Ranglisten nach PWC Rumänien

Sämtliche Ranglisten sind provisorisch. Fragen und Beschwerden innerhalb von 14 Tagen nach Veröffentlichung bitte an david.lankmayer [ät] gmx.net

Bitte Schirme und Klasse kontrollieren!

Jahresranglisten:

LIGA 2022

Newcomerklasse 2022

Austria-Cup Overallklasse 2022

Austria-Cup Serienklasse 2022

Austria-Cup Sportklasse 2022

Qualifikationsranglisten WM Frankreich 2023 (Stichtag 01.06.23):

Qualifikation Gesamt

Qualifikation beste 4 Bewerbe

Qualifikation beste 8 Tasks

PWC Clopotiva Rumänien

02.07. Tag 7 / Task 5 / 50,9km / SSS 12:15

Am Vorabend des letzten Tages gab es das übliche “Pilots Dinner” wo vom Veranstalter eine kleine Party mit Essen und Getränken organisiert wird. Da für den heutigen Tag von in der Früh an Überentwicklung und starke Bewölkung angesagt war wurden alle Kühlschränke vom Bier befreit, wär ja schade wenn etwas übergeblieben wäre 😉

Der letzte Wettkampftag bricht an und jeder der schon fähig ist auf seinem Handy nur einen Bildschirm zu erkennen liest dass heute bereits um 9 Uhr, also eine Stunde früher als sonst, die Busse auf den Startplatz fahren. Ein Blick aus dem Fenster zeigt einen sehr bedeckten Himmel und Anzeichen von Überentwicklungen in den Bergen. Nach einer kurzen Besprechung der Tasksetter geht es danach wirklich auf den Startplatz. Zu unserer Überraschung klart der Himmel immer weiter auf und wer nicht schon sowieso die Sonnenbrille auf hat fängt an diese zu suchen.

Das Taskkomittee einigt sich auf eine kurze 50km Aufgabe im Flachen wo die Gewitterwahrscheinlichkeit am geringsten ist. Um ca halb 12 starten die ersten Piloten und haben es ersichtlich schwer Thermik zu finden. Nach und nach heben alle Teilnehmer ab, der Pulk kommt aber nur ein paar Meter über den Startplatz. 12:15 Uhr, der Task beginnt. Mit wenig Höhe wird im Survival Modus das Flachland “ertastet”. Teilnehmer der letzten Weltmeisterschaft haben mit Flashbacks zu kämpfen…. Eine unerwartete Inversion auf ca 1200m dämpft jedes Steigen. Darüber hinaus ziehen hohe Cirruswolken auf und verdecken die Sonne. Stück für Stück kämpft sich das Feld Richtung ersten Wegpunkt. Kurz danach heisst es aber für den Grossteil Landeplatz suchen; In der stehenden Luft ist es kaum mehr möglich brauchbares Steigen zu finden. Nur 2 Piloten schaffen es bis kurz vors Goal nach über 3h, keiner von ihnen kann jedoch die Goalline überfliegen.

Nachdem wieder alle mit dem Rückholer im HQ angekommen sind heisst es packen und es geht auf die Heimreise. Auch hier bleibt der Tag konstant zäh; Team Aut 1 (David, Johannes & Somi) wird von Team Aut 2 (Armin & Andi), die mit 40min Rückstand aufgebrochen sind, an der ungarischen Grenze nach 2h warten überhohlt. “Wie beim Fliegen – es kommt auf die Richtige Linie an!” -Zitat Armin Eder.

Bericht Somi

https://live.pwca.org/scores/

Fotos Goran Siegerehrung

Fotos Iulia Jurca Siegerehrung

Fotos von allen Tasks von Andu Ivan auf Facebook

Videos von alles Tasks PWCA (Philippe Broers)

Video Siegerehrung Philippe Broers


01.07. Tag 6 / Task 5 / 59km / SSS 12:45 / gestoppt um 12:38 vor SSS wegen Überentwicklung

Heute wussten wir schon vor der Auffahrt dass die Chance auf ein frühzeitiges Gewitter recht hoch ist. Dennoch war das Österreichische Team natürlich in alter frische und voll motiviert schon um 8 gemeinsam zum Frühstück und hat natürlich den gestrigen Tag samt Fehlerquellen und den heutigen Tag mit Wetter und Taktik besprochen. Bereits in den Bussen zur Auffahrt (Beinfreiheit RyanAir) haben wir in den Bergen um halb 11 sehr hohe Wolkentürme gesehen.

