Staatsmeisterschaft 2018 – Schöckl Pokal Task 1


Der erste Task ist geschlagen!
Die insgesamt 90 Piloten aus 7 Nationen wurden um einen 44km Rundkurs um das Passailer Becken geschickt. Den starken Windprognose zum Trotz war die Tour de Passail sehr schön zu fliegen.
Ging es beim ersten Schenkel mit Wind in den Norden Richtung Teichalm war der weitere Weg Richtung Süd und Weizer Klamm vom
vorherrschenden SSW-Wind geprägt. Der Bereich um die Klamm war stark Wind-exponiert und dementsprechend unorganisierte Thermik machte es schwer, in passabler Höhe wieder retour zum Schöckl zu fliegen. Dieser Bereich forderte auch die meisten Thermik-Opfer, sodass von den 90 gestarteten nur 38 Piloten ins Ziel kamen.
Erster wurde Jost Napret aus Slowenien, der mit seinen slowenischen Teamkollegen bereits von Beginn an den Ton angab, nach einem Fast-Absteher einen top Leebart an der Nordseite(!) der östlich der Weizer Klamm ausgegraben hatte und ihm das Ticket retour Richtung Schöckl schenkte. Was für ein Rennen!
Hier die Tasksieger Jost Napret:

Über 400 (!) weitere Fotos gibt es hier:

Google Photos Task 1

Aus österreichischer Sicht konnte Stefan Brandlehner die Ehre der Österreicher auf heimischem Grund retten: Er platzierte sich auf Platz 3.

Die kommenden Tage ist zwar noch stärkerer Wind vorhergesagt, aber die Veranstalter sehen’s gelassen: “Wir sind gewohnt bei Wind zu fliegen und haben selbst für starke Winde Ausweichmöglichkeiten parat”, so der Veranstalter Andreas Pölzer.

Lex Robé/österr. Gleitschirm-Liga

Hier das Video zu Task 1:

Top Spot Hohe Salve Bericht

Sonntag, 25.03.2018

 

 

 

 

 

Wie prognostiziert, erwarteten wir heute Sonntag perfekte Flugbedingungen. Erste Streckenflieger konnten von der Hohen Salve bereits vor elf Uhr mit großer Höhe abfliegen. Der Start war heute ein Leckerbissen, denn die Meisten konnten die Startboje mit maximaler Höhe nehmen. Über die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental führte der erste Schenkel in Richtung Steinplatte. Nach der Querung zum Wilden Kaiser splittete sich die erste Gruppe. Simon setzte sich ab, und konnte mit einigen Kilometern Vorsprung die Wende in Erpfendorf nehmen. Auf dem Schenkel Richtung Wörgl bretterten wir das Kaisergebirge entlang. Diejenigen die das Gaspedal bis zum Anschlag drückten, hatten einen entscheidenden Vorteil, denn nur wer die knackigen Bärte mit über 5 Meter kurbelte und die “schwachen Blubberer” durchflog, war am Schluss vorne dabei. Anspruchsvolle, starke Thermiken am Pölven ließen dann die Piloten mit genügend Höhe ins Ziel gleiten.

Die Wetterbedingungen waren herausragend-kein Talwind-starke Thermiken-(fast)kein Höhenwind-gute Basis-keine Überentwicklungen. Ein perfekter Sonntag.

Zum Schluss noch ein paar Zitate unserer Top-Piloten:

Rudi -“fulminantes Flugwetter verwöhnte die Gekommenen”

Marko -“einfach geil”

Tom B. -“falscher Task im GPS, flog nach Gefühl”

Herbert -“Ich war im Flow”

Ergebnisse Task 2
Gesamtergebnis

 

Samstag, 24.03.2018

 

 

 

 

 

 

