TopSpot Radsberg 6.-7.6.2020

Vergangenes Wochenende trafen sich 40 motivierte Ligapiloten in Kärnten, um die Saison mit dem ersten Bewerb (in ganz Europa) zu eröffnen. Auf Grund der durchwachsenen Wettervorhersage entschied man sich, es am Radsberg zu versuchen. Samstag Vormittag versammelte man sich also am Startplatz und wartete erst einmal ab, bis man nicht mehr zur Basis hinunter fliegen musste. Ausgeschrieben stand eine 42km Aufgabe und so starteten wir gegen eins und versuchten ein paar Höhenmeter gut zu machen. In einem Gemisch aus Thermikblasen und dynamischen Hangaufwind kuschelten wir dann vor dem Startplatz herum bis man endlich genug Höhe hatte, um die Start-Speed-Section im Tal auszulösen. Mit knapp 70m über dem Talboden kam man dann zurück an die Soaringkante des Radsbergs und kämpfte sich wieder nach oben. Eine kleine Gruppe versuchte sich auch an dem Hügel direkt am Drauufer, aber auch dieser lies zu Beginn keine befriedigende Abflughöhe zu. Knapp 45 Minuten später (noch immer über dem Startplatz) war dann endlich zumindest ein wenig Luft unter den Füßen und wir machten uns auf den Weg Richtung Westen. Zuerst über das Plateau dann an die Ridge, die zur Drau hin ab fällt. An dieser ging es noch ein klein wenig im Geradeausflug weiter – dann entschied man sich gemeinsam, doch lieber die Landeplätze am anderen Drauufer auszuprobieren. 8.3km in ca. 1h – ein gutes Überlebenstraining 😉
Die glorreiche Flugleistung konnte die Stimmung aber nicht trüben, denn nach der coronabedingt langen Wettkampfpause gab es so einiges zu erzählen. Und wem der DJ am Startplatz doch zu laut war, der übersiedelte früher (oder später) ins Wohnmobil.
Sonntag Morgen lachte uns bereits die Sonne ins Gesicht, und um das kleine Wetterfenster noch zu nutzen starteten wir schon gegen 11 zur gleichen Aufgabe wie am Vortag. Mit mehr Thermik war für diejenigen, die recht früh abhoben, das Höhe machen vor dem Start wesentlich einfacher als am Samstag. All jene, die sich nicht sofort in die Luft schwangen hatten dann aber mit Rückenwind am Startplatz zu kämpfen (ein erstes Anzeichen für den doch nicht so schwachen Wind). Ungewohnt hoch (knapp 1300m Abflughöhe) konnte die erste Gruppe dann die Start-Speed-Section absolvieren. Zurück über dem Startberg (an dem noch immer ein paar versuchten in die Luft zu kommen) konnte man noch einmal Höhe tanken und den Versuch nach Westen zu fliegen wagen. Nach 1.5km zwang uns der Gegenwind aber dann doch schon auf den Boden.
Trotzdem mal wieder schön, gemeinsam in der Luft zu sein – das bessere Wetter kommt beim nächsten mal 😉

Text: Eli / Fotos: David

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