Naja wir haben uns gesagt wir sind ja eh schon hier und was würden wir sonst machen. Die Ausrüstung war sehr schnell von jedem von uns konfiguriert und Startbereit, aber in Balkan Style dauerte es mal wieder mal länger bis der Task gesetzt und das Briefing gemacht wurde.

Nach langem warten war dann ein 59km Task ins Flache gesetzt und das Startfenster in der Luft wäre um 13 Uhr geöffnet worden. Um 12:20 stand ich am SP mit 0 Wind und ein paar Fehlstarter blockierten mir leider den Weg. Nach einigen Minuten abwarten hörte ich schon auf meinem Funkgerät dass einige Piloten Level 2 meldeten. Das tat meiner motivation auf ein geiles Ergebnis natürlich keinen Abbruch und ich startete. Leider haben dann immer mehr Piloten 15 min vor Racestart Level 2 gemeldet. 10 min vor Racestart war eine Gewitterzelle in Richtung 1. WP die sogar Beleuchtet 😅 war und somit wurde das Race vom Meet Director gecancelt.

Tja leider Heute keine Aufholjagd in den Overall Plätzen möglich. Schade nach dem abgebrochenem gestrigen Task der die Overall Wertung ziemlich ungünstig für uns verändert hat.

Morgen sehen die Chancen für einen Task auch sehr Bescheiden aus, aber lassen wir uns mal Überraschen. Team Österreich geht Heute erst mal zur Pilots Party und hofft für Morgen auf gnädige Wettergötter um noch Luft gut machen zu können.

Bericht vom Obmann. Lg

Video Philippe Broers


30.06. Tag 5 / Task 4 / 87,7km / SSS 14:00 / gestoppt um 15:58 wegen Überentwicklung

Bei strahlendem Sonnenschein werden wie jeden Tag pünktlich um 10:00 Uhr die Packsäcke auf den Pritschenwagen verladen und verschnürt. Die Piloten kommen in den Genuss der gratis Sauna mit „Massagefunktion“; aka die Auffahrt mit Kleinbussen. Auf der vom Regen ausgewaschenen Schotter/ Sandstrasse geht es auf den grosszügigen Startplatz. Die in die Jahre gekommenen Busse sind am kurz vorm überhitzen, so auch die Passagiere in den hinteren Reihen; defekten Fenstern und der nicht vorhandenen Klimaanlage sei Dank.

Am Startplatz angekommen wird der ca 111 Km lange Task übers Flachland publiziert. Oder doch 93 Km im Zickzack…? Nach ewigem hin und her einigt sich das Taskkomittee endlich auf einen verkürzten 88 Km Task nach Eisenmarkt im Norden und zurück zum Startplatz. Der Task wurde verkürzt weil jetzt schon sehr hohe Wolken zu sehen waren und somit die Gewitterwahrscheinlichkeit am Nachmittag recht hoch ist. Um 13:00 Uhr fängt das übliche Startchaos so mancher Teilnehmer an und wartende Piloten amüsieren sich bei dem Anblick.