Die Verschiebung hat leider viele Piloten davon abgehalten, das erste Ligatraining zu nutzen.
Dass ein Training zu Saisonbeginn notwendig ist, haben ein paar Piloten erfahren müssen. Herbert war zu früh im Startzylinder, Rudi versäumte die zweite Boje (03-188) um ca. 20 Meter, Tom war gar nur 4 Meter daneben. Nachdem das Training nicht zur Ligawertung zählt, ist das aber nicht tragisch.
Aufgrund der Verschiebung war auch kein Auswerter anwesend – die Flüge wurden von den Piloten selber hochgeladen – so sollte es idealerweise sein. Die Auswertung wurde dann “extern” gemacht.
Wie der Tag wirklich war, kann ich leider nicht sagen, aber es dürfte gut zu fliegen gewesen sein.
Manfred.

Ergebnisse Task 1

 

Newcomer Trainingslager: So, 04.03.2018: Task 2 – 25km Race to Goal

Bericht und Fotos vom DHV, viele weitere Fotos gibts es HIER

Tagessieger: Florian Hertwig – Wir sind wieder geflogen! Heute bei bestem Wetter und strahlenden Gesichtern im Ziel.

Das Taskerlebnis aus seiner Sicht:

Ausgeschrieben war heute ein Zick Zack Task von 24 km. Das Race startete um 12:45 Uhr bei strahlend blauem Himmel und deutlich besserer Thermik als gestern. Die Basis war am Start auf ca. 2500 m und ich konnte mich als einer der höchsten sehr gut platzieren.

Die erste Wende lag im Westen ca. 4km entfernt. Von dort aus ging es zurück Richtung Startplatz. Von da an war deutlich Südwind zu spüren, so dass wir teilweise gezwungen waren ins Lee zu fliegen. Dort fand man gute Steigwerte von ca. 4 m/s. Für den weiteren Verlauf des Rennens war es für mich wichtig möglichst hoch zu fliegen, denn je tiefer man kam, desto schwieriger wurde es wieder nach oben zu kommen (viel Schnee im Tal).

Den Endanflug habe ich sehr früh gestartet, so dass ich mit etwas Glück mit 10 m über Grund die Ziellinie überfliegen konnte. Jetzt freuen wir uns alle zusammen auf die Siegerehrung. Die Organisation des Wettbewerbes war sehr gut! Bis bald Flo

Sieger (Overall):

1. Platz:   Florian Hertwig
2. Platz:   Peter Fradl
3. Platz:   Tim Schober

Samstag, 03.03.2018 Task 1
Sonntag, 04.03.2018 Task 2
Gesamtergebnis NC-Trainingslager 2018

Danke für Euer reges Interesse und Maximilian Odrei für dieses lässige Video!
Wir freuen uns schon Euch beim nächsten Bewerb in 2 Wochen wieder zu treffen 👉 Top Spot Hohe Salve, 17-18.3. 😉 Save the Date! https://www.livetrack24.com/events/TopSpotSalve2017/de

Newcomer Trainingslager: Sa, 03.03.2018: Task 1 – 20km Elapsed Time

Bericht vom DHV, viele weitere Fotos gibts es HIER

Einschreibung für die Nachzügler am Vormittag. Die Sonne scheint, um 11:00 Uhr fahren wir zum Startplatz und eröffnen die Saison mit Lauf Eins der Newcomer Challenge Werfenweng. Es wird voll am Startplatz. Ca. 80 Newcomer sind heiß auf das erste Rennen des Jahres. Dem Sieger der Challenge winkt das Montis Leichtgurtzeug von NOVA. Aber auch ohne die Preise sind die Teilnehmer voll motiviert, denn es gibt viel zu lernen…

Tagesbericht aus Teilnehmersicht:

Der Tag war mäßig vorhergesagt, vorgegeben wurde daher nur ein 19km Task elapsed Time. Am Startplatz sind schon sehr früh wenige Schirme vor dem Ost Startplatz gesoart. Nachdem 20 Minuten lang niemand abgesoffen war bin ich gestartet. Die ersten 20 Minuten waren sehr zäh und das stark zunehmende Teilnehmerfeld pendelte zwischen -50 und +100 Metern vor dem Startplatz herum.

