Info Staatsmeisterschaft

Nachdem die Staatsmeisterschaft im Ennstal bei beiden eingeplanten Terminen wegen schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden konnte, findet die Staatsmeisterschaft nun im Rahmen der Kaiserwinkl Open (13.-14.7), sowie dem Greim Pokal (19.-21.7) statt. Der Alpe Adria Cup konnte wegen der Kollision mit PWC Portugal nicht als Ersatz verwendet werden. Das heißt es sind nun 2+3=5 Tasks möglich. Des Weiteren erhält auch der Greim Pokal den Faktor 1,1, Kaiserwinkl Open hatte sowieso schon Faktor 1,1 weil dort auch die deutsche Liga vertreten sein wird. Bitte meldet euch alsbald auf Livetrack24 an, damit die Veranstalter besser planen können. Falls ihr bei einem Bewerb keine Zeit habt, aber schon angemeldet seid, gebt bitte auch dem Veranstalter früh genug Bescheid!

 

Bericht vom Alpe Adria Cup

Tag1

Am 1. Bewerbstag wurde der Startplatz EmbergerAlm ausgewählt, da der Nordwind einen problemlosen Start auf der Alexanderhütte eventuell verhindert hätte. So entschloss sich der 1.DGFC für eine sichere Bank und lud alle Piloten in die Taxis. um 11:15h waren alle Piloten auf der Startwiese oberhalb vom Fichtenheim und es wurde ein schöner 81km Task auf die Anschlagtafel gemalen. Von Greifenburg aus bis zu den “Stromleitungen” danach wieder Richtung Osten zum Weißensee Nord, in Verlängerung zum Mirnock und retour nach Seeboden.
Um 12:00h wurde schon gestartet und somit füllte sich die Luft mit Ligapiloten und vielen Freifliegern. Leider passierte dann ein Unfall beim Startversuch eines Ligapiloten, die Ersthelfer und ein Arzt versorgten den unglücklichen Piloten und verständigten einen Hubschrauber zur Bergung der verletzten Person. Auf Grund des starken Flugverkehrs konnte der Hubschrauberpilot nicht zur Landung ansetzen, leider gibt es viele Piloten die eine Unfallstelle nicht zufliegbar räumen. Der Start des Task hatte sich damit so weit verschoben das die 75% der Bewerbspiloten, welche noch am Boden standen nicht vor der SSS Time in die Luft kamen, somit blieb dem Veranstalter nichts anderes übrig, den Durchgang abzubrechen. Per Funk wurde versucht die bereits gestarteten Piloten zum Landen zu animieren um einen 2.Task am selben Tag zu starten. Es kam aber nicht mehr dazu. Nach einem weiteren Zwischenfall mit einem Freifliegerpilot mit Helibergung kam es letztendlich zum Start, viele Piloten flogen darauf direkt nach Seeboden um miteinander das erlebte vom Tag beim gemütlichen zusammensitzen zu verdauen.
Wir hoffen heute auf einen unfallfreien und SUPER TASK auf der Alexanderhütte und rasche Genesung der verletzten Piloten. Bericht: Thomas Stranner

Am 2. Tag fuhren die Teilnehmer auf die wunderschöne Alexanderhütte welche sich in mitten der Millstätter Nockbergen befindet. Bereits um 10:30h waren alle Bewerbspiloten bei der bewirtschafteten Alm und genossen die Hausmannskost der Familie Glabischnig.
Die Tasksetter hatten viel Zeit um einen 50km Durchgang zu planen. Gestartet wurde um 12:20 das Rennen begann um 13:15.
Den 1. Wendepunkt musste man entlang der Nordseite des Millstättersee´s bis nach Döbriach anfliegen, von dort aus ins westlich gelegene Hochgebirge der Reißeckgruppe und dann zurück zum Landepunkt in Seeboden, ich glaube diese Panorama Runde ist für jeden Pilot ein Highlight.
Bereits um 14:41 kamen die ersten Piloten ins Ziel.

  

Kategorie “Damen”
1. Sarah Amon
2. Marion Smole
3. Edith Riedler

Kategegorie “Overall”
1. Christoph Eder
2. Daniel Tyrkas
3. Jan Jares

Kategorie “Serienklasse”
1. Jan Jares
2. Maximillian Odrei
3. Ferdinand Vogel

Kategorie “Sportklasse”
1. Ferdinand Vogel
2. Richard Edlinger
3. Bernhard Plasser

Kategorie “EN-B” sponsorded by #NOVA
1. Ferdinand Vogel
2. Bernhard Plasser
3. Andreas Wurzer

Kategorie “Kärntner Landesmeister”
1. Maximillian Odrei
2. Peter Holzer
3. Christian Wallner ( Uhle )

Die Ergebnissliste findet Ihr auf
https://www.livetrack24.com/tasks/4505/results

Gratulation an die Gewinner und Gewinnerinnen für die tolle Leistung beim #AlpeAdriaCup 2019 und danke an alle teilnehmende Piloten und deren Begleitung für die grandiose Stimmung.
Ebenso ein großes Lob und Dank an die Helfer und Organisatoren rund um den 1.DGFC Millstättersee, auf diesen Bewerb könnt Ihr stolz sein !

