Adrenalin Cup – Tolmin

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TASK 4 Adrenalin Cup

Schon beim Grillen letzten Abend wurde der ansonsten wolkenlose Himmel Richtung Osten immer wieder von einer massiven Gewitterzelle erleuchtet. Heute morgen hing der Startplatz in den Restwolken und eine steife Borabrise machte den morgentlichen Waschgang in die Soca noch kälter. Die Chancen für einen Task waren von der Prognose her eher gering, aber der Veranstalter lies uns trotzdem schon um 9:15 zu den Taxis antanzen. Am Startplatz erwartete uns ca. 40km/h Ost, die Prognose sagte aber weniger Wind ab Mittag voraus. Passte an sich, weil so manches Gerät noch getrocknet werden musste. Mittags wurde dann ein äußerst optimistischer 56km Task mit schwierigen Passagen ausgeschrieben. Für einen Sonntag (Abreisetag), sowie die e schon späte Luftstartzeit von 14 Uhr etwas groß. Aber wie es halt so ist beim Fliegen war das Wetter dann wesentlich anders als prognostiziert. Dieses Mal zum krönenden Abschluss dieses e schon genialen Bewerbs in die positive Richtung. In der Luft alles astreine, starke und wenig windverseuchte Hammerbärte – saugeil einfach – gemeinsames Synchronaufwärtsspiralen – Spitzen um die 7m/s, trotzdem wenig turbulent. Der Task startete vom Kobala mit super hoher Position Richtung Süden zur SSS, von dort mit Vollgas Richtung Kobarid. Vorher noch ein kleiner WP im Tal, den jeder so im Vorbeiflug mitnahm. Bei Kobarid dann die Entscheidung des Tages, entweder in schwachen Bärten ausharren um die nächste Wende (mit riesigem Radius) im Süden ca. beim Matajur direkt zu nehmen, oder einen riesigen Umweg von 10km mit dafür starken Bärten beim Stol in Kauf nehmen – so trennten sich 2 Gruppen. Die über den Stol war schlussendlich die schnellere, aber beinahe gleich. Vom südlichen WP gings zum dritten WP nördlich von Kobarid, direkt am massiv von der Sonne angeglühten Felshang. Dementsprechened kachelten wir in die Höhe. Nun ab zurück nach Osten zum Startplatz am Kobala. Das Wetter wurde immer noch besser und es hieß einfach nur mehr Vollgas was der Becher hergibt. Dieses Mal eher in den hohen Bergen knapp an der Basis mit Fullbar durch 6er Bärte. Wende genau am Kobala, dort nochmal Höhe machen bevor es mehr oder weniger schon in den Endanflug ging, ohne dass man es sich dachte. Die gesamte Ridge nördlich vom Campingplatz trug nämlich sehr gut, so mussten wir nur noch kurz aufdrehen um die letzte Boje auf der südlichen Talseite zu nehmen. Der Endanflug wurde von allen am Hang genommen. Viele flogen diesen sehr tief, weil es halt vorher schon gut ging. Weit unten im Tal war dem aber nicht so. So riskierte Stefan Brandlehner heute sein letztes Hemd, nahm die ESS kurz vor Tolmin ohne das Ziel auch nur ansatzweise direkt nehmen zu können. Er hing sich einfach auf den kleinen Hügel in falscher Flugrichtung bei Tolmin, soarte auf und gewann genug Höhe um somit das Ziel und den Tasksieg zu erreichen. Zitat von ihm: “Wenn ich schon einmal die Chance habe zu gewinnen, muss ich solch einen Endanflug riskieren”. Im Ziel waren wir uns alle einig, es war der Beste der 4 Tage, obwohl die Prognose am schlechtesten war. Ein krönender Abschluss mit super Leistungen für unser Team:

1. Stefan, 6. David, 7. Somi, 10. Hote, 11. Christian, 12. Lex, 13. Markus, 14. Mario.

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Gesamtergebnis:

Overall: 3. Somi, 8. Stefan, 9. Lex, 13. Rudi, 16. David, 17. Markus, 18. Alex

Junior: 1. Somi, 3. Markus, 7. Tobi, 8. Larissa

Master: 2. Alex, 5. Armin, 7. Christian

Fun: 6. Gigi, 12. Larissa

Sport: 9. Mate, 10. Tobi, 14. Klaus

Damen: 13. Larissa

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Gratulation an alle, gewaltige Leistungen, die da geflogen worden sind. Viele erreichten neue persönliche Rekorde. Nebenbei macht es so richtig Spaß bei Hammerwetter im Team zu racen und abends zu chillen. Danke dem Veranstalter für diesen großartigen Wettbewerb. Jetzt heißts Daumen drücken für Kaiserwetter bei den kommenden österreichischen Bewerben. Bis bald! Auf diesen geilen Teamspirit 🤟

(Bericht: David Lankmayer)


TASK 3 Adrenalin Cup

Nach morgentlicher Schichtbewölkung war die Motivation eher auf Parawaiting eingestellt. Das TASK Komitee erstellte trotzdem einen 90 km TASK zusammen. Um 13:30 starteten wieder rund 90 Piloten Richtung Kobarid zum WP Trnovo. Nach der Ridge splittete sich das Feld in 2 große Gruppen. Das Tempo war wieder sehr hoch. Nach der Wende nördlich von Kobarid, wurde der nächste WP über der Stolridge Richtung Süden gesetzt. Wer die Ridge geschafft hat, wurde mit teils 5m Bärten belohnt. Nach TP 2 wurde der Wendepunkt von TP 3 so gewählt, dass man nach Kobarid im Tal den Punkt anfliegen musste. Die Spitzengruppe schaffte diesmal nicht die schnellste Linie und die Gruppen hinten konnten ein wenig aufholen. Doch schnell wurden wieder die altbekannten Hausbärte ausgegraben und der Abstand von den Top 10 zum Rest wurde wieder größer.

Nächster TP war wieder bei Tolmin in den Hügeln. Wer auf Höhe von Camp Gabrje nicht genügend Höhe machte musste sich gegen den auflebenden Südwind hart vorkämpfen. Bei einer Basis von ca. 1600m waren die Tiefflieger eher eine Seltenheit.Der TP4 lag dann wieder wie gestern ca. 5km Nordwestlich vom Starplatz. Danach wurde es interessant, da es Richtung Südosten in die Hügellandschaft ging. Am Startplatz nochmals Höhe machen und dann Vollgas 10 km über den flachen Hügeln Richtung Südosten. Die Höhe wurde vom anstehenden Südwest schnell zerstört und der TP wurde tief geholt. Nur ca. 300m über Grund wurde der Bergkamm von allen „ausgeritten“ wieder zurück Richtung Startplatz, bevors volley zum letzten TP Livek ging. An der Ridge Richtung Kobarid wurde man wieder mit Hammerbärten belohnt und der Endanflug nach dem TP Richtung Camp war nur mehr eine Frage der Routine.

Sieger war heute Joze Molek. Mit 3:09 h war heute Aaron zwar schnellster wurde aber 2ter. Krzysztof Schmidt machte die Top 3 komplett. 7. wurde Stefan Brandlehner und die Top 10 schließt Alex Schalber ab. Somi, Christian Hochegger und Armin Eder landeten noch in den Top 20.

Generell wieder eine sehr starke Leistung unsere Jungs und Mädls bei denen 12 ins Goal flogen. Congrats an alle !!!

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(Bericht: Markus Grübler)


TASK 2 Adrenalin Cup

Motiviert gings heut schon um 9:00 hoch. Euphorisch blickten wir einen gigantischen Tag entgegen. Das TASK Komitee bastelte einen 67km Task zusammen. Laut Kristjan waren gestern zu viele im Goal und daher gibt’s wieder ein Zick Zack TASK bei mehr West Wind.Nach einer Enter Boje bei Tolmin gings wieder nach Kobarid. Bei 1500m war der Deckel drauf und deswegen wars auch intrressant. Die Spitzengruppe gab ordentlich Gas und machte die Wende sehr schnell und flog zurück Richtung Startplatz. 5km nördlich vom Startatz lag der TP2. Danach gings wieder Richtung Süden zu TP3. Hoch wegfliegen war die Devise. Der Süd spülte schön drüber. Die hohen hatten keine Probleme. Die niedrigeren mussten schnell umdrehen und flogen wieder Richtung Ritsch bei Camp Gabrje. Tief angekommen wurde teilweise ein 6m Bart bis auf Basis ausgekurbelt bevors wieder direkt Richtung Krasj (Kobarid) ging. Der West war kein Problem und das Tempo wurde hoch gehalten, Waschmaschinenprogramm I behalten. Die Spitzengruppe reskierte viel und flog Tief zurück Richtung Kobarid zum vorletzten TP der im Tal lag. Über der Socia gings wieder Richtung Tolmin zur ESS. Und heute warens sehr viele die wieder das Goal erreicht haben und vorallen ist unser Team in der Ergebnisliste sehr stark vertreten.

Aaron gewinnt vor Somi.Stefan Brandlehner wird 6 und Armin Eder wird 9. In den TOP 20 landen 6 weitere von uns. Von 24 haben 19 Össis das Goal erreicht.

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(Bericht: Markus Grübler)


TASK 1 Adrenalin Cup

Nach etwas Verzögerung wurde ein 78 km TASK gesetzt. Nach kurzer Routenbesprechung unserer Jungs starteten rund 90 Piloten um 13:45 ins Rennen. Der erste Turnpoint wurde bei Kobarid gesetzt. Schnell preschten die ersten 20 Richtung TP 1. Vorne dabei einige Österreicher. Schnell splittete sich das Feld in 2 große Pulks. Nach Turnpoint 1 gings zurück Richtung Tolmin und in den Süden. Die Führungsgruppe machte genug Höhe und nahm die direkte Linie. Die zweite Gruppe Racte ein bisschen zu schnell nach und musste durch den kräftigen Südwest noch vor der Wende umdrehen und nochmals an der Ridge aufdrehen und den Turnpoint nochmals anfliegen. Ein Knackpunkt im Rennen.

Die Spitzengruppe war vorne weg und gab ordentlich Stoff. Nach TP2 gings Richtung Kobarid aber diesmal Richtung Sender im Süden. Nach der Wende flogen wir wieder Richtung Tolmin. Teilweise war es ein Waschmaschinenerlebnis.

Nach der Wende bei Tolmin flogen wir wieder Richtung Kobarid zum vorletzten TP. No Risk No Fun. Die direkte Linie über der Stadt funktionierte und der Führungspulk setzte sich noch mehr ab. Nach dem TP vor Kobarid wars nur mehr ein dahin tümpeln über dem Tal/Rirsch.

Als erstes erreichte Aaron Durogati nach 2:25 h das Goal. Das Podium vervollständigt Primoz Susa und Joze Molek. Erfreulich ist Rang 4, mit unserem OBMANN Steiner Andi mit nur 10 Sek. Rückstand auf Aaron Durogati. Schalber, Somi, Eder, Robé und Rudi landeten in den Top20. Viele weitere Ösis schafften heute das Goal. Wir freuen uns auf geile weitere 3 TASKs. See ya 💪

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(Bericht: Markus Grübler)

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