Stück für Stück ließ die Thermik mit wandernder Sonne nach und das Teilnehmerfeld wanderte auf die Südseite. Von dort lies sich beobachten wie vereinzelte Piloten im offensichtlich leeseitigen Westhang massiv an Höhe gewannen. Da ich zu dieser Zeit genügend Höhe über dem Grad hatte, wagte ich den Überflug. Mit mäßigen Turbulenzen konnte ich daraufhin mit vier anderen Piloten auf 2000 Meter MSL aufdrehen.

Von dort wagten wir den Sprung durch den Startzylinder zum ersten Wendepunkt. Diesen konnten wir ohne Probleme erreichen, blieben allerdings auf Baumgrenze- Höhe. Anschließend suchten wir verzweifelt nach einem stabilen Bart, um genügend Höhe für den Weiterflug zu gewinnen. Aufgrund der Cirren, welche die Sonne dämpften, konnten wir nicht mehr als ein paar Blasen finden.

Die meisten anderen Piloten traten nach kurzem suchen den Weiterflug zum 2. Wendepunkt an, sind daraufhin aber im Ziel abgesoffen. In dieser Zeit hatte ich mich in den Hang verbissen und versuchte auf zu soaren und Blasen zu kurbeln, vergeblich wie sich herausstellte. Etwa 150 Meter über dem Boden ging ich in den Endanflug.

Fazit: Wie die meisten anderen Piloten stehe ich deprimiert am Boden, alle diskutieren wo der Fehler liegt und was man in Zukunft besser machen könnte. Toll ist es nicht, wenn andere besser sind, aber die gibt es immer und hier bekommen wir wenigstens aufgezeigt, warum sie besser sind. So warten wir alle gespannt auf das mit Sicherheit sehr lehrreiche Debriefing und einen Hammer zweiten Tag.

Tagessieger: Friedrich Bloße mit 8,2 km

Hier ein super Video von Philip Brugger zu dem Tag:


 

Und aus Veranstaltersicht muss man sagen:

Nicht perfekte Bedingungen durch die stabile Schichtung im unteren Bereich, aber ein perfekter Flug ist auch nicht nötig um die Ziele dieser Veranstaltung zu erreichen. Wir wollen Wissen vermitteln, den Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit ihren Instrumenten geben und Entscheidungshilfen sowie übliche Taktiken erklären.
All das haben wir ausführlich geübt und die Teilnehmer können ohne Probleme bei anderen Bewerben teilnehmen wo all diese dinge ohne Unterstützung ablaufen müssen.
 

PWC BRIGHT: Siegerehrung und das Geheimnis der Sieger

Der PWC Bright ist geschlagen! Was für ein Bewerb? Trotz der heute erneut unfliegbaren Bedingungen ist das erlebte Potenzial des Gebiets ganz großartig. Gemäß den Locals hatten wir nur außerordentliches Pech, denn normalerweise sei die Fliegerei hier so, wie bei den 1 Woche zuvor stattgefundenen BRIGHT OPEN: schön, labil und nur mittelmäßig windig…

Bei den 4 geflogenen Tasks hatten wir 2 x fantastisches Flugwetter und 2 x selektive, schwache Bedingungen, die vielen Piloten das erfolgreiche Beenden der Aufgabe gerade knapp verwehrten. Darunter auch wir (siehe die Einzelberichte und Videos).

