EM auf 2022 verschoben

In agreement with the organisers, the 16th FAI Paragliding XC European Championship that was to start on August 23, 2020, has been postponed to 2022.

The Covid-19 pandemic and travel restrictions have not improved enough. Positive thinking and having all medical measures ready have not been sufficient to insure a ‘safe, fair and satisfying’ event. We tried hard and it did not work out. See you in Nis in 2022!

News zur EM von der FAI

On March 15, the CIVL Bureau stated that it would support organisers’ decision on running or not their events. Since, all 2020 Cat 1 events have been cancelled or postponed to 2022, except for the European Paragliding XC championship to be held in Serbia, initially from July 19 to August 1, then from August 23 to September 5.

The situation looked promising. One hundred and fifty pilots from 29 nations were allocated spots on July 7 and some teams paid their entry fees. The situation has somehow worsened lately. On July 14, it was announced that the European Union nations would now allow only ‘essential’ travel to Serbia, which would make the championship impossible to take part. We are waiting for the official announcement and for the timeframe of the next evaluation.

We trust the organisers to run a ‘safe, fair and satisfying’ championship, but the pandemic and travel restrictions take precedent. We agreed to wait August 1 for a final decision to be taken. Teams registered should be aware of this situation before they make their travel arrangements.

Kaiserwinkel Austrian Open 2020

Am Sonntag flogen die Teilnehmer der Kaiserwinkl Austrian Open erneut eine wunderschöne Aufgabe von 55km Länge. Ausgehend vom Unterberg in Kössen ging es weiter zum Zahmen Kaiser. Mit einer wunderschönen Thermik Wolke oben drüber, konnte sich Somi (Michael Sommerauer) einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, bevor es über den Walchsee auf die andere Talseite ging. Etwas zögerlich ging es auch dort wieder nach oben, und um nicht all zu viel Zeit zu verlieren auch gleich etwas tiefer zurück an den Unterberg. All jene die etwas mehr Höhe mitnehmen konnten, gelang es dort, auf Grathöhe in den Thermikbart einzusteigen – die tiefere Fraktion durfte sich auf der Südseite mal wieder durchs Lee quälen. Allen voran schoss Somi von der Basis weiter in Richtung Steinplatte, an der die nächste Wende zu absolvieren war. Hier wiederholte sich das Lee-Geplänkel für die Tieferen erneut, alle die über Grad am Fellhorn einsteigen konnten, durften allerdings die Wolkenautobahn zur Steinplatte und retour genießen. Die letzten Kilometer ins Ziel wurden für einige dann doch noch mal etwas spannend, denn mit bayrischem Gegenwind war die Gleitzahl ins Ziel oft ziemlich im Keller. Aber wo es hinunter geht, geht es auch irgendwo wieder nach oben: Bei der End-Of-Speed Section sowie über dem Landeplatz konnte man dem Steigen fast nicht mehr ausweichen. Gratuliere an Somi für den Tasksieg!
Insgesamt konnten bei den Kaiserwinkl Open also 3 Tasks geflogen werden und so sicherte sich Aaron Durogati vor Stefan Brandlehner und Alexander Schalber den Sieg. Die Damenwertung ging an Eli Egger, gefolgt von Ewa Korneluk und Ramona Eckert. Die Serienklasse gewann Stefan Brandlehner.
Die österreichischen Staatsmeistertitel gingen bei den Herren an

1. Alexander Schalber
2. Christoph Eder
3. Stefan Brandlehner

bei den Damen an

1. Elisabeth Egger
2. Sissi Eisl
3. Emilia Górska

Herzliche Gratulation den Gewinnern und ein großes Danke an den PDC Kaiserwinkl für den tollen Bewerb!

(Text: Eli / Bilder: Lex/Emilia)

DHV Bericht

Fotos von PDC Kaiserwinkl

Google Fotos (>270 von Emilia)


Samstag:

Nach einem etwas schwierigen Start (ein 25km Task wo leider nur wenige das Goal erreichten und ein gestoppter Task gestern) konnte die Kaiserwinkel Open und gleichzeitig österreichische Staatsmeisterschaft heute endlich mit einem 80km Task aufwarten. Obwohl zu Beginn Unsicherheit bestand, wie lang das Wetter halten würde, ging es um knapp vor 12 in die Luft. Bis 13Uhr kuschelten sich dann die 100 Teilnehmer im Startpulk zusammen (leider auch etwas zu knapp – aber alles soweit glimpflich ausgegangen). Vom Unterberg ging es danach Richtung Süden zur ersten Wende. Schon gleich nach dem Start wurde es für ein Teil des Feldes zum ersten mal richtig spannend – denn Wind, Schatten und wenig Höhe sind eine schlechte Kombination. Der Rest des Feldes konnte gut aufdrehen und allen voran zog Aaron Durogati am Wilden Kaiser vorbei. Mit etwas Verzögerung schlossen immer mehr Piloten auf und nach der Wende bei Westendorf gab es mehr oder weniger zwei Optionen um den nächsten Radius zu nehmen. Entweder die direkte Linie vorbei am Kitzbühler Horn über die Weidringer Buckel, oder mit etwas Umweg zurück zum Wilden Kaiser und im Lee auf der Südseite bis zur Steinplatte. Beide Varianten hatten ihre Tücken – denn der Anschluss an den Weidringer Buckeln war mehr als herausfordernd und die Lee-Runde eine Non-Stop Waschmaschine.
Zeitlich war bei den Routen nur wenig Unterschied und so traf man sich beim westlichen Wendepunkt am Zahmen Kaiser wieder. Dort (oder an der nächsten Rippe) hieß es noch einmal Höhe tanken damit man den Endanflug antreten konnte.
Im Großen und Ganzen ein anspruchsvoller Task der viele Möglichkeiten bot, aber auch leider seine Opfer forderte. Nach 3:01 erreichte Aaron Durogati als erste das Ziel, 1:12h später auch der letzte der 23 Piloten die es heute ins Goal schafften.

Text: Eli / Fotos: Somi