Wir würden uns freuen Euch nächstes Jahr bei uns willkommen zu heißen beim #AlpeAdriaCup 2020
by Thomas Stranner

PWC Frankreich 2019

Task 6

Der finale Task mit 122km führte uns gestern erneut nach Annecy hinauf. Gestartet vom Mt Lambert hieß es zu Beginn kratzen was geht – und sich dabei nicht von den 100 anderen Piloten ablenken lassen die genauso verzweifelt versuchen Höhe zu gewinnen. Eli konnte sich mit ein paar weiteren Piloten recht früh nach oben durchkämpfen, der Hauptpulk schloss dann 10 Minuten doch noch auf. Vom Start weg zog Somi im Vollgas voraus und nahm die erste Ridge im Gegensatz zu den anderen Vorreitern rechts herum. Pieppieppiep und ab nach oben somit schwenkte das restliche Feld ebenfalls auf die rechte Seite ein. Von dort ging es die vom Vortag bekannte Strecke entlang vorbei am Forclaz Startplatz 12km weiter nach Norden. Von dort den gleichen Weg retour, einfädeln auf der mittleren Ridge retour nach Chamoux unter der Wolkenstraße die 2. Wende nehmen und wieder zurück über den Startberg. Spätestens dort hieß es noch einmal gut Höhe machen für die ca. 10km Querung auf die Südseite. In den hohen Bergen erledigten wir dann die letzte Boje bevor der 15km Endanflug angetreten wurde. Erneut flogen alle 5 Österreicher ins Goal 🙂
Insgesamt ein perfekt organisierter Weltcup mit spannenden Tasks und jede Menge Spaß in der Luft sowie am Boden – danke an die Organisation vor Ort und natürlich das PWC-Team! Wir freuen uns aufs nächste Mal!

(Text: Eli/Fotos: Somi)

Task 5

Heute ging es mit dem Auto zum Startplatz La Forclaz nach Annecy. Mit Blick über den See genossen wir die Sonne bis 14:30Uhr Racestart für 114km Task. Wieder erwarten erwies sich der erste Abschnitt sehr schwierig mit viel Wind und nicht sehr starker Thermik. Durch den Bojenjungle zwei und drei kämpften wir uns Richtung Süden (und das ganze noch “sautief”). Ab der nächsten Ridge kämpfte sich Somi an die Spitze des Feldes indem er ohne viel zu drehen das ganze Steigen am Hang mitnahm. Erst vor der Querung machte er Höhe für die lange Querung bis zum Sender. Dort kurz Höhe tanken – weiter auf die nächste Rippe – Wende nehmen und ab in die hohen Berge. Mit einer Minute Vorsprung erreichte er die End-Of-Speed-Section. Wider erwarten lies der Standardbart in der ESS aber komplett aus und Somi (und mit ihm der gesamte erste Pulk) landete 4km vor dem Goal. Alex erreichte als zweiter Österreicher die ESS knapp 15 Minuten später und machte auch Goal. Als letzter des Feldes erreichte auch Heli noch das Goal, nachdem er die gesamte erlaubte Zeit auskostete und erst 5 Minuten vor der Taskdeadline landete – 5h06min Genussflug bis acht Uhr abends (wirklich). Eli zog am Sender noch tief an Heli vorbei – war dann aber an der nächsten Rippe doch etwas zu tief und landete nach 77km. Chris verkürzte den Task ebenfalls etwas und genoss den Nachmittag mit der Familie.
(Text: Eli/Heli, Fotos: Eli/Heli/Somi)

Task 4

 
Heute galt es 86.6km zu bewältigen. Direkt nach der Startboje gìng es an der Ridge hinund retour zum ersten Wendepunkt. Wer den Start gut erwischte, konnte unter den Wolken dahincruisen ohne viel Höhe zu verlieren. Für die anderen hieß es spätestens vor der Querung des Haupttales noch einmal Höhe zu tanken. An den Westhängen der gegenüberliegenden Ridge ging es zuerst etwas zögerlich hoch – nachdem sich der Pulk allerdings etwas aufteilte viel es gleich leichter, das beste Steigen zu finden. Nach einmaligem Aufdrehen ging es dann am Hang entlang zur dritten Wende. Ohne viel Zeit mit Kurbeln zu verschenken waren die ersten 40km schnell erledigt. Zurück ergaben sich dann zwei Möglichkeiten: entweder direkt am Hang mit ein wenig Umweg unter den Wolken im Schatten – oder doch lieber die direkte in der Sonne über dem Hangfuß. Heli, Chris, Eli und Somi entschieden sich für die direkte Variante die zuerst sogar besser aussah, zum Ende hin aber doch mehr Sinken mit sich brachte. Heli meisterte die Wende dennoch als zweiter, musste danach aber leider noch einmal zurück an den Hang um Höhe für den Endanflug zu tanken. Eli hatte das ganze noch tiefer erwischt und musste sich bereits vor der Wende tief ausgraben. Alex (brav mit dem Führungspulk und großteil des Feldes) wählte die Variante am Berg und erreichte so das Goal als 17. Durch den Zeitverlust durchs Höhetanken erreichte Heli leider erst als 50. das Goal, dahinter Chris und Somi (76 und 77) und Eli als 98.
Somit alle Österreicher im Goal 🙂
 
(Text: Eli, Fotos: Eli/Somi)

Task 3

Nach dem gestrigen Regentag war auch heute Morgen noch jede Menge Feuchtigkeit im Tal.
Um 9:00Uhr war die Basis erst ein-zwei hundert Meter über dem Talboden, was dazu führte, dass die Auffahrt erst um 11:30Uhr angetreten wurde.
Bis endlich alle Piloten am Startplatz waren dauerte es noch einmal bis knapp halb drei. Auf 1650m Startplatzhöhe durfte man sich also ein klein wenig die Finger abfrieren. (Und den einen oder anderen Schwung im Schnee setzten )
Nachdem auch der letzte Regenschauer abgewartet war ging es um 15:50Uhr doch endlich ans Abheben. Bis zum Start um 16:35Uhr sollte man zumindest noch in der Luft sein – so der Grundgedanke vieler.
Die kurzen Sonnenfenster zeigten allerdings schnell Wirkung und so konnten auch “richtige” Bärte gekurbelt werden. Mit genügend Höhe ging es dann, etwas nachdem der Start offen war, den schneebedeckten Grat entlang zur ersten Wende.
Bereits bei der ersten großen Querung teilte sich das Feld in zwei Pulks auf. Heli und Eli wählten die höhere Variante – Somi probierte die tiefere Route.
Obwohl es direkt in den Schatten ging fand auch der tiefere Pulk wieder eine Thermik und konnte mit etwas Verspätung ebenfalls die Wende im Tal nehmen.
An der Miniridge im Tal ging es noch einmal 6km retour, bevor erneut gewendet wurde und die ESS angeflogen wurde. Dort konnten die ersten noch einmal gut Höhe für einen entspannten Endanflug tanken – für die spätere Truppe blieb leider kein Aufwind mehr übrig.
Nach 1:31:55 und 51km erreichte Heli als erster Österreicher die ESS, dahinter mit 1:34:00 folgte Eli, dicht gefolgt von Alex Schalber (1:34:29). Somi trudelte mit etwas Verzögerung nach 1:48:32 ein, Christian erreichte das Goal heute leider nicht.
Heli sicherte sich so heute den 7. Platz Overall, und Eli holte sich mit nur 3 Punkten Abstand den 2. Platz bei den Damen.
Für die nächsten Tage sieht das Wetter immer besser aus also hoffen wir noch auf weitere tolle Tasks!

(Text: Eli, Fotos: Somi/Heli)

Task 1

Der gestrige Tag startete mit bedektem Himmel und einer sehr niedrigen Basis. Trotzdem voll motiviert starteten wir um 13:45Uhr einen 64km Task.
Zwischen den Wolken ging gleich die erste Querung in die Talmitte – das erste Hinderniss für einige.
Denn wer zu tief kam hatte schon seinen Landeplatz gefunden. Für den Großteil des Feldes ging es zurück an die Ridge erneut Höhe tanken und dann derselbe Wendepunkt erneut.
Somi (Michael Sommerauer) war ab diesem Zeitpunkt vorne mit dabei und führte das Feld zum Teil sogar an. Bei immer schlechter werdenden Bedingungen gelang es ihm 57km des Tasks abzuarbeiten und somit Platz 9 in der Gesamtwertung zu erfliegen.
Fazit des Tages: schwierig, tief und mitnehmen was geht.

Task 2

Der Wetterbericht für heute prophezeite gute Bedingungen für den Vormittag und frühen Nachmittag – danach allerdings 100% Bewölkung und die Ankunft einer Front.
Das bedeutete, dass wir heute deutlich früher starteten (Race Start 13:00Uhr) und eine kürzere Aufgabe von 48km gesetzt bekamen. Die deutlich höhere Basis von 1800m reichte noch nicht ganz, um die erste Ridge-Partie über Grat absolvieren zu können – auch besser so, denn oben drüber pfeifte der Nordwind der durchaus ungemütlich werden konnte.
So hieß es also die ersten 20km im Voll- bzw. Dreiviertelgas an den Felsen im Lee zu absolvieren bevor es dann auf die kleine Rippe in der Talmitte ging. Ab dieser Boje ging es dann mit Rückwind zum ESS – wo man dann noch gemütlich aufsoaren konnte um ins Ziel zu fliegen.
Alex Schalber absolvierte mit 42.35km/h Schnitt die Aufgabe in nur 1:02:15 und sicherte sich so Platz 24. Auch die anderen Österreicher erreichten alle das Goal (Elisabeth Egger/93, Michael Sommerauer/104, Helmut Eichholzer/105, Christian Hochegger/107).

Für den morgigen Tag sehen die Prognosen alles andere als berauschend aus – aber vielleicht kann man ihn sich ja noch schön trinken 😉
(Text: Eli, Fotos: Somi)