Schlussendlich konnten wir mit dem Team AUT in die Top10 der Nationenwertung vorstoßen. Mit den Einzeplatzierungen:
14. Lex Robé
44. Herbert Tamegger
100. Luki Jagiello
116. Georg Grieshofer

Luki hatte nach seinem super 1. Task leider eine kleine Pechsträhne und Georg war auch oft glücklos (bis auf seine genialen Lowsaves!). Bei Herbert und mir lief es schon deutlich besser – allein in Task 3 waren wir zu ungestüm und standen kurz vor der Ziellinie. Daraus gelernt hatten wir uns für den letzten Task vorgenommen, unbedingt ins Ziel zu kommen – und wenn wir unsere Sicheln heimtragen müssen…
Ich (Lex) hatte das noch konsequenter als Herbert verfolgt und konnte mit der 3. Rennzeit den 6. Platz im Taskergebnis und somit über 900 Punkte einfahren – eine schöne Genugtuung, für die späte Starterlaubnis bei Task 1, die mich über 200 Punkte gekostet hatte. Wenn der Takeoff besser organisiert gewesen wäre, hätte ich sogar eine TOP-10-Platzierung in rot-weiss-rot mit nach Hause gebracht – und das bei meinem ersten PWC!?! Hüft ois nix, geil woas auf alle Fälle! Allein schon, weil ich bester EN-D Pilot wurde und mich zusäzlich auf Anhieb für das Superfinale qualifiziert habe! Vom PWC Community-Erlebnis ganz zu schweigen…

Kommentare der restlichen Teamkollegen im O-Ton:
Herbert:
“Bäääarig wooors. Mir hat es irrsinnig gut gefallen – vorallem der ganze Flair, alles super organisert. Die Leute waren super nett und hilfsbereit und die Tasks total interessant zu fliegen. Leider war meistens etwas Pech dabei: Beim 1. Task am Start, beim 3. Task leider 100 m zu kurz und im 4. Task hab ich leider des Lexens Thermik ausgelassen und bin wenig später am Boden gestanden.
Für künftig nehm ich mir vor, wirklich bis am Schluss hochkonzentriert zu bleiben und sicher ins Ziel zu fliegen. Ich freu mich alle Fälle schon total auf meinen nächsten Weltcup in Sopot.”

Luki:
“Nur 3 Dinge:
1. Aus Fehlern lernt man am besten.
2. Es war ein super Abenteuer.
3. Ich bin froh, wenn ich wieder ein Handy hab.
4. So richtig freu ich mich, wenn die Wunden und Bisse von meinem Waldausflug wieder verheilt sind ;-)”

Georg:
“Holla die Waldfee. Wunderschönes Land. Extrem liebe Leute. Für mich das schönste Reiseland, das ich bisher bereist habe. Interessante Flubedingungen, da komplett konträres Leben. Die Thermiken, die Windsysteme sind schwer vorhersehbar und wechselnd…
Viel Gelernt – vor allem: ich muss schneller fliegen. Vor allem nur die großen, starken Thermiken nehmen!”
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Wir waren zumindest die Sieger der Herzen und bräuchten wahrscheinlich noch 2 Leben, um all die Gegeneinladungen der Gastgeber und anderen Piloten auch wahrzunehmen…


Hier noch die Fotos zum Schlussakt des PWC Bright, der Siegerehrung…

Hier nochmal alle Resultate…
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Was einmal mehr zu bewundern war, war die Dichte, der Altersschnitt und die Performance der Franzosen, die mit 4 Piloten in den Top-5 klar den Ton in Down-Under angaben.
Grund genug unseren Französischen Copiloten mal auf den Zahn zu fühlen und genau nachzufragen, ob hinter den Erfolgen mehr steckt, als talentierte Piloten: Hier die Kommentare der drei Bestplatzierten Honorin Hamard, Maxime Bellemin und Lois Goutagny.

Australien war mehr als eine Reise wert. Vom fliegerisch-taktischen Lerneffekt bis hin zur Erkenntnis, dass
– die Thermikwahl alle anderen Teilbereiche des Fliegens dominiert
– der Zeno (für mich) ausreichend gut gegen die CCC-Fraktion besteht
– und vor allem: die anderen auch nur mit Wasser kochen

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Nachtrag: Hier der komplette Multimedia-Bericht zu Siegerehrung & Fazit: