Alpencup Italien 2019

Die diesjährige Ausgabe des Alpencups wurde in Italien ausgetragen.

Donnerstag:
Bereits bei meiner Anreise war ich mir nicht sicher ob wir einen Task durchführen würden. Es regnete wie aus Kübeln durch das ganze Kanaltal, als ich um halb 12 im Raceoffice eintraf war auch kein Wetterfenster in Sicht. Um 12 Uhr Mittag stellte sich aber plötzlich der Regen ein, so fuhren wir um 13 Uhr auf den Startberg und es sah tatsächlich nach zumindest ein wenig brauchbarem Taskwetter aus. Kurze Zeit später war der Task mit 39,9km auch schon ausgeschrieben und es sah durch die starke Labilisierung im Flachland rund um Gemona ganz brauchbar aus.
Leider machte uns der Nebel am Startplatz einen Strich durch die Rechnung. Der Nebel wurde immer dichter bis wir nach 3 Stunden Wartezeit beschlossen den Task zu Cancellen.
Einige Piloten samt mir beschlossen vom Startplatz 200hm hinunter zu gehen und dennoch zu Starten wo wir mit einem kurzen aber dennoch schönen Flug belohnt wurden.

Freitag:
Freitag früh machten wir uns um 8:30 schon mit den Taxis Richtung Meduno auf, den Weg wo das Wetter ein wenig besser prognostiziert war. Durch die Restfeuchte des Vortages war die Basis aber um 11 Uhr um 50 Meter tiefer als der Startplatz. Nichtsdestotrotz wurde ein Task mit 58,1km ausgeschrieben, der uns von Meduno zum offiziellen Landeplatz nach Gemona führen sollte. Ich startete um 11:45 und schon nach dem Start war ich mir über die Schwierigkeit dieser Aufgabe im klaren. Ab einer Höhe von 1040m tunkte man in die Wolke ein und man musste im Flachland bleiben da der ganze Hang in der Basis war. Bereits vor Öffnung des Rennens wurden die leider etwas schwachen Steigwerte einigen Piloten zum Verhängnis. Auch der komplett im Flachland zu fliegende Task spielte uns österreichischen Alpenpiloten keinen Vorteil zu. Es war auch kein typisches Flachland fliegen, denn je tiefer man einen Thermikeinstieg suchte, desto mehr störender Südwind war, der die schwachen Thermiken teils sehr zerstörte.
Dennoch schafften es insgesamt 11 Piloten ins Ziel samt Simon Arnold und unserem Routinier Alex Schalber.
Simon Arnold flog Taskbestzeit und wurde nur um 2 Leadingpoints vom Lokalmatador Aaron Durogati bezwungen.
Alles in allem ein sehr selektiver Task, der leider auch der einzige beim Alpencup blieb.
Dennoch hatte das gesamte Österreichische Team an diesem Tag noch viel Spaß und uns erwartete ein tolles Piloten Essen vom Veranstalter.
Vielleicht haben wir beim Alpencup 2020 in Österreich wieder mehr Wetterglück.

Ergebnis: https://airtribune.com/alpen-cup/results

 

Top Spot Hohe Salve

Top Spot Hohe Salve Task 1

Voll motiviert kamen ca. 40 Piloten zum ersten Durchgang auf die Salve. Gleich die erste Wende im Brixental forderte Einige dazu auf, zur Landung anzusetzen. Der Rest flog dann entlang des Kaisergebirges die restliche Route ab. Bei traumhafter Kulisse konnten viele in das Ziel in Söll einfliegen.
Den restlichen Tag genoß man bei Kaiserwetter auf der Sonnenterasse.
-Bis morgen

Top Spot Hohe Salve Task 2:

Am heutigen Tag fanden sich die Piloten wieder zahlreich auf der Sonnenterasse auf der Hohen Salve ein.
Ohne viel Zeit zu verlieren wurde ein Task mit 41km ausgeschrieben.
Leider mussten wir den Start um eine halbe Stunde auf 13:30 schieben weil wir an den Thermikdummis keine Vernünftigen Steigwerte erkennen konnten.
Nach dem Start ging es dann doch zügig hoch und wir flogen Richtung Kirchbichl danach über das Brixental nach Westendorf. Von Westendorf zurück mussten wir uns im Lee an der Südseite der Salve vorbeischleichen um in die Luvseite des Berges zu kommen. Wieder kamen viele Piloten ins Goal und wir haben den Sonntag auf der Terasse der Hexenalm ausklingen lassen.

Nun ist die Winterpause zu Ende und wir hatten einen tollen Bewerb zum Saisonstart.
Hoffen wir auf gutes Flugwetter

https://www.livetrack24.com/tasks/4402/results

Superfinal 2019 – Baixo Guandu

Task 9

98km in nur 2:16 – die Siegerzeit von heute. Unglaublich schneller Task mit knapp 40km/h Taskgeschwindigkeit über einen Zickzackkurs durch die Hügellandschaft Brasiliens.
Vom Start an stand die Wolkenstraße perfekt und so musste hauptsächlich darauf geachten werden, Wolkenfliegen zu vermeiden. Ein kurzes Thermiksuchen musste nach Baixo Guandu dann doch sein, danach aber gleich wieder Vollgas weiter. Die letzten 20km dann wieder im Geradeausflug – und trotzdem noch viel zu hoch im Goal.
Nur 12 Minuten hinter dem ersten konnte ich heute meinen persönlich besten Flug verzeichnen 🙂 Trotzdem nur Platz 103 beweist nur wieder einmal wie hoch das Niveau hier beim Superfinale ist.
 

Task 8

Bereits als wir uns noch im Bus zum Startplatz befanden konnten wir schon die ersten Cumuli bewundern. Trotzdem dauerte es noch ein paar Stunden bis der Task gesetzt war (100km) und wir uns in die Luft begaben. Schon vom Start an war klar, dass die vielen Wolken früher oder später zum Problem werden könnten (->Abschattung). Nichts desto trotz waren die ersten 50km schnell erledigt. Für die erste Gruppe ging es auch flott mit den letzten Sonnenstrahlen weiter, für die Nachzügler erwies es sich als überaus tricky im Schatten doch noch einen Aufwind zu erwischen.
Trotz 40min. herumgebastle reichte es für mich deshalb leider nur für 75km. 71 Piloten erreichten heute erneut das Goal. Aber zwei Tasks kommen ja noch 😉

Task 7

Heute galt es wieder ein neues Stück Brasilien zu erkunden. 78km Task führten uns zuerst in den Süden und weiter westlich am Startberg und Baixo Guando vorbei ins Flachland und dann zurück zum Landeplatz 4km vor Baixo. Bereits vor dem Start war die Entscheidung wo man sich positionieren sollte recht schwierig – denn außerhalb des Zylinders und 2km innerhalb ist dann doch etwas kontraproduktiv. Schlussendlich wählte ich die optimierte Route mit nur wenigen anderen Piloten gemeinsam. Über das Hochplateau hinweg schlossen wir bald zum Hauptpulk auf und erledigten so die südliche Wende. Zum zweiten Wendepunkt flog ich zu motiviert an und musste mich so ca. 50m über den Hügeln gemeinsam mit Michael Sigel wieder ausgraben. Die Arbeit wurde danach aber mit 30km Wolkenstraße bis zum letzten Wendepunkt im Flachland belohnt. Von dort ging es retour nach Baixo Guandu wo ich trotz Baustelle nur 35min. nach dem ersten Piloten landete.

Task 6

Heute galt es erneut 85km zu bewältigen. Diesmal jedoch in neues Gelände. Ein Stück weiter östlich flogen wir mit Rückenwind den ersten Turnpoint ab – danach über den Fluss in Richtung Granitberge. In diesem Abschnitt teilte sich das Feld etwas auf da entweder die direkte Schattenroute über bzw. wenn man zu tief wurde durch die Berge genommen wurde, oder der Umweg zurück dem Tal endlang. In der letzten Thermik ca. 15km vor dem Goal musste noch einmal Höhe getankt werden um über das Hochplateau gegen den Wind anzufliegen.
Spät aber doch schaffte auch ich es ins Goal – bis auf 3 Piloten erreichten es heute alle.
Zusammenfassend: Unglaubliche Landschaft rund um Pancas mit perfekten Bedingungen zum Fliegen.

Task 5

Blauer Himmel Sonnenschein und das schon beim Frühstück – ein unbekannter Anblick bis Dato in Baixo Guandu. Somit hieß es heute bei perfekter Thermik die 85km Task zu bewältigen.
Aufgeteilt in zwei Pulks ging es über die Starthügel und den Fluss hinweg. Die linke/westliche Gruppe (inkl. mir) wählte die Route unter den Wolken, die östlichere Partie nahm die direkte zum nächsten Turnpoint. Trotz leichtem Umweg konnten wir die erste Truppe an der Wende einholen und flogen gemeinsam weiter nach Westen, also quer ab zum Wind. Vor dem Fluss teilte sich die Gruppe erneut auf – eine links des Flusses – eine rechts. 20km später traf man sich erneut in der Thermik zum letzten Wendepunkt. Nach einem letzten mal Höhe tanken ging es mit Rückenwind ab ins Goal. (wobei eine Gleitzahl von 8 trotzdem noch das höchste der Gefühle war – zwar starke Thermik aber auch starkes Sinken zwischendrinnen)
Insgesamt beendete ich den Task als 57. und 6. Dame.
 
Freu mich auf weiter schöne Flüge!
LG aus der Hitze,
Eli

Task 4

Heute Sonntag versammelte sich ganz Baixo Guandu am Startplatz um beim Superfinal hautnah dabei zu sein. Obwohl Anfangs die Basis noch unter dem Startplatz war verbesserten sich die Bedingungen schnell und um 13:00Uhr war Race Start. Aufgeteilt in zwei Pulks ging es zuerst leicht Richtung Nordosten in den Schatten. Aber Schatten heißt in Brasilien nicht unbedingt keine Thermik – somit konnten sich beide Pulks tief ausgraben und es ging gemeinsam weiter. One-Way 63km nach Nordwesten. Mit Rückenwind und knapp 70kmh also ab übers Flachland, an der letzten Kante noch maximal Höhe machen und schon war man über den nächsten Hügeln. Klare Sieger des heutigen Tages: all jene die besonders gut steigen – denn über den Hügeln hieß es mitnehmen was geht. 34 Piloten erreichten das Goal, angeführt von Michael Sigel.

Rest Day

Nach einer nicht sehr vorteilhaften Wetterprognose wurde der heutige Tag zum Rest Day – also wurde kein offizieller Task geflogen. Trotzdem sind ein paar von uns (zum Teil auch zu Fuß) wieder auf den Startplatz und über 1.5h geflogen. Danach liesen wir bei Landebier, slacklinen oder einfach nur zusammensitzen den Tag gemütlich ausklingen.

Task 3 – Cancelled

Nach anfänglichen Problemen bei der Auffahrt (Bus blieb stecken) kamen wir mit etwas Verspätung am Startplatz an. Kurz darauf stand auch schon der geplante Task fest: erneut 58km.
Als das Startfenster aufging stellte sich aber konstanter Rückenwind ein der dazu führte, dass zuerst der Start verschoben und in weiterer Folge (als auch Regen entlang der Strecke einsetzte) gecancelled wurde.
Trotzdem konnten sich einige Piloten die Abfahrt mit dem Bus ersparen und flogen (nach einem anspruchsvollen Start) entspannt nach Baixo Guandu.

Task 2

Würde der Himmel so aussehen wie heute hier in Baixo Guandu würde niemand daran denken auch nur auf den Berg zu fahren und 57km Task auszuschreiben. Basis ca. 100m über dem Starplatz und 100% Wolkendecke. Aber der Optimissmus der Brailianer trägt (kleine) Früchte – heute schafften es 6 Piloten ins Goal darunter auf Platz eins (Petra SLIVOVA) und zwei (Wooyoung JANG) Overall die beiden besten Damen des heutigen Tages. Somit ist wieder einmal bewiesen, dass man sich nicht zu früh vom Wetter abschrecken lassen sollte.
Trotzdem reichte die Thermik heute für mehr als 80 Piloten leider nur für ein Gleitwinkelfliegen über maximal 15km. Also noch einmal Gratulation an alle Piloten die sich weitergekämpft haben (Task Speed maximal: 15.46km/h)
Der Wetterbericht für morgen sagt noch ein wenig mehr Wolken voraus und zusätzlich auffrischenden Wind – also mal sehen ob es morgen wieder besser wird.

Task 1

Der heutige Tag startete mit Auffahrt um 8Uhr zum Startplatz. Nach dem Briefing wurder der Start zur 56km Aufgabe noch einmal verschoben – im Regen startet es sich halt doch eher schlecht.
Nachdem sich die Sonne wieder zeigte ging es ab in die Luft. Unter den tief hängenden Wolken hies es dann knapp 40 MInuten auf den Rennstart zu warten. Danach ging es zum ersten Wendepunkt. Zwischen den Regentropfen ging es mit 2m/s weiter Richtung Norden zur dritten Wende. Mit perfekter Wolkenstraße und zum Teil sogar 5m/s Steigen ab an die letzten Hügel vor dem Flachland. Dort noch einmal alles an Höhe getankt was ging und ab ins Blaue – das wars dann für mich auch mit der Thermik für den heutigen Task. Also 12km vor dem Ziel leider am Boden.
Aber auch für die anderen Piloten erwies sich die Aufgabe als durchaus knackig – nur 42 der 122 Piloten schafften es ins Goal und 27 kamen in der End-Of-Speed Section zu kurz.
Für morgen ist der Wetterbericht noch etwas pessimistischer als heute, aber mal schauen wie nass es tatsächlich wird. Wird auf jeden Fall wieder ein spannender Task bei nicht ganz einfachen Bedingungen!

Trainingstage

Nach 24h Anreise werden die ersten Tage hier in Baixo Gundu gleich zum Einfliegen genutzt. Um den beinahe 40°C am Boden zu entkommen geht es Mittags immer in die Luft. Zwischen grünen Hügeln und schwarz-braunen Granit-“Bergen” kann man bei beinahe keinem Wind Thermiken von bis zu 4m/s ausnutzen. Stundenlangem Fliegen steht also nichts im Weg. Gelandet wird dann direkt in Baixo Guandu.

Österreichische Meisterschaft der Vereine & Jahres-Siegerehrung

Die 2018er-Ausgabe der ÖMdV ist geschlagen und hat mit den Golden Eagles aus dem Zillertal ein würdiges Siegerteam gefunden. Die Goldenen Adler um Walder Thomas, Eberharter Matthäus, Egger Franz-Josef und Gruber Stefan konnten sich vor dem IGV Innsbruck (Eder Armin, Holaus Herbert, Weingartner Thomas, Perfler Robert) und dem PGC Steiermark (Egger Elisabeth, Hochegger Christian und Wenger Werner) 

Sa., Task 1:

Am Vorabend des ersten Bewerbstages hatte ein Kaltfront-Durchgang für reichlich Restfeuchte gesorgt und so konnte erst relativ spät ein Task über 28km in Angriff genommen werden. Ausgeschrieben als “Elapsed Time”-Durchgang mit Start ab 14:15 startete Gruber Stefan als erster und zeigte schnell, dass es gehen wird. Die später startenden hatten natürlich den Vorteil der Vorflieger, aber Stefan ließ sich den Startbonus nicht nehmen und flog auch als erster ins Ziel von insgesamt 62 Piloten.

20 Piloten konnten  den Task fertig fliegen. Einige hatten aber auch schon Probleme mit den ersten Bojen und mussten mit Minimum-Distanz gewertet werden. Die Teamwertung gewinnt das Team “Golden Eagles” aus dem Zillertal vor “PGC Steiermark” und den Lokals, Team IGV.
Hier die Team-Ergebnisse von Task 1.

Siegerehrung Liga und Streckenflug:

Um 18:30 Uhr wurde die Liga-Jahreshauptversammlung angesetzt und wichtige Entscheidungen für die kommende Saison getroffen. Bis auf einen Wechsel bei der Kassaprüferschaft wurde das hervorragend arbeitende Team rund um Obmann Andreas Steiner in seinen Funktionen bestätigt. Währenddessen füllte sich das Auditorium zusehends mit den zur Saisonabschluss-Siegerehrung angereisten Streckenfliegern.

Fotos der Sieger aller Kategorien auf Google Photos:

So., Task 2:

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein, aber leider mit hohen Windwerten auf umliegenden Wetterstationen. Die Auffahrt war wie tags zuvor stressfrei, ein Taskstart vor 13 Uhr scheint nicht sinnvoll. Diesmal ist das Warten oben sehr angenehm, die Sonne lässt beinahe T-Shirt zu. Als Task wird heute ein 38km “Elapsed time”-Durchgang ausgeschrieben, mit frühestem Start um 12:45. Allerdings ist das Startprozedere heute auch nicht leichter, gestern war Null-Wind, heute sogar teilweise Rückenwind. Erst wenn man deutlich über den Grat kommt, wird es angenehmer und das Panorama im Stubaital ist wirklich genial. Die Startboje ist wieder über der Mittelstation, hier zeigen sich schon die Profis, sie nehmen schon die Startboje sehr hoch und kommen damit auch wieder über Grat im Bereich Kreuzeck an. Wer tief ist, darf wieder in schwächeren Leebärten turnen.

Die nächste Boje ist hinten am Stubaier Gletscher. Der Weg dorthin ist für die hoch Fliegenden gut machbar. Die Bärte sind zwar stark, aber oben drüber nicht unangenehm. Auf dem Rückweg musste man noch den Startplatz Elfer streifen. Die vorletzte Boje talauswärts war dann wieder für die Tiefflieger ein Problem, ab ca. 1500hm hatte man ca. 20km/h Gegenwind. Schlussendlich schafften es 12 Piloten den Task komplett abzufliegen. Auch hier zeigte sich der Vorteil des Early Bird Bonus: Es gewann Stefan Brandlehner vor Tom Walder und Michael Sommerauer
Hier das finale Ranking der Vereine. 

Alles in allem ein würdiger Abschlusstask und insgesamt ein toll organisierter Bewerb. VIELEN DANK dafür an die Stubaier Jochdohlen.

Fotos vom Bewerb auf Google Photos:

PWC Bulgarien

5 Jahre nach der Weltmeisterschaft sind wir (Alex Schalber, Heli Eichholzer und Eli Egger) zurück im Grenzgebirge zwischen Rumänien und Bulgarien. Die Anreise per Auto bzw. Flieger war kein Problem, und so konnte heute bereits mit dem ersten Task gestartet werden. Das Fluggebiet, teils Flachland teils Gebirge erinnert ein wenig an Mazedonien und verspricht trotz vorhergesagtem Nordwind einige spannende Tasks. Unsere Teamchefin Eva Egger (“Mom”) wird uns noch bis Mittwoch unterstützen und ist auch verantwortlich für die Fotos.

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19.08. Task 1

Trotz vorhergesagtem Nordwind haben uns die Webcams perfekten Startwind angezeigt und so ging es gegen 10:00Uhr am neu gestrichenen Nostalgie-Lift ab nach oben. Nach kurzer Vorbereitung starteten wir den Task entlang der Ridge und dann hinaus ins Flachland Richtung Süden. Zusammen mit dem ersten Pulk gingen die ersten 60km ohne Probleme, danach machte sich der zum Teil starke Gegenwind bemerkbar. Viele der Toppiloten setzten den Endanflug etwas zu motiviert an und schafften es nicht mehr ins Ziel. Die Österreicher schafften es dennoch alle ins Goal und sicherten sich so den zweiten Platz bei der Teamwertung.


20.08. Cancelled

Ob der schnell ziehenden Wolken wagten wir die Ausfahrt zum Startplatz. Nach einigen provisorischen Task Vorschlägen und einigen im Süden vorbeiziehenden Gewitterwolken wurde der Tag gecancelled.
Nach harten Trainingseinheiten fanden sich früher oder später fast alle Teammitglieder am Swimmingpool ein. Die Restaurantwahl war heute wieder ein Griff ins Klo aber wir hoffen morgen die erste Haube zu finden.

Prost aus der Waldbar!


21.08 Task 2

News of the day: Wir haben ein Haubenrestaurant gefunden! Das haben wir uns nach dem heutigen 106km Task auch verdient. Perfekt getimed starten wir heute gegen 12:00Uhr zuerst entlang der Ridge Richtung Osten und dann im Zick Zack mit Rückenwind nach Südwesten. Mit über 40km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte Heli als 6. das Goal – leider fehlte es im Endresultat ein wenig an Leadingpunkten so wurde es insgesamt heute nur Platz 26. Knapp dahinter Alex und auch Eli im Ziel. Sie flog heute zum 3. Rang in der Damenwertung und nun auch in der Gesamtwertung… coole Sache!


23.08. Task 4

Der gestrige Tag begann mit Parawaiting am Startplatz. Nach knapp zwei Stunden starkem Seitenwind wurde der Task wider erwarten doch gestartet. Erneut ein knapper 100er Mit Gegen- bzw. Seitenwind. Eli beschloss nach knapp 20km zurück nach Sopot zu fliegen, Alex und Heli kämpften sich bis ins Ziel durch.


24.08. Task 5

Alex gestern schon sensationell unter den Top 20 konnte auch heute wieder vorne mitfliegen und liegt momentan in den Top10 overall.
Der heutige Task führte uns im Vollgas entlang der Ridge 60km nach Westen und wieder retour. Leider gab Helis Speedsystem den Geist auf und so musste er im Finalglide leider 40 Plätze aufgeben. Alex und Eli kamen ebenfalls ins Goal. Alex bleibt in den Top 10 und Eli ist weiter auf Platz 4