wurde Jost Napret aus Slowenien, der mit seinen slowenischen Teamkollegen bereits von Beginn an den Ton angab, nach einem Fast-Absteher einen top Leebart an der Nordseite(!) der östlich der Weizer Klamm ausgegraben hatte und ihm das Ticket retour Richtung Schöckl schenkte. Was für ein Rennen!
Hier die Tasksieger Jost Napret:

Über 400 (!) weitere Fotos gibt es hier:

Google Photos Task 1

Aus österreichischer Sicht konnte Stefan Brandlehner die Ehre der Österreicher auf heimischem Grund retten: Er platzierte sich auf Platz 3.

Die kommenden Tage ist zwar noch stärkerer Wind vorhergesagt, aber die Veranstalter sehen’s gelassen: “Wir sind gewohnt bei Wind zu fliegen und haben selbst für starke Winde Ausweichmöglichkeiten parat”, so der Veranstalter Andreas Pölzer.

Lex Robé/österr. Gleitschirm-Liga

Hier das Video zu Task 1: