Bericht vom Alpe Adria Cup

Tag1

Am 1. Bewerbstag wurde der Startplatz EmbergerAlm ausgewählt, da der Nordwind einen problemlosen Start auf der Alexanderhütte eventuell verhindert hätte. So entschloss sich der 1.DGFC für eine sichere Bank und lud alle Piloten in die Taxis. um 11:15h waren alle Piloten auf der Startwiese oberhalb vom Fichtenheim und es wurde ein schöner 81km Task auf die Anschlagtafel gemalen. Von Greifenburg aus bis zu den “Stromleitungen” danach wieder Richtung Osten zum Weißensee Nord, in Verlängerung zum Mirnock und retour nach Seeboden.
Um 12:00h wurde schon gestartet und somit füllte sich die Luft mit Ligapiloten und vielen Freifliegern. Leider passierte dann ein Unfall beim Startversuch eines Ligapiloten, die Ersthelfer und ein Arzt versorgten den unglücklichen Piloten und verständigten einen Hubschrauber zur Bergung der verletzten Person. Auf Grund des starken Flugverkehrs konnte der Hubschrauberpilot nicht zur Landung ansetzen, leider gibt es viele Piloten die eine Unfallstelle nicht zufliegbar räumen. Der Start des Task hatte sich damit so weit verschoben das die 75% der Bewerbspiloten, welche noch am Boden standen nicht vor der SSS Time in die Luft kamen, somit blieb dem Veranstalter nichts anderes übrig, den Durchgang abzubrechen. Per Funk wurde versucht die bereits gestarteten Piloten zum Landen zu animieren um einen 2.Task am selben Tag zu starten. Es kam aber nicht mehr dazu. Nach einem weiteren Zwischenfall mit einem Freifliegerpilot mit Helibergung kam es letztendlich zum Start, viele Piloten flogen darauf direkt nach Seeboden um miteinander das erlebte vom Tag beim gemütlichen zusammensitzen zu verdauen.
Wir hoffen heute auf einen unfallfreien und SUPER TASK auf der Alexanderhütte und rasche Genesung der verletzten Piloten. Bericht: Thomas Stranner

Am 2. Tag fuhren die Teilnehmer auf die wunderschöne Alexanderhütte welche sich in mitten der Millstätter Nockbergen befindet. Bereits um 10:30h waren alle Bewerbspiloten bei der bewirtschafteten Alm und genossen die Hausmannskost der Familie Glabischnig.
Die Tasksetter hatten viel Zeit um einen 50km Durchgang zu planen. Gestartet wurde um 12:20 das Rennen begann um 13:15.
Den 1. Wendepunkt musste man entlang der Nordseite des Millstättersee´s bis nach Döbriach anfliegen, von dort aus ins westlich gelegene Hochgebirge der Reißeckgruppe und dann zurück zum Landepunkt in Seeboden, ich glaube diese Panorama Runde ist für jeden Pilot ein Highlight.
Bereits um 14:41 kamen die ersten Piloten ins Ziel.

  

Kategorie “Damen”
1. Sarah Amon
2. Marion Smole
3. Edith Riedler

Kategegorie “Overall”
1. Christoph Eder
2. Daniel Tyrkas
3. Jan Jares

Kategorie “Serienklasse”
1. Jan Jares
2. Maximillian Odrei
3. Ferdinand Vogel

Kategorie “Sportklasse”
1. Ferdinand Vogel
2. Richard Edlinger
3. Bernhard Plasser

Kategorie “EN-B” sponsorded by #NOVA
1. Ferdinand Vogel
2. Bernhard Plasser
3. Andreas Wurzer

Kategorie “Kärntner Landesmeister”
1. Maximillian Odrei
2. Peter Holzer
3. Christian Wallner ( Uhle )

Die Ergebnissliste findet Ihr auf
https://www.livetrack24.com/tasks/4505/results

Gratulation an die Gewinner und Gewinnerinnen für die tolle Leistung beim #AlpeAdriaCup 2019 und danke an alle teilnehmende Piloten und deren Begleitung für die grandiose Stimmung.
Ebenso ein großes Lob und Dank an die Helfer und Organisatoren rund um den 1.DGFC Millstättersee, auf diesen Bewerb könnt Ihr stolz sein !

Wir würden uns freuen Euch nächstes Jahr bei uns willkommen zu heißen beim #AlpeAdriaCup 2020
by Thomas Stranner

PWC Frankreich 2019

Task 6

Der finale Task mit 122km führte uns gestern erneut nach Annecy hinauf. Gestartet vom Mt Lambert hieß es zu Beginn kratzen was geht – und sich dabei nicht von den 100 anderen Piloten ablenken lassen die genauso verzweifelt versuchen Höhe zu gewinnen. Eli konnte sich mit ein paar weiteren Piloten recht früh nach oben durchkämpfen, der Hauptpulk schloss dann 10 Minuten doch noch auf. Vom Start weg zog Somi im Vollgas voraus und nahm die erste Ridge im Gegensatz zu den anderen Vorreitern rechts herum. Pieppieppiep und ab nach oben somit schwenkte das restliche Feld ebenfalls auf die rechte Seite ein. Von dort ging es die vom Vortag bekannte Strecke entlang vorbei am Forclaz Startplatz 12km weiter nach Norden. Von dort den gleichen Weg retour, einfädeln auf der mittleren Ridge retour nach Chamoux unter der Wolkenstraße die 2. Wende nehmen und wieder zurück über den Startberg. Spätestens dort hieß es noch einmal gut Höhe machen für die ca. 10km Querung auf die Südseite. In den hohen Bergen erledigten wir dann die letzte Boje bevor der 15km Endanflug angetreten wurde. Erneut flogen alle 5 Österreicher ins Goal 🙂
Insgesamt ein perfekt organisierter Weltcup mit spannenden Tasks und jede Menge Spaß in der Luft sowie am Boden – danke an die Organisation vor Ort und natürlich das PWC-Team! Wir freuen uns aufs nächste Mal!

(Text: Eli/Fotos: Somi)

Task 5

Heute ging es mit dem Auto zum Startplatz La Forclaz nach Annecy. Mit Blick über den See genossen wir die Sonne bis 14:30Uhr Racestart für 114km Task. Wieder erwarten erwies sich der erste Abschnitt sehr schwierig mit viel Wind und nicht sehr starker Thermik. Durch den Bojenjungle zwei und drei kämpften wir uns Richtung Süden (und das ganze noch “sautief”). Ab der nächsten Ridge kämpfte sich Somi an die Spitze des Feldes indem er ohne viel zu drehen das ganze Steigen am Hang mitnahm. Erst vor der Querung machte er Höhe für die lange Querung bis zum Sender. Dort kurz Höhe tanken – weiter auf die nächste Rippe – Wende nehmen und ab in die hohen Berge. Mit einer Minute Vorsprung erreichte er die End-Of-Speed-Section. Wider erwarten lies der Standardbart in der ESS aber komplett aus und Somi (und mit ihm der gesamte erste Pulk) landete 4km vor dem Goal. Alex erreichte als zweiter Österreicher die ESS knapp 15 Minuten später und machte auch Goal. Als letzter des Feldes erreichte auch Heli noch das Goal, nachdem er die gesamte erlaubte Zeit auskostete und erst 5 Minuten vor der Taskdeadline landete – 5h06min Genussflug bis acht Uhr abends (wirklich). Eli zog am Sender noch tief an Heli vorbei – war dann aber an der nächsten Rippe doch etwas zu tief und landete nach 77km. Chris verkürzte den Task ebenfalls etwas und genoss den Nachmittag mit der Familie.
(Text: Eli/Heli, Fotos: Eli/Heli/Somi)

Task 4

 
Heute galt es 86.6km zu bewältigen. Direkt nach der Startboje gìng es an der Ridge hinund retour zum ersten Wendepunkt. Wer den Start gut erwischte, konnte unter den Wolken dahincruisen ohne viel Höhe zu verlieren. Für die anderen hieß es spätestens vor der Querung des Haupttales noch einmal Höhe zu tanken. An den Westhängen der gegenüberliegenden Ridge ging es zuerst etwas zögerlich hoch – nachdem sich der Pulk allerdings etwas aufteilte viel es gleich leichter, das beste Steigen zu finden. Nach einmaligem Aufdrehen ging es dann am Hang entlang zur dritten Wende. Ohne viel Zeit mit Kurbeln zu verschenken waren die ersten 40km schnell erledigt. Zurück ergaben sich dann zwei Möglichkeiten: entweder direkt am Hang mit ein wenig Umweg unter den Wolken im Schatten – oder doch lieber die direkte in der Sonne über dem Hangfuß. Heli, Chris, Eli und Somi entschieden sich für die direkte Variante die zuerst sogar besser aussah, zum Ende hin aber doch mehr Sinken mit sich brachte. Heli meisterte die Wende dennoch als zweiter, musste danach aber leider noch einmal zurück an den Hang um Höhe für den Endanflug zu tanken. Eli hatte das ganze noch tiefer erwischt und musste sich bereits vor der Wende tief ausgraben. Alex (brav mit dem Führungspulk und großteil des Feldes) wählte die Variante am Berg und erreichte so das Goal als 17. Durch den Zeitverlust durchs Höhetanken erreichte Heli leider erst als 50. das Goal, dahinter Chris und Somi (76 und 77) und Eli als 98.
Somit alle Österreicher im Goal 🙂
 
(Text: Eli, Fotos: Eli/Somi)

Task 3

Nach dem gestrigen Regentag war auch heute Morgen noch jede Menge Feuchtigkeit im Tal.
Um 9:00Uhr war die Basis erst ein-zwei hundert Meter über dem Talboden, was dazu führte, dass die Auffahrt erst um 11:30Uhr angetreten wurde.
Bis endlich alle Piloten am Startplatz waren dauerte es noch einmal bis knapp halb drei. Auf 1650m Startplatzhöhe durfte man sich also ein klein wenig die Finger abfrieren. (Und den einen oder anderen Schwung im Schnee setzten )
Nachdem auch der letzte Regenschauer abgewartet war ging es um 15:50Uhr doch endlich ans Abheben. Bis zum Start um 16:35Uhr sollte man zumindest noch in der Luft sein – so der Grundgedanke vieler.
Die kurzen Sonnenfenster zeigten allerdings schnell Wirkung und so konnten auch “richtige” Bärte gekurbelt werden. Mit genügend Höhe ging es dann, etwas nachdem der Start offen war, den schneebedeckten Grat entlang zur ersten Wende.
Bereits bei der ersten großen Querung teilte sich das Feld in zwei Pulks auf. Heli und Eli wählten die höhere Variante – Somi probierte die tiefere Route.
Obwohl es direkt in den Schatten ging fand auch der tiefere Pulk wieder eine Thermik und konnte mit etwas Verspätung ebenfalls die Wende im Tal nehmen.
An der Miniridge im Tal ging es noch einmal 6km retour, bevor erneut gewendet wurde und die ESS angeflogen wurde. Dort konnten die ersten noch einmal gut Höhe für einen entspannten Endanflug tanken – für die spätere Truppe blieb leider kein Aufwind mehr übrig.
Nach 1:31:55 und 51km erreichte Heli als erster Österreicher die ESS, dahinter mit 1:34:00 folgte Eli, dicht gefolgt von Alex Schalber (1:34:29). Somi trudelte mit etwas Verzögerung nach 1:48:32 ein, Christian erreichte das Goal heute leider nicht.
Heli sicherte sich so heute den 7. Platz Overall, und Eli holte sich mit nur 3 Punkten Abstand den 2. Platz bei den Damen.
Für die nächsten Tage sieht das Wetter immer besser aus also hoffen wir noch auf weitere tolle Tasks!

(Text: Eli, Fotos: Somi/Heli)

Task 1

Der gestrige Tag startete mit bedektem Himmel und einer sehr niedrigen Basis. Trotzdem voll motiviert starteten wir um 13:45Uhr einen 64km Task.
Zwischen den Wolken ging gleich die erste Querung in die Talmitte – das erste Hinderniss für einige.
Denn wer zu tief kam hatte schon seinen Landeplatz gefunden. Für den Großteil des Feldes ging es zurück an die Ridge erneut Höhe tanken und dann derselbe Wendepunkt erneut.
Somi (Michael Sommerauer) war ab diesem Zeitpunkt vorne mit dabei und führte das Feld zum Teil sogar an. Bei immer schlechter werdenden Bedingungen gelang es ihm 57km des Tasks abzuarbeiten und somit Platz 9 in der Gesamtwertung zu erfliegen.
Fazit des Tages: schwierig, tief und mitnehmen was geht.

Task 2

Der Wetterbericht für heute prophezeite gute Bedingungen für den Vormittag und frühen Nachmittag – danach allerdings 100% Bewölkung und die Ankunft einer Front.
Das bedeutete, dass wir heute deutlich früher starteten (Race Start 13:00Uhr) und eine kürzere Aufgabe von 48km gesetzt bekamen. Die deutlich höhere Basis von 1800m reichte noch nicht ganz, um die erste Ridge-Partie über Grat absolvieren zu können – auch besser so, denn oben drüber pfeifte der Nordwind der durchaus ungemütlich werden konnte.
So hieß es also die ersten 20km im Voll- bzw. Dreiviertelgas an den Felsen im Lee zu absolvieren bevor es dann auf die kleine Rippe in der Talmitte ging. Ab dieser Boje ging es dann mit Rückwind zum ESS – wo man dann noch gemütlich aufsoaren konnte um ins Ziel zu fliegen.
Alex Schalber absolvierte mit 42.35km/h Schnitt die Aufgabe in nur 1:02:15 und sicherte sich so Platz 24. Auch die anderen Österreicher erreichten alle das Goal (Elisabeth Egger/93, Michael Sommerauer/104, Helmut Eichholzer/105, Christian Hochegger/107).

Für den morgigen Tag sehen die Prognosen alles andere als berauschend aus – aber vielleicht kann man ihn sich ja noch schön trinken 😉
(Text: Eli, Fotos: Somi)

Alpencup Italien 2019

Die diesjährige Ausgabe des Alpencups wurde in Italien ausgetragen.

Donnerstag:
Bereits bei meiner Anreise war ich mir nicht sicher ob wir einen Task durchführen würden. Es regnete wie aus Kübeln durch das ganze Kanaltal, als ich um halb 12 im Raceoffice eintraf war auch kein Wetterfenster in Sicht. Um 12 Uhr Mittag stellte sich aber plötzlich der Regen ein, so fuhren wir um 13 Uhr auf den Startberg und es sah tatsächlich nach zumindest ein wenig brauchbarem Taskwetter aus. Kurze Zeit später war der Task mit 39,9km auch schon ausgeschrieben und es sah durch die starke Labilisierung im Flachland rund um Gemona ganz brauchbar aus.
Leider machte uns der Nebel am Startplatz einen Strich durch die Rechnung. Der Nebel wurde immer dichter bis wir nach 3 Stunden Wartezeit beschlossen den Task zu Cancellen.
Einige Piloten samt mir beschlossen vom Startplatz 200hm hinunter zu gehen und dennoch zu Starten wo wir mit einem kurzen aber dennoch schönen Flug belohnt wurden.

Freitag:
Freitag früh machten wir uns um 8:30 schon mit den Taxis Richtung Meduno auf, den Weg wo das Wetter ein wenig besser prognostiziert war. Durch die Restfeuchte des Vortages war die Basis aber um 11 Uhr um 50 Meter tiefer als der Startplatz. Nichtsdestotrotz wurde ein Task mit 58,1km ausgeschrieben, der uns von Meduno zum offiziellen Landeplatz nach Gemona führen sollte. Ich startete um 11:45 und schon nach dem Start war ich mir über die Schwierigkeit dieser Aufgabe im klaren. Ab einer Höhe von 1040m tunkte man in die Wolke ein und man musste im Flachland bleiben da der ganze Hang in der Basis war. Bereits vor Öffnung des Rennens wurden die leider etwas schwachen Steigwerte einigen Piloten zum Verhängnis. Auch der komplett im Flachland zu fliegende Task spielte uns österreichischen Alpenpiloten keinen Vorteil zu. Es war auch kein typisches Flachland fliegen, denn je tiefer man einen Thermikeinstieg suchte, desto mehr störender Südwind war, der die schwachen Thermiken teils sehr zerstörte.
Dennoch schafften es insgesamt 11 Piloten ins Ziel samt Simon Arnold und unserem Routinier Alex Schalber.
Simon Arnold flog Taskbestzeit und wurde nur um 2 Leadingpoints vom Lokalmatador Aaron Durogati bezwungen.
Alles in allem ein sehr selektiver Task, der leider auch der einzige beim Alpencup blieb.
Dennoch hatte das gesamte Österreichische Team an diesem Tag noch viel Spaß und uns erwartete ein tolles Piloten Essen vom Veranstalter.
Vielleicht haben wir beim Alpencup 2020 in Österreich wieder mehr Wetterglück.

Ergebnis: https://airtribune.com/alpen-cup/results

Text von Andreas Steiner

 

Top Spot Hohe Salve

Top Spot Hohe Salve Task 1

Voll motiviert kamen ca. 40 Piloten zum ersten Durchgang auf die Salve. Gleich die erste Wende im Brixental forderte Einige dazu auf, zur Landung anzusetzen. Der Rest flog dann entlang des Kaisergebirges die restliche Route ab. Bei traumhafter Kulisse konnten viele in das Ziel in Söll einfliegen.
Den restlichen Tag genoß man bei Kaiserwetter auf der Sonnenterasse.
-Bis morgen

Top Spot Hohe Salve Task 2:

Am heutigen Tag fanden sich die Piloten wieder zahlreich auf der Sonnenterasse auf der Hohen Salve ein.
Ohne viel Zeit zu verlieren wurde ein Task mit 41km ausgeschrieben.
Leider mussten wir den Start um eine halbe Stunde auf 13:30 schieben weil wir an den Thermikdummis keine Vernünftigen Steigwerte erkennen konnten.
Nach dem Start ging es dann doch zügig hoch und wir flogen Richtung Kirchbichl danach über das Brixental nach Westendorf. Von Westendorf zurück mussten wir uns im Lee an der Südseite der Salve vorbeischleichen um in die Luvseite des Berges zu kommen. Wieder kamen viele Piloten ins Goal und wir haben den Sonntag auf der Terasse der Hexenalm ausklingen lassen.

Nun ist die Winterpause zu Ende und wir hatten einen tollen Bewerb zum Saisonstart.
Hoffen wir auf gutes Flugwetter

https://www.livetrack24.com/tasks/4402/results

Superfinal 2019 – Baixo Guandu

Task 9

98km in nur 2:16 – die Siegerzeit von heute. Unglaublich schneller Task mit knapp 40km/h Taskgeschwindigkeit über einen Zickzackkurs durch die Hügellandschaft Brasiliens.
Vom Start an stand die Wolkenstraße perfekt und so musste hauptsächlich darauf geachten werden, Wolkenfliegen zu vermeiden. Ein kurzes Thermiksuchen musste nach Baixo Guandu dann doch sein, danach aber gleich wieder Vollgas weiter. Die letzten 20km dann wieder im Geradeausflug – und trotzdem noch viel zu hoch im Goal.
Nur 12 Minuten hinter dem ersten konnte ich heute meinen persönlich besten Flug verzeichnen 🙂 Trotzdem nur Platz 103 beweist nur wieder einmal wie hoch das Niveau hier beim Superfinale ist.
 

Task 8

Bereits als wir uns noch im Bus zum Startplatz befanden konnten wir schon die ersten Cumuli bewundern. Trotzdem dauerte es noch ein paar Stunden bis der Task gesetzt war (100km) und wir uns in die Luft begaben. Schon vom Start an war klar, dass die vielen Wolken früher oder später zum Problem werden könnten (->Abschattung). Nichts desto trotz waren die ersten 50km schnell erledigt. Für die erste Gruppe ging es auch flott mit den letzten Sonnenstrahlen weiter, für die Nachzügler erwies es sich als überaus tricky im Schatten doch noch einen Aufwind zu erwischen.
Trotz 40min. herumgebastle reichte es für mich deshalb leider nur für 75km. 71 Piloten erreichten heute erneut das Goal. Aber zwei Tasks kommen ja noch 😉

Task 7

Heute galt es wieder ein neues Stück Brasilien zu erkunden. 78km Task führten uns zuerst in den Süden und weiter westlich am Startberg und Baixo Guando vorbei ins Flachland und dann zurück zum Landeplatz 4km vor Baixo. Bereits vor dem Start war die Entscheidung wo man sich positionieren sollte recht schwierig – denn außerhalb des Zylinders und 2km innerhalb ist dann doch etwas kontraproduktiv. Schlussendlich wählte ich die optimierte Route mit nur wenigen anderen Piloten gemeinsam. Über das Hochplateau hinweg schlossen wir bald zum Hauptpulk auf und erledigten so die südliche Wende. Zum zweiten Wendepunkt flog ich zu motiviert an und musste mich so ca. 50m über den Hügeln gemeinsam mit Michael Sigel wieder ausgraben. Die Arbeit wurde danach aber mit 30km Wolkenstraße bis zum letzten Wendepunkt im Flachland belohnt. Von dort ging es retour nach Baixo Guandu wo ich trotz Baustelle nur 35min. nach dem ersten Piloten landete.

Task 6

Heute galt es erneut 85km zu bewältigen. Diesmal jedoch in neues Gelände. Ein Stück weiter östlich flogen wir mit Rückenwind den ersten Turnpoint ab – danach über den Fluss in Richtung Granitberge. In diesem Abschnitt teilte sich das Feld etwas auf da entweder die direkte Schattenroute über bzw. wenn man zu tief wurde durch die Berge genommen wurde, oder der Umweg zurück dem Tal endlang. In der letzten Thermik ca. 15km vor dem Goal musste noch einmal Höhe getankt werden um über das Hochplateau gegen den Wind anzufliegen.
Spät aber doch schaffte auch ich es ins Goal – bis auf 3 Piloten erreichten es heute alle.
Zusammenfassend: Unglaubliche Landschaft rund um Pancas mit perfekten Bedingungen zum Fliegen.

Task 5

Blauer Himmel Sonnenschein und das schon beim Frühstück – ein unbekannter Anblick bis Dato in Baixo Guandu. Somit hieß es heute bei perfekter Thermik die 85km Task zu bewältigen.
Aufgeteilt in zwei Pulks ging es über die Starthügel und den Fluss hinweg. Die linke/westliche Gruppe (inkl. mir) wählte die Route unter den Wolken, die östlichere Partie nahm die direkte zum nächsten Turnpoint. Trotz leichtem Umweg konnten wir die erste Truppe an der Wende einholen und flogen gemeinsam weiter nach Westen, also quer ab zum Wind. Vor dem Fluss teilte sich die Gruppe erneut auf – eine links des Flusses – eine rechts. 20km später traf man sich erneut in der Thermik zum letzten Wendepunkt. Nach einem letzten mal Höhe tanken ging es mit Rückenwind ab ins Goal. (wobei eine Gleitzahl von 8 trotzdem noch das höchste der Gefühle war – zwar starke Thermik aber auch starkes Sinken zwischendrinnen)
Insgesamt beendete ich den Task als 57. und 6. Dame.
 
Freu mich auf weiter schöne Flüge!
LG aus der Hitze,
Eli

Task 4

Heute Sonntag versammelte sich ganz Baixo Guandu am Startplatz um beim Superfinal hautnah dabei zu sein. Obwohl Anfangs die Basis noch unter dem Startplatz war verbesserten sich die Bedingungen schnell und um 13:00Uhr war Race Start. Aufgeteilt in zwei Pulks ging es zuerst leicht Richtung Nordosten in den Schatten. Aber Schatten heißt in Brasilien nicht unbedingt keine Thermik – somit konnten sich beide Pulks tief ausgraben und es ging gemeinsam weiter. One-Way 63km nach Nordwesten. Mit Rückenwind und knapp 70kmh also ab übers Flachland, an der letzten Kante noch maximal Höhe machen und schon war man über den nächsten Hügeln. Klare Sieger des heutigen Tages: all jene die besonders gut steigen – denn über den Hügeln hieß es mitnehmen was geht. 34 Piloten erreichten das Goal, angeführt von Michael Sigel.

Rest Day

Nach einer nicht sehr vorteilhaften Wetterprognose wurde der heutige Tag zum Rest Day – also wurde kein offizieller Task geflogen. Trotzdem sind ein paar von uns (zum Teil auch zu Fuß) wieder auf den Startplatz und über 1.5h geflogen. Danach liesen wir bei Landebier, slacklinen oder einfach nur zusammensitzen den Tag gemütlich ausklingen.

Task 3 – Cancelled

Nach anfänglichen Problemen bei der Auffahrt (Bus blieb stecken) kamen wir mit etwas Verspätung am Startplatz an. Kurz darauf stand auch schon der geplante Task fest: erneut 58km.
Als das Startfenster aufging stellte sich aber konstanter Rückenwind ein der dazu führte, dass zuerst der Start verschoben und in weiterer Folge (als auch Regen entlang der Strecke einsetzte) gecancelled wurde.
Trotzdem konnten sich einige Piloten die Abfahrt mit dem Bus ersparen und flogen (nach einem anspruchsvollen Start) entspannt nach Baixo Guandu.

Task 2

Würde der Himmel so aussehen wie heute hier in Baixo Guandu würde niemand daran denken auch nur auf den Berg zu fahren und 57km Task auszuschreiben. Basis ca. 100m über dem Starplatz und 100% Wolkendecke. Aber der Optimissmus der Brailianer trägt (kleine) Früchte – heute schafften es 6 Piloten ins Goal darunter auf Platz eins (Petra SLIVOVA) und zwei (Wooyoung JANG) Overall die beiden besten Damen des heutigen Tages. Somit ist wieder einmal bewiesen, dass man sich nicht zu früh vom Wetter abschrecken lassen sollte.
Trotzdem reichte die Thermik heute für mehr als 80 Piloten leider nur für ein Gleitwinkelfliegen über maximal 15km. Also noch einmal Gratulation an alle Piloten die sich weitergekämpft haben (Task Speed maximal: 15.46km/h)
Der Wetterbericht für morgen sagt noch ein wenig mehr Wolken voraus und zusätzlich auffrischenden Wind – also mal sehen ob es morgen wieder besser wird.

Task 1

Der heutige Tag startete mit Auffahrt um 8Uhr zum Startplatz. Nach dem Briefing wurder der Start zur 56km Aufgabe noch einmal verschoben – im Regen startet es sich halt doch eher schlecht.
Nachdem sich die Sonne wieder zeigte ging es ab in die Luft. Unter den tief hängenden Wolken hies es dann knapp 40 MInuten auf den Rennstart zu warten. Danach ging es zum ersten Wendepunkt. Zwischen den Regentropfen ging es mit 2m/s weiter Richtung Norden zur dritten Wende. Mit perfekter Wolkenstraße und zum Teil sogar 5m/s Steigen ab an die letzten Hügel vor dem Flachland. Dort noch einmal alles an Höhe getankt was ging und ab ins Blaue – das wars dann für mich auch mit der Thermik für den heutigen Task. Also 12km vor dem Ziel leider am Boden.
Aber auch für die anderen Piloten erwies sich die Aufgabe als durchaus knackig – nur 42 der 122 Piloten schafften es ins Goal und 27 kamen in der End-Of-Speed Section zu kurz.
Für morgen ist der Wetterbericht noch etwas pessimistischer als heute, aber mal schauen wie nass es tatsächlich wird. Wird auf jeden Fall wieder ein spannender Task bei nicht ganz einfachen Bedingungen!

Trainingstage

Nach 24h Anreise werden die ersten Tage hier in Baixo Gundu gleich zum Einfliegen genutzt. Um den beinahe 40°C am Boden zu entkommen geht es Mittags immer in die Luft. Zwischen grünen Hügeln und schwarz-braunen Granit-“Bergen” kann man bei beinahe keinem Wind Thermiken von bis zu 4m/s ausnutzen. Stundenlangem Fliegen steht also nichts im Weg. Gelandet wird dann direkt in Baixo Guandu.