14:00 Uhr Race Start. Schnurstracks gehts Richtung erster Wende direkt übers Flache nach Norden. Piloten die beim Start hoch genug waren können direkt an der Hügelkette auf der anderen Seite des Plateaus thermischen Anschluss finden, alle anderen müssen ein paar Kreise im Flachen machen, holen aber schnell wieder auf. Unter der Wolke schreit das Vario mit ca 6-7m/s und die Luftraumgrenze auf 3050m kommt sehr schnell näher. Nach dem nördlichen Wendepunkt teilt sich das Feld in 2 Gruppen: Die Führungsgruppe nimmt die direkte Linie zum nächsten Turnpoint, ein Teil der Verfolger steuern Richtung Hügelkette weiter weg vom Kurs. Mittlerweile sind die umliegenden Wolken schon zu grossen Türmen gewachsen und Ausbreitungen in der Höhe verdecken im nördlichen Bereich der Route die Sonne. Damit fällt es den nachfliegenden Piloten immer schwerer mitzuhalten und so manchen wird der Schatten zum Verhängnis. An der Spitze hat die Verfolgergruppe in der Hügelkette einen starken Bart bis zur Basis gefunden und überfliegt den bisher führenden Pulk. Der Vorletzte Wegpunkt führt uns etwas weiter Richtung Osten. Mit einer kleinen Gewitterzelle im nördlichen Flachland und Regen in den südlichen Bergen ergibt sich eine perfekte Konvergenzlinie zum nächsten Zylinder. Lauter Donner regt beim Fliegen jedoch zum Nachdenken an und so langsam merken alle Piloten dass der Task schon gestoppt wurde (die Entscheidung wurde natürlich früh genug per Funkgerät verständigt). Somi holte sich 100% der Leadingpoints. Am offiziellen Landeplatz wehen 35+km/h Böen und nicht jeder kann seinen Schirm noch im Trockenen packen. Dank Richi wird die Ausrüstung unserer österreichischen Piloten nicht zwangsgewaschen. Ein Teil konnte auch in der nähe des HQ landen wo weder Regen noch Wind ein Problem war.

Die nächste Tagesaufgabe steht bevor: Abendessen! Auf Empfehlung von fraglicher Quelle wird eine Pizzeria angesteuert. Nach ca 20 min Fahrt durch die Wildnis erreichen wir in einem 50 Seelendorf die Pizzeria, wo sogar Alex der Skeptische von der erstklassigen Bedienung überrascht wurde. David war von der perfekten Pizza begeistert und Tom vom gratis Moonshine 😁

Bericht Somi

https://live.pwca.org/scores/

Ayvri Replay Task 4

Fotos Iulia Jurca

Video Thunderstruck Philippe Broers


29.06. Tag 4 / Task 3 / 67,1km / SSS 14:15

Nach dem gestrigen spannenden Task, insbesondere die zwei Berg-WP, wurde heute eine 67km Flachland-Aufgabe ausgeschrieben.

Die Zeiten wurden auf Grund der niedrigen Steigwert verschoben. Um 12:30 war es soweit und ich startete, wie gewohnt, als Erster. Der riesen Radius des Start-Zylinder sollte dazu führen, dass der Pulk sich verteilte. Die Idee war gut, am Ende warteten alle 110 Teilnehmer unter der Wolke bei ca. 2.400 Hm. C’est la vie!

Erst ging es Richtung Norden, die erste Thermik wurde erst nach ca. 20km kurz vor der Wende gedreht. Endlich ging es nach der Wende weiter, gegen den Westwind zur zweite Wende. Der Führungspulk konnte sich dabei etwas absetzen. Es ging mit dem gleichen Tempo (also “vite vite”) nach Südost über das Flache zum dritten Wendepunkt. Bereits auf dem Weg zur Wende ging es in den Endeanflug und es lief relativ unspektakulär bis zum Ziel.

Erster Österreicher ist Stefan auf Platz 9, knapp eine Minute hinter dem Ersten. Knapp 40s später kam ich ins Ziel, verfolgt von Somi, Thomas, Alex Andreas, Armin und David. Johannes konnte den Task mit einem Ersatzschirm mitfliegen, kam jedoch mit dem Meru leider nicht mehr ins Ziel.

Morgen soll das Wetter mit weniger Wind, noch besser werden. Übermorgen ebenso. Vermutlich werden wohl 100er Task ausgeschrieben, wir werden sehen.

Heute war wieder das gesamte Team gemeinsam Essen. Kulinarisch ist es hier eher fleischlastig, aber wir haben natürlich wieder passende Lokalität gefunden. Alex lässt ausrichten, dass die Bewirtung heute wirklich gut war, er war von seinem veganem Burger absolut begeistert.

Votre serviteur,

Jérémie

https://live.pwca.org/scores/

Fotos Iulia Jurca

Video Philippe Broers


28.06. Tag 3 / Task 2 / 86,4km / SSS 13:30

Jo samma hoit moi 23 Minutn vor Racestart endlich zan Starten kema und hom Voule ums Überleben kämpft. Auf 850m hab ich mal 6l Wasserballast ablassen. Da Herr Präsident wollt schon n Feitl aussafonga und an Hax obschneiden. Irgendwie homma doch mit unendlicher Masn a Bachtl dawuschn und san genau zan Start Richtung Westen min Blasius zur SSS gwoschn wordn. Na jetz ernst.

Führungspulk hatte etwa 300 Meter mehr und konnte dadurch in den hohen Bergen fliegen. Im Flachen mussten wir im zweiten Pulk anfangs noch recht mühsam suchen, fanden aber dann doch recht starke Bärte um schließlich bei der ersten Wende im Westen zum Führungspulk aufzuschließen. Nun wurde es richtig zach. Ca 25kmh Gegenwind und ständig um die Nord-Süd Ridges herumstechen um ins LUV zu kommen. Keine leichte Aufgabe, irgendwo war immer ein leichter Hauch Angstschweiss dahinter, da es absolut nirgends Landeplätze gab.. Führungspulk flog übers Flache, ich entschied mich bei den Bergen zu bleiben und bin dadurch recht gut zur zweiten Wende direkt bei Clopotiva gekommen. Recht tief, aber zu dem Zeitpunkt sogar als Erster. Zurück zum Startberg, gut Höhe gemacht, der große Pulk jedoch mit direkter Linie vorbei an mir. Tief nachgeflogen gut aufgedreht. Nun kam der sehr heftige Part. Ab in die hohen Berge. Aber als versierte Alpenflieger gings bei allen Österreichern mit Vollgas die Ridge entlang bis zur Wende mit guter Linie und starkem Steigen. Diese Wende passte noch halbwegs sofern man hoch genug über der Ridge war. Weiter unten wurde es extrem turbulent. So erwischte es viele Piloten und sie mussten in äußert ungünstigen Bedingungen Höhe machen. Der Führungspulk konnte oben dahinschwimmen und dadurch recht einfach die nächste Wende wieder direkt im Norden im Flachen nehmen. Ab da nur mehr Vollgas und hoch weiterschwimmen, zumindest für die Ersten. So konnte ich sehr gut Meter machen und aufn Südtiroler aufschließen. Mitn Uboot schwimmt der hoit noch besser dahin. Naja jedenfalls hatten wir das große Glück hier hoch zu bleiben um die letzte Wende, die eigentlich sehr beschissen gesetzt wurde hoch zu nehmen. Regen war nur an halben Kilometer entfernt, es gab schon einige Level 2 Meldungen. Wir machten die letzte Wende an der Basis auf ich glaub um die 2300m. Nun die Frage gleich in den Endanflug oder doch mit Umweg über die Berge. Es waren glaub ich 15km Endanflug. Joachim flog los, also dachte ich mir jetzt musst. Vollgas was der Schirm hergibt. Leider war ich durch das geringe Gewicht etwas langsamer, so rasten einige an mir vorbei. Aber völlig egal. Gestern als Vorletzter bei meinem ersten Pwc Task völlig sinnbefreit abgestanden und heute nun mein bester Task. Der Endanflug gelang gut, obwohl wir eigentlich auch einiges an Masn kob hom. Zwei von uns schafften das Goal nach 15km Gleiter mit nur 20m bei fast 30kmh Seitenwind. Es war viel Glück dabei. Damit 6er im Ziel, durch den zähen Start mit Leadingpoints 10er Platz für mich, David. Zweiter Österreicher Jeremie als 19er, Alex 29, Andi 30er, Stefan 41, Somi 59. Rest bei dem zachen Task leider abgestanden. Die nächsten Tage gehts laut Taskkomitee wieder mehr ins Flachland nachdem es heute doch sehr viele kritische Meinungen zu dem Task gab. Landeplätze sollten halt doch vorhanden sein… Schöne Grüße aus Rumänien!

Bericht David

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Ayvri Replay Task 2

Fotos Iulia Jurca

Video Philippe Broers


27.06. Tag 2 / Task 1 / 72,6km / SSS 13:45

Mit 9 voll motivierten Österreichern sind wir teils am Freitag per Auto sowie teils Samstag per Flugzeug in Draculas Heimat nach Transylvanien gestartet.

Der erste Task wurde leider auf Grund von Überentwicklung schon am morgen gecancelled, somit blieb uns ein Tag um zu Entspannen oder teils auch Rumänien zu Erkunden.

Heute Montag waren wir natürlich alle absolut Top vorbereitet, ausgeschlafen und heiß auf den ersten Task. Nach der Auffahrt, die in teils spartanischen Fahrzeugen erfolgte, wurde eine Aufgabe von 72,6 km ausgeschrieben. Die Wetterbedingungen waren sehr gut prognostiziert und das Team Österreich diskutierte ob es in den Flats oder am Hang das bessere Steigen zu erwarten hat. Nach einem eher zähen Start ging es die Ridge entlang zur östlichen Wende. Das Feld blieb bis dahin eng beisammen und teilte sich an der Wende in mehrere Pulks. Der nördliche Pulk über das Flache konnte nach anfänglich besserem Steigen den Vorsprung nicht zur nächsten Wende verteidigen. In den Flats war es wichtig nicht tief zu kommen und die beste Spur zu wählen. Alex und Tom waren im mittleren Pulk und konnten die nördliche Wende zusammen mit dem Spitzenpulk nehmen. Danach wurde das Feld nervös und teilte sich auf viele Thermiken auf. Somi, Armin und Jeremie konnten hier wieder aufschließen. Der Endanflug ins Flache gegen den Wind war ein Pokerspiel und mutiges losfliegen wurde belohnt. Am Ende waren Alex, Tom, Somi, Armin, Jeremie und Stefan im Ziel. Mit 2-3 Minuten Rückstand reichte aber nur für das Ende des ersten Drittels im Ranking.

David, Andi und Johannes sind leider gegroundet und mussten sich bei 32°C Fussmarsch in die Zivilation zurückkämpfen und hatten danach ziemlich interessante Gespräche mit Einheimischen wo keiner von uns ein Wort verstand. Man muss aber schon anmerken, dass trotz sprachlicher Barrieren die Lokals immerzu freundlich sind.

Das Wetter für die nächsten Tage gut aus und wir freuen uns auf schöne Durchgänge.

Bericht Tom

https://live.pwca.org/scores/

Ayvri Replay Task 1

Fotos Iulia Jurca

Video Philippe Broers


26.06. Tag 1 / Task 1 cancelled wegen Überentwicklung, Ersatzprogramm Sightseeing

Video Philippe Broers


25.06. Trainingstag

Pyhrn Priel Cup

26.06. Task 2

Heute öffnete das Startfenster um 11:30 Uhr auf beiden Startplätzen. Der Nordstartplatz war anfangs die bessere Option, weil hier leichter Startwind vorhanden war. So konnten sich einige Piloten einen kleinen Zeitvorteil erfliegen und die erste Thermik unter wenig Gesellschaft ausdrehen.

Der Weststartplatz nahm wenig später den Betrieb auf und die Thermik über dem Startplatz füllte sich. Kurz vor dem Luftstart um 12:45 verlagerte sich der Pulk zum Exit Zylinder. So mussten einige Piloten, die zur Startzeit außerhalb des Zylinders waren, noch eine kurze Extrarunde drehen.

Die erste Wende am Ostrawitz war schnell geschafft und das Feld bewegte sich zügig weiter in Richtung kleinen Priel. Nach ausreichendem Höhengewinn folgte eine lange Querung über den Tamberg bis zum Rosskopf. Den Kamm entlang ging es bei guter Thermik weiter nach Norden bis zum Gamskogel.

Nach dem nördlichsten Wendepunkt flog eine Große Führungsgruppe in enger Formation weiter nach Südosten zum Natterriegel. Über dem großen Pyhrgas wurde nochmals Höhe getankt, um den Pyhrnpass zu überfliegen und am Kamm wieder in Richtung Startplatz zu fliegen.

Der Wendepunkt lag am Talschluss. Hier kämpfte der Großteil des Starterfeldes gegen eine lange Abschattung. Viele Piloten konnten hier nicht mehr Grathöhe erreichen und landeten vor Erreichen des letzten Wendepunktes, der hinter dem Startberg im hohen Gelände lag, direkt am Landeplatz.

Einige wenige Piloten konnten den Wendepunkt am Talschluss früh genug nehmen, um vor der Abschattung weiterzufliegen. Andere waren durch bessere Linienwahl hoch genug, um wieder einen Anschluss zu finden. Nach dieser Schlüsselstelle war das Ziel mit reichlich Höhenüberschuss und ohne klassischen langen Final Glide nach 108km zu erreichen.

Herzliche Gratulation an die Tagessieger:

1. Jonas Horacek

2. Markus Tranninger

3. Alexander Robe

Herzliche Gratulation auch an die Gesamtsieger des Wettbewerbes:

Overall:

1. Markus Tranninger

2. Peter Kozisek

3. Alexander Robe

Oberösterreichische Landesmeisterschaft:

1. Thomas Tranninger

2. Markus Smeykal

3. Karl Seiringer

Damen:

1. Marion Smole

2. Monika Filipova

3. Elisabeth Eisl

Serienklasse:

1. Bernhard Fuschlberger

2. Michael Pingert

3. Juan Carlos Kraihammer

Sportklasse:

1. Marion Smole

2. Gerald Gold

3. Krystof Klimpar

Bericht Hias


25.06. Task 1

Heute herrschte unter den Piloten in der Früh relativ wenig Optimismus. Die Restfeuchtigkeit der Unwetter der vergangenen Nacht war noch nicht verzogen und im gesamten Tal hingen dicke Wolken.

Bis um 15:15 besserte sich die Lage wenig, aber dann stellte sich sehr schnell Sonnenschein ein. Das Startfenster wurde um 15:30 geöffnet und die Start-Speed-Section wurde auf 16:15 angesetzt. Von dort waren 41,7km zu bewältigen. Anfangs zögerten viele Piloten und warteten ab, ob es überhaupt möglich war, die Höhe zu halten. Als die ersten paar Teilnehmer den Startplatz überhöhen konnten stieg die Motivation zum schnellen Start jedoch sehr stark.

Bei tiefer Basis formte sich ein Pulk über dem Startplatz und verließ pünktlich diese Position zum Startzylinder, 2km nördlich im Tal. Nach zwei Zickzackflügen an der Westkante des Startbergs wurde das Tal in Richtung Großer Priel gequert. Im Starterfeld war eine eindeutige Linie über den Öttlberg zu erkennen. Durch die tiefe Basis mussten wir nicht bis zum Gipfel des Prieles, sondern erreichten die Wende bereits einen Kilometer vorher.

Hier spaltete sich das Feld in mehrere Gruppen. Ein Teil flog direkt zum nächsten Wendepunkt am Ostrawitz, eine zweite Gruppe nahm die Thermik in den höheren Bergen am Priel mit, und eine weitere Gruppe flog zurück zum Öttlberg, um Höhe zu Tanken.

Da es nach dem Wendepunkt am Ostrawitz talauswärts zum Tamberg ging, trafen sich alle drei Gruppen wieder am Öttlberg und keine davon hatte einen nennenswerten Zeitvorsprung vorzuweisen.

Der Sprung zum Tamberg war die Schlüsselstelle des Tasks, wo Piloten mit Ortskenntnissen auftrumpfen konnten. Die Entscheidung mancher, hier im Tiefen Flug einen Vorsprung auszubauen erwies sich als Fehler, weil der Tamberg tief unten nicht das erhoffte Steigen lieferte. So konnten Piloten, die vor der Querung mehr Höhe mitgenommen haben, ohne Höhe tanken zu müssen, das Ziel erreichen, während zu ambitionierte Piloten am Tamberg lange kämpften oder sogar außenlanden mussten.

Nach dem Wendepunkt am Grat des Tamberg ging es in den Final Glide zurück nach

Hinterstoder.

Herzliche Gratulation an die Tagessieger:

1. Thomas Brandlehner

2. Christoph Eder

3. Thomas Tranninger

Bericht Hias

Ranglisten nach Alpen Cup

Sämtliche Ranglisten sind provisorisch. Fragen und Beschwerden innerhalb von 14 Tagen nach Veröffentlichung bitte an david.lankmayer [ät] gmx.net

Bitte Schirme und Klasse kontrollieren!

Jahresranglisten:

LIGA 2022

Newcomerklasse 2022

Austria-Cup Overallklasse 2022

Austria-Cup Serienklasse 2022

Austria-Cup Sportklasse 2022

Qualifikationsranglisten (Stichtag 19.06.22):

Qualifikation Gesamt

Qualifikation beste 4 Bewerbe

Qualifikation beste 8 Tasks

Alpencup Kössen 2022

Link zu Fotos von Emilia Gorska

Alpencup 2022 Task 3

Den heutigen Task könnte man als Mischung aus Tag eins und zwei sehen: durch bekanntes Gebiet schickte uns das Taskkomitee 75km auf Strecke. Erst noch etwas zögerlich mit den Startzeiten, entpuppte sich der Tag aber bereits um halb 12 als taskfähig und um 13:30 Uhr startete das Rennen in der Luft. Bis dahin sammelten sich die 138 Piloten über dem Unterberghorn in einer großen Traube. Von der Start-Speed-Section in Kössen führte es uns zuerst wieder an die Steinplatte und am Fellhorn vorbei auch gleich wieder retour. Mit genügend Höhe konnten die ersten gleich direkt die nächste Talwende nehmen, wer etwas niedriger unterwegs war musste erst wieder am Startplatz aufdrehen. Danach führte uns der Task an die nächste Rippe westlich wo man sich erneut nach oben schraubte. Zur Abwechslung dann wieder retour nach Kössen übers Tal. Der letzte Teil zum Zahmen Kaiser entpuppte sich als anspruchsvoller als gedacht, denn die erste Gruppe die direkt umdrehte und retour flog musste recht tief erst mühsam Thermik suchen, während die zweiten (an der Talwende etwas niedrigeren Piloten) die Sicherheitsroute über die Umwegthermik neben dem Unterberg wählten.

Am Zahmen Kaiser selbst stellte sich zeitweise recht interessanter Ostwind ein der die mittlerweile bekannte Route doch erneut spannend gestaltete. Im Semi-Lee gurkten wir entlang, machten gerade genug Höhe um den letzten Wendepunkt zu erreichen und schummelten uns dann am Kaiser entlang zurück auf Höhe Walchsee. Dort ein letztes Mal Thermikdrehen und dann ging es schon im Gas zum Ziel. Tasksieg ging heute an Jurij Vidic, bester Österreicher erneut Heli Eichholzer. Gratuliere recht herzlich und auch an alle Platzierten:

Gesamtergebnis Overall

1. Jan Jares (Ozone Enzo 3)

2. Philipp Haag (Ozone Enzo 3)

3. Jurij Vidic (Ozone Enzo 3)

Gesamtergebnis Serialclass

1. Niclas Gössele (Gin Leopard)

2. Pepe Malecki (Ozone Zeno 2)

3. Bernhard Garthe (UP Meru)

Gesamtergebnis Damen

1. Eli Egger (Niviuk Icepeak X-One)

2. Julia Jauß (Ozone Zeolite)

3. Ramona Eckert (Ozone Zeno 2)

#parapente #paraglidinggirls #paragliding #gleitschirmfliegen #xcflying #xccomp #wettkampf #win #firstplace #niviuk #icepeakxone

Bericht Eli


Alpencup 2022 Task 2

Der Wetterbericht prognostizierte für heute mäßigen Nordwind in allen Höhenschichten. Aufgrund dessen wurde ein Durchgang von etwa 118 km im zick-zack Kurs gesetzt. Der erste Teil der Strecke führte uns Richtung Lofer über die Steinplatte und dann retour Richtung Kössen. Auf dem zweiten Schenkel musste das Kaisergebirge überquert werden, mit Wende direkt an der Hohen Salve. Bevor man zum letzten Teil der Strecke übergehen konnte, musste man noch einmal nach Kössen fliegen. Zum Schluss musste man noch die letzte Wende in Ebbs am Zahmen Kaiser nehmen. Dannach folgte der Endanflug zum Landeplatz in Kössen.

Bereits am Anfang trennte sich das Starterfeld, auf dem Rückweg nach der Startboje über Kössen. Denn wer auf der falschen Seite des Unterberges Höhe machen wollte, wurde mit schwacher Thermik bestraft. Die richtige Entscheidung war es, sich entlang der Ostseite auf die Südseite zu handeln, wo sich gute Aufwinde befanden.  Auf dem Weiterflug zur Steinplatte bestand der Trick darin, eine gute Linie zu erwischen, um im Geradeausflug mit Rückenwind maximale Höhe zu tanken. Ab der Wende in Lofer ging es etwas zäh dahin, denn mit ca. 20 kmh Gegenwind musste man den Beschleuniger betätigen, um zügig vorwärts zu kommen. Auf dem Rückflug nach Kössen sollte Tiefflug vermieden werden, denn aus der warmen Luftmasse im Tal konnte man nur schwer wieder hochkommen.

Interessant war es dann am Kaisergebirge, wo auf einmal fast kein Wind mehr herrschte. Nur einige starke Aufwinde warteten auf die Piloten, die dann in luftige Höhen geschossen wurden. Es war ein schönes Fliegen bis zur Hohen Salve. Auf dem Rückweg nach Kössen sollte man wiederum hoch bleiben, um Anschluss zu finden. Beim Endanflug vom Zahmen Kaiser Richtung Kössen kamen ein paar Piloten ziemlich tief. Manche konnten mit Ach und Krach ins Ziel einfliegen, manche davon nicht.

Heute kamen ca. 100 Piloten ins Ziel, der schnellste war der Tscheche Jan Jares. Erster Österreicher im Ziel war Helmut Eichholzer. Gratuliere.

Ein schön gesetzter Durchgang.

Bericht Simon


Alpencup 2022 Task 1

Mit einem Tag Verspätung startete heute der Alpencup in Kössen, Tirol. 138 Piloten der Paragleit-Ligen aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Schweiz und auch noch ein paar zusätzliche trafen sich zur Registrierung an der Talstation der Unterhorn-Bahn. Um 9:00 Uhr ging es dann auch schon zum Gipfel hinauf wo wir uns mit viel Zeit startklar machten. Sportlicher Westwind am Startplatz machte das “in die Luft kommen” zum Teil zu mittelprächtigen Akrobatikübungen aber feüher oder später kämpften sich alle an die Basis nach oben – oder besser nicht ganz nach oben, denn da war der Wind so stark, dass man nicht mehr vorwärtskam…

Die 56km Aufgabe führte uns zuerst ein Stück nach Norden zur Start-Speed-Section, dann retour Richtung Startplatz. Entgegen der ursprünglichen Gedanken am Startplatz flogen wir dann aber nicht die Nordhänge entlang zum Zahmen Kaiser, sonder wählten die bessere Route übers Tal. Am Zahmen Kaiser angelangt, soarten wir auf Gipfelhöhe auf, bevors ins Flache hinausging. “Pling” – Wende erreicht und zurück zum Kaiser. Im schönsten Bart des Tages nutzen wir den Versatz nach Osten und kamen so wie von allein immer näher zurück nach Kössen. Erneut am Startplatz vorbei, mussten wir noch ein weiteres Mal zum Walchsee hinaus und erneut zeigte sich die “Talroute” als effizienter (wenn man halt genug Höhe mitbrachte um nicht im Lee hinuntergespült zu werden). Wer das aber befolgte, konnte dann mit Rückenwind ins Ziel schießen.

Gratuliere an @ferdinand.bird für den Tasksieg heute! Bester Österreicher: Simon Arnold auf Platz 5.

#paraglidinggirls #paragliding #parapente #wettkampf #xcflying #xccomp #alpencup #alpencup2022

Bericht Eli